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Alles ausgezählt

74,1 Prozent – Ecopop abgeschmettert. Auch die anderen Vorlagen werden abgelehnt



Liveticker: Abstimmungen vom 30.11.2014

Schicke uns deinen Input
Martin Lüscher
Sabina Sturzenegger
PeterBlunschi
corsin.manser
17:28
Mit diesem Eintrag …
… beenden wir unsere Live-Berichterstattung zum Abstimmungssonntag. Wir werden Sie aber weiterhin mit Analysen und Kommentare informieren. Besten Dank für Ihr Interesse. Ihnen einen geschmeidigen Sonntagabend – und einen guten Start in die neue Woche.

Ihr watson-Team.
17:18
Die Endresultate
74.1 % Nein --> Ecopop
77.3 % Nein --> Goldinitiative
59.2 % Nein --> Pauschalbesteuerung
abst14
abst14
abst14
17:02
Zürich – Die Resultate
75.65 % Nein --> Ecopop
79.43 % Nein --> Goldinitiative
50.92 % Nein --> Pauschalbesteuerung

53.53 % Stimmbeteiligung
16:58
Warum wir nach dem Nein zur Goldinitiative nicht aufatmen können
watson-Autor Philipp Löpfe kommentiert:

«Das klare Nein zur Goldinitiative täuscht nicht darüber hinweg, dass das internationale Finanzsystem angeschlagen bleibt. Die Schweizerische Nationalbank hat mit ihren grossen Eurobeständen ein beträchtliches Klumpenrisiko.»

Den ganzen Kommentar lesen Sie hier.
16:51
Warten auch auf Wädenswil
Sämtliche Gemeinden in der Schweiz sind ausgezählt. Bis auf Wädenswil. Die Stadt am linken Zürichseeufer ist noch mit dem Auszählen der Stimmen beschäftigt. Sie hat 20'933 Einwohner.
16:34
Der Bundesrat lässt auf sich warten ...
Soeben erreicht uns eine Meldung aus dem Bundeshaus: Die Medienkonferenz des Bundesrates zu den Abstimmungsergebnissen findet nicht vor 17 Uhr statt.

In der Zwischenzeit empfehlen wir Ihnen unseren Liveticker zum Super-League-Spitzenspiel zwischen dem FCZ und dem FCB. Momentan steht es noch immer 0:0.
16:26
NE: Regierungsräte können aus dem Amt gekippt werden
Im Kanton Neuenburg können Regierungsräte im Nachgang zur Affäre Hainard künftig vom Parlament abgewählt werden. Die Neuenburgerinnen und Neuenburger sprachen sich mit 90,61 Prozent für die Einführung des Amtsenthebungsverfahrens aus.

Neuenburg ist der erste Kanton der Romandie, der das Amtsenthebungsverfahren einführt. Hinzu kommen sieben Deutschschweizer Kantone und das Tessin. In der Praxis wurde allerdings noch nie ein Regierungsmitglied abgesetzt. (sda)
16:23
Was macht der Kanton Zürich?
In Zürich sind 182 von 184 Gemeinden ausgezählt. Der Stand der Dinge:

75.66 % Nein --> Ecopop
79.44 % Nein --> Goldinitiative
50.91 % Nein --> Pauschalbesteuerung
16:20
Bald tritt der Bundesrat vor die Medien
Die Medienkonferenz des Bundesrats zu den Abstimmungsergebnissen findet um 16.30 Uhr statt. Eveline Widmer-Schlumpf und Simonetta Sommaruga stellen sich den Medien.
16:01
Übrigens ...
16:00
Die Bilanz der Parteien
Am erfolgreichsten politisierten in den Urnengängen der laufenden Legislatur die Grünliberalen. Sie lagen in 83 Prozent der Fälle mit ihren Parolen richtig. An zweiter Stelle folgt die BDP mit 77 Prozent vor FDP und CVP mit je 69 Prozent. SP und Grüne kommen auf einen Anteil von je 60 Prozent gewonnenen Abstimmungen. Am häufigsten in der Aussenseiterposition fand sich die SVP. Nur bei gut der Hälfte der Vorlagen folgten die Stimmbürgerinnen und -bürger ihren Empfehlungen. (sda)
15:58
Die BiIanz des Bundesrats
Mit seinem heutigen Dreifachsieg hat der Bundesrat seine Abstimmungsbilanz für 2014 etwas aufpolieren können. Insgesamt unterlag er in drei von zwölf Vorlagen – einmal mehr als letztes Jahr. Gegen den Willen der Landesregierung nahmen die Stimmberechtigten am 9. Februar die Masseneinwanderungsinitiative und am 18. Mai die Pädophileninitiative an. Nein sagten sie im Mai auch zu dem vom Bundesrat beantragten Kauf von Gripen-Kampfjets. (sda)
15:50
Ein Blick auf die Fussballplätze
Die frühen Nachmittagsspiele der Super League sind mittlerweile fertig: YB schlägt St.Gallen mit 4:2, Thun gewinnt gegen Vaduz mit 0:1.
15:45
Hotel Suff bleibt bestehen
Betrunkene und Bekiffte, die sich oder andere gefährden, werden von der Polizei nun definitiv in die Zürcher Ausnüchterungs- und Betreuungsstelle (ZAB) gebracht. Dort werden sie unter medizinischer Betreuung ausgenüchtert. 66,9 Prozent der Stadtzürcher Stimmberechtigten haben der gesetzlichen Grundlage für den Betrieb zugestimmt.
User Avatar
Die Katzenfresser haben Nein gestimmt
von Sabina Sturzenegger
Vor ein paar Tagen waren die Schweizer laut der britischen BBC noch die schlimmsten Katzen- und Hundefresser der Welt – jetzt haben wir mit dem Abstimmungsresultat in den Augen der Briten wieder einiges gutgemacht.

15:38
«Lösungen und Mehrheiten sind nur mit der SVP zu haben.»
Für die SVP zeigt das Nein zu Ecopop, dass das Volk bei der Zuwanderung keine «Extremlösung» will. Zudem mache das Resultat deutlich, dass in der Zuwanderungsfrage Lösungen und Mehrheiten nur mit der Unterstützung der SVP zu haben seien. Die Initiative «gegen Masseneinwanderung» stelle im Gegensatz zur Ecopop-Initiative eine «sinnvolle Steuerung und Begrenzung der Zuwanderung» dar. Das Nein zu Ecopop habe das Ja vom 9. Februar bestätigt. (sda)
15:32
«Ein unverkäuflicher Notgroschen: Das entbehrt jeder Logik. »
Auch bei unseren Mitbewerbern wird bereits fleissig kommentiert. So schreibt der Chefredaktor des «Tages-Anzeigers», Res Strehle, zur Ecopop-Initiative:

«Einwanderungsgegner waren bis anhin nicht durch besondere Sorge für die Umwelt aufgefallen, Grüne nicht durch besondere Skepsis gegenüber Fremden. Grün und Grenzen zu passen nicht zusammen.»

Ebenfalls zu Ecopop kommentiert Simon Gemperli in der NZZ:

«Wer die Schweiz der Zukunft nicht als Freihandel treibenden Trabanten in Europa sieht, darf nach diesem Volksentscheid aufatmen. Was das für die Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative bedeutet, bleibt vorderhand offen. »

«Die SVP zwischen den Stühlen», schreibt René Zeller, Inlandchef der NZZ, und kommentiert zur Goldinitiative:

«Nüchtern betrachtet, lag das Problem der Initiative allerdings darin, dass sie eine währungspolitische Fehlkonstruktion war. […] Ein unverkäuflicher Notgroschen: Das entbehrt jeder Logik. Es wäre unter allen Titeln unvernünftig gewesen, eine solche Regelung in der Bundesverfassung zu verankern. »
15:29
Bern – Die Resultate
74.9 % Nein --> Ecopop
78.4 % Nein --> Goldinitiative
56.1 % Nein --> Pauschalbesteuerung

47.2 % Stimmbeteiligung
15:20
Linkes Nein-Komitee: «Mehrheit will keinen Bruch mit Europa»
Das deutliche Nein zu Ecopop zeige, dass eine deutliche Mehrheit der Schweizer Stimmbürgerinnen und Stimmbürger «diesen Bruch mit Europa» nicht wolle. Dies schreibt das linke Nein-Komitee. Bundesrat und Parlament müssten die SVP-Zuwanderungsinitiative nun so umzusetzen, dass sie mit den bilateralen Verträgen vereinbar sei.

