Schweiz
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Es sind vor allem die Männer, die lieber kürzere wöchentliche Arbeitszeiten hätten. bild: shutterstock

Jeder dritte Schweizer würde (eigentlich) viel lieber weniger arbeiten. Und du?

Eine Sonderauswertung des Bundesamts für Statistik zeigt: Jeder dritte Arbeitnehmer wünscht sich ein geringeres Arbeitspensum. Das macht die Schweiz international zum Sonderfall.

niklaus vontobel / ch media



In der Schweiz wird das Arbeitsethos hochgehalten. Volksinitiativen für eine kürzere Arbeitszeit wurden abgelehnt. Doch in einer Sonderauswertung des Bundesamts für Statistik zeigt sich auch: viele Arbeitnehmer in der Schweiz verbrächten doch liebend gern weniger Stunden im Laden, am Schreibtisch oder auf der Baustelle. Jeder Dritte möchte pro Woche ein paar Stunden weniger am Arbeitsplatz verbringen.

Mit diesem Wunsch steht die Schweiz unter Industriestaaten alleine da. In der internationalen Analyse zweier Ökonomen von britischen und amerikanischen Universitäten wird in 25 Ländern überall mehr Arbeit gewünscht. Einige hätten gern weniger zu tun, doch unter dem Strich möchte man mehr Arbeitsstunden. Das ist nur in der Schweiz umgekehrt. Dort überwiegt was Ökonomen als Überbeschäftigung bezeichnen.

«Diese Überbeschäftigung ist vor allem ein männliches Phänomen in der Schweiz.»

Das sagt Daniel Kopp, Arbeitsmarktexperte bei der KOF Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich. Kopp hat sich die internationalen Zahlen angeschaut, und auch die Sonderauswertung des Bundesamts für Statistik. Es zeigt sich: Nur 7 Prozent der Männer wollen mehr arbeiten. 39 Prozent wünschen sich ein kleineres wöchentliches Pensum: 9 Stunden weniger.

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Weil es nicht dem Rollenbild entspricht: Männer werden abgestraft, wenn sie weniger arbeiten

Die Männer wollen ihre Arbeitszeit senken, können aber nicht. Das mag mit dem lieben Geld zu tun haben: Wer weniger arbeitet, verdient weniger. Doch laut Kopp liegt es auch an ungeschriebenen sozialen Regeln: Mann hat Vollzeit zu arbeiten, sonst wird er schräg angeschaut.

«Dieses Ideal deckt sich offenbar nicht mit den persönlichen Idealen vieler Mitarbeiter.»

Hinweise auf soziale Barrieren finden sich in der Sonderauswertung. So ist Überbeschäftigung am weitesten verbreitet in Banken und Versicherungen sowie in der Informatik. Dort möchten etwas über 40 Prozent weniger arbeiten. Von diesen Branchen ist bekannt, dass Vollzeitarbeiter extra viele Überstunden anhäufen. Der Druck ist besonders hoch, mit hohem Einsatz zu glänzen. Kopp: «Dieses Ideal deckt sich offenbar nicht mit den persönlichen Idealen vieler Mitarbeiter.»

Derlei soziale Barrieren sind wissenschaftlich gut dokumentiert. Eine amerikanische Studie ergab: Männer befürchten eine Stigmatisierung, wenn sie nicht Vollzeit arbeiten; und sie fürchten sich zu Recht. Diese Erfahrung machten Neu-Väter, die mehr Zeit mit der Familie verbringen wollten. Ihre Arbeit wurde schlechter bewertet als jene von Kollegen mit Vollzeitpensum. Und sie erhielten weniger Lohnerhöhung.

Unterbeschäftigung ist vor allem für Frauen ein Problem

Bei den Frauen ist Überbeschäftigung deutlich weniger weit verbreitet. 28 Prozent hätten gerne weniger Stunden. Aber immerhin 16 Prozent wollen mehr Arbeit. Diese Unterbeschäftigung ist vor allem ein weibliches Phänomen. Das ist in den einschlägigen Statistiken über Arbeitsmangel deutlich zu sehen. Wenn vier Personen gerne mehr arbeiten würden, sind jeweils drei davon Frauen.

So arbeitet die Schweiz im Jahre 2019. Die Männer haben zu viel Arbeit. Kommen aber nicht davon weg, weil oft starre Rollenbilder sie daran hindern. Die Frauen haben zu wenig Arbeit. Viele haben zwar einen Job. Der Anteil berufstätiger Frauen gehört europaweit zu den höchsten. Aber ihre Pensen sind ihnen zu gering. Davon kommen sie nicht weg. Aus bekannten Gründen: Kind und Karriere lassen sich schwer vereinbaren.

Derlei gesellschaftliche Barrieren dürften aber kaum alleine erklären, warum die Schweiz im internationalen Vergleich derart einsam und verlassen da steht unter 25 Industriestaaten: nur die Schweiz will weniger arbeiten. Diese Sonderstellung dürfte auch erklärt werden durch die vergleichsweise hohe wöchentliche Arbeitszeit. Die Schweiz kommt auf 42 Stunden, während es etwa in Dänemark noch 38 Stunden sind. Kopp: «In der Schweiz ist man stark ausgelastet, wenn man Vollzeit arbeitet.»

