Schweiz
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2080 Franken Unterhalt für Noch-Ehefrau und zwei Töchter – das war ihm zu viel

Über 2000 Franken Unterhalt muss ein Aargauer nach dem Urteil des Bezirksgerichts für die Ehefrau und die beiden gemeinsamen Töchter zahlen. Dagegen wehrte er sich bis vor Bundesgericht.



Monatlich 1080 Franken und je 500 Franken Unterhalt muss ein Mann aus dem Bezirk Aarau ab Juli für seine Noch-Ehefrau und die beiden Töchter zahlen. Das hat das Bezirksgericht Aarau im Januar entschieden. Das war zwar weniger als die insgesamt 2565 Franken, welche die Frau für sich (965 Franken) sowie die Töchter (je 800 Franken) verlangt hatte. Aber auch deutlich mehr, als die insgesamt 600 Franken, die er gefordert hatte – je 300 Franken für die Töchter und keinen müden Franken für die Ehefrau. 

Dagegen wehrte er sich bis vor Bundesgericht. Er forderte, seine Noch-Ehefrau solle nur monatlich 690 Franken plus die Hälfte seines 13. Monatslohns erhalten, dessen Höhe aus dem schriftlich publizierten Urteil nicht hervorgeht. Die Beiträge an die Töchter focht er nicht mehr an. Anders war das noch vor dem Aargauer Obergericht gewesen: Dort hatte er noch je 500 Franken monatlich gefordert sowie einzig die Hälfte seines 13. Monatslohns für seine Verflossene. Damit war er im Juni allerdings abgeblitzt.  

Vorwurf: Obergericht handelte willkürlich

Vor dem Bundesgericht wehrte sich der Aargauer gegen die Berechnung seiner Kosten für den Arbeitsweg, die wiederum Teil der Berechnung seines Existenzminimums sind. Angerechnet wurden ihm lediglich öV-Kosten. Dagegen wehrte er sich: Das Obergericht habe nicht berücksichtigt, dass er als Müllwagen-Chauffeur um 6 Uhr beginnen und deshalb mit dem Auto zur Arbeit fahren müsse. Denn mit dem Zug könne er nicht rechtzeitig zur Arbeit erscheinen. 

Das Obergericht hatte festgehalten, er habe dies behauptet, ohne dies mittels Belegen zu beweisen, und deshalb nur die Abokosten angerechnet. 

Das Bundesgericht weist stattdessen daraufhin, der Beschwerdeführer habe bereits vor Obergericht die Möglichkeit gehabt, auf den fraglichen Punkt hinzuweisen. Des weiteren habe er aufgrund der vorhandenen Mankosituation damit rechnen müssen, dass das Obergericht seinen berücksichtigten Bedarf in der Existenzminimum-Berechnung auf ein Minimum begrenzen könnte. Von einer Mankosituation spricht man, wenn das Einkommen beider Parteien tiefer ist als die beiden Existenzminima.

Ehemann muss Gerichtskosten übernehmen

Weiter macht der Mann geltend, ihm werde ein Eingriff ins Existenzminimum zugemutet, indem ihm der 13. Monatslohn jeden Monat anteilsmässig als Einkommen angerechnet werde – obwohl ihm dieser nur einmal pro Jahr ausbezahlt wird. Es sei realitätsfremd und unhaltbar, von ihm zu verlangen, dass er sich während des Jahres weiter einschränke.

Das Obergericht hatte darauf verwiesen, dass der Mann monatliche Ausgaben nur für Nahrung, Körperpflege, Wäsche sowie Strom habe. Und dass er es deshalb bis zur Auszahlung des 13. Monatslohns verkraften könne, sich darin einzuschränken. Schliesslich müsste er den 13. Monatslohn bei einem Verzicht auf die anteilsmässige Aufrechnung vollständig an die Beschwerdegegnerin überweisen und nicht zur Hälfte, wie von ihm verlangt.

Auch das Argument, er habe sein gesamtes 13. Monatsgehalt für das Jahr 2015 bereits im Januar 2016 vollständig ausgegeben, hatte keine Wirkung. Die Einwände des Mannes seien unbegründet, hält das Bundesgericht fest. Es hat seine Beschwerde deshalb abgewiesen, soweit es überhaupt darauf eintrat. Damit bleibt es nicht nur bei den vom Bezirksgericht festgesetzten Unterhaltsbeiträgen. Der Aargauer muss nun auch noch die 1000 Franken Gerichtskosten übernehmen. (pz/sme)

Urteil: 5D_122/2016 (aargauerzeitung.ch)

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    Alle Leser-Kommentare
  • arconite 07.11.2016 13:57
    Highlight Highlight Ich gestehe, nicht alle Kommentare gelesen zu haben, doch kann ich Verständnis für die Argumente beider Seiten aufbringen. Hätte ich mehr Zeichen zur Verfügung, könnte ich eine Geschichte erzählen, wie es sein kann, wenn sich Eltern bei einem solchen Entscheid zurücknehmen, und den Kindern die Zukunft geben die sie verdienen. Sie können nichts dafür! Es ist möglich dass auch geschiedene Ex-Eheparter in einem Verhältnis leben können, in dem man auf Augenhöhe, korrekt kommunizieren kann! 18 Jahre verheiratet, 4 Kinder, vor 5 Jahren die Trennung und seit 3 Jahren gesch. Es geht uns allen gut.
  • Einfache Meinung 06.11.2016 21:08
    Highlight Highlight Warum soll einer dem anderen Unterhalt geben nach einer Trennung? Man wollte ja schließlich eine Trennung, also soll man für sich selber sorgen!
    Bei Kinder ist es verständlich, aber die Handhabung ist in den meisten Fällen absolut unmoralisch.
    • Charlie Brown 07.11.2016 05:14
      Highlight Highlight Das ist in der Tat eine recht einfache Meinung.
    • Einfache Meinung 07.11.2016 08:28
      Highlight Highlight Sowas sollte man sich vor einer Trennung überlegen und noch besser, bevor man Kinder in die Welt setzt.
      Übrigens sollte es Normalfall sein, dass Kinder genau soviel Zeit beim Vater, wie bei der Mutter verbringen.
    • shine 07.11.2016 12:10
      Highlight Highlight Na gut, dann leben die Kinder 2 Wochen beim Vater und 2 Wochen bei der Mutter. 2 Wochen gehen sie in Entenhausen zur Schule und 2 Wochen in Zürich. 2 Wochen gehen sie in Entenhausen in den Tanzunterricht und 2 Wochen in Zürich. Die Eltern sind zufrieden weil sie die Kinder gleich oft haben wie ihr Ex-Partner. Sind die Kinder auch zufrieden? Ah das Kindeswohl ist ja egal, Hauptsache die Kinder sind zu gleichen Teilen bei Vater und Mutter. Freundeskreis und Umfeld der Kinder ist egal...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Phrosch 06.11.2016 18:22
    Highlight Highlight Liebe arme benachteiligte Väter, es tut mir leid, dass es euch so geht. Aber das ist nur ein Teil der Wahrheit. Mei Ex, der mich verliess, musste nur für unser (seine!) Tochter zahlen, aber das trug mir und ihr jahrelang unsägliche Gemeinheiten von ihm ein. Statt Verantwortung zu übernehmen (er heiratete mich und wollte Familie), bemitleidete er sich selbst. Es gibt bei vielen Scheidungen jemanden, der gemein ist, manchmal der Mann und manchmal die Frau...
  • Menel 06.11.2016 14:44
    Highlight Highlight Liebe sich benachteiligt fühlende Männer, dann setzt euch doch für eine Familienpolitik ein, die es ermöglicht, dass Frau und Mann auch mit Kindern arbeiten gehen können, dann müsst ihr nicht so viel nach einer Scheidung zahlen. Oder übernehmt gleich das Sorgerecht, dann muss nämlich die Frau Unterhalt zahlen und ihr könnt euch mit 2000.- ein Schoggileben machen.



