Schweiz
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Jetzt kommt die elektronische ID – das soll sie können



Bundesraetin Simonetta Sommaruga spricht waehrend der Debatte um die Weiterentwicklung des Schengen-Besitzstands (Uebernahme der Richtlinie zur Aenderung der EU-Waffenrichtlinie), waehrend der Sommersession der Eidgenoessischen Raete, am Mittwoch, 30. Mai 2018 in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Bundesrätin Sommaruga. Bild: KEYSTONE

Die Digitalisierung verlangt eine sichere und einfache Identifikation im Internet. Identitätskarte oder Reisepass eignen sich dafür nur bedingt. Der Bundesrat will daher eine elektronische Identifizierung (E-ID) schaffen.

Er hat am Freitag einen entsprechenden Gesetzesentwurf verabschiedet. Dabei ist er auf dem Kurs geblieben, den er mit der Vernehmlassungsvorlage eingeschlagenen hatte. So sieht der Entwurf für ein E-ID-Gesetz eine Arbeitsteilung zwischen Staat und Privatwirtschaft vor.

Aufgabe des Staates ist es, die Identität einer Person mithilfe von Angaben aus den Informationssystemen des Bundes amtlich zu überprüfen und zu bestätigen. Dafür wird beim Bundesamt für Polizei (Fedpol) eigens eine Identitätsstelle geschaffen: Diese ist für die Erstidentifizierung zuständig. Zudem weist sie jedem Nutzer und jeder Nutzerin einer E-ID eine Registrierungsnummer zu.

Die AHV-Nummer darf dafür nicht verwendet werden. Die Identifizierung läuft auch dann über das Fedpol, wenn die Person bereits in einem anderen Verfahren identifiziert wurde, zum Beispiel von einer Bank.

Bund überfordert

Die E-ID selber wird von privaten Anbietern herausgegeben, sogenannten Identity Providern (IdP). Angesichts des technologischen Wandels und der Vielfalt möglicher technischer Lösungen wäre der Bund nicht in der Lage, die Träger der Identitätsangaben selbst zu entwickeln und herzustellen, begründet der Bundesrat die Arbeitsteilung.

Der Bund unterzieht die Identity Provider und deren Systeme jedoch einem Anerkennungsverfahren und regelmässigen Kontrollen. Nach den Plänen des Bundesrats ist die Anerkennungsstelle dem Informatiksteuerungsorgan des Bundes (ISB) angegliedert. Der Gesetzesentwurf regelt auch den Datenschutz.

Dieses Zusammenspiel biete «optimale Voraussetzungen für den einfachen und benutzerfreundlichen Einsatz der E-ID durch Verwaltung, Private und Unternehmen», heisst es in der Botschaft.

Nicht festgelegt ist darin der Träger der E-ID. Denkbar sind für den Bundesrat gängige elektronische Identifizierungsmittel wie Mobiltelefone oder Smartcards, aber auch Lösungen mit Nutzername, Passwort und allenfalls weiteren Authentifizierungen. Die konkrete Lösung dürfte vom Sicherheitsbedürfnis der Anwender abhängen.

Unterschiedlicher Schutz

Der Bundesrat schlägt drei Sicherheitsniveaus vor: niedrig, substanziell und hoch. Die Anforderungen dafür gelten nach seinen Angaben als weltweiter Standard. Für das tiefste Schutzniveau werden mit der E-ID-Registernummer der Name, Vornamen und das Geburtsdatum verbunden. Die Registrierung erfolgt online gestützt auf einen staatlichen Ausweis.

Beim Sicherheitsniveau «substanziell» kommen Geschlecht, Geburtsort und Staatsangehörigkeit hinzu. Zudem ist eine persönliche Vorsprache oder eine Videoidentifikation nötig. Dieses Sicherheitsniveau verlangt mindestens eine 2-Faktor-Authentifizierung, wie sie heute für E-Banking-Lösungen üblich ist.

Nur für das Sicherheitsniveau «hoch» ist ein Gesichtsbild nötig. Zudem wird ein biometrisches Merkmal und die Echtheit des Ausweises geprüft. Mindestens ein Faktor der Zwei-Faktor-Authentifizierung muss biometrisch sein. In der Botschaft erwähnt sind Fingerabdruck-, Gesichts- oder Stimmenerkennung. Das Sicherheitsniveau «hoch» soll auch Schutz vor Cyberangriffen bieten.