So viele Jobs wie noch nie

Der Schweizer Sonderfall hat auch mit dem guten Gang der Wirtschaft zu tun. Es mangelt nicht an Arbeit, zumindest nicht im gesamten Land. Man hatte bis vor kurzem noch Hochkonjunktur. Die Beschäftigung erreichte ein neues Allzeithoch. Das Bundesamt für Statistik vermeldete just in dieser Woche: es gebe so viele Jobs wie noch nie.

Von solchen Rekorden können Arbeitnehmer in vielen Industriestaaten nur träumen. Das ist auch die Kernaussage der internationalen Analyse zu 25 Industriestaaten: Die Arbeitslosenquoten sind vielerorts wieder so tief wie vor der Krise. Es wird Entwarnung gegeben. Dagegen sagen die beiden Autoren: die Arbeitslosenzahlen zeichnen ein viel zu schönes Bild.

Die trügerische Arbeitslosenquote

Viele Menschen haben eine Stelle. In den Statistiken sind sie nicht erfasst als Arbeitslose. Und doch haben sie zu wenig Arbeit. Sie fühlen sich gefangen in Teilzeitjobs. Der Lohn reicht oft nicht wirklich zum Leben. Aufstiegschancen fehlen. Solche Ar­beitnehmerleiden werden zusammengefasst unter dem Begriff der «Unterbeschäftigung». Diese ist hoch geblieben, im Gegensatz zur Arbeitslosigkeit.

In der Welt nach der Finanzkrise von 2008 würden Arbeitslosenquoten nicht mehr den wahren Zustand eines Arbeitsmarktes wiedergeben, sagen die Studienautoren. Wie gut oder schlecht es den Arbeitnehmern heute gehe – das zeige sich an der Unterbeschäftigung. Nur die Schweiz will in dieses Schema nicht so recht passen.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Schneider Alex 01.12.2019 07:26
    Highlight Highlight Mehr Freizeit ist heute für viele Leute mehr wert als mehr Einkommen. Das erklärt auch die relativ vielen freiwilligen Frühpensionierungen und Teilzeit-Arbeitenden. Null-Wachstum des BIP/Kopf ist sicher kein eigenständiges Ziel, aber möglicherweise das Ergebnis einer menschlich und umweltmässig vernünftigen Lebensweise, bei der auf „Immer-mehr-Konsum“ verzichtet wird. Mit Romantik hat das gar nichts zu tun, sondern mit Vernunft und Lebensweisheit.
    Selbstverständlich nehmen die Verteilungs- und Sozialversicherungsschwierigkeiten mit sinkendem Wirtschaftswachstum zu.
  • Sk8/Di3 30.11.2019 15:08
    Highlight Highlight "Mit diesem Wunsch steht die Schweiz unter Industriestaaten alleine da." also in der CH 45h, neben an 35h. Wen wundert's?

    In der CH 8h Arbeit = 8h Arbeit. In vielen anderen Ländern 8h Arbeit = 6h Arbeit.

    So gehört von Leuten von nebenan.

    Verständlich, nein sogar wünschenswert, besteht dieser Ausnahme-Wunsch.

    Man sollte sich daher wirklich Gedanken, ob ein Reduktion erstrebenswert ist.
  • Kruk 30.11.2019 14:55
    Highlight Highlight Ich kenne eher Leute die 100% Arbeiten und in der Freizeit noch einem Nebenjob nachgehen.
  • Locutus70 30.11.2019 14:54
    Highlight Highlight Arbeitspensum ist genau das richtige Wort. In Wirklichkeit geht es nämlich gar nicht um die Arbeitszeit. Die Leute haben in früheren Zeiten länger gearbeitet und waren zufriedener und ausgeglichener.
    Dazu kommt, das der Stress auf der Arbeit teilweise durch Aktivitäten in der Freizeit kompeniert werden soll, die wiederum Streß erzeugen.
    Es ist leider ein Teufelskreis. Ich danke dem Universum dafür, das ich als Freischaffender in diesem Teufelskreis nicht so gefangen bin.
  • Freebee 30.11.2019 14:01
    Highlight Highlight Das männliche Rollenbild der Schweiz ist ein echtes Problem. Mann muss ständig arbeiten, produktiv sein und keine Zeit fuer sein Wohlbefinden oder seine Kinder "verschwenden". Dieses Denken macht auf Dauer krank...
    • Locutus70 30.11.2019 15:04
      Highlight Highlight Stimmt alles was du schreibst. Letztlich muss man sich denke ich selbst aus diesem Rollenbild befreien. Ich schreibe das deshalb, weil es mir im Prinzip ähnlich ging/geht, wenn auch in anderer Hinsicht.
  • njemand 30.11.2019 13:53
    Highlight Highlight Ich plädiere für eine 35h-Woche (Maximum) und ein Grundeinkommen. Mit Blick nach Skandinavien und angesichts der zukünftigen (zunehmenden) Probleme scheinen mir diese beiden Forderungen als unumgängliche Massnahme und logische Reaktion, um unsere Wirtschaft und unser Sozialwesen "auf Kurs" zu halten nzw auf einen gesunden Kurs zu bringen.
  • luegeLose 30.11.2019 13:39
    Highlight Highlight Am wenigsten hatte ich zu tun, als ich in Grossbetrieben gearbeitet habe. Bei KMU musst du viel mehr arbeiten, die Arbeit ist aber wesentlich spannender, die Zeit intensiver. Weniger arbeiten ok, aber nicht weniger verdienen 😎
    • RAZZORBACK 30.11.2019 17:22
      Highlight Highlight ... so kann das aber nicht funktionieren!
  • Likos 30.11.2019 13:20
    Highlight Highlight Ich würde lieber an 5 Tagen 6h arbeiten als 1-2 Tage mehr frei.
    • RatioRegat 30.11.2019 13:50
      Highlight Highlight Sehe nicht ein, weshalb hier geblitzt wird. Hier geht es letztlich um persönliche Präferenzen.