    • Sämuu 06.11.2016 19:47
      Highlight Highlight Omg, du hast ja sowas von keiner Ahnung!! Es geht hier nicht um Vater bashing es geht hier um Fakten, die ich wie auch jeder andere geschiedene Vater aufzählen kann. Ihr könnt es dementieren oder halt akzeptieren und somit ein Schritt vorwärts gehen und die Gleichberechtigung vorantreiben!!
    • Mehmed 06.11.2016 22:59
      Highlight Highlight liebe menel, deshalb haben wir männer uns gewehrt, als sp-bundesrätin sommaruga sich gegen das gemeinsame sorgerecht gewehrt hat.
      merke: es war eine linke feministin im bundesrat, die das zeitgemässe gemeinsame sorgerecht bekämpft hat. der feminismus stemmt sich heute bloss gegen gleichstellung, und will pfründe der frauen sichern. auf den scheiterhaufen der geschichte damit!
  • stadtzuercher 06.11.2016 13:01
    Highlight Highlight Wie da dieser alleinerziehende Mann von unserer Rechtsprechung, Gesellschaft und Politik verachtet und schikaniert wird, spottet jeder Beschreibung.
    Kinder grossziehen, Teilzeit arbeiten, Haushalt schmeissen, und dann der Ex-Frau noch das 1.5 fache des gesamten (!) Lohnes überweisen, damit diese die nächsten 10 Jahre nicht arbeiten muss.
    • Charlie Brown 06.11.2016 19:17
      Highlight Highlight Quelle?
    • AdiB 07.11.2016 08:05
      Highlight Highlight @brown, mein arbeitskollege schiebt massive überstunden, seine exfrau hat seinen sohn ins heim geworfen, lebt von seinen allimenten und dem sozialamt. Sie will nicht arbeiten, trägt nur markenklamotten und geht gerne feiern. Der arbeotskollege verpulvert seine kohle nebenbei für gerichte und anwälte um den jungen aus dem heim zu hollen und das sorgerecht zu erlangen. Er muss, gegen eine faule frau die nicht mal im stande ist ein kind gross zu ziehen, fürs sorgerecht kämpfen.
      Sag mir nicht dass, das fair ist.
    • Charlie Brown 07.11.2016 10:12
      Highlight Highlight @AdiB: Nein, ich sage nicht, dass das fair ist. Wie kommst du darauf? Weil ich nach einer Quelle zum oben genannten Fall gefragt habe?

      Ich mache mir halt gerne ein möglichst umfassendes Bild von einer Situation, bevor ich die Emotionen in eine Kommentarspalte rausposaune. Entspricht nicht dem Zeitgeist, ist mir schon klar.
  • Greet 06.11.2016 11:55
    Highlight Highlight Häufig höre ich von Frauen, dass zwar alleinerziehende Männer krass benachteiligt würden, aber das das schliesslich Einzelfälle seien, wichtig sei doch, dass es für die grosse Mehrzahl der alleinerziehenden Frauen stimmt.

