Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Neuste Umfrage: BGI fällt durch ++ Zustimmung zu Jets steigt ++ Jagdgesetz auf der Kippe

Knapp einen Monat vor der Abstimmung verstärkt sich die Ablehnung der SVP-Begrenzungsinitiative. Die Zustimmung zu den Kampfjets steigt. Der Vaterschaftsurlaub kommt klar durch. Jagdgesetz und Kinderabzug sind auf der Kippe.



Ende August lehnten 61 Prozent der Stimmberechtigten die Begrenzungsinitiative ab, wie die zweite Welle der Umfrage der Tamedia-Zeitungen und der Gratiszeitung «20 Minuten» zeigt, die am Mittwoch veröffentlicht wurde. Damit steigt die Ablehnung seit der ersten Umfrage von Mitte August um fünf Prozentpunkte. Dem gegenüber sinkt die Zustimmung um vier Punkte auf 37 Prozent.

Der Ja-Anteil nahm besonders bei den Anhängerinnen und Anhängern der CVP und der FDP ab. Am tiefsten blieb er mit 29 Prozent in den Städten, nahm indessen auch auf dem Land ab (44%). Bei den Landesteilen ergibt sich ein «Polenta-Graben». Das Tessin will die Vorlage mit 50 Prozent eher annehmen.

Helene erklärt die Begrenzungsinitiative

Video: watson/Lino Haltinner

Kampfflugzeug-Beschaffung holt auf

Bei der Anschaffung neuer Kampfflugzeuge verfestigt sich die Zustimmung im Vergleich zur ersten Umfragewelle. Mitte August lag der Ja-Anteil bei ziemlich offenen 50 Prozent. Nun erreicht er 58 Prozent.

Welcher Kampfjet soll's denn sein?

Bei den Parteien steigt die Zustimmung von links nach rechts; ein übliches Phänomen bei Militärvorlagen. Indessen nimmt die Zustimmung in allen Parteien zu. Auch in allen drei Landesteilen zeigt sich unterdessen eine Zustimmung.

Vaterschaftsurlaub in trockenen Tüchern

Sehr klar bleibt die Zustimmung zum Vaterschaftsurlaub auch in der zweiten Welle. Rund zwei Drittel der Befragten wollen ein Ja einlegen. Die Vorlage stösst ausser der SVP bei allen Parteianhängern auf Unterstützung. Immerhin 39 Prozent der SVP-Wählerinnen und -Wählern wollen aber Ja stimmen.

Sehr populär ist die Vorlage bei den unter 35-Jährigen mit 83 Prozent Zustimmung. Aber auch bei bei den Rentnerinnen und Rentnern findet sich ein Ja-Anteil von 54 Prozent.

Das Vaterschaftsurlaub-Referendum in 100 Sekunden erklärt

Video: watson/Lino Haltinner, Jara Helmi

Jagdgesetz auf der Kippe

Das Jagdgesetz hat weiterhin einen schweren Stand. Nach einem Nein-Anteil von 53 Prozent in der ersten Welle schrumpft die Gegnerschaft auf 50 Prozent. Zustimmen wollen 43 Prozent, sechs Prozentpunkte mehr als in der ersten Umfrage. Noch immer gibt es viele Unentschiedene.

Ja-Mehrheiten finden sich bei SVP, CVP und neu FDP. Populärer ist die Vorlage zwar auf dem Land, sie findet mit 50 Prozent aber keine klare Mehrheit. In der Stadt ist die Ablehnung mit 57 Prozent dagegen klar. Frauen sehen das Gesetz mit 54 Prozent Ablehnung kritischer als Männer. Mit dem Alter steigt die Zustimmung.

SP-Wende bei Kinderabzug

Beim Kinderabzug von der direkten Bundessteuer nimmt die Zustimmung auf 53 Prozent leicht ab. 41 Prozent sind dagegen. Ja-Mehrheiten gibt es bei Anhängerinnen und Anhängern von SVP, FDP, CVP, Grünen,und GLP, allerdings sank der Anteil in allen diesen Parteien.

War in der ersten Welle noch eine 55-Prozent-Mehrheit der SP-Anhängerschaft für den Steuerabzug, sinkt die Zustimmung nun auf 43 Prozent und die Gegner erreichen 51 Prozent. Dasselbe zeigt sich bei den Grünen, wo die Befürworter noch nach 60 noch auf 50 Prozent kommen. Von 50-Prozent Ablehnung schwenkt zudem die SVP-Anhängerschaft mit 51 Prozent ins Ja-Lager.

Methode

Tamedia und «20 Minuten» liessen am 27. und 28. August 2020 insgesamt 20’148 Personen aus allen Landesteilen befragen. Der statistische Fehlerbereich lag für die ganze Stichprobe bei +/- 1.1 Prozentpunkten. Die fünf Vorlagen gelangen am 27. September zur eidgenössischen Volksabstimmung.