Das sieht der Vize-Präsident des bürgerlichen Komitees gegen Ecopop, Nationalrat Kurt Fluri (FDP/SO), anders: «Ich würde soweit gehen wie andere, die sagen, man dürfe nun bei der Umsetzung der SVP-Zuwanderungsinitiative vom 9. Februar vom Initiativtext abweichen». Denn in diesem Fall würde die nächste Abstimmung zum Thema Zuwanderung unausweichlich kommen. Zugleich zeigte sich der FDP-Nationalrat überzeugt, dass es nach dem 9. Februar eine separate Abstimmung zu den Bilateralen Verträgen brauche, um diese zu erhalten. (sda)
15:07
St.Gallen – Die Resultate
69.64 % Nein --> Ecopop
72.57 % Nein --> Goldinitiative
55.53 % Nein --> Pauschalbesteuerung

49.00 % Stimmbeteiligung
15:05
Schwyz – Die Resultate
65.78 % Nein --> Ecopop
70.74 % Nein --> Goldinitiative
64.03 % Nein --> Pauschalbesteuerung

51.60 % Stimmbeteiligung
14:56
Und nun ein wenig #ecopoesie
Markus Zimmermann-Scheifele sitzt im Vorstand des Ecopop-Vereins – und ist Lyriker. Nach der verlorenen Abstimmung möchte er uns noch folgendes Gedicht auf den Weg geben:
14:45
Die Schlappe ist perfekt, die Ecopop-Leute in Brugg ziehen langsam ab
14:40
«Ecopop ist karriereschädigend»
14:37
Der watson-Kommentar zur Ecopop-Initiative
«Die Ecopop-Gegner haben die Debatte geschickt von der absoluten Zahl der Zuwanderungsbeschränkung auf das Problem gelenkt, dass die Quote von 0,2 Prozent der Schweiz die Freiheit nimmt, auf künftige Entwicklungen zu reagieren. Damit haben sie Angst vor einem Freiheitsverlust geschürt. »

Lesen Sie hier den ganzen Kommentar von watson-Redaktor Maurice Thiriet.
14:33
Genf – Die Resultate
78.6 % Nein --> Ecopop
76.5 % Nein --> Goldinitiative
68.3 % Nein --> Pauschalbesteuerung

51.3 % Stimmbeteiligung
14:27
Basel Stadt – Die Resultate
76.2 % Nein --> Ecopop
78.6 % Nein --> Goldinitiative
54.9 % Nein --> Pauschalbesteuerung

54.5 % Stimmbeteiligung
14:25
Neuenburg – Die Resultate
78.2 % Nein --> Ecopop
80.0 % Nein --> Goldinitiative
60.5 % Nein --> Pauschalbesteuerung

43.9 % Stimmbeteiligung
14:16
Ausländer dürfen abstimmen und wählen
Ein Resultat aus der kommunalen Ebene: Die Gemeinde Rehetobel AR hat das Ausländerstimmrecht eingeführt. Im zweiten Anlauf befürwortete die Ausserrhoder Gemeinde die Vorlage mit 440 gegen 307 Stimmen. Damit Ausländerinnen und Ausländer in Appenzell Ausserrhoden auf kommunaler Ebene abstimmen und wählen dürfen, müssen sie seit zehn Jahren in der Schweiz und seit fünf Jahren im Kanton wohnen. In Rehetobel erfüllen gut 50 Personen diese Bedingung, das sind etwa fünf Prozent der Stimmberechtigten.
14:08
Wallis – Die Resultate
78.7 % Nein --> Ecopop
78.8 % Nein --> Goldinitiative
78.3 % Nein --> Pauschalbesteuerung

