Autoschlange vor Gotthard-Nordportal löst sich auf
Nach dem Mittag hat sich der Feiertags-Stau vor dem Gotthard-Nordportal in Richtung Süden stetig verringert. Am Donnerstagabend lag der Zeitverlust laut dem TCS noch bei zehn Minuten.
Der Stau auf der Autobahn A2 vor dem Gotthard-Nordportal in Fahrtrichtung Süden hat am Donnerstagmorgen um acht Uhr eine Länge von zehn Kilometern erreicht, wie der Touring Club Schweiz (TCS) auf seiner Webseite mitteilte.
Der TCS schrieb von einer Wartezeit von einer Stunde und 40 Minuten und empfahl, eine Umleitung über die A13 durch den San-Bernardino-Tunnel zu nehmen. Doch auch dort mussten Reisende Geduld aufbringen, denn der Verkehr staute sich ebenfalls auf einer Länge von zehn Kilometern.
Nach dem Mittag nahm der Stau vor dem Gotthard wieder ab. Nach 18 Uhr staute sich der Verkehr auf der A2 zwischen Wassen und Göschenen noch auf einem Kilometer, bei einem Zeitverlust von zehn Minuten.
Der TCS rechnete an Auffahrt mit «sehr starkem Verkehr» vor dem Gotthard-Nordportal. Es wurde Stau von bis zu 16 Kilometern prognostiziert bei einer Wartezeit von bis zu vier Stunden.
An Feiertagen wie Ostern, Auffahrt oder Pfingsten kommt es am Gotthard seit Jahren zu langen Staus. Zu einem Rekord kam es an Pfingsten 2018 - damals war die Blechlawine 28 Kilometer lang. Die Wartezeit betrug fünf Stunden.
Dieser Stau egalisierte den Rekord an Pfingsten aus dem Jahr 1999. Weil der San-Bernardino-Tunnel wegen Hochwassers gesperrt war, konnten Reisende damals nicht auf die Route über die A13 ausweichen. (hkl/sda)
