Schweiz
Auto

Rund 14 Kilometer Stau vor dem Gotthard-Nordportal

Rund 14 Kilometer Stau vor dem Gotthard-Nordportal

30.09.2023, 13:4430.09.2023, 17:12
Stau in Goeschenen
Stau bei Göschenen am Samstagnachmittag.bild: webcam, gotthard-traffic

Der Beginn der Herbstferien in zahlreichen Kantonen hat am Samstag den ganzen Tag über einen langen Stau vor dem Nordportal des Gotthard-Tunnels in Richtung Süden nach sich gezogen. Kurz nach dem Mittag stauten sich die Fahrzeuge auf einer Länge von 14 Kilometern.

Automobilistinnen und Automobilisten brauchten damit fast zweieinhalb Stunden länger für den Abschnitt der A2 zwischen Erstfeld UR und Göschenen UR als bei normaler Verkehrslage, wie der Touring-Club der Schweiz (TCS) auf X (vormals Twitter) schrieb.

Bereits am frühen Morgen hatte sich eine Kolonne vor dem Tunnel gebildet, bis kurz nach 07.00 Uhr wuchs ihre Länge auf zehn Kilometer an. Danach ging die Staulänge zunächst zurück, nahm aber nach 10.00 Uhr wieder rasant zu.

Im Laufe des Nachmittags entspannte sich die Verkehrslage nur leicht. Kurz vor 17.00 Uhr meldete der TCS noch immer zehn Kilometer Stau und eine Wartezeit von mehr als eineinhalb Stunden.

In elf Kantonen begannen am Samstag die Schulferien, in einigen Berner Gemeinden hatten Kinder und Jugendliche zudem schon in der vergangenen Woche schulfrei. In neun weiteren Kantonen steht der Ferienbeginn am kommenden Wochenende an. Entsprechend ist auch dann wieder mit Stau am Gotthard zu rechnen. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
14 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
14
«Die meisten schämen sich»: Pfleger für Schwerverbrecher erzählt
Im Pflegezentrum in Bauma im Zürcher Oberland leben Männer und Frauen, die schwere Straftaten begangen haben. Anton Distler pflegt sie und spricht darüber, wie es gelingt, Menschlichkeit zu bewahren, wenn man weiss, was das Gegenüber getan hat.
Wie pflegt man einen Menschen, von dem man weiss, dass er jemanden vergewaltigt oder getötet hat?
Anton Distler: Indem man im richtigen Moment das Richtige sieht. Wenn ich am Bett stehe und jemanden wasche, ankleide oder ihm das Essen eingebe, sehe ich nicht seine früheren Taten. Ich sehe einen Menschen, der in diesem Moment hilfsbedürftig ist. Natürlich weiss ich, was diese Person getan hat. Aber Pflege heisst nicht richten. Pflege – und dazu gehört auch forensisch-psychiatrische Pflege und Betreuung –, heisst, Leben als Ganzes zu erhalten, Leiden zu lindern, Würde zu sichern. Wenn ich beginne, einen Menschen auf seine schlimmste Handlung zu reduzieren, verliere ich meine Professionalität – und meine Menschlichkeit.
Zur Story