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Armee löst Dienstbüchlein durch neue digitale Plattform ab

Ein Armeeangehoeriger kontrolliert das Dienstbuechlein, im Hintergrund Waffen Magazine, wahrend der Abgabe des Sturmgewehrs waehrend der Entlassungsinspektion in der Kaserne Rappischtal in Birmensdorf ...
Das Armee-Dienstbüchlein hat ausgedient.Bild: keystone

Armee löst Dienstbüchlein durch neue digitale Plattform ab

05.05.2026, 13:3005.05.2026, 13:51

Das fast 150 Jahre alte Dienstbüchlein der Schweizer Armee hat ausgedient. Ab dem 1. Juni wird das Dokument nicht mehr nachgeführt und nicht mehr neu ausgestellt. Künftig wird alles digital bereitgestellt – über eine zentrale Plattform namens Dienstmanager.

Am Dienstagnachmittag hat die Schweizer Armee an einem Medienfachgespräch über die Ablösung des Dienstbüchleins informiert. Prozesse wie der Marschbefehl, aber auch Dienstverschiebungen, Urlaubsgesuche und Ähnliches hätten sich in ihrer papierlosen Form in den vergangenen Jahren bereits bewährt, hiess es in der Einladung zum Anlass.

Künftig können Angehörige der Armee über eine neue Internetplattform unter anderem ihre Militärkarriere, geleistete und zukünftige Dienste sowie persönliche Daten einsehen und administrative Prozesse digital erledigen. Für Einträge bis Anfang Juni bleibt das Dienstbüchlein als Beweismittel gültig und muss bis zur Entlassung aus der Militärdienstpflicht aufbewahrt werden, wie die Armee schreibt. (cma/sda)

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