Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Sonntagszeitungen: Mehr Frauen in Schulbüchern und Transmenschen in die Armee



Mehr Frauen in Schulbüchern, Gewalt an jedem vierten Fussballspiel und ein neues Schweizer Elektroflugzeug: Das und mehr findet sich in den Sonntagszeitungen. Die Schlagzeilen in nicht verifizierten Meldungen:

Mehr Frauen in den Schulbüchern

Für die Gleichstellung: In Geschichtsbüchern an Schweizer Schulen sollen Frauen im selben Umfang wie Männer abgebildet werden. (Symbolbild)

Bild: KEYSTONE

In Schweizer Schulbüchern sollen mehr Frauen abgebildet werden. Die Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) schreibt laut «SonntagsBlick» in einem Papier von Mitte Mai, dass der «Sichtbarkeit der Frauen unter anderem auch in den Lehrmitteln grosse Aufmerksamkeit geschenkt werden muss». Unterzeichnet ist das Schreiben von EDK-Präsidentin Silvia Steiner. Es richtet sich an eine Gruppe von Bundesparlamentarierinnen sowie an verantwortliche Stellen der Sprachregionen und Kantone, die dort für Lehrpläne und Lehrmittel zuständig sind.

Die Fachstelle für Gleichstellung von Frau und Mann des Kantons Zürich startete eine unverbindliche Sammlung mit rund 40 bedeutenden Frauen, die in Schulbücher aufgenommen werden könnten. Diese reicht von der letzten Äbtissin des Fraumünsterklosters in Zürich, Katharina von Zimmern (1478-1547), über die Pädagogin Anna Pestalozzi (1738-1815), die Autorin Annemarie Schwarzenbach (1908-1942), die Frauenrechtlerin Iris von Roten (1917-1990) bis zur Slam-Poetin und Kabarettistin Hazel Brugger. «Wir müssen die Geschichtsschreibung vervollständigen. Die weiblichen Vorbilder müssen genauso wie die männlichen im Schulunterricht ein Thema sein», sagte Helena Trachsel, Leiterin der Fachstelle für Gleichstellung, der Zeitung.

50 Prozent Frauen auf Wahllisten

Für die Gleichstellung sollen die politischen Parteien bei den Nationalratswahlen künftig immer gleich viele Frauen und Männer als Kandidaten aufstellen. Dies fordern die Grünen in einer parlamentarischen Initiative einen Tag nach dem Schweizer Frauenstreik, wie die «SonntagsZeitung» berichtet. Eingereicht wurde der Vorstoss von der Grünen Aargauer Nationalrätin Irène Kälin. Im Bundeshaus sind heute rund 28 Prozent der Parlamentarier weiblich.

Ein ähnliches Rezept wie die Grünen propagiert die GLP. Sie will mehr Frauen ins Bundeshaus bringen, indem sie finanzielle Anreize schafft. Parteien respektive deren Bundeshausfraktionen sollen nur Geld erhalten, wenn sie mit ausgewogenen Listen zu den Parlamentswahlen antreten. GLP-Parteipräsident Jürg Grossen will die Forderung nächste Woche als parlamentarische Initiative einreichen. «Mehr Frauen im Parlament wird die Gleichstellung in Gesellschaft und Wirtschaft voranbringen», sagte Grossen. Bürgerliche Politikerinnen und Politiker können den meisten Forderungen dem Bericht zufolge jedoch kaum etwas abgewinnen. Sie wehren sich unter anderem gegen starre Quoten bei Wahlen als Einschränkung der Demokratie.

Armee will Transmenschen rekrutieren

ARCHIVBILD - ZUM THEMA ARMEEBOTSCHAFT 2019 AN DER SOMMERSESSION DER EIDGENOESSISCHEN RAETE AM DONNERSTAG, 6. JUNI 2019, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Grenadier recruits carry Minimis (light machine guns, LMg 05), pictured during an exercize within the framework of the explosives training of the Swiss Armed Forces grenadier recruit school in Isone, canton of Ticino, Switzerland, on September 30, 2013. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Grenadier-Rekruten tragen Minimis (Leichtes Maschinengewehr 05, LMg05), aufgenommen bei einer Uebung im Rahmen der Sprengstoffausbildung der Grenadier-Rekrutenschule der Schweizer Armee in Isone, Kt. Tessin, am 30. September 2013. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Bild: KEYSTONE

Die Schweizer Armee will auch Transmenschen rekrutieren. Sie hat dafür kürzlich die Dienststelle «Diversity Swiss Army» geschaffen, wie die «SonntagsZeitung» und «Le Matin Dimanche» berichten. Als Transgender werden Menschen bezeichnet, die sich nicht - oder nicht nur - mit dem Geschlecht identifizieren, das bei ihrer Geburt notiert wurde. Das neue Büro beschäftigt sich mit sexueller Orientierung und Geschlechtsidentität von Armeeangehörigen. Es arbeitet mit dem Rekrutierungskommando, dem medizinischen Dienst und den Juristen der Streitkräfte zusammen. Obwohl ein Reglement bei Transsexualität nach wie vor eine Untauglichkeit für Militär und Zivilschutz vorsehe, wolle die Armee Transmenschen die Türen offen halten, heisst es im Bericht.

