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«Die Schweiz steht gut da»: Schneider-Ammann hält Neujahrsansprache vor Basler Rheinhafen 



Bundespräsident Johann Schneider-Ammann hat in seiner Neujahrsansprache dazu aufgerufen, den bilateralen Weg und damit die Souveränität der Schweiz zu sichern. Das Land müsse sich auf seine Stärken besinnen und mutig nach vorne schauen.

Im vergangenen Jahr sei manches geschehen, «das uns verunsichert», stellte Schneider-Ammann in seiner Radioansprache fest. Zuerst habe der starke Franken viele Betriebe erschüttert. Zuletzt hätten Terror, Flüchtlingsströme und Konflikte gezeigt, wie schnell aus Risiken Dramen würden.

quelle: srf

Not von Flüchtlingen lindern

Es gelte, die Sicherheit und Freiheit mit aller Entschlossenheit zu verteidigen, sagte der Bundespräsident. «Und es ist unsere humanitäre Pflicht, im Rahmen unserer Möglichkeiten als Kleinstaat die Not von an Leib und Leben bedrohten Flüchtlingen zu lindern.» Wer in der Schweiz Schutz finde, habe die Regeln zu respektieren.

«Wenn es ringsum brodelt, tut man gut daran, sich auf seine Stärken zu besinnen», fuhr Schneider-Ammann fort. Und die Schweiz habe einzigartige Stärken. Kein Land sei wettbewerbsfähiger und innovativer.

Hausaufgaben machen

«Wir haben das Privileg, in Freiheit, Sicherheit und Wohlstand zu leben», stellte der Bundespräsident fest. Damit das so bleibe, müsse die Schweiz dringende Hausaufgaben machen. «Erstens: Sichern wir den bilateralen Weg und damit unsere Souveränität», sagte Schneider-Ammann.

Zweitens seien starke Unternehmen der beste Garant für Arbeitsplätze. «Sorgen wir mit freiheitlichen Rahmenbedingungen dafür, dass das so bleibt.» Drittens brauche es Mut, um überfällige Reformen wie jene der Altersvorsorge rechtzeitig umzusetzen.

«Die Schweiz steht gut da», stellte der Bundespräsident fest. «Wir können unsere Herausforderungen aus einer Position der Stärke heraus meistern. Aber nur, wenn wir die Reihen schliessen.» Schneider-Ammann versprach, mit aller Kraft dafür einzustehen, dass Lösungen im Interesse des Landes gelingen, und wünschte den Zuschauerinnen und Zuschauern «von Herzen ein gutes neues Jahr». (sda)

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