(sda)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

160
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
160Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Platon 02.09.2020 14:01
    Highlight Highlight Hauptsache es wird weder über die Gegengeschäfte (1 Mia. Klientenpolitik), noch über das SP-Positionspapier für eine moderne und effiziente Luftwaffe gesprochen. Eine Volksverarsche sondergleichen ist dieses Kampfjetgeschäft!

    https://www.aargauerzeitung.ch/schweiz/sp-schmiedet-eigenen-plan-zur-kampfjet-beschaffung-inspiriert-von-kriegsheld-john-mccain-133899444

    https://www.nzz.ch/wirtschaft/pilatus-praesident-schweiz-koennte-kampfjets-bis-zu-einer-milliarde-franken-billiger-haben-ld.1383527?reduced=true
  • Lienat 02.09.2020 12:47
    Highlight Highlight Die BGI ist aufgrund der Guillotineklausel der bilateralen Abkommen ein No-Go (und ja, die Guillotineklausel wird bei einer Kündigung der PFZ definitiv kommen, auch wenn das einige abstreiten). Allerdings gibt es viele gute Gründe, dass die Bevölkerung der CH nicht mehr allzu stark wachsen sollte - und zwar auch ganz ohne rassistisches Motiv. Desshalb wäre es nett, wenn sich auch die übrigen Parteien zwischendurch um dieses Thema kümmern würden, anstatt es einzig der SVP zu überlassen. Denn das von da keine brauchbare Lösung zu erwarten ist, ligt auf der Hand.
    • Platon 02.09.2020 13:58
      Highlight Highlight @Lienat
      Die Bilateralen sind das kleinste Problem. Dumpinglöhne ohne flankierende Massnahmen, das ist die wahre Gefahr hier. Die SVP könnte die Initiative locker gewinnen, würde sie einen konkreten Plan für die Begrenzung der Zuwanderung mit flankierenden Massnahmen liefern. Aber genau das tut sie nicht, weil es ihr Hauptziel ist die flankierenden Massnahmen abzuschaffen. Weil ihre Unternehmer die Löhne drücken wollen. EU-Bürger wollen keine tiefen Löhne, die SVP-Unternehmer schon.
    • Davide F. Lu 03.09.2020 03:48
      Highlight Highlight Es ist absehebar, dass u.a. die Covid Pandemie wird zu einer vermehrte Zuwanderung aus unseren Nachbarländer führen, weil sich die CH voraussichtlich wirtschaftlich schneller erholen wird. Mit der Transferunion, die in der EU grad etabliert wird, wird Deutschland stark geschwächt werden, der Bankrott Italiens wird sich dadurch dennoch nicht abwenden lassen und Frankreich will ja selber die Zuwanderung drosseln. Der Migrationsdruck aus I, F und D wird stark zunehmen. Die CH Bevölkrung wird munter zunehmen. Da hilft nur ein JA zur BGI.
  • Fairness 02.09.2020 12:30
    Highlight Highlight Stimmt einfach mit gesundem Menschenverstand anstatt rein gegen die SVP.
    • Nate Smith 02.09.2020 12:54
      Highlight Highlight Das tu ich immer. Meine Empfehlung des gesunden Menschenverstand:
      - BGI: Nein
      - Kampfjets: Nein
      - Reichen(kinder)abzüge: Nein
      - Vaterschaftsurlaub: Ja
      - Jagdgesetz: Nein

      Per Zufall genau das Gegenteil der SVP Empfehlungen...
    • Platon 02.09.2020 13:54
      Highlight Highlight @Fairness
      Wie wär's, wenn die SVP einfach mit gesundem Menschenverstand Politik betreiben würde? Hab ich bisher leider noch nie erlebt!

      Nochmals: Die SVP wird nicht müde zu sagen, die Wirtschaft bekommt auch ohne PFZ alle Arbeitskräfte, die sie braucht. Das stimmt natürlich. Nichts wird in der CH gegen die Wirtschaft entschieden. Ohne die FlaM heisst dies aber DUMPINGLÖHNE für alle! Benutz doch endlich einmal deinen "gesunden Menschenverstand", um mein Argument zu demontieren, statt 5 mal denselben Unsinn zu kommentieren! Läge der SVP etwas an den Löhnen, wäre sie nicht gegen die FlaM!
    • Korrektur 02.09.2020 17:46
      Highlight Highlight nate
      Eben das Gegenteil
      Viel (die meisten) stimmen doch gegen die BGI aus reinem anti- SVP Reflex.
      Dabei sollte diese Initiative eigentlich von links kommen.
      Jeder Arbeitnehmer der für die PFZ ist, macht sich selbst die grössten Probleme und brutalen Stress und schadet der Umwelt.
      Aber eben...nur nicht mal selbst nachdenken.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nate Smith 02.09.2020 10:56
    Highlight Highlight Unerklärlich wieso man 6-24 Mia für ein konstruiertes Bedrohungsszenario ausgeben will und gleichzeitig die Augen vor wahren Bedrohungen wie der Klimakatastrophe komplett verschliesst. Das Geld wäre besser dort investiert.

    Es lässt hoffen dass die Leute wenigstens boch den Kinderabzugsbeschiss Bach ab schicken.
    • K1aerer 02.09.2020 11:08
      Highlight Highlight Es ist immer noch ein verfassungsmässiger Auftrag. Als ein Teil des Souveräns kannst du gerne, diesen Teil in der Verfassung, durch eine Initiative versuchen, abzuändern.
    • Nate Smith 02.09.2020 11:15
      Highlight Highlight @K1aerer: In welchem konkreten Verfassungsartikel steht dass wir eine Luftwaffe in dieser Form brauchen? Bitte nicht einfach Zeug erfinden.

