Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Mitglieder der Jungfreisinnigen Schweiz mit unter anderem den Nationalraeten Andri Silberschmid (FDP-ZH), vorne rechts, und Christa Markwalder (FDP-BE), sitzend, lancieren die Renteninitiative ãAHV entlastenÒ, am Dienstag, 5. November 2019, in Bern. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Mitglieder der Jungfreisinnigen Schweiz mit unter anderem den Nationalräten Andri Silberschmid (FDP-ZH), vorne rechts, und Christa Markwalder (FDP-BE) lancierten heute die Renteninitiative. Bild: KEYSTONE

Mit einer Formel das Rentenalter berechnen – das musst du zur Renteninitiative wissen

Die Jungfreisinnigen haben heute die Renteninitiative lanciert. Wen sie dabei verärget haben und 3 weitere Dinge, die du dazu wissen musst.



Um was geht es?

Die Renteninitiative verlangt, dass das Rentenalter in der Schweiz schrittweise von 65 auf 66 Jahre erhöht wird und dieses danach an die Lebenserwartung zu koppeln.

Alterung, Alterungsprozess, Jung und Alt in einem Gesicht (Symbolbild)

Steigt die Lebenserwartung, soll auch das Rentenalter erhöht werden. Bild: Shutterstock

Bei der Kopplung des Rentenalters an die Lebenserwartung soll eine Formel helfen: Pro Monat zusätzlicher Lebenserwartung soll das Rentenalter um 0,8 Monate steigen. Die Erhöhung wird fünf Jahre im Voraus bekannt gegeben. Damit soll die Planungssicherheit für künftige Rentnerinnen und Rentner garantiert werden.

Was ist das Ziel der Initianten?

Die Initianten wollen allen Schweizern eine angemessene Rente ermöglichen, wie sie am Dienstag vor den Bundeshausmedien erklärten. Mit dem aktuellen AHV-System sei das in absehbarer Zukunft nicht mehr möglich.

Der AHV fehlten im Jahr 2045 160 Milliarden Franken, sagte Patrick Eugster, Präsident des Initiativkomitees, gemäss Redetext. Nichtstun sei also keine Option. Die Jungfreisinnigen wollen nach eigenen Angaben aber nicht Beiträge erhöhen oder Renten zu kürzen, sondern das Rentenalter erhöhen.

Faktisch bedeutet das allerdings sowohl eine Beitragserhöhung als auch eine Rentenkürzung. Viele europäische Länder hätten ein höheres Rentenalter als die Schweiz, in einigen sei dieses auch schon mit der Lebenserwartung verknüpft, sagte Eugster.

Wer steckt dahinter?

Im Komitee sitzen neben Jungfreisinnigen zahlreiche Bundesparlamentarierinnen und Bundesparlamentarier der FDP, darunter die Nationalräte Thierry Burkart (AG) und Christian Wasserfallen (BE), die Nationalrätinnen Christa Markwalder (BE) und Regine Sauter (ZH) sowie Ständerat Andrea Caroni (AR).

Die Renteninitiative hat bereits zu einem Zerwürfnis unter den bürgerlichen Jungparteien geführt. Die anderen werfen den Jungfreisinnigen vor, die Initiative trotz vorgängiger Absprache im Alleingang geplant zu haben. Weil sie erst im Nachhinein angefragt worden waren, haben die Jungparteien von BDP, CVP, EVP, GLP und SVP eine aktive Mitwirkung abgelehnt.

Wie hoch ist die Erfolgschance der Initiative?

In der Schweiz wird seit Jahren über eine Reform der Altersvorhersorge diskutiert. Eine Mehrheit hat sich dafür im Parlament vorläufig nicht gefunden. Auch beim Stimmvolk galt ein Rentenalter über 65 Jahre bisher als nicht mehrheitsfähig. Ein Grund dafür sind Zweifel, ob überhaupt ausreichend Arbeitsplätze zur Verfügung stehen würden, um die über 65-Jährigen zu beschäftigen.