      Likos, du würdest dich in Norwegen wohl fühlen.
  • Nathan der Weise 30.11.2019 13:11
    Highlight Highlight Ich würde eigentlich gerne auch mehr arbeiten, wenn unsere Firma nur nicht zu einem solchen Saftladen verkommen wäre, mit der neuen Führung, macht es einfach keinen Spass mehr.
    • Kruk 30.11.2019 17:10
      Highlight Highlight Ich rate mal die neue Führung besteht aus HSG absolventen...
  • Sarkasmusdetektor 30.11.2019 12:43
    Highlight Highlight Ich arbeite schon lange 50% mit 100% Lohn, indem ich einfach meine Arbeit in der halben Zeit erledige und den Rest der Zeit mit Surfen und Handygames fülle. Ist doch perfekt.
    • esmereldat 30.11.2019 17:45
      Highlight Highlight Da wär mir die Zeit zu schade. Für mich gibts nichts öderes, als unnötig Zeit im Büro abzuhocken ohne was richtiges zu tun.
    • Kruk 01.12.2019 06:28
      Highlight Highlight Also 100% präsenzzeit und nur 50% Leistung ist für die meisten keine Lösung da sie die gesparte Zeit nicht Betrieb verbringen wollen.
  • ch2mesro 30.11.2019 12:35
    Highlight Highlight Ich werde nächstes jahr auf 90% reduzieren, sprich jeden zweiten Freitag frei, gibt zwar 10% weniger Gehalt, aber mehr Lebensqualität. Die reaktionen aus meinem Umfeld waren durchwegs positiv.
  • Allion88 30.11.2019 12:21
    Highlight Highlight Am meisten schockt mich, dass also im Umkehrschluss 2 von 3 gerne so viel oder gar mehr arbeiten wollen.

  • Pafeld 30.11.2019 11:36
    Highlight Highlight In einem Land mit einer weit überdurchschnittlich hohen Wochenarbeitszeit von 42.5 Stunden muss man sich nicht wundern, wenn ein nicht zu unterschätzender Teil der Bevölkerung gerne 9 Stunden weniger hätte. Aber eben. Die generelle Reduktion der Wochenarbeitszeit könnte der Wirtschaft schaden. "Könnte", nicht "wird". Selbst wenn internationale Studien bestätigen, dass 42.5 Stunden viel zu viel ist und weniger die Produktivität steigern würde. Der patriarchale Wirtschaftsfilz mit einer Mentalität aus dem 19. Jahrhundert will das nicht so. Und darum völlig ausgeschlossen, dass sich was ändert.
  • Kronrod 30.11.2019 11:19
    Highlight Highlight Mein perfektes Arbeitspensum als bekennender Workaholic: 150%. :)
    • ravendark 30.11.2019 11:56
      Highlight Highlight Jauuu ... auch Workaholiker sind Abhängige :-)
      Auf coople.ch gibts es viel Temporärabeit.
      Why not? Trau dich.
      Ich arbeite 70-80% und bringe nebenbei meine frisch gegründete Band auf Weltkurs.
      Dasche Läbe :-)
    • michirueegger 30.11.2019 12:48
      Highlight Highlight Wäre interessant was dein Job ist.
  • Silent_Revolution 30.11.2019 11:15
    Highlight Highlight Ich arbeite 0%. Mehr liegt einfach nicht drin.
  • Mügäli 30.11.2019 10:56
    Highlight Highlight Ich arbeite seit Jahren in reduzierten Pensen und geniesse die dadurch zus. Freizeit. Zwar verfüge ich über weniger Einkommen, aber die höhere Lebensqualität, welche ich mir damit schaffe, ist mit keinem Geld aufzurechnen. Schliesslich hat man ja nicht nur die Arbeitsstelle, sondern auch den Haushalt usw. welcher erledigt werden muss. Ich arbeite gerne und trotzdem lebe ich nach dem Motto .. ich arbeite um zu leben und nicht, ich lebe um zu arbeiten ..
  • Gubbe 30.11.2019 10:56
    Highlight Highlight Es scheint etliche zu geben, die ihre Arbeit nicht gerne machen. Sucht euch etwas anderes, einfaches. Sucht nach Waldarbeit, da hört ihr die Vögel zwitschern.
    Ich glaube, es gibt eine Generation, denen stinkt Arbeit allgemein. Die 5-Tagewoche hat 120h und ihr meistert nicht 40h davon. Aber dann 100%AHV und 100%PK reklamieren.
    • Alice36 30.11.2019 11:57
      Highlight Highlight Schnurri!
    • TheSwede 30.11.2019 12:17
      Highlight Highlight Håll käften. Die Wochenarbeitszeit ist viel zu hoch bemessen, denk an Schweden, wo sie tiefer liegt.
    • foeppeler 30.11.2019 12:25
      Highlight Highlight Ok, Boomer.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Saerd neute 30.11.2019 10:45
    Highlight Highlight Wenn jemand selbständigerwerbend ist, ist es geradezu ein Hohn, von den Wünschen der Arbeitnehmer zu hören.
    Klar, auch ich würde zum gleichen Lohn gerne weniger arbeiten! Wer schon nicht!
    • TeemoB 30.11.2019 12:57
      Highlight Highlight Niemand wird gezwungen sich selbständig zu machen.
    • Saerd neute 30.11.2019 14:18
      Highlight Highlight TeemoB
      Nein, aber alle dürfen froh sein um Arbeitgeber. Ohne Arbeitgeber gibt es auch keine Arbeitnehmer.
    • Gubbe 30.11.2019 15:06
      Highlight Highlight @Saerd neute
      Es geht auf Weihnachten, die Leute wollen den 13ten, aber bitte mit Sahne.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bruno Meier (1) 30.11.2019 10:41
    Highlight Highlight Ohne Wertung:

    Im Bankenbereich wird aber auch deutlich mehr Geld verdient, bei gleichem Ausbildungsstand. Damit ist es einfacher, mit "weniger" auszukommen.

    Wie oft stehe ich an, wenn ich eine bestimmte Person brauche, um ein Problem zu lösen? Immer häufiger. Meistens Freitag, ... die Pers. ist am Montag wieder da, rufen sie dann wieder an ...
    Ein Ärgernis, mein Aufwand wächst oder ich kann nicht weiter arbeiten. Auch ein Grund, warum Teilzeit in gewissen Bereichen (der Privatindustrie) nicht so gerne gesehen ist. Die Effizienz sinkt und jetzt nicht die Mär vom motivierteren Mitarbeiter.
    • Kruk 30.11.2019 14:36
      Highlight Highlight Die Lösung könnte sein Freitags einfach selbst zurücklehnen😁
    • Locutus70 30.11.2019 15:30
      Highlight Highlight @Bruno Meier (1) - glaub mir, das Phänomen das du beschreibst ist ein eingebildetes und ein Anzeichen dafür, das du vollkommen im Hamsterrad gefangen bist.
    • Bruno Meier (1) 30.11.2019 18:08
      Highlight Highlight @Kruk, gute Lösung, müssen einfach ALLE mitmachen.
      @Locutus - glaub mir, ich bin mir sehr wohl bewusst wo ich stehe, darum habe ich auch in den letzten 10 Jahren mein Pensum um ca. 20% reduziert, jetzt sind es "nur" noch gute 50 Std/Woche.
      Das Problem legt bei der Rentabilität, würden die Kleinst-KMU eine korrekte Rechnung machen, müssten deutlich über 50% schliessen, da es sich nicht rentiert, korrekt gerechnet, mich eingeschlossen. Du kannst ja mal die Zahlen der Treuhandfirma FIGAS (Autogewerbe) prüfen, nur schon der Punkt: Bruttoumsatzrendite zeigt die Problematik auf. Das schon sehr lange
    Weitere Antworten anzeigen
  • Madison Pierce 30.11.2019 10:33
    Highlight Highlight Mich hat nicht die Anzahl Stunden gestört, sondern die fehlende Flexibilität bei der Zeiteinteilung.

    Seit ich selbstständig bin, arbeite ich eher mehr, bin aber zufriedener. Manchmal über zehn Stunden am Tag, manchmal gehe ich mit einem Kollegen Essen und plaudere danach noch mit dem Nachbarn, so dass kaum sieben Stunden zusammen kommen.
    • Trump's verschwiegener Sohn 30.11.2019 11:31
      Highlight Highlight Die kleine Selbständigkeit ist das Arbeitsmodell, welches am ehesten der menschlichen Natur gerecht wird.
  • Loeffel 30.11.2019 10:32
    Highlight Highlight Wenn ich das richtig verstanden habe, wollen die Schweizer weniger arbeiten, damit sie runter auf 100% kommen? 😏 Typisch 🇨🇭 😂
  • tii 30.11.2019 10:31
    Highlight Highlight "In der internationalen Analyse zweier Ökonomen von britischen und amerikanischen Universitäten wird in 25 Ländern überall mehr Arbeit gewünscht".

    Würde mich interessieren von wem die 2 bezahlt wurden..
    • Herr Ole 30.11.2019 10:46
      Highlight Highlight Vermutlich von ihren Universitäten.
  • Mira Bond 30.11.2019 10:19
    Highlight Highlight Mein Pensum stimmt (80%), doch ich wünsche mir, dass die Sollarbeitszeit von 42,5 auf 41 gesenkt wird.“
  • SJ_California 30.11.2019 10:14
    Highlight Highlight Wer 80 oder 90 Prozent arbeitet verrichtet i.d.R. die gleiche Arbeit wie zuvor im 100%-Pensum - allerdings bei weniger Lohn!