      Da darfst selber suchen:
      https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/19995395/index.html

      So wie ich das sehe ist die Verfassung da sehr dünn.
      "Die Armee dient der Kriegsverhinderung und trägt bei zur Erhaltung des Friedens; sie verteidigt das Land und seine Bevölkerung. Sie unterstützt die zivilen Behörden bei der Abwehr schwerwiegender Bedrohungen der inneren Sicherheit und bei der Bewältigung anderer ausserordentlicher Lagen. ..."
    • DerSeher 02.09.2020 12:06
      Highlight Highlight Es geht um einen normalen Budgetposten innerhalb des VBS. Wenn wir nun über jede Ausgabe, jedes Departements, abstimmen kann es heiter werden... (und wir dem Ruf des langsamen Schweizers noch gerechter..)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Geo1 02.09.2020 10:55
    Highlight Highlight Schade um die Milliarden, die wir mit allen Investitionen in die Luftwaffe verpulvern, die über die Sicherstellung des Luftpolizeidienstes hinausgehen. Wir hätten sie gut andernorts verwenden können, und nein, spätestens die Unterhaltskosten ab 2025 sind nicht mehr für Militärzwecke gebunden. Was mir aber vor allem zu denken gibt, ist, dass das VBS eine Vorlage trotz so vielen Ungereimtheiten und offenen Fragen ohne Mühe durchzubringen scheint. Es bedeutet nichts Gutes für die nötige Neuausrichtung der Armee, wenn sie sich ihre althergebrachten Strukturen so einfach erhalten lassen kann.
  • Masus 02.09.2020 10:43
    Highlight Highlight Familien entlasten? Sofort!
    Steuern ausschliesslich für Reiche senken? Nein danke!
    Ich würde den Kindern Zug gerne unterstützen, aber dass die beiden linken Parteien einen sozialen Vorstoss ablehnen, während die SVP ihn unterstützt spricht Bände!
    • MacB 02.09.2020 12:21
      Highlight Highlight Als mittelständische Familie wirst du heute nur gemolken. Darum sicher mein JA, denn diese Familien haben auch mal eine Entlastung verdient. Und nein, mit 100'000.- Familieneinkommen ist man nicht reich.
    • Lioness 02.09.2020 12:53
      Highlight Highlight Ja MacB, eine Familie mit einem Einkommen von 100'000.- im Jahr gehört nicht zu den Reichen. Jene profitieren aber auch nicht von dieser Vorlage, dass wollen ihnen die Initianten so eintrichtern. Schauen sie sich mal die Grafik an, es lohnt sich erst mit höherem Verdienst. Wir sind auch eine Mittelständische Familie und ich stimme klar mit Nein.
      Benutzer Bild
    • MacB 02.09.2020 13:12
      Highlight Highlight @Lioness: Die Grafik erzählt aber nicht die ganze Wahrheit und stimmt so auch nicht. Auf watson wurden schon andere Grafiken veröffentlicht, wonach man bereits mit 100'000 steuerbarem Haushaltseinkommen profitiert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • du_bist_du 02.09.2020 10:43
    Highlight Highlight Wenn ich hier so die Kommentare lese und dann die jeweiligen Politiker, Gruppen usw. noch betrachte, ist Verständnis für die jeweils andere Seite selten vorhanden und Argumente teilweise an den Haaren herbeigezogen. Hat so einen Hauch Glamour aus den USA. Möglichst laut und immer das moralische Recht und höhere Ziel gepachtet.

    Ich wähle wohl von jetzt an einfach die Seite, die mich im Abstimmugskampf weniger nervt. Das macht dann auch Spass.
    • Nate Smith 02.09.2020 11:09
      Highlight Highlight Es ist schon lange so dass man die Leute mit Vernunft und Argumenten nicht mehr erreicht. Die Leute hören einfach auf ihre jeweiligen Parteien. Fakten und Argumente anderer Parteien werden konsequent ignoriert oder in Abrede gestellt. Wenn es dann schwer zu negieren wird kommt ein Spruch wie "Glaub keiner Studie die du nicht selbst gefälscht hast". Willkommen in der postfaktischen Welt.
    • Herman Munster 02.09.2020 12:22
      Highlight Highlight Stimmt, die SVP Jünger sind schon länger Fakten Frei und diese Inititaive ist ein weiterer Beweis dafür.
      Angebliches Initiativen Ziel ist das gegenteil der SVP Kernthemen und Politik!
      Die SVP will plötzlich Kulturland schützen, leht aber alle Bodeninitiativen die das Berwerkstelligen ab!
      Angeblich die Wachstumidiologie stoppen, aber Steuersenkungen für Konzerne und die Reichtsen!
      Abeitnehmer Löhne erhöhen, aber mindestlöhne und Lohnschutz verhindern!
      Einwanderung Stoppen, aber die Kontrolle der Wirtschaft überlassen, die ja davon Profitiert!
      Sorry, genau mein Humor!
  • PlayaGua 02.09.2020 09:59
    Highlight Highlight Mit den Tamedia-Umfragen bin ich vorsichtig. Die SRG-Umfrage kam z.B. beim Jagdgesetz auf ein klares Ja.
    • H. L. 02.09.2020 12:38
      Highlight Highlight Nein. In der SRG-Umfrage war, Zitat, eine knappe Mehrheit (54%) fürs Jagdgesetz.
    • PlayaGua 02.09.2020 13:05
      Highlight Highlight Bei 36% Nein ist das ein deutlicher Ja-Trend, der prognostiziert wird.
  • Platon 02.09.2020 09:58
    Highlight Highlight Für alle, die meinen auf dem Arbeitsmarkt herrsche ohne PFZ plötzlich Friede, Freude, Eierkuchen: Sucht mir doch bitte irgendeinen Vorstoss heraus, wo sich ein SVPler für die Arbeitnehmenden und deren Löhne stark macht! Aber ohne auf die Zuwanderung zu setzen. Na los! Werde auch ja stimmen, wenn es einer schaffen sollte!