53.00 % Stimmbeteiligung
14:02
Wirtschaftsprofessor Hans Geiger: «Jetzt trete ich dem Verein Ecopop bei»
14:01
13:59
Endlich Emotionen!
Aufregung in der Redaktion: Sport-Tickerer Simon Weth schreit auf, hämmert seine Faust auf die Tastatur und springt aus dem Stuhl. Der Grund: Der FC St.Gallen geht gegen YB mit 1:0 in Führung. Wenn auch Sie ein bisschem mitfiebern wollen, unserer Live-Ticker finden Sie hier. Im zweiten Spiel führt Thun gegen Vaduz ebenfalls mit 1:0.
14:04
Alles abgelehnt
Mit diesen Resultaten ist klar: Alle drei Initiativen sind bereits am Ständemehr gescheitert.
abst14
abst14
abst14
13:57
Solothurn – Die Resultate
69.55 % Nein --> Ecopop
76.43 % Nein --> Goldinitiative
53.84 % Nein --> Pauschalbesteuerung

46.97 % Stimmbeteiligung
13:54
13:54 Uhr: Appenzell Innerrhoden – Die Resultate
69.2 % Nein --> Ecopop
74.0 % Nein --> Goldinitiative
64.7 % Nein --> Pauschalbesteuerung

45.0 % Stimmbeteiligung
13:53
Tessin – Die Resultate
63.12 % Nein --> Ecopop
66.68 % Nein --> Goldinitiative
68.02 % Nein --> Pauschalbesteuerung

45.86 % Stimmbeteiligung
13:50
Appenzell Ausserrhoden – Die Resultate
70.00 % Nein --> Ecopop
71.55 % Nein --> Goldinitiative
52.02 % Nein --> Pauschalbesteuerung

51.45 % Stimmbeteiligung
13:49
Zug – Die Resultate
75.6 % Nein --> Ecopop
79.7 % Nein --> Goldinitiative
67.4 % Nein --> Pauschalbesteuerung

55.6 % Stimmbeteiligung
13:47
Uri – Die Resultate
74.1 % Nein --> Ecopop
70.0 % Nein --> Goldinitiative
61.6 % Nein --> Pauschalbesteuerung

40.8 % Stimmbeteiligung
13:45
Obwalden – Die Resultate
67.36 % Nein --> Ecopop
72.23 % Nein --> Goldinitiative
66.56 % Nein --> Pauschalbesteuerung

49.4 % Stimmbeteiligung
13:44
2. Hochrechnung
Die Resultate der zweiten Hochrechnung von gfs.bern haben sich gegenüber der ersten nicht verändert. Der Toleranzbereich liegt bei +/- 2 Prozent:

74 % Nein --> Ecopop
78 % Nein --> Goldinitiative
60 % Nein --> Pauschalbesteuerung

13:43
Jura – Die Resultate
77.24 % Nein --> Ecopop
80.60 % Nein --> Goldinitiative
59.19 % Nein --> Pauschalbesteuerung

40.74 % Stimmbeteiligung
13:41
Thurgau – Die Resultate
69.1 % Nein --> Ecopop
72.8 % Nein --> Goldinitiative
55.7 % Nein --> Pauschalbesteuerung

46.7 % Stimmbeteiligung
13:35
«Es ist ein Notgroschen, den man in der Not nicht verkaufen kann»
Das Gegenkomitee der Gold-Initiative erklärt das wahrscheinliche Nein mit dem Vertrauen der Stimmbevölkerung in die Nationalbank. «Die Bevölkerung wollte keine Abenteuer eingehen», sagte Nationalrat Urs Gasche (BDP/BE). Die Argumente der Initianten hätten nicht überzeugt, kommentierte Ständerätin Karin Keller-Sutter (FDP/SG) das Ergebnis. Wenig einleuchtend sei insbesondere die Vorschrift zur Unverkäuflichkeit des Goldes gewesen. «Es ist ein Notgroschen, den man in der Not nicht verkaufen kann», sagte die Ständerätin, die wie Gasche dem Co-Präsidium des Gegenkomitees angehört. (sda)
13:34
Waadt – Die Resultate
82.66 % Nein --> Ecopop
83.01 % Nein --> Goldinitiative
68.62 % Nein --> Pauschalbesteuerung

