Schweiz
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Nach Streit über Geleise gerannt: Güterzug erfasst zwei junge Männer in Aarau – beide tot



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Die Unfallstelle beim Bahnhof Aarau Bild: googlestreetview

Zwei junge Männer sind am Donnerstagabend beim Bahnhof Aarau unter einen Güterzug geraten und dabei getötet worden. Die Afghanen überstiegen einen Zaun und rannten über die Gleise.

Der tödliche Personenunfall ereignete sich gegen 23 Uhr, wie die Aargauer Kantonspolizei am Freitag mitteilte. Nach ersten Erkenntnissen hielten sich die beiden Afghanen zusammen mit Landsleuten beim Mediapark-Gebäude östlich des Bahnhofs auf.

Dabei entbrannte zwischen den beiden ein Streit. Aus noch unklaren Gründen überstiegen sie dann den dortigen Zaun und rannten verbotenerweise auf die Geleise.

Dabei wurden sie von einem herannahenden Güterzug erfasst, der ohne Halt durch den Bahnhof fuhr. Beide Männer kamen beim Zusammenstoss ums Leben.

Die beiden Afghanen im Alter von 18 und 21 Jahren lebten unter dem Status der vorläufigen Aufnahme in der Schweiz. Die Kantonspolizei klärt die genauen Umstände des Unfalls ab. Hinweise auf ein Verbrechen liegen nicht vor.

Die Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau eröffnete eine Untersuchung. Wegen des tragischen Zwischenfalls musste der Bahnverkehr bis weit in die Nacht eingestellt werden. (jaw/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Hoodoo 07.06.2019 09:56
    Highlight Highlight Ich denke an den Lokführer und wünsche ihm gute Erholung und dass er von diesem Vorfall keine bleibenden Schäden davongetragen muss.
  • Vergugt 07.06.2019 09:06
    Highlight Highlight Tragischer Unfall. Checke aber nicht ganz, wieso die Nationalität erwähnt wird. Ist es schlimmer / weniger schlimm, wenn es Afghanen sind?
    • User03 07.06.2019 09:31
      Highlight Highlight Ich denke es dient einfach zur Information. So funktionieren Nachrichten. Sie informieren.

      Versucht doch nicht immer "zwischen den Zeilen zu lesen".
    • diderot 07.06.2019 09:37
      Highlight Highlight Watson hat 3 Möglichkeiten: 1. Den Unfall nicht zu erwähnen; 2. den Unfall in aller Knappheit zu rapportieren (ohne jegliche Hinweise auf die Umstände); 3. den Unfall mit der bisher verfügbaren Information zu vermelden. Als Leser und Mitbürger finde ich, Watsons Aufgabe ist Nummer 3. Für mich macht die biografische Hintergrundsinfo dieses schreckliche Ereignis besser verstehbar: Es ist denkbar, dass eine Fehleinschätzung der drohenden Gefahr mit zum Unfall beigetragen hat. Alles weitere wird die KaPo erst noch ermitteln müssen. Mein Beileid allen Hinterbliebenen und Freund*innen der beiden!
    • Attilaquetzal 07.06.2019 09:43
      Highlight Highlight Du liest Nachrichten. Hier geht es um Information und Fakten und nicht um eine Wertung von Ereignissen.
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