    https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista
    • Davide F. Lu 03.09.2020 04:37
      Highlight Highlight Wie bei den Wahlen, wo ich schon lange keine 'Partei' mehr wähle, sondern mir die Kandidatinnen und Kandidaten bei Smart votes anhand ihrer Spider auswähle, sehe ich mir bei Abstimmungen zu Initiativen den Inhalt einer Initiative unabhängig davon an, von welcher Partei sie kommt. Es spielt mir dabei auch keine Rolle, welche anderen Initiativen von dieser Partei schon gekommen sind oder welche Vertreter sie im Parlament hat. Für mich zählt nur, überzeugt mich der Inhalt der Initiative oder überzeugt er mich nicht. Der Inhalt der BGI überzeugt mich, der macht Sinn, darum ein klares JA zur BGI
  • Fairness 02.09.2020 09:30
    Highlight Highlight Jedes souveräne Land steuert die Zuwanderung selbst und muss dies auch können. Punkt.
    • wasps 02.09.2020 09:39
      Highlight Highlight Das machen wir ja, wir stimmen darüber ab. Das Volk entscheidet selbstständig. Wo liegt das Problem?
    • Shabaqa 02.09.2020 09:49
      Highlight Highlight Das tun wir ja. Darum stimmen wir ja bald ab, ob wir den eingeschlagenen Kurs ändern wollen oder nicht.

      Du kannst also bei der BGI getrost mit Nein stimmen; deine Forderung ist längst erfüllt.
    • Vecchia 02.09.2020 09:53
      Highlight Highlight Kann es ja jetzt schon.
      Es sei denn, das hiesige Kapital spare an Ausbildung, hole billige Arbeitskräfte aus dem Ausland und verkaufe CHer Firmen an Meistbietende im Ausland.

      Und ja, ich weiss von mehr als einem SVP-Unternehmer, der sich gerne dieser Methoden bedient. Allerdings sind da Grenzgänger populärer..... die belasten meist nur den Verkehr, besetzen CHer Arbeitsplätze mit Unterstützung der CHer Unternehmer und diese werden sie trotz der Initiative behalten können. Merksch öppis?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Unicron 02.09.2020 09:15
    Highlight Highlight Können bitte aber auch alle die gegen die Begrenzungsinitiative sind wirklich abstimmen gehen?

    Jetzt nicht zurücklehnen und denken die Sache ist geritzt. Gewonnen hat man erst NACH der Abstimmung, das hat man schonmal bei der MEI vergessen.
    • du_bist_du 02.09.2020 10:35
      Highlight Highlight Naja, so wie die MEI umgesetzt wurde ist es sowieso egal, was abgestimmt wurde... Ob das gut oder schlecht ist muss jeder selber wissen, mir egal.
    • Bene86 02.09.2020 11:01
      Highlight Highlight Warum genau bist du contra Begrenzungsinitiative?
    • DerSeher 02.09.2020 12:05
      Highlight Highlight Und wenn nicht, werden wir in ein paar Jahren wieder abstimmen bis das Ergebnis passt... so what... 🤷‍♂️
    Weitere Antworten anzeigen
  • sinkflug 02.09.2020 09:12
    Highlight Highlight Wir 61% müssen jetzt alle an die Urne, um die Begrenzungsiniative abzulehnen und die Kündigung der Bilateralen zu verhindern. Die Gefahr ist doch, dass eine niedrige Stimmbeteiligung zu einem Ja führt, da die Rentner von der SVP alle ihr Votum abgeben werden.
    • Froggr 02.09.2020 11:36
      Highlight Highlight „Die Rentner“. Mein Gott wie naiv kann man sein. Es gibt in jeder Bevölkerungsgruppe Unterstützer. Auch bei den Jungen. Auch bei den Arbeitenden.
    • Nikl 02.09.2020 12:19
      Highlight Highlight Ja aber bei den Jungen ist es eine Minderheit, bei den Alten eine Mehrheit, dass ist der Unterschied 😉
    • Unicron 02.09.2020 12:30
      Highlight Highlight @Froggr
      Trotzdem sind ältere Menschen eher konservativer. Und da sie in einer weniger durchmischten Gesellschaft aufgewachsen sind, stehen sie auch Zuwanderung viel skeptischer entgegen. Das sehe ich nur schon bei meinen eigenen Eltern.

      Und ältere Menschen gehen an JEDE Abstimmung, während jüngere gerne mal zuhause bleiben.
      Ist ja auch eines der Probleme in den USA.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Antichrist 02.09.2020 08:18
    Highlight Highlight Die Personenfreizügigkeit hat keinen Wohlstand gebracht, sondern alle die Themen die die Linken nun bewirtschaften können. Working Poor, leere AHV Kassen, Arbeitslosigkeit. Die flankierenden Massnahmen sichern nur den Geringverdienenden einen Mindestlohn und den Gewerkschaften Millionen in ihre Kassen. Auf den Handel mit der EU hat die PFZ überhaupt keinen Einfluss. Wieso sollte die EU nicht mehr in die Schweiz exportieren wollen?
    • Nikl 02.09.2020 12:24
      Highlight Highlight Hast du das Gefühl die EU hat die Verträge damals ohne Grubd zusammengefasst und mit der Guillotine- Klausel verbunden??
      Die EU will die PFZ und sie ist mächtiger als wir. Wir wollen aber teilhaben am Binnenmarkt, von welchem die Schweiz viel mehr Profitiert als die EU vom Schweizer markt.
    • Davide F. Lu 03.09.2020 05:11
      Highlight Highlight Sehe ich auch so Antichrist.
      @Nikl: In den Bilateralen I sind auch Abkommen, bei denen vor allem die EU profitiert, insbesondere das Landverkehrsabkommen, dass uns viel Transitverkehr und v.a. der EU den Vorteil bringt. Dieses Abkommen wäre eigentlich ein Trumpf, den wir mal geschickt spielen sollte, statt immer gleich klein beizugeben. Und ja, wir profitieren vom Zugang zum Binnenmarkt. Aber die EU wird gerade auch wegen der Coronakrise froh um JEDEN einzelnen Handelspartner sein, der ihr noch etwas abkauft. Darum muss man sich hier auch nicht gleich wieder kleiner machen, als man ist.
  • Vecchia 02.09.2020 08:05
    Highlight Highlight Ganz sicher Nein zum Jagdgesetz.
    Nicht nur wegen degoutanter Methoden der Befürworter.

