Schweiz

Extremsport-Star Johnny Strange stürzt am Urner Gitschen in den Tod

Extremsport-Star Johnny Strange stürzt am Urner Gitschen in den Tod

02.10.2015, 11:5902.10.2015, 12:34

Johnny Strange war ein Grosser der Extremsport-Szene. Am Donnerstag ist er bei einem Wingsuit-Unfall in der Schweiz ums Leben gekommen, wie das US-Promiportal TMZ in Berufung auf Familienangehörige und Vertraute des Stars berichtet. 

Der 23-Jährige war in der Schweiz, um ein Video eines gefährlichen Sprungs zu drehen, wie er in einem Interview mit der «Kevin & Bean»-Show verriet. Dabei wolle er «supernah an Sachen vorbeifliegen».

Gemäss einer Mitteilung der Urner Kantonspolizei sprang Strange mit einem weiteren US-Amerikaner vom Gitschen aus einer Höhe von 2000 Metern über Meer. Wenige Sekunden nach dem Start kam es zum Unfall: Strange geriet aus noch ungeklärten Gründen in eine instabile Lage und stürzte danach ab. Dabei zog er sich tödliche Verletzungen zu.

Vor kurzem veröffentlichte Strange noch ein Video von einem Sprung aus der Schweiz

Johnny Strange machte sich schon als 17-Jähriger einen Namen, als er als jüngster Mensch die sieben höchsten Berge der sieben Kontinente erklomm.

Die Schweiz ist bei Wingsuit-Springern äusserst beliebt – und immer wieder kommt es zu tödlichen Unfällen. Schon im Juli kam ein 52-Jähriger in Uri ums Leben. Im Mai starb der Extremsport-Star Dean Potter bei einem Sprung im Berner Oberland. (rey)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Themen
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
3 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3
Tierexperte Andreas Moser: «Die Bejagung von Wölfen dürfte extreme Kosten verursachen»
Kein anderes Wildtier polarisiert so stark wie der Wolf. Seit seiner Rückkehr ins Gebiet der Schweiz haben sich die Fronten zwischen Naturschützern und Nutztierhaltern zusehends verhärtet. Wissenschaftsautor Andreas Moser bringt mit seinem neuen Buch Fakten in die Diskussion.
Seit nunmehr 30 Jahren wandern Wölfe wieder in den gesamten Alpenbogen ein und kehren damit auch in die Schweiz zurück. 2012 entstand das erste Rudel im Bündner Calandagebiet. Doch die Rückkehr dieses Spitzenprädators hat auch alte Ängste geweckt und mit dem Wolfsbestand wuchs auch der Widerstand, etwa von Nutztierhaltern. Dies fand seinen Niederschlag in einer Verschärfung der Politik.
Zur Story