Attestiere ein Facharzt einem Stellungspflichtigen Stressresistenz und Unterordnungsfähigkeit, stehe der Aufnahme einer transsexuellen Person in die Armee nichts entgegen. Jährlich ist die Armee mit durchschnittlich 18 Transsexualität-Diagnosen konfrontiert. Bei der traditionellen Rekrutenbefragung werden ab 2020 die 50'000 stellungspflichtigen Männer sowie 3000 Frauen zudem Auskunft über ihr gefühltes Geschlecht geben. Neben Mann und Frau kann in der breit angelegten Befragung künftig auch «andere» als Geschlecht angekreuzt werden.

Jeder vierte Fussballmatch mit Ausschreitungen

Die Zuercher Spieler Iulian Filipescu, Nr. 25, und Alhassane Keita, links daneben, werden taetlich angegriffen nach dem Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Basel und dem FC Zuerich am Samstag, 13. Mai 2006, in Basel. (KEYSTONE/Patrick Straub)

Bild: KEYSTONE

In der abgelaufenen Fussballsaison ist es in der höchsten Schweizer Liga bei jedem vierten Match zu Gewalt gekommen. Dies geht laut einem Bericht der «NZZ am Sonntag» aus einem Reporting hervor, für das die Polizei erstmals alle Zwischenfälle während den 404 Spielen der beiden höchsten Ligen und des Cups erfasst hat. Am Rand von 68 Spielen kam es demnach in irgendeiner Form zu Gewalt. Vor allem in den Zügen zur An- und Abreise der Fans ereigneten sich Zwischenfälle. «Viele Züge sind rechtsfreie Zonen», wird Markus Jungo, Leiter der Polizeilichen Koordinationsstelle Sport, im Bericht zitiert. «Da ist die Situation katastrophal.» So würden Fans während der Durchfahrt durch die Bahnhöfe brennende Fackeln und Knallpetarden auf die Perrons und in die Fussgängerunterführungen werfen. Dem Reporting zufolge zündeten Fans an 76 Prozent aller beurteilten Fussballspielen Fackeln, sogenannte Pyros, was gemäss dem Sprengstoffgesetz verboten ist. Die Details der Analyse sollen in zwei Wochen veröffentlicht werden. Sportministerin Viola Amherd (CVP) will die Fussballklubs stärker in die Pflicht nehmen. «Man muss mit den Klubs das Gespräch suchen und ihnen Deutsch und deutlich sagen: Ihr habt auch eine Verantwortung», sagte die Bundesrätin der Zeitung. Man könne das Hooligan-Problem nicht auf den Staat abschieben.

Reitschule ist Hotspot der Kriminalität

THEMENBILD KANTONALE ABSTIMMUNG BE REITSCHULE --- Die Berner Reitschule aus der Sicht der Grossen Schanze, am Samstag, 23. Septermber 2006 in Bern.(KEYSTONE/Edi Engeler)

Bild: KEYSTONE

Die Reitschule in Bern ist zu einem Hotspot der Kriminalität geworden. Das zeigen laut der «SonntagsZeitung» Zahlen aus Polizeiberichten der vergangenen zwei Jahre, in die das Blatt aufgrund des Öffentlichkeitsgesetzes Einsicht erhalten hat. Aufgelistet sind Vorgänge im alternativen Kulturzentrum selber, auf dem Vorplatz und in der benachbarten Schützenmatte. 710 Mal hat die Polizei demnach Personen angehalten, 326 Menschen wurden festgenommen. 290 Vermögensdelikte hat die Polizei registriert, also Raub, Taschendiebstahl oder Entreiss-Diebstahl. 481-mal haben Personen gegen das Betäubungsmittelgesetz verstossen. Dabei wurden 1150 Gramm Cannabis, 670 Gramm Kokain und 20 Gramm Heroin sichergestellt. In 120 Fällen wurden Polizisten daran gehindert, ihrer Arbeit nachzugehen. In der ganzen Stadt Bern wurde gemäss Polizeistatistik 228-mal eine «Hinderung einer Amtshandlung» registriert. Die Reitschule ist damit für über die Hälfte dieser Fälle verantwortlich. Die Mediengruppe der Reitschule weist die Polizeiberichte zurück. Die Kantonspolizei vermische alle Ereignisse auf dem Areal und schiebe der Reitschule die Hauptverantwortung zu. Diese sei als Kulturzentrum aber nicht zuständig für alle sozialen Herausforderungen dieses Brennpunktes.

