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Erste Schulen starten ins neue Schuljahr – mehr Schüler, mehr Lehrer

08.08.2022, 10:03
Bild: keystone

Nach den Sommerferien hat im Kanton Aargau am Montag für 80'300 Volksschülerinnen und Volksschüler das neue Schuljahr 2022/2023 begonnen. Für 7300 war es der erste Tag im Kindergarten und für 7200 der erste Primarschultag. Die Zahl der Schüler stieg erneut an.

Der Fachkräftemangel an der Volksschule bleibe eine Herausforderung, teilte das kantonale Departement Bildung, Kultur und Sport (BKS) am Montag mit. Die Gründe dafür seien die steigenden Schülerzahlen, pensionierte Lehrpersonen und der allgemein ausgetrocknete Arbeitsmarkt.

Die Besetzung von offenen Stellen an der Volksschule habe sich als anspruchsvoll gestaltet, hiess es. Die lokalen Schulbehörden, insbesondere die Schulleitungen, seien gefordert gewesen.

80 Lehrer-Vollzeitstellen mehr

Die Schulleitungen hätten auch dieses Jahr keinen Aufwand gescheut, um den Unterricht sicherzustellen. Sie hätten teilweise auf schulinterne Überbrückungslösungen zurückgreifen müssen.

Im neuen Schuljahr unterrichten an der Volksschule rund 9110 Lehrerinnen und Lehrer. Sie teilen sich gemäss BKS 5840 Vollzeitstellen. Das sind 80 Vollzeitstellen mehr als im vergangenen Schuljahr. 504 Schulleiterinnen und Schulleiter führen die Schulen.

Die Zahl der Schülerinnen und Schüler an der Volksschule steigt seit dem Schuljahr 2014/2015 kontinuierlich an. In diesem Zeitraum stieg die Zahl der Volksschüler um 8400 auf 80'300 Kinder und Jugendliche.

Starker Anstieg in der Sekundarstufe II

Einen Anstieg von 14,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gibt es in der Sekundarstufe II. 1605 Schülerinnen und Schüler entschieden sich für einen allgemeinbildenden Lehrgang am Gymnasium oder an der Fachmittelschule.

Gleichzeitig traten 6285 Lernende neu in die duale Berufsbildung ein oder begannen mit einer vollschulischer Berufsbildung. Das sind 2,6 Prozent mehr Jugendliche als im Vorjahr.

Es falle auf, dass der Anstieg bei den Mittelschulen deutlich höher sei als bei den Berufslernenden, hält das BKS fest. Man werde die Entwicklung verfolgen und zusammen mit den Berufsverbänden sowie Partnern der beruflichen Grundbildung prüfen, wie die duale Berufsbildung gestärkt werden könne.

(aeg/sda)

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