Der Bundesrat verfolgt eine Politik der kleinen Schritte. Mit der AHV-Reform, die er dem Parlament im August vorgelegt hat, soll vorerst nur das Rentenalter der Frauen an jenes der Männer angeglichen werden. Die steigende Lebenserwartung setzt aber nicht nur die AHV, sondern auch die berufliche Vorsorge unter Druck. In der zweiten Säule werden jährlich mehrere Milliarden umverteilt, weil die Rentenversprechen nicht anders eingelöst werden können.

Mit der Initiative wollen die Jungfreisinnigen die Frage nun dem Volk vorlegen. Bis dahin müssen aber bis zum 5. Mai 2021 100'000 Unterschriften gesammelt werden.

(ohe/sda)

Wer ist der wirtschaftsfreundlichste Politiker?

Lohngleichheit zwischen Mann und Frau - Fehlanzeige!

Play Icon

Das könnte dich auch interessieren:

Die Reaktionen auf Fox News legen eine schonungslose Wahrheit über das Impeachment offen

Link zum Artikel

So würde das Parlament aussehen, wenn nur die Romands wählen würden

Link zum Artikel

Das will die Mikrosteuer-Intiative – das Wichtigste in 5 Punkten

Link zum Artikel

Kritik an Federer-Fans wegen Applaus bei Doppelfehlern: «Das hat Djokovic nicht verdient»

Link zum Artikel

Diese 17-Jährige bezwingt die AfD. Eine Vorweihnachts-Geschichte, die ans Herz geht

Link zum Artikel

Heute kochen wir einen französischen Dreigänger. Weil Herbst. Und weil geil.

Link zum Artikel

Das Drama um Klein-Anna: Trennungsschmerz on fleek

Link zum Artikel

Darum macht sich Christian Levrat keine Sorgen wegen den erstarkten Grünen

Link zum Artikel

Katze zu fett für die Passagier-Kabine im Flugzeug – Besitzer trickst Airline aus

Link zum Artikel

Picdump. Spass. Jetzt.

Link zum Artikel

«Ein Asiate in Hausschuhen? Das gibt Ärger!» – der Chef hat ein Finken-Problem

Link zum Artikel

«The Game Changers» – haben wir uns ein Leben lang falsch ernährt?

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

Die Reaktionen auf Fox News legen eine schonungslose Wahrheit über das Impeachment offen

84
Link zum Artikel

So würde das Parlament aussehen, wenn nur die Romands wählen würden

98
Link zum Artikel

Das will die Mikrosteuer-Intiative – das Wichtigste in 5 Punkten

139
Link zum Artikel

Kritik an Federer-Fans wegen Applaus bei Doppelfehlern: «Das hat Djokovic nicht verdient»

31
Link zum Artikel

Diese 17-Jährige bezwingt die AfD. Eine Vorweihnachts-Geschichte, die ans Herz geht

107
Link zum Artikel

Heute kochen wir einen französischen Dreigänger. Weil Herbst. Und weil geil.

48
Link zum Artikel

Das Drama um Klein-Anna: Trennungsschmerz on fleek

167
Link zum Artikel

Darum macht sich Christian Levrat keine Sorgen wegen den erstarkten Grünen

35
Link zum Artikel

Katze zu fett für die Passagier-Kabine im Flugzeug – Besitzer trickst Airline aus

48
Link zum Artikel

Picdump. Spass. Jetzt.

220
Link zum Artikel

«Ein Asiate in Hausschuhen? Das gibt Ärger!» – der Chef hat ein Finken-Problem

72
Link zum Artikel

«The Game Changers» – haben wir uns ein Leben lang falsch ernährt?