    Grosses Geschrei um "Wolfsriss" eines Kälbchens. Dass das Kleine an einer Lungenentzündung erkrankt war, wird hingegen grosszügig verschwiegen.
    Ein Kalb mit Lungenentzündung liegt, die Mutterkuh wird unruhig und muht in der Regel laut, weil das Kalb nicht mehr trinkt und das Euter sich fühlt. Aufmerksame Bauern erkennen das bevor der Wolf dem Leiden eine Ende bereitet.

    Der Wolf soll präventiv abgeknallt werden, damit an guter Behirtung gespart werden kann. Das kanns einfach nicht sein.
    • Potzholzöpfelondzepfelchappenonemol 02.09.2020 11:13
      Highlight Highlight Im Graubünden werden seit diesem Jahr riesige Herden von zig Landwirten zusammengefasst um das Risiko zu verteilen. Denn wenn ein Wolfsrudel 5-10 Schafe (oder ein Kalb) einer Herde reisst, dann kann das bedeuten, dass ein Landwirt seine Existenz verliert! Unsere Landwirte, besonders im Gebirge, sorgen dafür, dass unsere Landschaft erhalten bleibt. Für uns Städter*innen ist der Wolf ein romantisches, märchenhaftes Wesen! Der Wolf hat zu wenig Fressen, da wir zu viel Grosswild (Steinböcke, Hirsche, Rehe) gejagt haben. Deswegen muss er Nutztiere reissen! Das kann so nicht funktionieren!
    • Vecchia 02.09.2020 11:38
      Highlight Highlight "Der Wolf hat zu wenig Fressen, da wir zu viel Grosswild (Steinböcke, Hirsche, Rehe) gejagt haben. "

      ja genau...deswegen beklagen die Förster zu viel Verbiss in Jungbäumen der Schutzwälder...

      und ob der Bauer ignoriert, dass sein Kalb an einer Lungenentzündung stirbt oder ob der Wolf es vor dem nahenden Tod reisst, kommt für den Bauern auf das Gleiche heraus, finanziell profitiert er sogar, wenn es der Wolf war.

      Früher hatte man Rätisches Grauvieh und Braune und mehr Hirten.
      Enthornte oder hornlose sind neu und viel bessere Wolfs-Beute als die Ursprungsrassen.
    • Les Paul 02.09.2020 22:08
      Highlight Highlight @pottholz....... schau mal netz natur vom vergangenen Montag!
  • Antichrist 02.09.2020 08:03
    Highlight Highlight Schade geht es bei der BGI nur um alle gegen die SVP.
    • Fairness 02.09.2020 09:39
      Highlight Highlight So ist es. Gesunder Menschenverstand geht mehr und mehr verloren. Leider.
    • ChillDaHood 02.09.2020 09:54
      Highlight Highlight Nö, ich nehme gerne gute Vorschläge an, auch wenn sie von der Rechtspartei kommen. Solange es aber Tubeli und Täubele Vorschläge sind, lehne ich sie ab.
      Ja, wir müssen unsere Beziehung zur EU stetig überdenken und neu aushandeln. Allerdings zu kündigen, damit ein grosses F... you an Brüssel zu schicken und unsere Chefunterhändler mit einem selbstaufgelegten Ultimatum zu kastrieren sind denkbar schlechte Voraussetzungen um in Zeiten von Corona und Brexit einen besseren Deal auszuhandeln.
    • Panna cotta 02.09.2020 09:54
      Highlight Highlight @Fairness: Für jeden Menschen ist exakt das, was er selber zu denken vermag, gesunder Menschenverstand. Manchmal ist es mehr, manchmal etwas weniger.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ChillDaHood 02.09.2020 07:50
    Highlight Highlight Ich weiss, dass hier viele keine Armee wollen. Ich weible trotzdem für ein Ja zur Luftverteidigung und -überwachung. Nach dem Teilersatz geht es nun um einen Vollersatz. Ohne neue Jets haben wir keine Lufthoheit mehr, eine Alternative ist nicht sichtbar (nei Helis und Drohne oder Übungsjetlis mit einer Pistole im Cockpit sind Bullshit, damit ist kein Luftpolizeidienst möglich). Es geht um Luftpolizeidienst und das Erhalten von Knowhow für einen möglichen Ernstfall. Mit den Jets ist kein Krieg bezahlt. Apropos zahlen, das kjommt aus dem Armeebudget, das Geld ist so oder so dort gebunden.
    • PlayaGua 02.09.2020 10:00
      Highlight Highlight In der Realität müssen wir uns aber eingestehen, dass wir im Ernstfall mit den paar Flugzeugen ohnehin keine Chance hätten. Der Gegner wäre ja dann ein Nachbarland oder jemand, er ein solches bereits überwunden hat.
    • Akzent 02.09.2020 11:09
      Highlight Highlight Ich sehe überhaupt keine Bedrohungen, bei denen Kampfflieger etwas bringen würden. Mit dem Geld könnte aber bei anderen Gefahren viel erreicht werden: Cyberattaken, Klimaschutz, Altersarmut und vieles mehr.
    • Froggr 02.09.2020 11:39
      Highlight Highlight Natürlich sehen viele keine Gefahr. Weil sie nur im Hier und Jetzt leben und deshalb nicht weiterdenken können. Das ist dramatisch, auch im Arbeitsleben gibt es solche Menschen leider immer öfters. Nicht selber denken. Nur nachplappern.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mareko 02.09.2020 07:48
    Highlight Highlight Nach den Umfragen darum umso mehr: Auf ihr freien Schweizer, auf zur Abstimmung für die Begrenzungsinitiative. Oder soll das Mittelland innert zwei Generationen vom Genfersee bis zum Bodensee eine einzige städtische Siedlung werden? Der Dichtestress ist schon jetzt zu hoch, die verbliebene Natur würde noch mehr zubetoniert. Darum unbedingt ein "ja" zur Begrenzungsinitiative einlegen.
    • Shabaqa 02.09.2020 09:55
      Highlight Highlight "Oder soll das Mittelland innert zwei Generationen vom Genfersee bis zum Bodensee eine einzige städtische Siedlung werden?"