Neues Elektroflugzeug

In der Schweiz steht ein neues Stromflugzeug vor der Einführung. Das elektrisch angetriebene Flugzeug des Schweizer Luftfahrtpioniers André Borschberg soll bald in Produktion gehen, wie die «SonntagsZeitung» berichtet. Am kommenden Freitag will der Solar-Impulse-Pilot das Trainingsflugzeug H55 mit Elektroantrieb am Flughafen Sitten «enthüllen». Dabei handelt es sich um eine zweiplätzige Maschine, die bei Flugschulen und zum Training von Piloten zum Einsatz kommen soll. Produziert werden soll die Maschine vom tschechischen Familienunternehmen BRM Aero, einem Hersteller von Kleinflugzeugen des Typs Bristell. Das Schweizer System baut dem Bericht zufolge auf den Erfahrungen mit dem Solarflugzeug Solar Impulse auf. André Borschberg und der Schweizer Abenteurer Bertrand Piccard schafften in den Jahren 2015 und 2016 in mehreren Etappen die erste Weltumrundung mit einem Solarflugzeug. Stromflugzeuge sind punkto Umweltbelastung gegenüber Maschinen mit herkömmlichen Antrieben nicht nur beim Schadstoffausstoss im Vorteil. Sie verursachen auch deutlich weniger Lärm.

Justiz stellt Untersuchung zu Bergsturz von Bondo ein

Nach einem der grössten Schweizer Bergstürze seit 130 Jahren im bündnerischen Bondo mit acht toten Wanderern wird niemand juristisch belangt. Die Bündner Justiz hat die Untersuchung zum Vorfall im Sommer 2017 eingestellt, wie die «NZZ am Sonntag» berichtet. Am Mittwoch sei eine entsprechende Verfügung erlassen worden, sagte der zuständige Staatsanwalt Maurus Eckert der Zeitung. «Das Ereignis war nicht vorhersehbar, weshalb niemandem Fahrlässigkeit angelastet werden kann.» Die Einstellung der Untersuchung ist noch nicht rechtskräftig. Beim Bergsturz im Bergell kamen am 23. August 2017 acht Wanderer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ums Leben. Sie befanden sich auf Fusswegen am Piz Cengalo, als drei Millionen Kubikmeter Felsmassen ins Tal donnerten. Die Staatsanwaltschaft Graubünden klärte deshalb ab, ob die Berggänger ausreichend vor der Gefahr gewarnt worden waren. Im Raum stand der Straftatbestand der fahrlässigen Tötung. Ein Bergsturz zeichnete sich am Piz Cengalo seit Jahren ab. Der Berg wurde schon lange überwacht. Das Dorf Bondo und die benachbarten Siedlungen werden Schritt für Schritt wieder Instand gestellt. Die Bündner Regierung genehmigte hierfür knapp zwölf Millionen Franken.

Angriffe gegen Ausländer geplant: Rechtsextreme festgenommen

Die Basler Polizei hat mehrere Schweizer Rechtsextreme vorübergehend festgenommen, die Gewalt gegen Ausländer geplant haben sollen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt in dem Fall wegen Rassendiskriminierung, wie der «SonntagsBlick» berichtet. Auch der Nachrichtendienst des Bundes (NDB) wurde eingeschaltet. Die betroffenen Personen sind wieder auf freiem Fuss, wie Peter Gill, Sprecher der Staatsanwaltschaft von Basel-Stadt, erklärte. Weitere Angaben zu den laufenden Ermittlungen machte er nicht. Die Festgenommenen gehören laut der Zeitung der Neonazi-Gruppe «White Resistance» an, über die der «SonntagsBlick» bereits vor einem Monat berichtet hatte. Der Zirkel bildete sich demnach wenige Tage nach dem Anschlag im neuseeländischen Christchurch. Kern der Gruppe seien drei Männer und eine Frau im Alter zwischen Mitte 30 und 46 aus den Kantonen Bern und Basel-Stadt. Sie hätten sich über einen verschlüsselten Chat auf Facebook organisiert und Mordfantasien gegen Juden, Schwarze und Muslime geäussert. «Sobald mir formiert sind, wärde mr schweiz weit Terror verbreite», hiess es in den Chats. Oder: «Mir rotten alles us.» Am 13. April sollen sich mindestens fünf Mitglieder der Gruppe in Basel getroffen haben, um ihre Gewaltpläne vom Internet in die Realität zu tragen. (sda)

Frauenstreik 1991

Streikende Parlamentarierinnen Frauenstreik 2019

Play Icon

Das könnte dich auch interessieren:

«Es ist absurd» – der Chef erklärt, was er vom Feminismus hält

Link zum Artikel

Vorsicht, jetzt kommt die Wohnmobil-Rezession!