51.81 % Stimmbeteiligung
13:25
Graubünden – Die Resultate
77.5 % Nein --> Ecopop
79.6 % Nein --> Goldinitiative
71.3 % Nein --> Pauschalbesteuerung

46.1 % Stimmbeteiligung
13:23
Freiburg – Die Resultate
74.52 % Nein --> Ecopop
78.66 % Nein --> Goldinitiative
63.96 % Nein --> Pauschalbesteuerung

47.51 % Stimmbeteiligung
13:16
Andreas Thommen: «Wir wussten, es wird nicht einfach»
Im Video-Interview erklärt Ecopop-Geschäftsführer Andreas Thommen, warum seine Initiative zum Ecoflop wurde.
13:18
Der Chef der alten Tante jubelt
NZZ-Chefredaktor Markus Spillmann feiert:

13:18
Luzern – Die Resultate
70.40 % Nein --> Ecopop
75.26 % Nein --> Goldinitiative
57.11 % Nein --> Pauschalbesteuerung

46.95 % Stimmbeteiligung
13:16
Nidwalden – Die Resultate
70.8 % Nein --> Ecopop
75.4 % Nein --> Goldinitiative
69.1 % Nein --> Pauschalbesteuerung

50.6 % Stimmbeteiligung
13:14
Schaffhausen – Die Resultate
68.2 % Nein --> Ecopop
71.5 % Nein --> Goldinitiative
50.8 % Ja --> Pauschalbesteuerung

67.5 % Stimmbeteiligung
User Avatar
Die Gründe für das klare Ecopop-Nein
von PeterBlunschi
Der Nein-Anteil bei der Ecopop-Initiative hat sich gegenüber der zweiten SRG-Trendumfrage massiv erhöht. Das Institut gfs.bern nennt dafür in einer ersten Auswertung einen wesentlichen Grund: Die Stimmbürger wollten kein Zeichen setzen, sie haben rational entschieden. Dafür gebe es mehrere Hinweise:

- Die deutlich tiefere Mobilisierung im Vergleich zur Masseneinwanderungs-Initiative. Gerade das rechte Lager dürfte deutlich weniger mobilisiert gewesen sein als noch im Februar 2014.
- Die Nein-Parole der SVP Schweiz und die klaren Stellungnahmen der SVP-Eliten gegen die Vorlage.
- Die Mediensituation im bezahlten und redaktionellen Raum, welche die Nein-Position sehr deutlich vermittelte.
- Die Situation in den sozialen Medien, wo die Nein-Position deutlich Überhand behielt.
13:11
Der Abstimmungssonntag mal kurz zusammengefasst
13:11
Basel-Landschaft – Die Resultate
73.97 % Nein --> Ecopop
78.32 % Nein --> Goldinitiative
54.03 % Nein --> Pauschalbesteuerung

50.3 % Stimmbeteiligung
13:06
Zwischenresultat Kanton Bern
In Bern ist einer von zehn Verwaltungskreisen ausgezählt. Die Resultate:

72.5 % Nein --> Ecopop
73.3 % Nein --> Goldinitiative
64.9 % Nein --> Pauschalbesteuerung
13:00
Erste Hochrechnung
Die Resultate der ersten Hochrechnung von gfs.bern:

74 % Nein --> Ecopop
78 % Nein --> Goldinitiative
60 % Nein --> Pauschalbesteuerung

13:01
«Bereits 33 Prozent Ja wären ein Erfolg»
Mit Ernüchterung nimmt Cornelia Keller, Vizepräsidentin des Komitees Ecopop, die ersten Trends zur klaren Ablehnung der Ecopop-Initiative durch das Volk auf. Der Bundesrat, die Parlamentarier und die Parteien hätten sich geschlossen gegen die Initiative ausgesprochen. Diese hätten 30 Mal mehr Mittel zur Verfügung gehabt, um die Initiative zu bekämpfen, sagte Keller in einer ersten Reaktion gegenüber Fernsehen SRF.