341
Link zum Artikel

Das könnte dich auch interessieren:

Die Reaktionen auf Fox News legen eine schonungslose Wahrheit über das Impeachment offen

84
Link zum Artikel

So würde das Parlament aussehen, wenn nur die Romands wählen würden

98
Link zum Artikel

Das will die Mikrosteuer-Intiative – das Wichtigste in 5 Punkten

139
Link zum Artikel

Kritik an Federer-Fans wegen Applaus bei Doppelfehlern: «Das hat Djokovic nicht verdient»

31
Link zum Artikel

Diese 17-Jährige bezwingt die AfD. Eine Vorweihnachts-Geschichte, die ans Herz geht

107
Link zum Artikel

Heute kochen wir einen französischen Dreigänger. Weil Herbst. Und weil geil.

48
Link zum Artikel

Das Drama um Klein-Anna: Trennungsschmerz on fleek

167
Link zum Artikel

Darum macht sich Christian Levrat keine Sorgen wegen den erstarkten Grünen

35
Link zum Artikel

Katze zu fett für die Passagier-Kabine im Flugzeug – Besitzer trickst Airline aus

48
Link zum Artikel

Picdump. Spass. Jetzt.

220
Link zum Artikel

«Ein Asiate in Hausschuhen? Das gibt Ärger!» – der Chef hat ein Finken-Problem

72
Link zum Artikel

«The Game Changers» – haben wir uns ein Leben lang falsch ernährt?

341
Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

62
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
62Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • neoliberaler Raubtierkapitalist 06.11.2019 14:41
    Highlight Highlight Endlich geht etwas. Dass mit steigender Lebenserwartung die Rentendauer steigt und dadurch das Missverhältnis von Arbeitenden und Rentnern stetig steigt, ist schon lange bekannt. Statt Schätzungen der Lebenserwartung sollte man aber schauen, dass man die realen Sterbezahlen nimmt, sonst wird es wieder unzählige politische Diskussionen geben.
  • Roland Kull 06.11.2019 10:24
    Highlight Highlight Richtig ist, es ist ein Generationenvertrag. Geschlossen zw. Generationen. Nur, die ICH Generation will diese Pflicht nicht eingehen. Kids sind oft bis 30 zu Hause, profitieren und nehmen als Studis gerne das Geld der Eltern oder werden gesponsert. Verantwortung Nada: Dafür lieber nicht wie die Alten schuften, vorzugsweise 60-80%. Das hier die Rechnung nicht aufgeht ist klar. Zumal auch die Renten mit tieferen Umwandlungsätzen bedeutend tiefer ausfallen werden (egal PK oder AHV). Da fallen die Abgaben natürlich verhältnismässig hoch. Das will die Ego Generation nicht.
    • phreko 06.11.2019 16:18
      Highlight Highlight Sich alles Querfinanzieren lassen und dann die anderen als Egos bezeichnen, wow!

      Meinst du wirklich die Millenials werden ihren Kindern kein Studium finanzieren?

      60-80% + 60-80% da heute beiden arbeiten ist deutlich mehr als 0%+100% der Babyboomer mit Hausfrauen zu Hause.

