Schweiz
Abstimmungen 2021

Abstimmungen 2021: Erste Umfrage zeigt Ja-Trend zu Burkaverbot

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Bild: EPA/SCANPIX DENMARK

Klare Zustimmung für Burka-Verbot – offenes Rennen bei Freihandel mit Indonesien

10.02.2021, 06:0010.02.2021, 05:39
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Das am 7. März zur Abstimmung gelangende Burka-Verbot erhält auch in einer weiteren Umfrage mehrheitlich Zustimmung. Bei den E-Ausweisen ist die Zustimmung gesunken und beim Freihandelsabkommen mit Indonesien ist der Ausgang weiterhin offen.

Verhüllungsverbot

Stand heute würden laut der zweiten Abstimmungsumfrage von 20 Minuten/Tamedia 65 Prozent der Volksinitiative «Ja zum Verhüllungsverbot» zustimmen und 34 Prozent die Initiative ablehnen.

Während es einen klaren Links-Rechts Trend gibt, fällt auf, dass auch im linken Lager über ein Drittel der Parteisympathisanten die Vorlage annehmen wollen, wie aus einer Mitteilung vom Mittwoch hervorgeht. Die Zustimmung sei unter Städtern mit 56 Prozent am tiefsten und bei Bewohnern auf dem Land am höchsten (70 Prozent).

E-ID-Gesetz

Die Resultate der zweiten Umfragewelle zeigen, dass die Zustimmung für das E-ID Gesetz schwindet. Haben sich in der ersten Umfrage vom 22. Januar noch 45 Prozent für das Anliegen ausgesprochen, sind es aktuell nur noch 40 Prozent, wie es weiter heisst. Umgekehrt ist das Nein-Lager inzwischen von 47 Prozent auf 55 Prozent angewachsen. Noch immer gaben fünf Prozent der Befragten an, sich noch nicht entschieden zu haben.

Zustimmung findet die Vorlage gemäss der Umfrage bei der FDP (57 Prozent) und der CVP (53 Prozent) - bei der GLP ist diese im Vergleich zur ersten Welle um zehn Prozentpunkte auf 50 Prozent gesunken. Bei der SVP, der SP und den Grünen finden sich keine Mehrheiten. Männer sind der Vorlage gegenüber positiver eingestellt.

Freihandelsabkommen

Die Abstimmung zum Freihandelsabkommen der EFTA-Staaten mit Indonesien ist laut den Umfrageergebnissen immer noch völlig offen. 13 Prozent der Befragten gaben an, noch keine Stimmabsicht zu haben. Im Vergleich zur ersten Umfrage konnten die Gegner der Vorlage leicht stärker zulegen.

44 Prozent sprachen sich gegen die Vorlage aus und 43 Prozent dafür. Es zeigen sich hier deutliche Unterschiede zwischen Männern und Frauen. Auch in der zweiten Befragung fand die Vorlage lediglich bei der CVP und der FDP Mehrheiten. Nach wie vor ist der Anteil der Unentschiedenen gross.

Laut der ersten SRG-Abstimmungsumfrage sieben Wochen vor dem Urnengang wären die Initiative zum Verhüllungsverbot ebenso wie das E-ID-Gesetz und das Freihandelsabkommen mit Indonesien angenommen worden. (sda)

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Hidschab & Co. – Verhüllungen vom Kopftuch bis zur Burka
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quelle: shutterstock
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219 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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fant
10.02.2021 06:57registriert Oktober 2015
Als Informatiker mit langjähriger Berufserfahrung möchte ich euch alle um ein kräftiges NEIN zur E-ID bitten. So, wie das jetzt geplant ist, darf es nicht umgesetzt werden!
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Aulus Agerius
10.02.2021 06:51registriert Februar 2018
Naja, wer schonmal die Kommentarspalte auf 20 Minuten besucht hat, dürfte dieses Ergenis kaum erstaunen.
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Paul Badman
10.02.2021 07:31registriert November 2015
Es wird ein klassischer Pyrrhussieg werden für die Verfassungsverhunzer Wobmann und Konsorten. Eine Kleiderordnung für rund 30 Frauen gehört nicht in die Verfassung.
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