    Liebe Frauen, jetzt stellt euch mal vor, wenn es das nächste Mal um Löhne in der Chefetagen geht, ihr hört dasselbe Argument: Natürlich verdienen Frauen in Top-Jobs weniger als Männer, aber das sind schliesslich nur Einzelfälle, also nicht so relevant.
  • Don Alejandro 05.11.2016 21:40
    Highlight Highlight Alleinerziehende Väter werden in der CH benachteiligt, dies zeigt ein kürzlicher DOK im SRF deutlich. Aber Alimente nicht zu zahlen ist einfach nur dumm. Denn darunter leiden schliesslich die eigenen Kinder auch. Es muss ja nicht immer monetärer Natur sein, Zeit für die Betreuung wäre gut angelegte Zeit.
    • stadtzuercher 06.11.2016 13:02
      Highlight Highlight Alimente zahlen ist dumm, wenn mann die Kinder selbst (!) grosszieht und die Ex sich ein faules Leben auf seine und der Kinder kosten macht.
  • Lami23 05.11.2016 21:40
    Highlight Highlight Lustig ist aber schon irgendwie dass alle Frauen plötzlich, nach einigen netten jahren, gierig, hinterhältig und faul werden. Ich meine beim kinder zeugen und heiraten werden sie dass ja noch nicht gewesen sein, sonst wäre ja wohl kaum soweit gekommen, oder?
    • who cares? 06.11.2016 00:42
      Highlight Highlight So gierig, den Kindern ein angenehmes Leben ermöglichen wollen.
      Lustig ist aber schon irgendwie, dass alle Männer plötzlich, nach einigen netten Jahren, nicht mehr für ihre Kinder aufkommen wollen. Ich meine beim Kinder zeugen und heiraten werden sie ja auch noch nicht so gewesen sein, sonst wäre es ja wohl kaum so weit gekommen, oder?
    • Lami23 06.11.2016 09:17
      Highlight Highlight Ich will damit nur sagen, das beide, Mann und Frau ihr gegenüber in den meisten Fällen selbst gewählt haben. Und die werden sich wohl kaum alle um 180 Grad gewendet haben.
    • AdiB 07.11.2016 08:10
      Highlight Highlight Ich kenne keinen mann der die alimenten zahlungen für kinder nicht zahlen. Nur für die exfrau zahlen sie nichts. Und genau die, die der exfrau nichts zahlen, erziehen oft das kind obwohl sie kein sorgerecht haben. So war das bei einem kumpel, der jeden tag zu spät zur arbeit kamm weil er den kleinen 30min zu schule fahren musste. Erst vor kurzem als der junge mit entscheiden konnte, bekam er das alleinige sorgerecht. Den da flog mama vor dem gericht auf, das sie sich um ihren sohn nie richtig gekümert hat.
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  • Mayadino 05.11.2016 21:27
    Highlight Highlight Was oftmals ein problem beiderseiten ist, dass sie zu wenig über ihre möglichkeiten bescheid wissen.
    Zb ein oft genanntes bsp: wenn die frau einen nebenjob animmt hat sie viel mehr! Nein, weil der mann dann eine anpassung der alimente veranlassen kann. Oder zbsp 'darf' die frau nur bis zu 3. lebensjahr des jüngsten kindes zuhause bleiben, danach wird ihr ein mögliches einkommen von 50% angerechnet, ob sie es nun tatsächlich verdient oder nicht. Das ziel ist prinzipiell immer, das vorhandene einkommen möglichst gerecht zu verteilen.
    • koks 05.11.2016 22:02
      Highlight Highlight mayadino, gemäss aktueller rechtssprechung (bundesgerichtsentscheid) muss eine frau bis zum kindesalter von 10 jahren keiner arbeit nachgehen, danach, bis das kind 16 jahre ist, 50% arbeit. bitte bei den fakten bleiben.
    • Martiis 06.11.2016 00:01
      Highlight Highlight Welches Urteil ist das, koks?
    • DasSchaffenWir 06.11.2016 08:59
      Highlight Highlight http://www.igm.ch/themen/aktuelles/Neues-Unterhaltsrecht-in-Kraft-ab-Januar-2017
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  • hgvgh 05.11.2016 18:12
    Highlight Highlight Der Geschiedene Mann in der Schweiz. Keine Rechte, die Kinder darf man sehen so wie es das Gericht erlaubt, bei der Erziehung hat er nichts zu melden, jedoch wenn ums Geld geht ist er wieder gut genug.
    • Sämuu 05.11.2016 19:33
      Highlight Highlight Da stimme ich dir nur zu, wenn man keine Einigung für die Besuchsrechte findet, gilt alle 14 tage 1 tag... aber zahlen muss mann immer, jeden Tag!!!
    • Mayadino 05.11.2016 21:12
      Highlight Highlight Weil die kinder JEDEN tag da sind und essen etc brauchen, aber hey das geht einem ja nichts mehr an.
    • mein Lieber 06.11.2016 08:55
      Highlight Highlight Mayadino, meine Kinder sind 4 Tage pro Monat und jährlich 3 Wochen in den Ferien bei mir. Abzug machen dafür? Natürlich nicht, aber hey das geht einem ja nichts mehr an ...
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  • Eljham 05.11.2016 18:01
    Highlight Highlight Es ist ja noch viel schlimmer.
    Das SRF hat einen Beitrag gezeigt diesen Donnerstag «Alleinerziehende Väter – Ihr Kampf um Anerkennung».

    Darin wird von einem alleinerziehenden Vater erzählt, der die beiden Kinder bei ihm grosszieht und ernährt, und nebenbei der geschiedenen Ehefrau 3500 Fr pro Monat bezahlen muss - mehr, als er neben der Kinder- und Haushaltsbetreuung in der Teilzeitarbeit überhaupt verdient.
    Nicht genug, dass er für die Kinder sorgt, er muss auch die Ex bezahlen. Pervers.

    http://www.tagesanzeiger.ch/kultur/fernsehen/Der-Mampa-chrampft-bis-zur-Erschoepfung/story/25014119
    • Klaus K. 05.11.2016 18:34
      Highlight Highlight Krasse Zustände für solche Männer in der Schweiz. Letzte Woche schrien alle Feministinnen (Binswanger im Tagi, die Grünen und Linken Frauen im Nationalrat) auf, dass Frauen unterdrückt würden. Jetzt höre ich all diese Rosinenpicker-Feministinnen nicht mit einem einzigen Wort - sie selbst sind ja jene, die solche absurden Scheidungsurteile fordern.
      Man muss es mal klipp und klar sagen: Gleichstellung in der Kindererziehung und der Familie schaffen wir nur, wenn wir den männerverachtenden Feminismus überwinden.
    • rauchfrei 05.11.2016 18:45
      Highlight Highlight Und das soll ernsthaft ein Spiegelbild der Gesellschaft sein? Das gibt umgekehrt zigtausendfach (Frau zieht Kinder gross und arbeitet daneben noch und der Mann verweigert den Unterhalt) - aber da fehlt der grosse Aufschrei. Die Geschichte von SRF stellt eine riesige Ausnahme dar, das wird dir auch jeder Scheidungsrichter jedes Gerichts in diesem Land bestätigen.
    • koks 05.11.2016 22:06
      Highlight Highlight rauchfrei, die umgekehrte situation gibts öfters, das stimmt. aber es gibt wahrscheinlich keine frau in der schweiz, die teilzeit arbeitet, die kinder betreut und daneben dem ex-mann noch alimente zahlen muss in einer höhe, die ihr teilzeiteinkommen übersteigt. männer werden hier von der rechtssprechung (und der politik) krass über den tisch gezogen
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  • hgvgh 05.11.2016 17:59
    Highlight Highlight Mich würde interessieren, wie oft er die Kinder sehen darf, wahrscheinlich jedes zweite Wochenende. Ich finde solange nichts geändert wird mit dem Unterhalt und Besuchsrecht, sollen die Frauen einfach ruhig sein mit ihrer Gleichberechtigung. In Zukunft werden sich die Leute so wieso keine Kinder mehr Leisten können, wenn man schon allein 1000.- für die Krankenkasse abdrücken muss, sehe ich schwarz. Die Mieten steigen auch immer mehr jedoch die Löhne nur Minim. Wenn ich mal Kinder zeuge, dann sicher nicht in der Schweiz.
    • mein Lieber 06.11.2016 08:59
      Highlight Highlight Die Schweizer lassen es eben mit sich machen. Ein Volk von Duckmäusen und Fausimsackmachern.
  • elivi 05.11.2016 17:21
    Highlight Highlight Wird mal wieder zeit paar blitze zu sameln, aber macht nix, ich kratze gern an aufgeblähten egos...