      Was du da lieferst ist nicht mal Warme Luft, sondern schlicht nichts. Du zeigst einzig auf, dass die Boomer die Egogeneration sind.
    • Roland Kull 07.11.2019 10:38
      Highlight Highlight @ Phreko: ähm, rede aus Erfahrung, muss jedes Jahr schlechter Schüler durchs Gymi boxen. Vorher: jede Art von Trainings, damit es doch noch geht. Danach. 50% schliessen nicht mal ein Studium ab. Aber solange die Eltern auf der Matte stehen und jammern und zahlen...... Nicht wirklich in der Realität der liebe Phreko.
    • Roland Kull 07.11.2019 11:05
      Highlight Highlight Ergänzend an Phreko: Tolle Rechnung, wie erw. bin in der Bildung aktiv.... nur noch etwas wenn schon Statistik.... wie hoch ist die Scheidungsrate.... d.h. um es nochmals zu verdeutlichen. Es bleibt WENIGER, so schwierig ist doch dieses Rechnung wirklich nicht. Der Eine wird in die Armut abrutschen, der Andere zahlt. Wo leben Sie eigentlich?
  • Bruno Meier (1) 05.11.2019 20:16
    Highlight Highlight Egal, da wir in einer Neidgesellschaft und im Moment zusätzlich noch im Ueberfluss leben, werden sämtliche Vorlagen in diesem Bereich abgelehnt. Wir werden unsere beiden Systeme (AHV/Renten und Krankensystem) mit Vollgas an die Wand fahren. Aus diesem Grund gehen mir die ganzen Diskussionen inkl. Klimawahnsinn am A. vorbei. Ich nehme wie es kommt, bezahle halt mehr für den Sprit und hoffe dass ich meine Pensionskasse noch ausbezahlt bekomme. Ihr könnt ja dann mit den angeblichen Mia. an Reserven locker alles finanzieren oder nimmt es den Reichen weg, Logik Kindergarten oder gewisser Parteien.
  • Gubbe 05.11.2019 16:46
    Highlight Highlight Es mag ja sein, dass in manchen Ländern (welche) länger gearbeitet wird. Es ist aber auch Tatsache, dass in manchen Ländern Rentner für den ÖV nichts oder weniger bezahlen. Und in manchen Ländern bezahlen Rentner keine Steuern auf ihrer Altersrente. In der Schweiz fragt man: Darf's es Bizzeli mehr sii?
  • kaderschaufel 05.11.2019 16:14
    Highlight Highlight Frage: Wie wird die Lebenserwartung genau berechnet? Ist das ein "guter" Index (ist er genau, nicht zu volatil, nicht beeinflussbar, u.s.w.)?
    • neoliberaler Raubtierkapitalist 06.11.2019 14:44
      Highlight Highlight Am fairsten wären die realen Sterbezahlen.
  • Tjuck 05.11.2019 16:01
    Highlight Highlight Mein Nein ist jetzt schon sicher.

    Besser wäre, das Pensionierungsalter an die Anzahl Beitragsjahre zu koppeln. Wer also schon mit 16 Jahren auf dem Bau schuftet und also Beiträge zahlt, soll früher in Rente gehen können als jemand, der bis 30 studiert und erst dann ins Erwerbsleben einsteigt.
    • phreko 05.11.2019 16:55
      Highlight Highlight Ubd was machst du mit Teilzeitarbeitern? Ewig arbeiten lassen? Denn Studenten arbeiten auch oft Teilzeit...
  • FrancoL 05.11.2019 15:35
    Highlight Highlight “Die Renteninitiative verlangt, dass das Rentenalter in der Schweiz schrittweise von 65 auf 66 Jahre erhöht wird und dieses danach an die Lebenserwartung zu koppeln."

    Koppeln wir dann auch die nötigen Stellen an die Alterserwartung, denn anderes wird es nie funktionieren. Und wenn ja was ist die Folge für die Jugend?

    Bitte liebe FDPler alles zu Ende denken, dafür hat man die grauen Zellen.
  • LeChef 05.11.2019 15:33
    Highlight Highlight Find ich gut. Wir aber leider nie und nimmer durchkommen.
  • wolge 05.11.2019 15:22
    Highlight Highlight Schweizer Medien prophezeien der AHV eine rabenschwarze Zukunft. Sie übernehmen dabei kritiklos die Angaben der Bundesverwaltung. Doch das sind höchst unsichere Prognosen...