      Das ist es seit doch Jahrzehnten schon! Woher kommst du? Direkt aus den 50er-Jahren?
    • PVJ 02.09.2020 10:19
      Highlight Highlight Wo genau im Initiativtext steht, das mit der Kündigungsinitiative die Zuwanderung reduziert würde? Und wo sind die Vorschriften, die bei einer Annahme das Zubetonieren verhindern? Hat sich die SVP jemals gegen übermässige Bautätigkeit engagiert? Glaubst Du an den Storch?

      Fragen über Fragen...
    • Erba 02.09.2020 10:25
      Highlight Highlight Die Initiative ändert rein gar nichts an der Besiedlung. Wenn ihr etwas für die Natur oder gegen die Zubetonierung tun wollt, dann lanciert eine Initiative dazu die auch wirksam ist oder wählt das nächste mal Grün
    Weitere Antworten anzeigen
  • el perro 02.09.2020 07:39
    Highlight Highlight Solche Ergebnisse stimmen mich traurig.
    Unsere schöne Schweiz geht den Bach runter, aber die nötigen Schritte möchte die Mehrheit nicht gehen.
    Nun, viele lassen sich durch die Lügen des Bundesrates verängstigen.
    Da wird zum Beispiel damit argumentiert, dass die EU ein wichtiger Handelspartner ist. Das hat doch mit dem Thema nichts zu tun! Wir haben seit 1972 ein Freihandelsabkommen, das nicht durch die Guillotine Klausel betroffen wäre, sollte die PFZ tatsächlich gekündigt werden müssen. Aber eben, der Bundesrat will ja gar nicht verhandeln.
    • Erba 02.09.2020 10:34
      Highlight Highlight Die EU verhandelt nicht über die PFZ, die einer der Pfeiler ist. Also wird die Kündigung der Bilateralen 1 unumgänglich sein. Und damit fallen 7 Verträge mit der EU weg. Freihandelsabkommen hin oder her.
    • Akzent 02.09.2020 11:15
      Highlight Highlight Lügen des Bundesrates ist schon harter Tobak. Auch wenn du das Recht auf eine eigene Meinung hast, bitte akzeptiere auch andere Ansichten. Bei Annahme der Vorlage wären alle bilateralen Verträge futsch und ein neues, wahrscheinlich ungüntigeres Freihandelsabkommen müsste verhandelt werden. Die EU braucht die Schweiz nicht, wir sind aber wirtschaftlich auf die EU angewiesen.
    • Herman Munster 02.09.2020 11:34
      Highlight Highlight Ja Ja, die EU soll wieder mit uns 10 Jahre Verhandeln. Die SVP wird sich komplett aus den Verhandlungen Raushalten. Wie immer! Die Suppe sollen andere Auslöfeln. Und ich weiss schon, egal was rauskommt. Die SVP wird den BR beschuldigen sehr schlecht Verhandelt zu haben! Denn für die SVP gibt es nur ein Akzeptables Verhandlungsergebnis: Die Totale Kapitulation der EU!
      Alles andere ist nur schwäche unserer Regierung! Man muss ja nur auf den Tisch hauen und die EU wird einknicken! Das Glauben nur die die die Realität schon lange hinter sich gelassen haben!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fairness 02.09.2020 07:31
    Highlight Highlight Kampfjets, die in zwei Minuten von Genf am Bodensee sind, sind einfach viel zu teuer. Eine Luftpolizei mit weniger Fliegern reicht. Siehe zB beim Nachbarn Oesterreich. Daher nein.
    Ob zu viele Wölfe in der überbevölkerten Schweiz (auch wenn diese im Gegensatz zu uns Menschen noch die Berge zur Verfügung haben) wirklich Platz haben, bin ich mir nicht sicher. Schwierig was abstimmen soll.
    • Korrektur 02.09.2020 07:38
      Highlight Highlight Stimm gegen das Abknall-Gesetz. 👍
    • fireboltfrog 02.09.2020 08:29
      Highlight Highlight Österreich ist jetzt wirklich kein Vorbild was die Luftwaffe angeht.
    • bokl 02.09.2020 08:30
      Highlight Highlight Der Wolfsbestand reguliert sich aufgrund des Nahrungsangebots selbst. Zu viele Wölfe wird es daher nie geben. Höchsten zu viele Beutetiere.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Korrektur 02.09.2020 07:18
    Highlight Highlight Wer um Himmels Willen sind den die Leute welche dieses Jäger-Gesetz noch gut finden?

