Schweiz
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Nach 35 Stunden Dauer-Stau: Durch den Gotthard flutscht's wieder wie gewünscht



Was schon gestern angefangen hatte, ging auch heute munter weiter. Der TCS meldete via Twitter fast schon im Minutentakt die neuesten Staumeldungen. Wer von Luzern kommend durch den Gotthard wollte, brauchte schon früh am Morgen viel Geduld. Am späten Nachmittag staute sich der Verkehr zuletzt noch auf einem Kilometer, am frühen Abend löste er sich nach 35 Stunden Dauer-Stau erstmals wieder auf.

Zeitweise stauten sich die Autos heute auf einer Länge von 14 Kilometern, die Wartezeit betrug zweieinhalb Stunden. Aber kein Wunder, wird doch bei diesem trüben Anblick schnell klar, warum alle Richtung Süden wollten:

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Wenn du ein paar interessante Fakten zum Thema Stau lesen willst: Hier entlang!

Die Blechkolonne hatte sich bereits am Gründonnerstag gebildet. Nach Angaben von Viasuisse war der Stau in der Nacht auf Freitag nie kürzer als neun Kilometer gewesen. Die Verkehrsinformation empfahl, für die Fahrt in Richtung Süden auf die A13 über den San Bernardino oder die Lötschberg-Simplon-Route auszuweichen.

Wegen Lawinengefahr war zudem die Hauptstrasse zwischen Gurtnellen-Wiler und Wassen gesperrt, wie Viasuisse weiter mitteilte.

Wenn du wissen willst, wie es aktuell am Gotthard aussieht: Hier geht's zu den Webcams. Und eine Übersicht über die gesamte Verkehrslage in der Schweiz gibt es auf der Webpage des TCS. So sieht die Lage aktuell aus:

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Störungen gab es auch im Bahnverkehr: Weil Schnee weggeräumt werden musste, fuhren am frühen Morgen zwischen Realp UR und Hospental UR vorübergehend keine Züge der Matterhorn Gotthard Bahn. Wegen Lawinengefahr unterbrochen war am Morgen auch der Autoverlad über den Oberalppass.

Die RhB-Strecke Chur–St.Moritz war wegen Steinschlaggefahr bis auf Weiteres unterbrochen. Zwischen Thusis und Tiefencastel mussten die Reisenden in Busse umsteigen. Die Bahnverkehrsinformation empfahl für die Reise ins Oberengadin die Strecke über Landquart und den Vereina-Tunnel.

(viw mit Material der sda)

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