Keine Registrierungspflicht

Die Nutzung der E-ID ist freiwillig. Im E-Commerce können damit die Kundinnen und Kunden eindeutig identifiziert werden. Spirituosenhändler können eine verbindliche Altersprüfung durchführen. Die E-ID soll Zugang zum elektronischen Patientendossier gewähren. Im elektronischen Verkehr mit den Behörden ist der Einsatz der E-ID in allen Anwendungen denkbar.

Zweck der E-ID ist es, den sicheren elektronischen Geschäftsverkehr unter Privaten und mit Behörden zu fördern. Es handelt sich um ein Angebot, nicht um eine Pflicht. Daher soll die E-ID vorhandene Identifizierungssysteme auch nicht verdrängen. Diese würden allerdings keine staatliche Anerkennung geniessen.

Wirtschaft in den Startlöchern

Heute sind bereits zahlreiche Identifizierungsangebote mit unterschiedlichen Schutzniveaus im Umlauf. Viele Webseiten verlangen eine Anmeldung mit Nutzername und Passwort. Verbreitet sind E-Banking-Lösungen oder Angebote wie Apple-ID, Google-ID, Mobile-ID, OpenID, SuisseID, SwissID oder SwissPass.

Ein Anbieter einer E-ID hat sich bereits in Position gebracht. Rund um die SwissID von Post und SBB hat sich ein Konsortium gebildet, das inzwischen 18 grosse Unternehmen umfasst. Dazu gehören Swisscom, Credit Suisse, Entris Banking, Raiffeisen, UBS, ZKB, Six Group und die Versicherungen Axa, Baloise, CSS, Helvetia, Mobiliar, SWICA, Swiss Life, Vaudoise und Zürich.

Sie wollen eine E-ID anbieten, die für die Nutzer kostenlos ist. Finanziert werden soll diese durch Beiträge der Anbieter von Online-Dienstleistungen. Der Bund rechnet mit Kosten von rund 9 Millionen Franken für den Aufbau seiner Systeme und mit 2,4 Millionen Franken pro Jahr für den Betrieb. (sda)

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36Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Paddiesli 02.06.2018 11:16
    Highlight Highlight Und wer übernimmt die Verantwortung bei Missbrauch, wie Identitätsdiebstahl?
    Vermutlich niemand. Der CEO wird ausgetauscht und kriegt eine fette Abfindung.
    • Stichelei 03.06.2018 08:07
      Highlight Highlight @Paddiesli: Dieselbe Person, die die Verantwortung trägt, wenn du deine Identitätskarte oder deinen Pass verlierst oder sie dir gestohlen werden, nämlich du. Mit der eID erhälst du einen Schlüssel, den nur du besitzt (nein, auch dein Provider hat keine Kopie davon). Und ohne den kann niemand vortäuschen, er benutze deine eID.
  • Olmabrotwurst vs. Schüblig 02.06.2018 08:15
    Highlight Highlight Die Frage ist ob es in Zukunft zwingend eine solche ID braucht oder ob es auch ohne funktioniert..
    • Paddiesli 02.06.2018 11:11
      Highlight Highlight Es steht im Artikel, dass es ein Dienst sein soll, keine Pflicht.
    • Ueli der Knecht 03.06.2018 00:09
      Highlight Highlight Wenn du am Selecta-Automat Whiskey oder Zigis rauslassen willst, dann geht's nicht ohne. ;)
  • Ueli der Knecht 02.06.2018 00:13
    Highlight Highlight Ich überflog kurz die Dokus:

    https://www.bj.admin.ch/bj/de/home/aktuell/news/2018/ref_2018-06-01.html

    Kritik:

    1. Drei Typen von E-Id: Silber, Gold und Platin. Klassengesellschaft?

    2. Zentralisierung: Auch E-Id-anwendende Dienste (zB. Webshop) müssen sich beim Id-Provider "einkaufen". Dadurch werden viele Online-Händler ausgeschlossen.

    3. Der Whiskey-Dealer kriegt Name und Geburtsdatum, müsste aber nur wissen, ob der Käufer ü18 ist. Somit wird zuviel verraten, und die Privatsphäre ungenügend geschützt.

    Mir scheint, es ist alles bereits veraltet, noch bevor es in Kraft gesetzt wird.
    • Stichelei 02.06.2018 11:08
      Highlight Highlight Zu 1: Schon eine Klassengesellschaft, aber nur vom Sicherheitsniveau her. Wer sich auf welcher Stufe bewegen will, hängst aber nur davon ab, wie er/sie sich registrieren lassen will. Was für Dienstleistungen welches Niveau benötigen hängt dann vom Anbieter ab. Für den Schrebergartenverein reicht dann Silber, für Banktransaktionen aber eher nur Platin.