    Männer, die kein Unterhalt zahlen wollen, sind herzlosse ego rabenväter, die es nicht verdienen jemals kinder zu haben.


    • Eljham 05.11.2016 18:10
      Highlight Highlight Und Frauen, die Krankheitsgeschichten erfinden, um bei einer Scheidung schamlos abzukassieren, sind kalte herzlose Weiber, die es nicht verdient haben, je von einem Mann oder einem Kind geliebt zu werden.
    • Sämuu 05.11.2016 19:36
      Highlight Highlight Ist jetzt wohl nicht dein Ernst... es geht nicht darum zu zahlen, das ist ja klar... aber wieviel man zahlt, da manch Leute nicht genug sehen und den anderen auspressen wollen.. das sind genauso Rabenmütter....
  • YvesM 05.11.2016 17:17
    Highlight Highlight Viele, die hier diskutieren scheinen mir werde verheiratet noch Kinder zu haben. Wie kann so jemand die Situation beurteilen?

    Der vorliegende Fall kann gar nicht beurteilt werden, da viele Fakten fehlen: alter der Kinder, wie lange verheiratet, Arbeitspensen der Partner, Betreuungssituation, Vermögen etc.
  • Mrs. Bonsai 05.11.2016 17:04
    Highlight Highlight Ich möchte einfach generell daran erinnern, dass jeder Gerichtsfall, vorliegend die Scheidung, einer Einzelfallbetrachtung unterliegt. Generelle Aussagen erscheinen wenig aussagekräftig. Man müsste vollständige Aktenkenntnisse des jeweiligen Falles haben.
    • YvesM 05.11.2016 17:12
      Highlight Highlight Stimme ich voll zu.
  • rauchfrei 05.11.2016 16:46
    Highlight Highlight Ich verstehe hier als Mann die Diskussion nicht. Wenn man heiratet/Kinder bekommt, muss man doch einen Plan bezüglich Rollenteilung haben. Und man muss auch mit den Konsequenzen leben, wenn es zur Scheidung kommt, d.h. man muss nach der Scheidung für seine Familie weiterhin aufkommen. Aber man(n) kann, wenn die Kinder erwachsen sind, eine Abänderung des Scheidungsurteils verlangen, d.h. man zahlt dem Partner nicht ewig Unterhalt.
    Besonders bezeichnend für die Diskussion ist der Beitrag von PabloEscobar, der zugibt, keine Ahnung zu haben. Leider herrschen hier nur Emotionen und keine Argumente.
    • w'ever 05.11.2016 20:11
      Highlight Highlight natürlich hat man als verliebtes paar seinen plan zur rollenteilung. das leben ist ja auch schön durch die rosa brille. aber was ist, wenn die liebe endet? dann wird egoismus und hass daraus, und jeder ist sich dann selbst der nächste, bzw. will dem anderen einen möglichst grossen schaden zufügen.
  • Lami23 05.11.2016 16:20
    Highlight Highlight Weiss zufällig jemand, wie derlei geregelt ist, wenn man gemeinsame Kinder hat, sich trennt, aber nicht verheiratet ist? Muss man dass dann "unter sich" klären?
    • Typu 05.11.2016 17:20
      Highlight Highlight Für das kind bist du unterhaltspflichtig, mehr aber auch nicht. Deiner partnerin bist du finanziell nichts schuldig.
    • eiSat 05.11.2016 17:34
      Highlight Highlight Im konkubinatsvertrag wird der Unterhalt und die Obhut geregelt. Dieser wird für die kindsannerkennung verlangt (vom KESB). Lebt man im konkubinat, kann man das frei zusammen regeln, kommt es zur Trennung, bezieht man sich auf den konkubinatsvertrag. Es zudem freiwillig, aber angebracht, eine, keine Ahnung wie das heisst, hinterbliebenenversicherung abzuschliessen und das ganz Zeugs mit ahv und Pensionskasse zu regeln, im Falle, das man ablebt.
    • Eljham 05.11.2016 18:02
      Highlight Highlight Nee, die Rechtssprechung stellt unverheiratete Männer mit verheirateten Männer gleich. Ich schreibe 'Männer', weil Frauen in der Praxis nie Unterhalt bezahlen müssen, auch wenn sie in der Beziehung die Vollverdiener waren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Chrigi-B 05.11.2016 16:18
    Highlight Highlight Liebe Männer, das Kondom wurde vor langer Zeit erfunden🤗 Ausserdem: Selber gschuld wend de ring an finger stekksch☝
    • FrancoL 05.11.2016 18:00
      Highlight Highlight Es braucht heute keine Heirat mehr um Unterhaltspflichtig zu werden. Längeres Zusammenleben wird heuet schon zu Unterhaltszahlungen führen, zudem wollen heute viele Frauen zu Recht Unterhaltsverträge für sich und die Kinder.
      Also vergiss die Ring-Steck-Geschichte.
  • Caturix 05.11.2016 16:04
    Highlight Highlight Also wenn man den letzten DOK gesehen hat dan fragt man sich wircklich warum Frauen so bevorzugt werden. Der Mann hat 2 Kinder muss Arbeiten, ich weiss nicht mehr wie viel % aber es waren glaube ich 80 aber das sind laut Irgend einem Sesselfurzer zu wenig, um der Frau noch Geld bezahlen die nicht mal auf die Kinder schaut. Warum zahlt die Dame nichts für die Kinder und geht Arbeiten ? Die soll ja nicht sagen sie findet nichts das ist ein Märchen.
    • Eljham 05.11.2016 18:03
      Highlight Highlight Völlig absurd finde ich, wie in den Kommentaren zu diesem Tagi-Artikel Feministinnen auftauchen, die diese Praxis verteidigen. Manchmal frage ich mich ernsthaft, was in gewissen Köpfen vorgeht.
  • Platon 05.11.2016 16:03
    Highlight Highlight Also sind wir uns schlussendlich alle darüber einig, dass die einfachen Arbeiter in der Schweiz zu wenig verdienen, um eine Familie durchfütternzu können🤔. Toll gemacht SVP/FDP😒
    • FrancoL 05.11.2016 18:04
      Highlight Highlight Naja bitte nicht die SVP beschuldigen, die sagt ja immer dass die Familie zusammenhalten muss und die Rollen hat sie ja auch noch klar verteilt.
      Sie weiss eben (alles) dass ein einfacher Arbeiter zu wenig verdient und sie weiss vor allem dass es auch dank der SVP in Zukunft nicht besser wird.
  • dääd 05.11.2016 15:53
    Highlight Highlight "S hat alles auf der Welt sein Preis" (S.T.S.)
  • mein Lieber 05.11.2016 12:52
    Highlight Highlight Meine Güte was dir ein Theater immer bei Scheidungen. Ich durfte nach meiner Scheidung je 800 für die Kinder und 1200 für meine stinkfaule Exfrau bezahlen. Das Gericht berücksichtigte weder die Drogenabhängigkeit von ihr noch mein Wunsch nach einem reduzierten Arbeitspensum zugunsten der Kinderbetreuung. Als Mann bist du grundsätzlich der gearschte, aber gut wenn man dann zu den 2200 Franken Existenzminimum noch rund 1000 schwarz verdienen kann. Die Alternative wäre Amoklauf im Gericht gewesen.... Ich hoffe manch einer erkennt vielleicht ein paar Zusammenhänge wenn es wieder räblet irgendwo...
    • Monti_Gh 05.11.2016 13:27
      Highlight Highlight darf ich fragen ob deine Ex-Frau gearbeitet hat oder zuhause bei den Kinder blieb?
    • mein Lieber 05.11.2016 17:54
      Highlight Highlight @Moni_Gh
      Sie wollte nicht arbeiten gehen. Heute spricht sie offen darüber, dass sie eigentlich aus Arbeitsscheu Kinder wollte um sich so finanziell abzusichern. Darum hat sie auch gleich wieder geheiratet, weil sie Dank Konkubinatsklausel nach einem Jahr "nur" noch 1600 für die Kinder bekam von mir. Jetzt ist sie wieder abgesichert von einem anderen. Zum Glück kann ich heute darüber lachen, arme Frauen die so wenig Selbstachtung haben...
    • FrancoL 05.11.2016 18:08
      Highlight Highlight Kleine Frage; War Deine Frau, die DU als stinkfaul bezeichnest vor der Ehe nicht auch schon faul? Und wenn sie das war, wie bist Du auf die Idee gekommen mit einer stinkfaulen Frau auch noch Kinder zu zeugen? Wustes Du nichts von den Scheidungsraten und dass stinkfaule Frauen auch für Kinder nichts taugen? Da stinkt doch bei Deiner Begründung etwas ganz gewaltig!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Vinnie 05.11.2016 11:34
    Highlight Highlight Als Chaffeur verdient man ca. 5000 ( Google), dem fall bleiben ihm 3000 übrig. Scheint doch ganz OK zu sein? 1000 CHF für die Frau entspricht etwa 15-25% Arbeiten (Je nach Ausbildung). Steuern wird er wohl wenig zahlen müssen. Klar, kein Zuckerschlecken, aber denkt an die Kinder. Er hat zwei Töchter in die Welt gesetzt, er ist für sie verantwortlich. 300 pro Tochter ist ja wohl absurd (Falls er sie nie sehen möchte, weiss ich leider nicht). Wohl kein BMW M5 und 2x pro Jahr Thailand für ihn.