    Es ist jedoch sehr gut möglich, dass die finanzielle Lage der AHV in 20 bis 25 Jahren um einiges besser sein wird als vom Bund prognostiziert. In der Vergangenheit waren dessen Vorhersagen zur AHV stets zu pessimistisch.

    https://www.ktipp.ch/artikel/artikeldetail/grundsolide-ahv-panikmache-fehl-am-platz/
  • LLewelyn 05.11.2019 15:16
    Highlight Highlight Ich bin nicht überzeugt, dass eine Anhebung des Rentenaltes irgendwas bringt. Finanziell mag so das System in der Tat gestützt werden, der Preis wäre allerdings hoch. Es bräuchte eine radikale Reform dessen, was wir als Arbeit und Arbeitswert verstehen. Mir hat da das Buch „Bullshit-Jobs“ diesbezüglich die Augen geöffnet und eigentlich sollte es Richtung weniger denn mehr Arbeit gehen.

    Kommt noch hinzu, Silberschmidt bewegt sich ja ausgerechnet in einem Dunstkreis, der dann ohne Mühe Ü50 auf die Strasse stellt (da „zu teuer“).
  • wolge 05.11.2019 14:59
    Highlight Highlight „Viele europäische Länder hätten ein höheres Rentenalter als die Schweiz“

    Nun ja viele Länder haben auch eine tiefere Wochenarbeitszeit:

    Schweiz 42,9
    Österreich 42,5
    Deutschland 41
    Niederlande 40,8
    Italien 40,7
    Schweden 40,6
    Frankreich 40,4

    https://ec.europa.eu/eurostat/tgm/table.do?tab=table&plugin=1&language=de&pcode=tps00071
  • DerElch 05.11.2019 14:11
    Highlight Highlight Ich bin für die Einführung von "Dienstjahren" ab Berufseintritt. Heisst: Jeder arbeitet nach Abschluss der Erstausbildung zB 45 Jahre. Wer länger studiert, arbeitet länger = zahlt am Ende genau gleich viele Jahre ein wie derjenige mit "nur" einer Lehre. DAS wäre Fairness (und umsetzbar, da ein Akademiker theoretisch auch eine höhere Lebenserwartung als der Bauarbeiter hat, es bleibt also für alle gleich viel am Ende)
    • Garp 05.11.2019 15:22
      Highlight Highlight Nein fair wäre das nicht, weil Akademiker in weniger Jahren, mehr in die AHV zahlen. Wir sind auch auf Akademiker angewiesen, die haben dafür länger einen viel tieferen Lebenstandard, als jemand mit einer Lehre. Übrigens zahlen auch Studenten AHV Beiträge. Dass es eine Foexibilisierung braucht für körperlich zerschleissende Berufe, damit bin ich einverstanden.
    • Fastadi 05.11.2019 15:27
      Highlight Highlight Dann gibt's während dem Studium AHV?
    • FrancoL 05.11.2019 15:37
      Highlight Highlight Naja ich habe studiert und habe aber bereits nach der Hälfte meiner Arbeitsjahre mehr einbezahlt als die meisten die Meisten anderen, was machen wir da Du lustiger Elch?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Drachenherz 05.11.2019 13:18
    Highlight Highlight Nachtrag
    Habe auf gesundheit.ch den Test zu meiner Lebenserwartung gemacht.
    Fazit:
    Sie sind ein 46-jähriger Mann und leben in der Schweiz. Ausgehend von statistischen Mittelwerten und von den uns bekannten Fakten ist Ihre wahrscheinlichste Lebenserwartung:

    66 Jahre

    mhhh, ups...
  • AfterEightUmViertelVorAchtEsser___________________ 05.11.2019 13:16
    Highlight Highlight Solange es keine Ü50-Quote gibt, brauchen wir über eine Rentenerhöhung nicht zu diskutieren.
    • NurEineMeinung 05.11.2019 14:48
      Highlight Highlight Absilut - spätestens ab 58 wird man in die Frühpensionierung geschickt und dirch fünstigeses Frischblut ersetzt. Ist mir und fast allen, die ich kenne so passiert!
  • Drachenherz 05.11.2019 13:09
    Highlight Highlight Einfach mal ganz ketzerisch:
    Als Konsument von Alkohol und Tabak sinkt ja meine Lebenserwartung drastisch. Oder wenn die Diagnose Krebs oder andersweitige schlimme Krankheiten diagnostiziert wird auch. Je nach auszuführender Arbeit sieht's auch nicht besser aus.
    Wie wird den die Lebenserwartung definiert?
    Kann ich mit 40ig in Rente, weil meine Lebenserwartung kleiner ist? Lebenserwartung sagt ja auch nichts über die Lebensqaulität aus.
    Bsp. fehlende Stellen für Menschen ab 50ig. KK-Prämien usw...
    Sind halt mal Fragen und keine Lösungen, klar. Bin einfach skeptisch wie solche Ideen helfen
    • Friction 05.11.2019 15:07
      Highlight Highlight Total einverstanden. Gleichzeitig stellen sich leider genau die gleichen Fragen bei einem fixen Rentenalter. Ob höher oder gleich. Was ist wirklich gerecht? Was ist gerechter? Was finanziell tragbar? Etc.

      Aber den Beitrag der Jungfreisinnigen finde ich dennoch bemerkenswert. Wir brauchen eine ganze Palette an unkonventionellen Lösungsvorschlägen und kreativer Ansätze!

    • homo sapiens melior 05.11.2019 15:34
      Highlight Highlight Ich gehe doch davon aus, dass mit Lebenserwartung nicht die individuelle Person sondern der nationale Durchschnitt gemeint ist.
  • mrgoku 05.11.2019 13:00
    Highlight Highlight Und wer definiert was für eine Lebenserwartung ICH habe?

    Irgend ein "Fachspezialist" der entscheidet ob ich noch krüppeln muss oder nicht?
    • goschi 05.11.2019 15:36
      Highlight Highlight die mittlere Lebenserwartung der Bevölkerung ist eine standardisierte statistische Berechnung.