    Ich würde am liebsten 90% arbeiten mit einem ganzen Tag frei alle zwei Wochen. Allerdings würde ich von den Vorgesetzten immer noch gleich viel Arbeit, Termine und Erwartungen zugeteilt bekommen. Fragt sich dann, ob die zusätzliche Freizeit gegenüber der gesteigerten Effizienz, dem erhöhten Zeitdruck und dem tieferen Lohn entspricht (win-win für AN und AG)?
  • surfi 30.11.2019 10:13
    Highlight Highlight Unsere 2 Kinder sind am studieren. Meine Frau arbeitet 70% und ich 100%. Sehr gerne würde ich mein Arbeitspensum auf 80moder 90% reduzieren, aber dann müsste als finanzielen Ausgleich meine Frau 100% arbeiten. Es fallen die hohen Kosten an wie Krankenkasse, Mieten. Die Ferien haben wir bereits auf das Minimum reduziert. Es können es sich halt nicht einfach so ihr Arbeitspensum reduzieren.
    • ravendark 30.11.2019 12:02
      Highlight Highlight Japp, man muss seinen eigenen Ansprüchen genügen ... dürfen.
    • Coffeetime 30.11.2019 12:43
      Highlight Highlight Als Studentin habe ich nebenbei gearbeitet und so mein Leben finanziert. Eltern haben "nur" das SBB-Ticket und die KK bezahlt. Ist so etwas nicht mehr machbar?
  • cille-chille 30.11.2019 10:04
    Highlight Highlight Arbeite 70%, lebe alleine und betreue meine Kinder zu 50%.
    Klingt fein...
    Das Geld reicht nach abzug der Alimente knapp, jedoch ist Ende Monat Ebbe. Mit dem Haushalt füllt sich meine Agenda und auch habe ich definitiv mehr Präsenz wie 70%.
    Grösster Haken ist unser Steuersystem, welches mich als alleinstehend einstuft: Höchste Steuerklasse.
    Abzüge für die Kinder (Essen, grössere Whg. Medis, soziales etc) kann ich keine machen.

    Teilzeitarbeit ist in der Schweiz noch nicht zu Ende gedacht und teilzeitarbeitende Männer werden teils abgestraft.

    Trotzdem möchte ich (meist) nicht anders.
  • GetReal 30.11.2019 10:01
    Highlight Highlight Ich arbeite gerne - jeder Auftrag sichert mein Einkommen, auf welches ich angewiesen bin. Wenn ich weniger arbeite, kommt auch weniger Lohn in die Tüte.

    Arbeitsstunden spielen keine Rolle, wenn man die Arbeit, die man tut, gerne (und damit automatisch gut) macht.
  • Firefly 30.11.2019 09:45
    Highlight Highlight Wir, mit Kindern, arbeiten beide 80% würden aber lieber beide 60% arbeiten. Es gibt jedoch keine Stellen in unseren Branchen für unter 80%. Um Geld geht es nicht.

    Es geht ist aber ein extrem getaktetes Leben und wenn mal was unvorhergesehenes kommt, Krankheit, Unfall, andere Termine, dann wirds kompliziert.

    Eine Möglichkeit wäre das klassische Familiemodell zu leben, das würde uns aber unglücklich machen und somit auch die Kinder. In beiden Fällen leiden auch die Kinder.

    Ich fordere keine Gleichstellungsquoten dafür die Ermöglichung der Wahlfreiheit, so dass man sein Leben gestalten kann
    • Hansdamp_f 30.11.2019 10:16
      Highlight Highlight Aus Sicht des Arbeitgebers ist es oftmals nicht attraktiv, wenn jemand zwei Tage die Woche NICHT da ist. Für die Arbeitskollegen übrigens auch nicht.

      Da kannst Du gerne Wahlfreiheit "fordern", aber in der Realität sind Deine Ansprüche meist nicht vereinbar mit jenen von Arbeitgeber und Arbeitskollegen.
    • Firefly 30.11.2019 10:43
      Highlight Highlight @Hansdamp_f stimmt nicht, für den Arbeitgeber gibt es weniger Totalaufälle, wenn die Arbeit über mehr Arbeitnehmer mit weniger Pensum verteilt ist. Auch das Risiko, dass Wissen verlohrengeht ist kleiner, da das Wissen besser verteilt ist.

      Für den Arbeitgeber und Mitarbeiter ändert sich jedoch nichts, die gleiche Menge Arbeit steht der gleichen Anzahl Mann/FrauTage gegenüber, einfach auf mehr Arbeitnehmer verteilt.

      Das einzige ist der Administrative Mehraufwand und ev. Kosten für Versicherungen.
      Diese sollen vom Staat soweit minimiert oder beseitigt werden. Das ist die Forderung.
  • Bolly 30.11.2019 09:35
    Highlight Highlight Habe eher das anderer Problem! Bin Hausfrau und Mutter. Weil sich mein Mann getrennt hat, und wegen der Scheidung😡. Nun, muss ich laut Gesetz den Einstieg wieder ins Berufsleben machen. Aber mit 50, ist das sehr schwer. Zudem sollte der „Beruf“ Hausfrau - Mutter auch endlich anerkannt sein. Ich hatte all die Jahre viel zu tun. Nur fehlen mir nun Beiträge für das Alter! 🤨 keine richtige Anerkennung, das ärgert mich sehr. Aber ja, heute lebt man um zu arbeiten! 😡 die Gesellschaft ist oft nicht menschlich. Egal in welchem Alter man ist. 😳
    • Ribosom 30.11.2019 10:21
      Highlight Highlight Mit 50 immer noch Hausfrau und Mutter? Sind die Kinder noch nicht selbständig?
      Konntest du nicht schon früher mit Teilzeitarbeiten anfangen?