    Gruss, ein Mann.
    • papipapo 05.11.2016 12:21
      Highlight Highlight @Vinnie
      Google wird es wissen. Nein, das mit Thailand und dem M5 wird nix. Weisst du wie er sich dies auch abschminken könnte ? Wenn er die Töchter betreuen würde. Dann müsste er damit rechnen, dass er trotzdem noch seine Ex-Frau unterstützen muss. Wenn du das nicht glaubst, schau den aktuellen Dok auf srf zu alleinerziehenden Vätern. Mir geht es gleich und die Mutter unseres Kindes geht immernoch 2x/Jahr nach Thailand. Wir nicht, noch heizen wir mit einem M5 rum. Muss leider betreuen, arbeiten und Ex-Frau unterstützen. Gleichberechtigung Swiss Style eben.
      Gruss, ein alleinerziehender Vater
    • Vinnie 05.11.2016 15:58
      Highlight Highlight Kann ich vielleicht wissen wie oft du deine Kinder bei dir hast, wie viel du zahlst und verdienst? Verstehe ich das richtig das du euer Kind hauptsächlich aufziehst und du trotzdem zahlen musst..?
    • eiSat 05.11.2016 17:18
      Highlight Highlight Papipapo... lass mich raten. Du hast dir in Thailand eine Frau geholt, geheiratet und geschwängert. Nun passt das doch nicht mehr so ganz und ihr habt euch geschieden. Deine Ex hat hier kaum gute Chancen Arbeit zu finden, da sie wohl keine Ausbildung hat und wohl auch nicht gerade sehr gut integriert ist. Hmmmm blöd. Wusstest du nicht, das es kein umtauschrecht für Frauen und Kinder gibt? Wer A sagt muss auch B sagen und Verantwortung tragen
    Weitere Antworten anzeigen
  • Stefanie16 05.11.2016 09:19
    Highlight Highlight Und bitte die beiden Töchter im ganzen Salat nicht vergessen. Die Kinder sind die Leidtragenden. Geld ist eines, wichtiger ist aber, dass die Eltern sich nicht bekriegen, sondern getrennt - so gut es eben geht - gemeinsam weitermachen.

    Zu hoffen ist, dass noch Grosseltern da sind, die die Kinder an fixen Tagen hüten und es somit für BEIDE Zeit für Verdienstmöglichkeiten gibt.

    Es bringt also nur einmal mehr Unheil, wenn sich die beiden Geschlechter bekriegen und unser Rechtssystem dazu noch beiträgt.
    • rauchfrei 05.11.2016 10:57
      Highlight Highlight Der erste Teil stimmt, aber der letzte Absatz ist einfach falsch. Was hat bitte das Rechtssystem mit dem Fall zu tun? Nach einer Scheidung ist häufig zu wenig Geld da und dieses wenige Geld muss irgendwie verteilt werden. Was hast du erwartet, soll der Richter der Ehefrau das Geld aus der eigenen Tasche zahlen?
      Und der Mann bzw. sein Anwalt haben die Kosten zu spät belegt, dafür kann das Rechtssystem doch nicht...
    • Stefanie16 05.11.2016 12:07
      Highlight Highlight Nein, natürlich nicht. Das Problem ist im Grundsatz nicht juristisch zu lösen, weil es bei jeder Trennungssituation sehr viele unterschiedliche Gegebenheiten gibt.

      Es scheint leider so, dass ständig das Argument Geld im Vordergrund steht.

      In diesem Fall ist die Situation für beide prekär, auch weil wir viele Faktoren nicht kennen (z.B. Alter der Kinder, Vermögenssituation, Betreuungsmöglichkeiten etc.) .