      Zu 3: Nein kriegt er eben nicht. Er erhält lediglich eine Bestätigung, ob das Alterslimit erfüllt ist.
    • Ueli der Knecht 03.06.2018 00:22
      Highlight Highlight Stichelei:

      zu 1: Mit anderen Worten: Gewisse Angebote sind Platin-Karteninhabern vorbehalten; Werbung zB. für einen Golf-Club wird nur Platinkarten-Inhabern geschaltet; Facebook feeded anti-elitäre AfD-Propaganda nur bei Silberkarteninhaber zwischen 50 und 90.

      zu 3: Beim Webshop-Video 0'50'' wird dem Dealer das Alter mitgeteilt. Art. 16 des Gesetzentwurfs zwingt die Id-Provider, nur ausschliesslich Angaben der E-Id weiterzugeben. Der E-Id-Anbieter darf zwar Daten akkumulieren (also zB. Nutzungsprofile erstellen oder aus Alter ü18 herleiten), aber solche Infos darf er nur selbst verwenden.
    • Stichelei 03.06.2018 07:57
      Highlight Highlight @Ueli: zu1: Das denke ich nicht. Der eID Level bezieht sich in keiner Art und Weise auf die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Inhabers. Jeder kann jedes Sicherheitsniveau (und das sind ja die Silber, Gold und Platin Levels) für sich beanspruchen, wenn er bereit ist, die zusätzlichen Schritte für die Identifizierung bei der Ausstellung zu machen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Töfflifahrer 01.06.2018 18:48
    Highlight Highlight Sorry aber das ist Aufgabe des Staates analog der Ausgabe von ID und Passe. Ich bin auch nicht bereit alle paar Jahre wieder x-Hundert Fr. hinzulegen um die Zertifikate zu erneuern und allenfalls die Geräte zu erneuern. Diese Daten in Händen von Privaten Anbietern, die Konkursgehen oder verkauft werden können, ist dabei nur das Tüpfelchen auf dem i.
    Es ist auch am Staat sicherzustellen, dass alle Betriebsysteme und Handysysteme unterstützt werden. Es zeigt einfach mal wieder der Bund, und hier die Obersten Stellen, sind komplett überfordert.
    • Astrogator 02.06.2018 09:50
      Highlight Highlight Das ist nicht Ausdruck von Überforderung sondern von neoliberalen Denken des Bundesrats.
  • Verschwörer 01.06.2018 17:55
    Highlight Highlight Dies war vor langer Zeit nur eine Verschwörertheorie😨
  • Bene86 01.06.2018 17:47
    Highlight Highlight Kommt, bringt doch gleich den RFID-Chip, das wünscht ihr euch doch schon lange sehnlichst. Endlich Totalüberwachung.

    Bringen wir's einfach hinter uns.
    • Ueli der Knecht 03.06.2018 00:28
      Highlight Highlight RFID einpflanzen ist Schnee von Gestern. Heutzutage genügen biometrische Daten. Die meisten sind gegen Aussen einfach sicht-, bzw. erkennbar (Gesichtsmetrik, Fingerabdrücke, Augen-Iris, Geruch, etc.); andere (wie zB. Blutadern, Handvenen, DNA etc.) sind von aussen nicht sichtbar. Diese "inneren Werte" sind genauso gut wie ein RFID-Implantat.
  • oliversum 01.06.2018 16:26
    Highlight Highlight Und was passiert mit der Swiss-ID und der Suisse-ID?
    • Factfinder 01.06.2018 18:39
      Highlight Highlight Dachte das heisst jetzt Swiss Pass? ;P
    • Stichelei 02.06.2018 08:57
      Highlight Highlight @oliversum: Die Suisse-ID (nota bene eigentlich ein Signatur- und kein Authentisierungszertifikat) wird kaum den eID Status erlangen. Sie wird vielleicht noch ein Weilchen für qualifizierte, also rechtsgültige persönliche Unterschriften genutzt werden. Die Swiss-ID wurde im Hinblick auf die eID ins Leben gerufen, befindet sich im Moment aber eher in einer ‚Embrionalstufe‘. Sie sollte sich aber theoretisch zu einer ausgewachsenen eID entwickeln können.
  • DomKi 01.06.2018 15:27
    Highlight Highlight Totale Kontrolle: die Bibel erwähnt es: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Malzeichen_des_Tieres

    Aber gerne dürft ihr es als Aberglaube abtun.
    • Ueli der Knecht 01.06.2018 23:19
      Highlight Highlight DomKi: Das ist kein Aberglaube, sondern antike Literatur (ähnlich wie Homers Illias) mit Bezug zum damaligen Zeitgeschehen.