Die Initianten hätten trotz der massiven Front der Gegner versucht aufzuzeigen, welches Wirtschaftswachstum noch umweltverträglich sei.Sollte das definitive Ergebnis zur Ecopop-Initiative einen Anteil von über 33 Prozent Ja-Stimmen aufweisen, wäre dies laut Keller bereits ein Erfolg. (sda)
User Avatar
Pauschalsteuer: Basel-Stadt gibt die Richtung vor
von PeterBlunschi
Basel-Stadt hat die Pauschalbesteuerung auf kantonaler Ebene abgeschafft, allerdings nur per Parlaments- und nicht per Volksentscheid. Nun hat das Volk das gleiche Anliegen mit 55,8 % Nein abgelehnt. In Zürich, wo sie kantonal ebenfalls abgeschafft wurde, gibt es laut der ersten Hochrechnung ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Damit dürfte der Mist bei dieser Vorlage ebenfalls geführt sein.
12:57
Luzerner Bilderstreit entschieden
Die Stadtluzerner Stimmbürger hatten über eine der speziellsten Vorlagen zu befinden. Im Mittelpunkt: die Bilder auf der Kapellbrücke.
Die Kapellbruecke in Luzern am Sonntag, 14. April 2013. (KEYSTONE/Alexandra Wey)
Ziel der Initianten rund um die Stadtluzerner Jungfreisinnigen war es, dass die 146 Kopien aufgehängt werden, die der Luzerner Anwalt und Kunstliebhaber Jost Schumacher für rund zwei Millionen Franken anfertigen liess. Die Replika aus Öl und Tempera sollten die Lücken auf der Kapellbrücke schliessen, die seit dem Brand 1993 in den Bilderzyklen klaffen.

Die Luzerner haben die Initiative jedoch abgelehnt: Die Stadtregierung entscheidet weiterhin, welche Bilder auf den Luzerner Holzbrücken aufgehängt werden. Und sie will die Bilder von Jost Schumacher nicht. (sda)
12:49
Erleichtertes Aufatmen
12:42
Pauschalbesteuerung wohl unter 45% Ja
Alle drei Vorlagen dürften laut Claude Longchamp vom Forschungsinstitut gfs.bern deutlich abgelehnt werden. Ein Grund für das deutliche Resultat bei der Ecopop-Initiative sei, dass die Mobilisierung kleiner gewesen sei als am 9. Februar.

Die knappste Entscheidung dürfte es bei der Pauschalbesteuerung geben. Aber auch hier sei das Resultat aber klar, sagte Longchamp. Er gehe von einer Zustimmung von unter 45 Prozent aus. Am deutlichsten dürfte laut Longchamp die Gold-Initiative abgelehnt worden sein. (sda)
12:38
Andreas Thommen: «Ich bin enttäuscht»
Andreas Thommen, Geschäftsführer der Ecpopop-Vorlage, glaubt, die Schweiz habe mit dem Ecopop-Nein eine Chance verpasst.
12:34
Glarus – Die Resultate
69.22 % Nein --> Ecopop
75.38 % Nein --> Goldinitiative
58.51 % Nein --> Pauschalbesteuerung

40.8 % Stimmbeteiligung
12:30
Erster nationaler Trend
Alle drei Vorlagen werden gemäss dem Forschungsinstitut gfs.bern abgelehnt.
abst14
12:27
Der Star des Tages ist da
12:25
Im Moment ist die Lage noch übersichtlich …
… und voraussichtlich dürfte es so bleiben:
abst14 pauschal
abst14 ecopop
abst14 gold
User Avatar
SVP-Basis blieb zu Hause
von PeterBlunschi
Die erste Auswertung von gfs.bern zur Stimmbeteiligung enthält einen besonders interessanten Aspekt: Die Anhänger der SVP beteiligten sich in deutlicher geringerer Zahl am Urnengang als am 9. Februar. «Die Nein-Parole der SVP zur Ecopop-Initiative irritierte die eigene Wählerschaft», schreibt das gfs: «Wer rechts steht und bei Ecopop Ja sagen wollte, der SVP aber nicht widersprechen mochte, dürfte heute verbreitet seine Stimmzettel zu Hause liegen gelassen haben.»