      Aufgrund dieser dürftigen Faktenlage schliesse ich, dass beide Eltern das Wohl der Kinder im Auge behalten müssen. Das Rechtssystem schafft aber hier nur verbitterte Fronten.
  • Toerpe Zwerg 05.11.2016 09:12
    Highlight Highlight Das Scheidungsrecht zementiert die traditionelle Rollenverteilung. Die (meist) Frauen haben keinen Anreiz, für sich selber zu sorgen. Es wird honoriert, wenn derjenige Ex-Ehepartner, welcher die Obhut über die Kinder zugesprochen erhält, nicht erwerbstätig ist. Das ist eine groteske Situation.

    Eine Lösung wäre, dass man Unterhaltspflicht für ex Partner grundsätzlich abschafft und stattdessen Zahlungen für Fremdbetreuung der Kinder eintreibt - inklusive Subventionswesen.

    • Walter Sahli 05.11.2016 09:57
      Highlight Highlight Nun, es gibt nicht wenige Ehen, in denen die traditionelle Rollenverteilung schon vor der Scheidung zementiert wird, sprich, der Mann "verbietet" der Frau zu arbeiten (z.Bsp. weil ihn das in seiner Ehre als Versorger kränken würde). Und wir wissen alle, dass Leute, die mehrere Jahre nicht im Berufsleben stehen, keine Chance auf eine anständige Anstellung haben. Von dem her ist es schon ok, wenn in solchen Fällen der Mann bezahlen muss.
    • Charlie Brown 05.11.2016 10:14
      Highlight Highlight Bin nicht ganz einverstanden. Der Effekt zeigt sich dort extrem, wo die Rollenverteilung schon während der Ehe traditionell war. Da, wo die Frau die unbezahlte Familienarbeit leistete und damit auf Job (und damit auf Chancen der wirtschaftlichen Selbständigeit) verzichtet hat. Ein Modell nota bene, welches normalerweise im Konsens gelebt wird.