    Macht es Spass, ein geschütztes Tier, das lange als ausgestorben galt, zum Abschuss freizugeben?

    Für die was?

    Nur das ein paar Züchter, welche auf Kosten aller, eine merkwürdiges Hobby pflegen, am Samstag als Jäger im Wald ihr Freudlein haben und endlich alles was sich bewegt abeknallen dürfen?
    • ChillDaHood 02.09.2020 09:58
      Highlight Highlight Bitte lesen sie die Unterlagen nochmals genau durch. Da steht dann schon noch etwas mehr im Text. Und egal ob das jetzt angenommen wird oder nicht. Bergbauern machen einen wichtigen Job und der ist extrem schlecht bezahlt und ein Knochenjob. Ja, es gibt auch - äähm - ein paar schwarze Schafe, aber hier alle Schafzüchter und Jäger zu verunglimpfen ist imho nicht dienlich.
    • 7immi 02.09.2020 10:10
      Highlight Highlight @hollands
      Geh mal mit auf die Jagd. Du wirst dein blaues Wunder erleben...
    • chrissy_dieb 02.09.2020 10:54
      Highlight Highlight Ich habe mich noch nicht entschieden, wie ich abstimmen werde d.h. Sie können mich noch für Ihre Seite gewinnen. Deshalb Folgendes zu Ihrem Kommentar:

      1. Aktuell zählt die Schweiz >70 Wölfe mit einem starken (exponentiellen) Wachstum. Wo würden Sie die Grenze ziehen? Irgendwo muss sie ja liegen. (Zudem steht in Artikel 7 ja, dass die Population nicht gefährdet werden darf)
      2. Ist es meines Wissens ja nicht so, dass man alles was sich bewegt abschiessen kann. Der Kanton definiert dies.

      Wenn ich das Gesetzt lese, verstehe ich nicht ganz, was Sie auf die Barrikade treibt. Helfen Sie mir also.
    Weitere Antworten anzeigen
  • benn 02.09.2020 07:16
    Highlight Highlight schon lustig wo wir mehr zahlen müssen vaterschaftsurlaub wird zugestimmt wo wir weniger zahlen müssen wird abgelehnt freuen wir uns also auf die neue zusötzliche belastung!
  • Fairness 02.09.2020 07:11
    Highlight Highlight Rekordarbeitslose in DE und EU. Wenn die EU betreffend PFZ entgegen dem Vertrag nicht verhandeln will, ist dies nicht tolerierbar. Das Bevölkerungswachstum ist einfach zu extrem. Der Verlust an Lebensqualität, wenn es so weitergeht, trifft uns alle gleichermassen - ob Schweizer oder Ausländer. Und die massiven Infrastrukturkosten sowie diejenigen der Sozialwerke ebenso. Das ständige Wohlstandsgeschwafel nervt. Fakt ist, dass der Wohlstand des Normalbürgers seit der PFZ abgenommen hat. Oben wird immer mehr abgeschöpft und der immer kleinere Kuchen durch immer mehr geteilt. Mein JA ist sicher.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 02.09.2020 07:30
      Highlight Highlight WO und in WELCHEM Vertrag steht, dass die EU Nachbehandlungen akzeptieren muss?
    • Bullet-Tooth-Joni 02.09.2020 07:30
      Highlight Highlight Und dir von dir beschriebene Systematik existiert a) erst seit der PFZ? und b) wird bei deren Abschuss negiert?


      Phuuuu, wie sag ichs nett... Da musst du noch einmal über die Bücher! Die Problematik ist wesentlich älter und hängt primär mit der Wohlstands- und Einkommensverteilung zusammen. Die PFZ ändert daran wenig bis gar nichts!

    • Posersalami 02.09.2020 07:34
      Highlight Highlight Entgegen welchem Vertrag? Liegt er dir im Wortlaut vor das du bei uns ein Recht auf Verhandlungen ableitest?

      Wie viel Bevölkerungswachstum hättest denn gerne, und vor allem auf welcher Grundlage?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Korrektur 02.09.2020 07:11
    Highlight Highlight Die PFZ ist das ideale Mittel eines neuen Rauptier-Kapitalismus.

    Für die Arbeitnehmer die Hölle.

    Schade das diese Initiative abgelehnt wird.
    Die Leute sind einfach zu ängstlich, zu dumm.