Fazit: Macht die SVP-Basis nicht mit, haben ausländerkritische Vorlagen keine Chance.
12:20
Ecopop wird zu Ecoflopp
12:15
Beide Basel sagen dreimal Nein
Basel-Stadt (nur briefliche Stimmabgabe):
Ecopop: 24.3% Ja
Pauschalbesteuerung: 44.2% Ja
Gold-Initiative: 21.8% Ja

Basel-Landschaft (54 von 86 Gemeinden sind ausggezählt):
Ecopop: 25.9% Ja
Pauschalbesteuerung: 45% Ja
Gold-Initiative: 21,5% Ja
12:15
Kanton Graubünden: Nein, nein, nein
Ein Zwischenstand aus dem Bergkanton. Dort sind 118 von 170 Gemeinden ausgezählt.
Pauschalbesteuerung: 71.66% Nein
Ecopop: 76,98% Nein
Goldinitiative: 78,97% Nein
12:07
Aargau – Die Resultate
70,6 % Nein --> Ecopop
76,0 % Nein --> Goldinitiative
56,6 % Nein --> Pauschalbesteuerung
Tiefere Stimmbeteiligung als am 9. Februar
Die Stimmbeteiligung wird heute wesentlich tiefer sein als am 9. Februar. Das sei zwar noch keine direkte Aussage zu den Abstimmungsergebnissen, schreiben die Umfrage-Experten vom gfs.bern. Das zeige aber, dass sich der Konflikt, wie er bei der Masseneinwanderungsinitiative zum Ausdruck kam, nicht wiederholen wird.

Bei der Abstimmung über die Masseneinwanderung beteiligten sich gesamtschweizerisch 56,6 Prozent der Stimmberechtigten.
12:04
Erste Hochrechnung aus Zürich
Zwei klare Nein, bei der Pauschalbesteuerung wird es eng. Eine erste Hochrechnung aus dem Kanton Zürich:

Pauschalbesteuerung: 49.2% Ja
Ecopop-Initiative: 23.4% Ja
Gold-Initiative: 19.8% Ja
12:00
Die Wahllokale sind geschlossen
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Gold-Debakel für SVP-Initianten
von PeterBlunschi
Ein haushohes Nein zeichnet sich bei der Gold-Initiative ab. Für die Initianten ist dies ein Debakel, haben sie doch einen aufwändigen Abstimmungskampf mit viel Geld – aus undurchschaubaren Quellen – geführt.

Einmal mehr zeigt sich ein bekanntes Bild: Volksbegehren aus der SVP-Küche, bei denen es sich nicht um Ausländerthemen geht, haben beim Volk kaum eine Chance.
11:47
Im Aargau sind die Hälfte der Gemeinden ausgezählt
11:36
Wie gut kennen Sie die Grundregeln der Demokratie?
Alle paar Monate werden die Schweizer Stimmbürgerinnen und Stimmbürger an die Urne gerufen, um abzustimmen. Doch wie kommt eigentlich eine Initiative oder ein Referendum zustande? Testen Sie Ihr Wissen zu unseren Volksrechten: Hier gehts zum Quiz.
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Die Sport-Ecke tippt auf ein dreifaches Nein
von corsin.manser
Heute muss man kein Politik-Experte sein, um das Resultat vorauszusagen. Die watson-Sport-Redaktion tippt auf ein: Nein, nein, nein! Die Schweiz wird sich heute wieder einmal als Hort der Nein-Heuristiker herausstellen. Wetten?
no, no, no
11:23
Schlossrued ist gekippt
Deutliche Signale auch aus dem konservativen Aargauer Ruedertal: Schlossrued hatte im Februar die Masseneinwanderungs-Initiative mit 78,6 Prozent angenommen – dem deutlichsten Ja-Anteil aller Aargauer Gemeinden, berichtet die «Aargauer Zeitung». Heute sieht die Sache anders aus: Schlossrued lehnt Ecopop ab – 132 Nein zu 120 Ja.
User Avatar
Spannung bei Pauschalsteuer
von PeterBlunschi
Die Ecopop-Initiative hat die Berichterstattung über diesen Abstimmungssonntag klar dominiert. Doch bereits nach den ersten Resultaten aus dem Aargau ist die Luft draussen, eine deutliche Ablehnung zeichnet sich ab.