      Unterhalt sichert in der Folge das Risiko ab, welches der Partner mit dem (höheren) Anteil an unbezahlter Familienarbeit eingegangen ist.
    • rauchfrei 05.11.2016 11:03
      Highlight Highlight @ Toerpe Zwerg: moll, deine Idee klingt super. Und wie sieht das dann in der Realität aus?
      Mann und Frau heiraten und kriegen Kinder. Ein Partner (zu 99% die Frau) bleibt zuhause oder reduziert die Arbeit stark um auf die Kinder zu schauen. Der andere Partner macht Karriere, verdient mehr Geld. Und wenn sich die beiden nach 20 Jahren trennen, gibt es keinen Ausgleich, stattdessen sagt man dem schlechter verdienenden Partner: Tja, Pech gehabt, hättest ja arbeiten gehen können.
      Mann, Mann, manche Leute schreiben bevor sie denken...
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  • zombie woof 05.11.2016 09:09
    Highlight Highlight Bei einer Scheidung gibt es nur Verlierer, am meisten verliert in der Regel der Mann. Nur in den wenigsten Faellen gibt es zwei Parteien, die sich vernuenftig und fuer das Wohl der Kinder entscheiden koennen. Sobald Emotionen ins Spiel kommen, wird es teuer und ein boeses Spiel beginnt.
  • Trouble 05.11.2016 07:23
    Highlight Highlight Weshalb muss der Mann für die Frau auch bezahlen? Für die Kinder, klar, das muss sein. Aber für die Frau? Ich sage das, weil ich in der gleichen Situation bin und ohne finanziellen "Zustupf" für mich über die Runden komme. Es käme mir auch nie in den Sinn, dass mir selbst so etwas zustehen würde.
    • Mira Bond 05.11.2016 08:02
      Highlight Highlight Weil sie vielleicht auf Grund der Kinder keinen Job mit 100% Einkommen hat (ach ja...Kinder kriegen und aufziehen passiert ja von alleine...)
    • who cares? 05.11.2016 08:10
      Highlight Highlight Weil die Frau evtl. zugunsten des Mannes zu Hause geblieben ist und auf die Kinder aufgepasst hat und sich damit auch gleich aus dem Erwerbsleben verabschiedet hat, was es schwerer macht, einen Job zu finden. Nur weil es du schwer hast müssen andere es auch so erleiden?
    • Saraina 05.11.2016 09:30
      Highlight Highlight Hätte die Frau mehr verdient als der Mann, müsste sie dem Mann Unterhalt zahlen. Es geht keineswegs um eine einseitige Bevorzugung der Frauen.
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  • Don Huber 05.11.2016 07:04
    Highlight Highlight Zum Glück bin ich nicht verheiratet und habe keine Kinder, dafür zwei liebe Katzen. Heirat und Kinder sind des Mannes tod !! Glaubt an meine Worte !! Jedenfalls in unserem Rechtsystem !! Sonst wäre es ja easy ! Aber in unserem geilen Rechtsystem nimmt man den Mann aus bis er durchdreht und Amok läuft und vielleicht mal jemand erschiesst..... Tja so ist das ! Da dreht man durch !! Total !! Peng Peng !!
    • Martina Heyer 05.11.2016 07:51
      Highlight Highlight Ich musste meine Tochter alleine gross ziehen, seit sie 12 war hat der Vater ncht mehr für sie gezahlt: Führerausweis und Studium blieben an mir alleine hängen. Ich kenne leider viele Mütter denen es ähnlich geht. Da dreht Mutter nicht durch, sondern sie schafft !
    • Don Huber 05.11.2016 11:02
      Highlight Highlight Meine Katzen können reden und auch Fahrrad fahren. Wenn ihr wüsstet !! Zudem hab ich ja noch eine Freundin zum reden.
    • Don Huber 05.11.2016 11:10
      Highlight Highlight @Hans-Wurst
      Na so toll kann das ja auch wieder nicht sein, wenn man das Kind in einen Pool wirft. Langweilig. Katzen miauen und machen lustiges Zeug. Kinder nicht.
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  • elivi 05.11.2016 02:25
    Highlight Highlight Finds lustig wieviele sich auf der seite des mannes stellen obwohl der artikel nix zu den umständen der frau sagt. Hier glauben wohl alle sie lebt damit im luxus. Sagen wir die frau könnte 50% als verkäuferin arbeiten da 2 kinder erlaubt kein 100% job als alleinerziehende. Was sind das? 1500 im monat? Unmöglich damit noch kinder durchzubringen. Hätte man also keine unterhaltszahlung des vaters, landet man schnell beim sozialamt (also unsere steuern) und am schlimmsten landen dir kinder im heim.
    Und hier finden einigr das väter zwar kinder zeugen aber keine verantwortung haben?
  • tzhkuda7 05.11.2016 00:37
    Highlight Highlight Ist ja noch harmlos. Mein Vater bezahlte meiner Mutter an die 3500.- Alimente pro Monat der Arme xD Naja er hatte danach immer noch etwa 7500.- Netto von dem her ging es aber meine Mutter arbeitete 100% und kam teilweise auf den höheren Betrag als mein Vater ^^ Beim Geld hört jeglicher Anstand auf in der Scheidung sah ich selber bei meinen Eltern ;P
    • Charlie Brown 05.11.2016 10:22
      Highlight Highlight Deine Mutter hatte aber offensichtlich auch die ganzen Ausgaben für dich..?
    • Lami23 05.11.2016 16:12
      Highlight Highlight Tja wenn deine Mutter arbeitete hätte dein Vater eine Anpassung des Betrages erwirken können.
    • Mayadino 05.11.2016 19:31
      Highlight Highlight Deine mutter tut mir leid, ein so undankbares kind zu haben. Schäm dich
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  • rauchfrei 04.11.2016 23:06
    Highlight Highlight Warum wurde gerade dieser Artikel aus der AZ übernommen? Passt er einfach mal wieder in das Schema “Böse Ex-Frau, die ihren ehemaligen Mann schröpfen will“?
    Juristisch sind die Feststellungen absolut banal:
    1. Behauptungen müssen rechtzeitig belegt werden, dies hat der Mann offensichtlich verpasst.
    2. Wenn man einen 13. Monatslohn bekommt, muss man sich diesen anrechnen lassen. Selbst wenn man ihn schon ausgegeben hat.
    Daher nochmals die Frage vom Beginn: weshalb wird so ein Dutzendurteil ohne relevante Neuerungen in der AZ/in Watson publiziert? Hatte hier jemand mal wieder Frauenhass?
  • Pasch 04.11.2016 22:21
    Highlight Highlight Da ist sie ja! Die Gleichberechtigung. Gut versteckt, aber niemals abwesend... den Punkt vertuschen wohl gern sämtliche Feministinen, wenns ums Blechen geht nach dem grossen Krach. Naja wir Männer haben einen Nachteil wir können keine Kinder in die Welt setzen, sogern wir dies auch tun würden, ein Fall in vertauschten Rollen ist mir jedenfalls nicht bekannt...
    Mal bei den Seepferdchen nachfragen...
    • Macke 05.11.2016 07:47
      Highlight Highlight Hmm, ich habe gar nicht gewusst, dass der Unterhalt eine monatliche Geburtsentschädigung an die Frau ist? Ich bin bisher davon ausgegangen, dass der (Ehegatten-)Unterhalt gezahlt wird, damit die Person Zeit für die Kindererziehung aufwenden kann, ohne finanziell am Abgrund zu stehen - übrigens auch von Frauen an Männer. Als Feministin wäre ich bereit, den (Ehegatten-)Unterhalt zu zahlen, falls mein Ex-Mann das alleinige Sorgerecht kriegt und die ErziehungsARBEIT leistet.
    • Toerpe Zwerg 05.11.2016 09:16
      Highlight Highlight Feminismus kämpft nicht für Gleicgberechtigung, sondern für Frauenrechte. Das ist nötig und legitim - man sollte sich dessen aber bewusst sein.
    • trio 05.11.2016 17:18
      Highlight Highlight Wer die Kinder hat, bekommt vom Ex Partner Unterhaltszahlungen. Das hat nichts mit Frau, Mann oder Feminismus zu tun. Wie frustriert hier einige Kommentarschreiber sind, ist traurig und beunruhigend.
    Weitere Antworten anzeigen
  • äti 04.11.2016 20:31
    Highlight Highlight Nun, die Gerichtskosten hätte der Mann sich sparen können, zB Auskunft beim Beobachter. Ohne jetzt den Grund der Scheidung zu kennen, ein gemeinsamer Scheidungsvorschlag hätte evtl. mehr gebracht als Streit. Wie eine Frau plus 2 Kinder (Alter?) mit 2'000.- durchkommt ist mir unklar, natürlich muss sie Arbeit suchen.
  • Stachanowist 04.11.2016 20:07
    Highlight Highlight Ein Lastwagenchauffeur verdient in der Schweiz zwischen 4200 und 4700.- Brutto. Bei Müllwagenfahrern wird das wohl ähnlich sein. Diese Zahl wäre eigentlich nötig, um zu verstehen, was die 2080.- im Leben dieses Mannes bedeuten.

    Schade, wurde das im Artikel vergessen.