Link zum Artikel

Du bist ein Schwing-Banause? Wir klären dich rechtzeitig fürs Eidgenössische auf

Link zum Artikel

Zug steckt während 3 Stunden zwischen Grenchen und Biel fest – Passagiere wurden evakuiert

Link zum Artikel

Apples Update-Schlamassel – gefährliche iOS-Lücke steht zurzeit wieder offen

Link zum Artikel

So viel verdient dein Lehrer – der grosse Schweizer Lohnreport 2019

Link zum Artikel

Prügelt Trump die amerikanische Wirtschaft in eine Rezession?

Link zum Artikel

Schweizer Firmen wollen keine Raucher einstellen – weil sie (angeblich) stinken

Link zum Artikel

Liam und Emma sind die beliebtesten Namen der Schweiz – wie sieht es in deinem Kanton aus?

Link zum Artikel

AfD-Politikerin Alice Weidel ist heimlich wieder in die Schweiz gezogen

Link zum Artikel

Mein Horror-Erlebnis im Militär – und was ich daraus lernte

Link zum Artikel

2 mal 3 macht 4! – Das wurde aus den Darstellern von «Pippi Langstrumpf»

Link zum Artikel

Greta Thunberg wollte Panik säen, erntet nun aber Wut

Link zum Artikel

Pasta mit Tomatensauce? OK, wir müssen kurz reden.

Link zum Artikel

«Es war die Hölle» – dieser Schweizer war am ersten Woodstock dabei

Link zum Artikel

Oppos Reno 5G ist ein spektakuläres Smartphone – das seiner Zeit voraus ist

Link zum Artikel

MEI, Minarett und Güsel: Das musst du zum Polit-Röstigraben wissen

Link zum Artikel

Ich hab die 3 neuen Huawei-Handys 2 Monate im Alltag getestet – es gab einen klaren Sieger

Link zum Artikel

Keine Hoffnung auf Überlebende nach Unwetter im Wallis ++ Gesperrte Pässe in Graubünden

Link zum Artikel

Immer wieder Djokovic – oder Federers Kampf gegen die Dämonen der Vergangenheit

Link zum Artikel

QDH: Huber ist in den Ferien. Wir haben ihn vorher noch ein bisschen gequält

Link zum Artikel

YB-Fan lehnt sich im Extrazug aus dem Fenster – und wird von Schild getroffen

Link zum Artikel

10 Tweets, die zeigen, dass in Grönland gerade etwas komplett schief läuft

Link zum Artikel

Wahlvorschau: Die Zentralschweiz ist diesmal nicht nur für Rot-Grün ein hartes Pflaster

Link zum Artikel

Sogar Taschenrechner verwirrt: Dieses Mathe-Rätsel macht gerade alle verrückt

Link zum Artikel

Die bizarre Geschichte der Skinwalker-Ranch, Teil 4: Die Zweifel des Insiders

Link zum Artikel

Uli, der Unsportliche – warum GC-Trainer Forte in Aarau unten durch ist

Link zum Artikel

Die Bloggerin, die 22 Holocaust-Opfer erfand, ist tot, ihre Fantasie war grenzenlos

Link zum Artikel

Google enthüllt sechs Sicherheitslücken in iOS – das solltest du wissen

Link zum Artikel

Der neue Tarantino? Ist Mist. Aber vielleicht seht ihr das ganz anders

Link zum Artikel

Wohin ist denn eigentlich die Hitzewelle verschwunden? Nun, die Antwort ist beunruhigend

Link zum Artikel

Gewalt und Krankheiten – die Bewohner der ersten Steinzeit-Stadt lebten gefährlich

Link zum Artikel

Ab heute lebt die Welt auf Ökopump – und diese Länder sind die grössten Umweltsünder

Link zum Artikel

ARD-Moderatorin lästert über «Fortnite»-Spieler und erntet Shitstorm – nun wehrt sie sich

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Gratis-Kita: SP-Wermuth will Familien helfen – mit einem umstrittenen Vorschlag

Der Aargauer SP-Nationalrat Cédric Wermuth will die Vereinbarkeit von Familie und Beruf fördern. Deshalb verlangt er in einem Vorstoss, dass der Zugang zu Kindertagesstätten vereinfacht wird.

Der Aargauer SP-Nationalrat Cédric Wermuth will, dass Bund und Kantone die Vereinbarkeit von Familie und Beruf fördern und gemeinsam für ein Angebot an familienexterner Betreuung sorgen, das dem tatsächlichen Bedarf entspricht. Die Idee sei, dass tiefe und mittlere Einkommen keine direkten Beiträge mehr bezahlen, so Wermuth.

In seiner parlamentarischen Initiative verlangt er, dass sich Bund, Kantone und Arbeitgeber angemessen an den Kosten beteiligen. «Das Gesetz müsste den …

Artikel lesen
Link zum Artikel