Spannend könnte es dafür bei der Pauschalbesteuerung werden: Das Nein im fiskalisch konservativen Aargau ist überraschend knapp. Eine Annahme ist trotzdem wenig wahrscheinlich: Die Westschweiz, in Steuerfragen sonst eher progressiv, dürfte bei diesem Thema zum Nein tendieren.
11:16
Twitter holt Luft
11:08
Kanton Aargau: Nein, Nein, Nein
Im Aargau sind mittlerweile über 90 Gemeinden ausgezählt. Laut Radio Argovia hat sich das Bild erhärtet:



Bremgarten ist die grösste unter den bereits ausgezählten Gemeinden. Die Resultate sind deutlich:
Gold-Initiative: 1796 Nein zu 562 Ja
Ecopop-Initiative: 1720 Nein zu 679 Ja
Pauschalsteuer-Initiative: 1270 Nein zu 1104 Ja
11:05
Vorsicht Satire – erste Hochrechnungen
10:50
Erste Resultate aus dem Aargau
Wie immer früh dran ist der Aargau. In den sechs bisher ausgezählten Gemeinden zeigt sich ein einheitliches Bild: Die drei Vorlagen wurden in allen Gemeinden wuchtig abgelehnt. Ein deutliches Signal aus dem eher konservativen Kanton.
10:35 Uhr: Ecopop findet auf keinem Online-Kanal eine Mehrheit
Anders als bei früheren Migrationsinitiativen gelang es Ecopop nicht, mit ihrer Kampagne in Online-Kanäle eine früher Vorherrschaft zu erreichen und damit die allgemeine Berichterstattung zur ihrer Vorlage wirksam zu beeinflussen. Dies schreibt Abstimmungs-Experte Claude Longchamp in einem Post von heute morgen.

In den bisherigen Analysen zu Social Media in Abstimmungskämpfen dominierte die Einschätzung der Gegenöffentlichkeit: Wer in den Printmedien zu kurz kommt und es sich nicht leisten kann, das mit bezahlter Werbung zu kompensieren, weicht auf Online-Publikationen aus.

Den Ecopop-Befürwortern gelang es diesmal laut Longchamp nicht, auf Facebook eine Vorherrschaft aufzubauen, ebenso wenig auf Twitter.
Abgestimmt? Hä?
Wer jetzt sein Kuvert noch nicht in die Urne geworfen hat – hopp, hopp! Faule Ausreden dulden wir nicht!


Aber bitte schnell: Die Stimmlokale schliessen um 12:00 Uhr!
Der Fahrplan durch den Abstimmungssonntag
Verpassen Sie nichts am Abstimmungssonntag!

Hier der voraussichtliche Fahrplan und die Zeiten, zu denen sich Polit-Orakel Claude Longchamp vom gfs.bern zu Trends und Hochrechnungen äussern wird:

12:30 Trend zu allen drei Vorlagen

13:00 1. Hochrechnungen zu allen drei Vorlagen

13:30 1. Hochrechnung zu Vorlagen, die noch nicht hochgerechnet wurden, sonst 2. Hochrechnung

13:55 Analyse social media

15:00 Hochrechnung Stimmbeteiligung, Analyse Kampagne Ecopop

16:00 Erstanalyse Pauschalbesteuerung

16:20 Erstanalyse Goldinitiative

16:37 Erstanalyse Ecopop

18:39 Schlussanalyse

Die Parteipräsidenten diskutieren die Abstimmungsresultate kurz nach 17 Uhr auf SRF. Der Bundesrat tritt um 18 Uhr vor die Medien.
Heute stimmt die Schweiz ab
Das SRF hat sieben Grafiken zusammengetragen, die den hitzigen Abstimmungskampf zeigen.
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