      Das Hausfrauenmodell ist heute kaum noch durchsetzbar. Früher trennte man sich nicht – lieber hasste man sich, war aber bis zum Tode verheiratet.
      Heute trennen sich Paare halt schneller wieder.
      Das sollte jedem bewusst sein.

      Niemals würde ich meinen Job für Kinder aufgeben. Wenn, dann reduzieren beide Eltern auf das gleiche Pensum.
      Aber da ich sowieso keine Kinder will, hat sich das erledigt.
    • Roman h 30.11.2019 10:31
      Highlight Highlight Klar müssen Sie wieder arbeiten, kann doch nicht sein, dass Ihr Ex Ihnen Ihr Leben finanzieren muss.
      Wie alt sind Ihre Kinder wenn Sie 50 sind, ca 15?
      Da kann man ohne Probleme arbeiten, auch wenn man Mutter ist.
      Die Beiträge fürs Alter sind auch selbst verschuldet, jeder ist selber fürs Alter verantwortlich.
    • odie 30.11.2019 10:38
      Highlight Highlight Es ist richtig, dass Sie nach der Trennung / Scheidung wieder arbeiten müssen. Sie hätten früher mit Teilzeit beginnen sollen, dann wäre der Einstieg leichter gewesen. Welche Beiträge fehlen Ihnen dann? Sie kriegen per Gesetz die Hälfte des während der Ehe bis zur Scheidung angesparten BVG-Guthabens Ihres Ehemannes und umgekehrt.
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  • dämittemgröschte 30.11.2019 09:32
    Highlight Highlight „Von diesen Branchen ist bekannt, dass Vollzeitarbeiter extra viele Überstunden anhäufen.“ Hm, Überstunden machen heisst nicht zwingend mehr arbeiten. In diesen Branchen ist das Phänomen des „présentéisme stratégique“ doch recht häufig, oder nicht?
    • Firefly 30.11.2019 10:15
      Highlight Highlight Leider ja... Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich mit 80% viel effizenter arbeite als mit 100%.

      Und Überstunden sind entweder auf schlechte Planung zurückzuführen oder auf, vor allem in grossen Unternehmen, sozialen Druck und Prestige... Karriere. Auf die Qualität des Produkts haben sie jedoch oft einen negativen Einfluss.
  • dämittemgröschte 30.11.2019 09:27
    Highlight Highlight Ich, Mann, arbeite <80% als Abteilungsleiter, 1d pro Woche hüte ich die Kinder. Die 80% reichen meistens um mit allem durchzukommen, und die Abteilung läuft recht gut. Ob meine weiteren Karriereschritte so gefährdet sind ist mir egal, ich bin zufrieden mit dem was ich habe.
  • Arabra 30.11.2019 09:22
    Highlight Highlight Wir sind ziemlich doof wenn es darum geht mehr Freizeit haben zu können. Gesetzliche Ferien von 6 Wochen versenkt, mehr Elternzeit versenkt, weniger Arbeitsstunden versenkt usw..... Das ist einfach nur doof....
    • Hansdamp_f 30.11.2019 10:19
      Highlight Highlight Nein, es ist weitsichtig, weil die Schweizer Wirtschaft nicht einfach von alleine läuft und auch Du besser dran bist, wenn Du einen Job und einen guten Lohn hast.