    Aber wie man als Linker eine PFZ noch überstürzen kann, ist mir ein Rätsel.
    • Fairness 02.09.2020 09:27
      Highlight Highlight Mir auch!
    • Herren 02.09.2020 09:30
      Highlight Highlight Behauptungen ohne Gehalt, Beleidigungen, schwache Rechtschreibung. Von der PFZ profitieren in erster Linie die Unterstützer und Geldgeber des rechten politischen Spektrums, nicht die Linken. Die Konzerne, die Bauern. Die Durchsetzungsinitiative ist denn auch einzig und alleine ein Wahlvehikel der SVP. So durchsichtig. Wie Sie diese Initiative unterstützen können, ist mir ein Rätsel.
    • Ludwig van 02.09.2020 09:32
      Highlight Highlight Was hat die Personenfreizügigkeit mit Kapitalismus zu tun? Auch zwischen Sozialistischen Staaten gab es Personenfreizügigkeit.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Schneider Alex 02.09.2020 06:35
    Highlight Highlight Was nützt es, den Luftraum zu schützen, wenn gleichzeitig das Territorium weit offen steht und immer mehr Souveränitätsrechte preisgegeben werden? Was bewirken Abfangjäger, die auf 4000 Meter Höhe spähen und kreisen, wenn am Boden die Immigration den Wünschen anderer Staaten folgt? Welche Sicherheit gewinnt ein Land, über das Dutzende modernster Kampfjets düsen und das seine politische Selbstbestimmung in Raten aufgibt? Die neuen Supermaschinen, die anfliegen sollen, dröhnen in des Bürgers Ohren zwar wehrhaft, dienen aber nur seiner Täuschung: eine Flugshow fürs treue Volk.
    • Unicron 02.09.2020 12:05
      Highlight Highlight @Schneider Alex
      Ich habe das Gefühl du hast nicht ganz verstanden wozu unsere Kampfjets gebraucht werden.
    • Schneider Alex 03.09.2020 05:54
      Highlight Highlight 1. NATO-Einbezug will ich nicht. 2. "Was waren die konkreten Reaktionen der kontrollierten Flugzeuge nach den Hot Missions der Schweizer Luftwaffe? Welche Waffen hat denn die Schweizer Luftwaffe an Bord? In welchen Fällen werden diese konkret eingesetzt? Wer erteilt wann welche Befehle?" Dazu habe ich noch keine konkreten Antworten bekommen. 3. Passagierflugzeuge, die kurzfristig auf neue Ziele umgelenkt werden, können durch Kampfjets nicht abgefangen werden. Dazu reicht die Zeit nicht.

  • Schneider Alex 02.09.2020 06:32
    Highlight Highlight Den Gegnern der Begrenzungsinitiative geht es nur ums Geld: den Konzernen (FDP, economiesuisse) um billige Mitarbeiter, den Sozialisten um Transfers ans Ausland, den Gewerkschaften um Millionen aus flankierenden Massnahmen, den Politikern/OL um Pöstchen in Brüssel. Der Mittelstand bezahlt alles.

    Gibt es einen einzigen Grund, warum die Schweiz als einziges Land auf der Welt die Zuwanderung nicht selber steuern soll? Ausser Angst vor einer Trotzreaktion aus Brüssel? Kann man das Schicksal in die Hand eines Partners legen, der trotzt, uns erpresst und dauernd schikaniert?
    • Platon 02.09.2020 09:45
      Highlight Highlight @schneider
      Man muss schon ziemlich naiv sein, um zu glauben die SVP setzte sich urplötzlich für höhere Löhne ein. Gehen wir doch eine Wette ein Alex. Wenn du es schaffst einen SVP-Vorstoss der letzten Jahrzehnte zu finden, der sich in irgendeiner Form für höhere Löhne einsetzt (bsp. Mindestlohn, GAV ect.), stimme ich für die BGI Ja!
    • Herman Munster 02.09.2020 09:55
      Highlight Highlight Sorry, Was für Schauer oder Räubergeschichten erzählen Sie?
      Kontrolliert Italien die Einwanderung? Oder Griechenland? Deutschland? Frankreich oder Spanien?
      Nein! Also Fake News!
      Und was regelt die Einwanderung? Die SVP-FDP-CVP Unternehmer die lieber Arbeitsverträge an Ausländer geben, da die FDP-SVP und CVP Mindestlöhne Bekämpft. Nur so kann man güstigeren Ausländer Einstellen. Also eine Untaugliche Initiative um ein Problem zu das die SVP erst Verursachte. Mit einer Lösung die nichts ändert, da im Text Steht, nach Bedürfnisen der Wirtschaft!
      Also Nix Reduktion!
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 02.09.2020 10:04
      Highlight Highlight Ja, es geht uns wirklich ums Geld.
      Nämlich das Geld, dass wir verlieren werden wenn Firmen abwandern, weil sich die Schweiz von allen anderen isoliert.
      Und um die Löhne, die nicht im geringsten geschützt werden, wenn die Wirtschaft nach Lust und Laune Arbeitskräfte importieren kann.

      Den Urhebern geht's auch nur ums Geld.
      Möglichst hohe Gewinne, bei möglichst geringen Kosten. Besonders durch möglichst geringe Lohnkosten.

      Aber da diese Initiative von den selbsternannten Rettern der Schweiz kommt, die eigentlich die Schweiz möglichst gewinnbringend verschachern möchten, ist man blind.
    Weitere Antworten anzeigen

Kampfjet-Deal: Warum die marode Luftwaffe Österreichs kein Vorbild ist

Mit ihren Eurofighter-Kampfjets kann unser Nachbarland den Luftpolizeidienst mehr schlecht als recht aufrechterhalten. Schweizer Experten sollen nun bei den maroden österreichischen Luftstreitkräften «Entwicklungshilfe» leisten.

Am 27. September stimmen wir in der Schweiz darüber ab, ob die Luftwaffe für sechs Milliarden Franken 30 bis 40 neue Kampfflieger beschaffen kann. In eine ganz andere Richtung gehen die Diskussionen im Nachbarland Österreich.

Obschon der Luftraum doppelt so gross wie jener der Schweiz ist, verfügen die österreichischen Luftstreitkräfte bloss über 15 Eurofighter-Kampfjets. Damit kann knapp der Luftpolizeidienst in normalen Lagen sichergestellt werden. Während zehn Stunden pro Tag. Mehr nicht.

Jetzt …

Artikel lesen
Link zum Artikel