Schweiz
Armee

Sichergestellte Proben in Egnach TG laut Armee unbedenklich

Sichergestellte Proben in Egnach TG laut Armee unbedenklich

11.09.2025, 09:0311.09.2025, 09:03

Die von der Armee am Mittwochabend im Reitpark Egnach TG sichergestellten Proben haben sich als unbedenklich für die Gesundheit herausgestellt. Es sei ausgeschlossen, dass sie Beschwerden auslösen konnten, sagte ein Sprecher am Donnerstagmorgen.

Die sichergestellten Proben hätten sich in ihrer Originalverpackung befunden und seien plombiert gewesen, sagte Armeesprecher Mathias Volken zur Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Die Proben würden entsorgt. Sie enthalten demnach Stoffe, die bei nahem Kontakt zu Durchfall oder Lungenentzündungen führen können.

Die biologischen Proben wurden im Rahmen einer Übung des ABC Abwehr Bataillons 10 verwendet, wie die Armee am Mittwochabend mitteilte. Von erkrankten Personen habe die Armee keine Kenntnis, sagte Volken.

Zudem untersuchte die Armee ein Fahrzeug und Angehörige des Bataillons, die diese Woche den Wiederholungskurs abschliessen. Es gab den Verdacht, dass ein mobiles Röntgengerät womöglich unsachgemäss verwendet worden ist. Dies hätte zu einer Verstrahlung in unmittelbarer Nähe im Innern des Fahrzeugs führen können. Auch diesbezüglich gab es laut Volken keine Hinweise auf eine mögliche Gefährdung der Gesundheit.

Die Militärjustiz werde ihre Abklärungen fortsetzen. Der Einsatz des Militärs im Reitpark Egnach hingegen wurde in den frühen Morgenstunden abgeschlossen, hiess es in einer Mitteilung der Armee vom Donnerstagmorgen. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Crans-Montana: Alle Schweizer Brandopfer von ausländischen Kliniken zurückgekehrt
Nach der Brandkatastrophe in Crans-Montana sind alle in ausländischen Spezialkliniken behandelten Schweizer Patientinnen und Patienten zurückgekehrt. Es handelt sich um 22 Personen, die ihren Lebensmittelpunkt in der Schweiz haben.
Zur Story