      Aus dem Wikipedia-Link:
      "Der Wissenschaftler Craig C. Hill erläutert, dass das Malzeichen des Tieres die allumfassende ökonomische Macht des römischen Reiches symbolisierte; versinnbildlicht durch die Tatsache, dass das Gesicht des Kaisers, mit Sonnenstrahlen versehen, auf die Münzen „geprägt“ wurde."

      Statt mit der Bibel könntest du auch mit historischen Fakten argumentieren. Weil die Bibel ist mit Vorurteilen belastet; da sehen viele nur noch schwarz.
  • DomKi 01.06.2018 15:26
    Highlight Highlight Wir kommen der totalen Kontolle immer näher:
  • HerrWeber 01.06.2018 14:45
    Highlight Highlight Spannend ist, dass der Bundesrat das Ganze vorschlägt. Wäre es ein Startup, würden die sich ganz andere Fragen stellen - zum Beispiel: Ist das Smartphone tatsächlich für die E-ID geeignet?
    Und der Bundesrat denkt vermutlich: hmm Smartphones sind die Zukunft - tolle Sache. Da packen wir doch einfach die E-ID rein... #InternetistfürunsalleNeuland
  • mrmikech 01.06.2018 14:39
    Highlight Highlight Schau mal in Holland vorbei, gibt's dort schon lange, funktioniert und ist sicher. Man muss nicht immer das Rad neu erfinden.
  • Husar 01.06.2018 14:29
    Highlight Highlight Ich wette, dass es keine 100 Tage dauert bis zum Daten-GAU: IDs geklaut oder gefälscht.
  • TanookiStormtrooper 01.06.2018 14:23
    Highlight Highlight Meine sensiblen Daten alle bei der Privatwirtschaft? Das kommt ganz sicher gut....
    Aber was erwartet man von einem Gremium, welches Netzsperren für ein wirksames Mittel gegen Glücksspiel hält... 🙄
    • Sharkdiver 01.06.2018 14:48
      Highlight Highlight Die sprichst es (Google, Facebook und Co haben schon alle ihre Daten)
    • Astrogator 01.06.2018 16:21
      Highlight Highlight @Sharkdiver: Ähm Nein, nicht bei allen. Ich z.B. bin weder bei Facebook, Twitter, Instagram oder sonst was. Bei Google habe ich verschiedene Profile, keines davon mit korrekten Alter, Wohnort, Namen, Geburtsdatum oder ähnliches. Standortbestimmungen und anderes sind konsequent ausgeschaltet. Das schliesst zwar nicht aus, dass Daten über mich gesammelt werden, aber das meiste davon ist Müll der nur beschränkt direkte Rückschlüsse auf mich als reale Person zulässt.
    • Miikee 01.06.2018 20:45
      Highlight Highlight @Astrogator HaHa, ja klar mit diesen Massnahmen bist du gleich Anonym.

      Währenddessen werden deine korrekten Daten schön aus den Kontaktdaten der Kollegen abgezogen und gespeichert. Ausser Aufwand und Probleme beim Wiederherstellen wenn man das Passwort vergessen hat bringt das nichts...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Elefantdomi 01.06.2018 14:07
    Highlight Highlight Big Brother is on thr rise! Yuhuu
  • Rookie 01.06.2018 14:07
    Highlight Highlight E-ID auf dem Mobiltelefon????🤣🤣🤣🤣Schliifts?🤯
    • Töfflifahrer 01.06.2018 18:50
      Highlight Highlight Die technologie z.B. Mobile-ID gibt es bereits aber diese ID ist nicht portabel z.B auf eine Chip-Karte oder USB-Stick. Hat man heute diese Technologien hat man auch 3 unterschiedliche digitale ID's. Das auch weil alles von unterschiedlichen Anbietern kommt. (Swisscom, Post, ...)

«Chronic fatigue syndrome» – der Kampf gegen eine verkannte Krankheit

Corinne Widmer hat CFS – die meisten Ärzte können die kaum erforschte Erschöpfungserkrankung weder diagnostizieren noch behandeln; viele Mitmenschen tun es als Simulation ab. Der 44-jährigen Betroffenen jedoch reisst CFS den Boden unter den Füssen weg.

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