    http://chauffeur-jobs.ch/gehalt-als-chauffeur
    • who cares? 05.11.2016 00:22
      Highlight Highlight Und was mag die Zahl im Leben der Frau bedeuten? 2000.- für zwei Kinder ist nicht viel. Sind ja auch seine Kinder. 1000 pro Kind. Fall sie noch 50-60% arbeitet (jemand muss sich noch um die Kinder kümmern) und etwa 2000 bis 2500.- vedient, zahlt sie bereits mehr an die Kinder und muss sich auch noch um sich selbst kümmern.
  • Sämuu 04.11.2016 19:43
    Highlight Highlight Ich finde es einfach Absurd, wenn sich eine Ehe am Ende zuneigt der Mann als Täter hingestellt wird und zahlen muss. Überall wird nach Gleichberechtigung geschrien, wieso hier nicht. Desweiteren sollte man ein Fix Betrag ausmachen, welche Kosten decken und nicht zum Luxus der Frau beiträgt. Manch *Ehe*Frauen verdienen besser als Topverdiener und der Mann kann die Zeche prellen. Am Besten wäre es sowieso wenn der überschuss auf ein Konto vom Kind geht und dies mit 18 jahren erhält.
    • SanchoPanza 04.11.2016 22:17
      Highlight Highlight es geht auch umgekehrt. Eine alleinerziehende Bekannte von mir, muss ihrem arbeitslosen Ex-Mann in Ausbildung Alimente zahlen. Er macht dabei extra langsam mit seinem Studium Funktioniert in beide Richtungen, die eine ist einfach häufiger...
    • Macke 05.11.2016 07:50
      Highlight Highlight Zahlen muss die Person, die nicht die Kinderbetreuung übernimmt. Der Mann hätte ja auch die Kinder zu sich nehmen können, dann hätte die Frau zahlen müssen.
    • Qu-olà 05.11.2016 08:01
      Highlight Highlight Der Mann wird nicht als Täter dargestellt, der zahlen muss, sondern als Vater, der für seine Kinder zahlen muss - logisch oder?
      Und erklär doch bitte, wie 2000 Franken pro Monat für 3 Personen zu deren Luxus beitragen soll.. Das ist weniger als das Existenzminimum für nur eine Person und sie bekommen das hier zu 3. ...
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  • Namenloses Elend 04.11.2016 19:05
    Highlight Highlight Wenn man sowas liest muss sich keiner wundern, dass Männer Angst haben in der Schweiz Kinder zu zeugen. Ich frage mich immer wie unglaublich egoistisch eine Frau sein kann, wenn sie darauf besteht, dass der Ex die vom Gericht festgelegte Summen zahlen soll. Und dies obschon sie genau weiss, dass er dann am absoluten Existenzminimum lebt.
    • pamayer 04.11.2016 20:51
      Highlight Highlight Also sie und die Kinder haben weniger. Und beim Kinder machen wird er wohl auch dabei gewesen sein.
    • Namenloses Elend 04.11.2016 23:08
      Highlight Highlight Ich bestreite nicht, dass der Vater für sie und vorallem die Kinder Unterhaltszahlungen leisten soll. Aber die Summe ist einfach völlig übertrieben! Für die Ex Frau besteht die Möglichkeit durch Arbeit ein besseres Einkommen zu generieren. Diese Möglichkeit besteht für den Mann nicht. Er hat seinen Lohn sagen wir 5000.-. Davon gehen grob die Hälfte für die Kinder und Ex weg. Diese jedoch muss nur einen 50% Job wahrnehmen und kommt auf 4500-5000.-. Dem Mann bleiben 2500.- mit 100% Arbeit.
    • elivi 05.11.2016 02:17
      Highlight Highlight Und ich wundere mich wieso frauen dann überhaupt kinder haben wollen, wenn sie am ende sitzen gelassen werden und mit den kinder ins armenhaus gehn muss und der mann mit der neuen schön auf hawaii ferien machen kann.
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  • Typu 04.11.2016 18:57
    Highlight Highlight Tja bei dem beruf und diesen alimenten wird der typ keinen rappen mehr ende monat haben. Arbeitet die frau?
    • who cares? 05.11.2016 01:00
      Highlight Highlight Alleinerziehend mit zwei Kindern, da bleibt auch nicht viel übrig. Wegen seinem Lohn, siehe Max Havelaars Kommentar gleich oben
    • redeye70 05.11.2016 07:43
      Highlight Highlight @Typu So ein Käse. Es geht nie tiefer als das Existenzminimum. Ist nicht mehr Geld vorhanden muss dann eben die Sozialhilfe einspringen. Schön wäre es wenn Watson ein wenig mehr Informationen geben würde über das Scheidungsrecht. Die Unwissenheit vieler hier ist erschreckend. Ein Tipp, der Frau für ihre Arbeit als Hausfrau einen Lohn zahlen. Macht vieles einfacher wegen der PK.
  • horst müller 04.11.2016 18:56
    Highlight Highlight weshalb soll ich mich am morgen noch aus dem bett quälen, wenn ich sowieso nur das existenzminimum erhalte?

    • who cares? 05.11.2016 01:00
      Highlight Highlight Warum Kinder machen, wenn man nicht für sie zahlen will/kann?
  • Wuschelhäschen 04.11.2016 18:37
    Highlight Highlight Da würde ich direkt auswandern. Der Typ verdient als Lastwagenchauffeur vielleicht 5500 Franken und davon soll er 2000 abdrücken.
    • Hierundjetzt 04.11.2016 19:38
      Highlight Highlight Wohin? Sumasumarum 72000.- für Müllwagenfahren gibts nirgends auf der Welt.

      Bei uns ist das absolut gerechtfertigt. Klar.

      Aber hey in den USA ist der Mindestlohn 9.- und 32'000.- / Jahr normal.

      Blöde Situation für Ihn, klar 😐
    • Trouble 05.11.2016 07:32
      Highlight Highlight Ich bin mir beinahe sicher, dass in den USA die Lebenshaltungskosten tiefer sind als bei uns. Einen so einseitigen Vergleich solltest du nicht machen.
    • Hierundjetzt 05.11.2016 12:06
      Highlight Highlight Da hast Du -isoliert betrachtet, absolut recht.

      Nur, der Betrag den er bezahlen muss bleibt der gleiche, ob er in den USA oder hier ist. Darauf gründet meine Argumentation.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Imfall 04.11.2016 18:13
    Highlight Highlight man(n) hat bei einer scheidung immer schlechte karten...
    • pamayer 04.11.2016 20:55
      Highlight Highlight Muss nicht sein. Aber Scheidung ist oft eine Ursache der Armut.
    • elivi 05.11.2016 02:19
      Highlight Highlight Am besten erst gar nicht heiraten und von anfang sollte niemand finanziell abhängig werden vom anderem
  • Stefanie16 04.11.2016 18:09
    Highlight Highlight Wieviel verdient der Mann denn eigentlich? Könnte das Watson nicht objektiver erkläutern? Wie soll man sich so ein Bild machen?

    Wieder einmal mehr einseitig-tendenziös das Löpfe-Imperium.
    • Globidobi 04.11.2016 18:46
      Highlight Highlight Er ist Müllwagen Chauffeur, kannst dir selbst seinen Lohn ausrechnen. Viel bleibt da nicht übrig und die Frau hat die Möglichkeit arbeiten zu gehen und ein schönes Leben zu geniessen.
    • Pisti 04.11.2016 19:35
      Highlight Highlight Ist es nicht so dass wen die Frau arbeitet, zumindest der Unterhalt für sie wegfällt?
    • who cares? 04.11.2016 19:52
      Highlight Highlight Naja, man weiss nicht, wie alt das die Kinder sind und wie lange die Mutter nicht im Arbeitsleben war. Aber ich denke nicht, dass sie einen hochbezahlten Job bekommen würde. Und 100% arbeiten und sich nebenher um 2 Kinder kümmern, ist auch nicht das "schöne" Leben. Mit 2000.- vom Mann kann sie jetzt vielleicht 50% arbeiten, dann kommt sie insgesamt auf etwa 4000.- im Monat. Für sich plus zwei Kinder. Nicht gerade viel. Interesse an den Kindern zeigt der Vater auch nicht.
      Was wäre für euch angemessener Unterhalt?
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