      Tiefere Produktivität in der Schweiz bedeutet weniger kompetitive Unternehmen, bedeutet weniger Aufträge, bedeutet weniger Jobs und tiefere Löhne.
    • Kiril 30.11.2019 12:05
      Highlight Highlight @Hansdamp_f: 🤡🤡🤡
    • ravendark 30.11.2019 12:10
      Highlight Highlight Ich denke eher, dass es andere Türen öffnen wird. Den Menschen wird früher oder später klar, das Wirtschaftswachstum auch mit Ressourcen-Plünderung zusammenhängt. Es wird immer mehr Menschen geben, denen nach Geld zu streben nicht mehr das Wichtigste ist.
      Es werden andere Gesellschaftsstrukturen entstehen, wenn Wirtschaft und Geld nicht mehr #1 sind.
      Das höchste Ziel wird sein, Mensch, Tier und Umwelt in Einklang zu bringen.
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  • grünergutmensch 30.11.2019 09:09
    Highlight Highlight Hab nun ab Neujahr eine neue Stelle: 80%, davon 20% Homeoffice. Hach wird das herrlich.
    Ohnehin würd ich nie mehr als 80% arbeiten, macht kaputt.
    • grünergutmensch 30.11.2019 12:29
      Highlight Highlight dafür viel mehr zeit für die kinder, und weniger geld. Was ist nun wichtiger? Ganz klar die zeit, dafür secondhand und zeltferien ;)
  • Aglaya 30.11.2019 08:56
    Highlight Highlight Da bei uns nach einer Kündigung ohnehin eine Teilzeitstelle neu ausgeschrieben wurde, habe ich angemeldet, mein Pensum vom 100 auf 90% senken zu wollen. Alle zwei Wochen einen Tag frei stelle ich mir sehr angenehm und hilfreich vor (Haushalt, Termine etc.) und die Lohneinbusse von 10% schmerzt weniger als wenn es gleich 20% oder mehr wären. Jetzt warte ich nur noch auf die Bestätigung, dass es auch klappt.
  • Töfflifahrer 30.11.2019 08:54
    Highlight Highlight Ich, ü50, habe nach über einem Jahr Stellensuche, tatsächlich noch eine Stelle bekommen. Das war jedoch nur eine 80% und der Anreiseweg etwas über eine Stunde (ÖV sogar 1:47). Ich hab die Stelle angenommen und möchte die 80% nicht mehr missen. Ja der Lohn beträgt auch nur 80%, aber ich bin in der glücklichen Lage, dass ich von meinem Sparpolster jetzt auch etwas beziehen kann, das kann sicher nicht jeder.
  • a-minoro 30.11.2019 08:53
    Highlight Highlight Ich möchte eigentlich gar nicht arbeiten. Und ihr so?
    • PeteZahad 30.11.2019 09:40
      Highlight Highlight Ich habe eine Arbeit, die mir wirklich Spass macht, kann das meiste selbst priorisieren/entscheiden. War zuerst mein Hobby, dann war ich lange auf dem Bereich selbständig und nun angestellt bei einem tollen Arbeitgeber mit netten Kollegen. Meine "Narrenfreiheit" beim Job kommt sicherlich auch daher, dass ich diesen gerne und gut mache und mein Chef das mitbekommt. Also lautet die Antwort nein. Vielleicht solltest du dir überlegen was du wirklich gerne machst und einen Neustart wagen. Den ganzen Tag nichtstun wird dich ja wohl auch nicht erfüllen?
    • ingmarbergman 30.11.2019 10:21
      Highlight Highlight Ich mache meine Arbeit gern..
    • MB präsentiert 30.11.2019 10:39
      Highlight Highlight Ich gehe arbeiten weil ich muss, nicht weil ich will oder weil ich es gerne mache. Ich mag meinen Job und mache in gern, aber wenn ich jetzt z.B. im Lotto gewinnen würde, dann würde ich sofort den Job an den Nagel hängen. Für mich war es eher so der Fall, "ich muss ja arbeiten, also suche ich mir wenigstens einen Job der mir auch grösstenteils gefällt".
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  • Olmabrotwurst vs. Schüblig 30.11.2019 08:45
    Highlight Highlight Ich kann da nicht mitreden, den Müll muss man trotzdem abholen kommen, je mehr man baut, desto länger arbeite ich.
  • rodolofo 30.11.2019 08:45
    Highlight Highlight Bei mir stimmt die Work-Life-Balance zur Zeit ziemlich gut!
    Nach drei "5-Tägern" IN FOLGE (!) kommen jetzt drei
    "4-Täger", und an Weihnachten ist nicht viel mit Besinnlichkeit.
    Aber bei zu viel Besinnlichkeit kommt man ja oft ins Grübeln. Das wäre auch nicht so gut...
  • Wenzel der Faule 30.11.2019 08:39
    Highlight Highlight Habe eine Zeit lang 80% gearbeitet, man wird von manchen als fauler Sack oder Pläuschler abgestempelt. Habe dann auf 90% in 4 Tagen erhöht, war für mich auch ganz okay. Arbeit habe ich in den 80 oder 90 % mindestens genau so viel wie viele 100%ler erledigt.

    Ach das waren schöne Zeiten, drei Tage Wochenende. Momentan leider nicht mehr möglich, aber irgendwann gönn ich mir das wieder😁
  • Jacques #23 30.11.2019 08:33
    Highlight Highlight Schräg angeschaut zu werden und glücklich zurück lächeln ist ein Privileg.