      Der Einzelfall ist hierbei völlig irrelevant (sprich DU), es gilt die Bevölkerung als ganzes zu betrachten.
    • Tjuck 05.11.2019 16:04
      Highlight Highlight Ich glaube, es geht nicht um deine persönliche Lebenserwartung. Es geht um die statistische Lebenserwartung der Gesamtbevölkerung.
  • Albi Gabriel 05.11.2019 13:00
    Highlight Highlight Die durchschnittliche Lebenserwartung für die 65-jährige Schweizer Bevölkerung betrug gemäss Daten des BFS bei der Einführung der AHV 1948 12.4 Jahre für Männer und 14.0 Jahre für Frauen. 2018 lagen die Werte bei 19.9 bzw. 22.7 Jahren. Für 2050 werden 23.2 und 26.3 Jahre erwartet. Es muss also endlich eine Anpassung des Rentenalters geben und nicht eine stärkere Umverteilung von der jüngeren Bevölkerung auf die Personen im Rentenalter mit höheren MWST-Sätzen oder zusätzlichen Beiträgen in die AHV aus höheren Beitragssätzen oder zusätzlichen Steuern wie von gewissen Kreisen vorgeschlagen.
    • Roland Kull 05.11.2019 14:36
      Highlight Highlight Neue Statistiken erwähnen bereits wieder sinkende Lebenserwartung - aufgrund von zu wenig Sport, zu viel Sitzen, zu viel Technik enorme Bequemlichkeit und Convenient Food (wer weiss noch wie gekocht wird, trotz der zu vielen Kochsendungen?). Wetten, dass alles ganz anders herauskommt als erwartet?
    • NurEineMeinung 05.11.2019 14:52
      Highlight Highlight ...,dann lasst fie „Alten“ aber bitte auch arbeiten und schickt sie bicht in sie Frühpensionierung. Wenn das so bleibt, wie viele Betriebe das heute regeln werden die Jungen dann statt in die AHV un die ALV „umverteilen“ müssen.
  • Kiffkev 05.11.2019 12:54
    Highlight Highlight Kiffen legalisieren, Steuereinnahmen generieren, Finanzloch stopfen...
    Währe mal ein Anfang aber ne ist ja zu einfach so..🤷🏻‍♂️
    • Gigle 05.11.2019 17:58
      Highlight Highlight Das denke ich mir schon seit Jahren und ich kiff nicht mal! So viele Steuereinnahmen, die durch die Lappen gehen. Aber hey, wieso eine innovative Lösung, wenn man auch einfach alle bis 80 arbeiten lassen kann.
  • kvinne aka white milk aka MC Pleonasmus 05.11.2019 12:46
    Highlight Highlight Ja was denn nun? 😜
    Benutzer Bild
    • MarGo 05.11.2019 14:04
      Highlight Highlight das hab ich mich auch gefragt...
    • goschi 05.11.2019 15:34
      Highlight Highlight Die Alterspyramide verschiebt sich in wenigen Jahren drastisch und die AHV wird ab 2030 ein prognostiziertes massives Loch aufweisen.
      Umso wichtiger ist es ja gerade eben jetzt noch Reserven anzuhäufen.
    • Tjuck 05.11.2019 16:06
      Highlight Highlight Hier geht es um die AHV (1. Säule). Die AHV hat keine grossen Reserven. Das ganze Kapital ist im BVG (2. Säule) gebunkert. Und da könnte man leicht Abhilfe schaffen, indem der Umwandlungssatz gesenkt wird.
  • Fastadi 05.11.2019 12:36
    Highlight Highlight Gute Idee, jedoch muss auch die Art des ausgeübten Berufes (Bausarbeiter oder Bürolist) eine Rolle spielen bei der Berechnung des Rentenalters. Eventuell gibt es noch weitere wichtige Faktoren? Die AHV muss revidiert werden, und am besten so dass diese Revision nicht nur 4-5 Jahre besteht.
  • walsi 05.11.2019 12:29
    Highlight Highlight Wenn das Geld nicht reicht gibt es zwei Möglichkeiten, die Ausgaben zu kürzen, der Ansatz der Initiative, oder die Einnahmen zu erhöhen. Ich wäre dafür die Einnahmen zu erhöhen. Es ist genug Geld für fie AHV vorhanden, man muss es nur holen wo es ist. Bei den Reichen.
    • Selbst-Verantwortin 05.11.2019 13:10
      Highlight Highlight Ja, komm, die zahlen zwar sonst schon für die Mehrheit aber mehr holen statt selber beitragen ist so schön populistisch:
      Benutzer Bild
    • Toerpe Zwerg 05.11.2019 13:39
      Highlight Highlight Die Initiative macht beides gleichzeitig.
    • ChillDaHood 05.11.2019 15:59
      Highlight Highlight Hahaha, der Zwerg bekommt Faktenblitzer...
    Weitere Antworten anzeigen
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 05.11.2019 12:20
    Highlight Highlight Eine Erhöhung und anspassung des Rentenalters an die Lebenserwartung ist sowohl nachhaltig als auch elegant, weil nicht nur die 1., sonder auch die 2. Säuler gerade mitreformiert werden.
    Und über die Kompelung des Rentenalters an die Lebenserwartung ersparen wir uns das regelmässige Trauerspiel von gescheiterten AHV-Reformen als paar Jahre.
  • The Destiny // Team Telegram 05.11.2019 12:06
    Highlight Highlight Die Umverteilung in der zweiten Säule sind eine Sauerei!

    Als nächstes wirft man dann alles in einen Topf damit der Bürger keine Ahnung hat was im zusteht, intransparentz komplett.
    • bobi 05.11.2019 16:05
      Highlight Highlight Richtig. Hierbei können jedoch durch die jeweiligen Stiftungsräte Massnahmen ergriffen werden. Bei der AHV ist die Finanzierung viel schwieriger umzusetzen.

