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Als Partei-unabhängiger schafft es Pierre Maudet bei den Genfer Ersatzwahlen auf den zweiten Platz.
Als Partei-unabhängiger schafft es Pierre Maudet bei den Genfer Ersatzwahlen auf den zweiten Platz. Bild: keystone

FDP-Kandidat zieht sich zurück ++ Maudets Chancen steigen im 2. Wahlgang

Viele Blicke sind heute nach Genf gerichtet. Dort kommt es zur Überraschung: Pierre Maudet schafft es bei den Ersatzwahlen trotz erstinstanzlicher Verurteilung auf den zweiten Platz. Das sind die Reaktionen.
07.03.2021, 14:3507.03.2021, 15:22

Im ersten Wahlgang der Ersatzwahl für den Genfer Staatsrat hat am Sonntag kein Kandidat das absolute Mehr erreicht. Die Grüne Fabienne Fischer lag mit deutlichem Vorsprung in Führung. Pierre Maudet rangierte auf Platz zwei, gefolgt vom FDP-Kandidaten Cyril Aellen.

Fischer, die von der SP unterstützte Kandidatin der Grünen, erhielt 36'237 Stimmen. Mit 28'029 Stimmen folgte ihr der parteilose Maudet, der mit seinem Rücktritt die Wahl erforderlich gemacht hatte. Bereits abgeschlagen mit 19'275 Stimmen klassierte sich Aellen von der FDP auf Platz drei.

Der zweite Wahlgang findet am 28. März statt. Nicht mit dabei der FDPler Aellen: Auf «Leman bleu» gab er bekannt, dass er seine Kandidatur zurückzieht.

«Hat meinen Respekt»

Maudets Chancen steigen damit im zweiten Wahlgang. Und auch sein Resultat in der ersten Runde sorgt für viel Erstaunen. Weil er aus der FDP ausgeschlossen wurde, trat Maudet als Unabhängiger an. Dafür zollen ihm ehemalige Parteikollegen Respekt: «Er ist allein angetreten und dafür hat er meinen Respekt», so die FDP-Nationalrätin Jacqueline de Quattro gegenüber RTS.

Für die Freisinningen ist das Abschneiden ihres Kandidaten «ein klarer Misserfolg», wie der Präsident der FDP Genf, Bertrand Reich, das Resultat kommentierte. Maudet war jahrelang das Zugpferd des Genfer Freisinns, bis er aus der Partei ausgeschlossen wurde.

Auf dem vierten Platz lag der SVP-Kandidat Yves Nidegger (16'456 Stimmen), gefolgt vom Kandidaten der Grünliberalen, Michel Matter (11'512 Stimmen). Auf den hintersten Plätzen klassierten sich Morten Gisselbaek von der Partei der Arbeit (6006 Stimmen), Olivier Pahud von der Liste Evolution Suisse (1442 Stimmen) und Yann Tesat von der BDP (731 Stimmen).

(ohe/sda)

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10 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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raues Endoplasmatisches Retikulum
07.03.2021 15:19registriert Juli 2017
Die spinnen die Genfer.
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KOHL
07.03.2021 15:15registriert März 2019
Bitte was?
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Foxtrott
07.03.2021 16:13registriert Oktober 2019
Irgendwie erinnert mich das an Trump und Seinesgleichen.
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