    Dankesgruss der Selbstliebe ❤️
  • Trasher2 30.11.2019 08:32
    Highlight Highlight Ich arbeite 80%, bin dennoch zu viel im Geschäft und häufe mir Übersunden an.
    • Badummtsss 30.11.2019 08:43
      Highlight Highlight Mit einem 80% Pensum ist dies vorprogrammiert.
  • ingmarbergman 30.11.2019 08:29
    Highlight Highlight Bei vielen Bürojobs ist sicher 20% des Tages unproduktiv – man plaudert mit Kollegen, geht eine rauchen, wartet auf ein Meeting, sitzt unmotiviert vor dem Computer.
    Ich bin der Meinung, dass man den Menschen die Wahl lassen sollte: die welche gerne trödeln, sollen ihre 8h am Tag machen. Wer aber voll effizient seine Arbeit in 5h erledigt, kann dann auch nach Hause gehen.
    Nur würde ich mich als Arbeitgeber zu recht fragen, weshalb ich Leute 8h bezahle, aber nur 5h arbeit bekomme. Daher wird das so bald wohl nicht kommen.
  • Hugobert 30.11.2019 08:24
    Highlight Highlight Ich verzichte sehr gerne auf Lohn, lebe einfacher und genügsamer und hab dafür Zeit. Meine 1.5 Tage frei pro Woche sind mit keinem Geld der Welt aufzuwiegen. Ich hab auch schon mehr gearbeitet. Hatte gar keine Zeit mehr mit der Kohle was sinnvolles zu tun und mir schlicht völlig unnötige Dinge gekauft, auf welche ich auch hät verzichten können. 70-80% maximal und das Leben kann so schön sein. :-)
    • rodolofo 30.11.2019 08:48
      Highlight Highlight Ich habe keine Zeit, um das Geld auszugeben, das ich gar nicht habe, weil mein Lohn so gering ist.
      Eine klassische Loose-loose-Situation, aber gut für's Weltklima.
    • Gubbe 30.11.2019 10:44
      Highlight Highlight Verzichtest du auch auf 20% weniger Lohn? Wie bezahlst du dann deine Miete, Krankenkasse und Steuern? Bist du einer, der mit 65 Jahren den anderen auf der Tasche liegt? Liege brav in deiner Hängematte.
    • Sean Gregoire 30.11.2019 11:55
      Highlight Highlight Wenn man genug verdient, dass man nicht mehr weiss, was man mit dem ganzen Geld machen soll, dann ist eine Reduktion auf 80% ja auch verkraftbar. Ich könnte mir ein 80% Pensum nicht leisten.
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  • wolge 30.11.2019 08:19
    Highlight Highlight Die Wochenarbeitszeit sollte von 40-42 Stunden auf 38-40 runter gehen.
    • Trasher2 30.11.2019 08:31
      Highlight Highlight Das wurde irgendwann in den 90igern abgestimmt und leider abgeschmettert. (Man hatte Angst dass die Wirtschaft kollabiert)
    • wolge 30.11.2019 09:07
      Highlight Highlight Dann sollten wir die Abstimmung wiederholen. Meinungen ändern sich. In seltenen Fällen wird man sogar schlauer... 😉
    • nukular 30.11.2019 09:27
      Highlight Highlight Also ich habe eine Arbeitszeit von 42h, habe aber 5h bezahlte Pause pro Woche.. 😇😇
    Weitere Antworten anzeigen
  • Maon 30.11.2019 08:08
    Highlight Highlight Wir brauchen dringend eine Arbeitszeitreduktion. Natürlich bei gleich bleibendem Lohnniveau.
    Mein Traum: eine 25h-Woche. Tönt schon so gut, wenn man dann die Produktionssteigerung der letzten Jahrzehnte mit den Lohnerhöhungen der selben Zeit vergleicht und die aus einer Arbeitszeitreduktion resultierenden gesellschaftlichen Veränderungen anschaut, ist es der einzige logische Schritt.
    • rodolofo 30.11.2019 08:46
      Highlight Highlight Sag das mal dem Kassensturz!
      Die werden sofort ihre Undercover-Agenten losschicken und herausfinden, wie die überteuerten Produktepreise entstehen...
  • Gulasch 30.11.2019 08:04
    Highlight Highlight Ich liebe meinen Job!
    • Mimimi_und_wow 30.11.2019 08:22
      Highlight Highlight Ich liebe meinen Job auch. Trotzdem würde ich gerne einen halben oder ganzen Tag pro Woche frei haben um Sachen zu erledigen die ich jetzt einfach nach Feierabend reindrücken muss und immer hoffen muss, dass meine Arbeitszeit mit den Oeffnungszeiten des Amtes/Büros/Laden kompatibel sind. Oder waschen und bügeln während des Tages und nicht am Abend wenn die Familie zu Hause ist. Besuche bei meiner Mutter im Altersheim nicht immer unter Zeitdruck.
      Auch wenn ich meinen Job liebe, fehlt mir für vieles die Zeit und Ruhe.
    • The Count 30.11.2019 08:39
      Highlight Highlight Mimimi, dann ändere die Situation.
      Habe null Verständnis für das ewige Grüter. Arbeitet einfach weniger, Punkt. Wenn das einen Jobwechsel zur Folge hat dann ist es eben so. Arbeite selber wieder 100%, vorher 80%, ab 2022 gehe ich auf 70% runter.
      Finanziell eine Herausforderung, aber ohne Luxusgüter die man eh nicht braucht absolut machbar.
    • Leider Geil 30.11.2019 09:13
      Highlight Highlight Mimi:
      Grundsaetzlich verständlich. Aber es tönt halt nach Gejammer, denn: Wer auf ein Amt muss hat von Gesetzes wegen das Recht dazu, dies während der Arbeitszeit zu tun.

      https://www.weka.ch/themen/personal/arbeitszeit-und-absenzen/absenzen-und-ferien/article/absenzen-gesetzlich-geregelte-ansprueche/

      Interessant fände ich bei solchen Kommentaren auch mal konkrete Fakten, sonst ist das alles eigentlich nicht nachvollziehbar.
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  • Tobias Weber 30.11.2019 07:57
    Highlight Highlight 60-70 wer so für mich ok
    • Töfflifahrer 30.11.2019 08:56
      Highlight Highlight pro Monat?

Wegen «Wildwest-Modell» von Uber & Co. – warum bald Millionen in den AHV-Kassen fehlen

Immer mehr setzen Firmen auf das System der Plattform-Beschäftigung. Den Sozialversicherungen fehlen dadurch Millionenbeiträge. Die Gewerkschaften sind alarmiert und fordern die Behörden auf, aktiv zu werden.

«Jetzt Partner-Fahrer werden – sei dein eigener Chef». So wirbt Uber auf ihrer Webseite für neue Fahrer. Doch was verlockend klingt, ist in Wahrheit nicht zum Vorteil der Arbeiter. Wer als Uber-Fahrer oder Uber-Eats-Lieferfahrer arbeitet, ist nur ein «Partner» und gilt als Selbstständiger. Dieses System beruht darauf, dass Uber seine Fahrer nicht als Angestellte anerkennt, sie nicht gegen Unfälle und krankheitsbedingten Lohnausfall versichert und keine Sozialversicherungsbeiträge bezahlt.

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