      Wichtig sind beide Säulen. Es muss jedoch etwas geschehen, um die Renten der kommenden Generationen zu sichern (Tiefzinsen, demografoscher Wandel uvm.). Um dies zu gewährleisten, bedarf es aus meiner Sicht Eingeständnisse von allen Generationen.
    • Tjuck 05.11.2019 16:13
      Highlight Highlight Die Umverteilung in der 2. Säule (von jung nach alt) ist dem zu hohen Umwandlungssatz geschuldet. Der Umwandlungssatz sollte den zu erwartenden Zins und die statistische Lebenserwartung berücksichtigen, ist aber in der Schweiz ein Politikum. Zweimal wurde darüber abgestimmt, zweimal wurde eine Senkung abgelehnt.
    • The Destiny // Team Telegram 05.11.2019 16:22
      Highlight Highlight @Tjuck, die Zinspolitik kann sich auch wieder ändern.

      Es ist auch gut möglich, dass bis dann wegen dem QE unser Geld nur noch einen Bruchteil des Ursprünglichen Wert hat.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Toby M 05.11.2019 12:04
    Highlight Highlight Weed legalisieren, Steuern darauf erheben --> AHV könnte man 5fach sanieren und für die Gesundheit der 60% konsumierenden U30 jährigen würde man auch etwas gutes tun.
    Wieso geht das nicht in die Köpfe der Politiker rein?
    • Selbst-Verantwortin 05.11.2019 13:11
      Highlight Highlight Weil die Rechnung nicht stimmt.
      Soviel kann nicht geraucht werden, um ganzen Bevölkerungsanteile zu finanzieren.
    • LCT 05.11.2019 13:25
      Highlight Highlight @Toby M:

      Mehr Steuern zu erheben ist kein freisinniger Ansatz. Die Initiative kommt ja von den Jungfreisinnigen.
  • 3klang 05.11.2019 12:03
    Highlight Highlight Endlich gehts mal in die richtige Richtung mit der Altersvorsorge. Diese Initiative wird die massiven Probleme der ersten und zweiten Säule entschärfen.

    Danke an die Initianten, wo darf ich unterschreiben?
  • 7siech 05.11.2019 11:49
    Highlight Highlight Endlich wird was für die Jungen getan. Wo kann ich unterschreiben? Natürlich müssen die Jungen dann auch abstimmen gehen ;-)
    • neoliberaler Raubtierkapitalist 06.11.2019 14:55
      Highlight Highlight https://renten-sichern.ch/wp-content/uploads/sites/58/2019/11/Unterschriftenbogen-Renteninitiative_d.pdf
  • Todesstern 05.11.2019 11:41
    Highlight Highlight BGE und auch dieses Problem könnte sich einfach auflösen. Wahrscheinlich bin ich zu dumm, aber ich verstehe einfach nicht wie man immer alles bis auf ach und Krach hinausschieben kann.
    • Toerpe Zwerg 05.11.2019 13:41
      Highlight Highlight Was genau löst ein Bedingtes (!) Grundeinkommen?
  • Heieiei 05.11.2019 11:41
    Highlight Highlight "Bis dahin müssen aber bis zum 5. Mai 2021 100'00 Unterschriften gesammelt werden."

    Da stimmt was nicht ;)
    • Martin Lüscher 05.11.2019 14:20
      Highlight Highlight @Heieiei: Yup. Danke, ist korrigiert.

Schweiz wegen Verletzung der Menschenrechts-Konvention verurteilt

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat die Schweiz wegen Verletzung der Menschenrechtskonvention verurteilt. Die Schweiz wollte einen zum Christentum konvertierten Afghanen der Ethnie Hazara wegweisen.

Damit wurde Artikel 3 der Menschenrechtskonvention verletzt, der ein Verbot der Folter festhält und damit eines der Kerngrundrechte der Konvention. Die Vorschrift verbietet unmenschliche oder erniedrigende Strafe und Behandlung.

Das Bundesverwaltungsgericht hatte die Beschwerde des …

Artikel lesen
Link zum Artikel