Schweiz
Basel

Gebäude der Uni Basel wieder besetzt

Studierende besetzen das Bernoullianum (Departementsgebaeude der Universitaet) in Basel, am Mittwoch, 15. Mai 2024. Sie fordern einen Waffenstillstand in Gaza und rufen dazu auf, die Hochschule solle  ...
Ein Gebäude der Universität Basel war bereits am 15. Mai 2024 besetzt worden, die Polizei räumte die Besetzung.Bild: keystone

Gebäude der Uni Basel wieder besetzt

23.05.2024, 18:0123.05.2024, 18:05
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Sympathisantinnen und Sympathisanten des palästinensischen Volks haben am Donnerstagnachmittag erneut ein Gebäude der Universität Basel besetzt. Ein Kollektiv liess sich in einem Teil der Alten Gewerbeschule nieder.

Vor dem Gebäude am Petersgraben versammelten sich rund 30 Personen, wie ein Korrespondent der Nachrichtenagentur Keystone-SDA vor Ort berichtete. Wie viele Personen sich im Innern aufhielten, war unklar. Die Besetzenden forderten insbesondere keine Zusammenarbeit der Universität Basel mit israelischen Universitäten.

Die Leitung der Universität Basel bestätigte in einer Mitteilung, dass erneut ein Uni-Gebäude besetzt wurde. Die Verantwortung liege beim Kanton als Besitzerin, ergänzte die Uni am Abend. «Als eine der Mieterinnen der Liegenschaft haben wir Immobilien Basel-Stadt kontaktiert», hiess es weiter.

Bereits vergangene Woche war das Bernoullianum der Universität Basel von Aktivistinnen und Aktivisten besetzt worden. Nach Ablauf zweier Ultimaten und Strafanzeige der Uni räumte die Polizei das Gebäude. Die Aktivistinnen und Aktivisten verliessen die Liegenschaft beim Eintreffen der Ordnungshüter. (sda)

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23 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Esther R.
23.05.2024 18:47registriert November 2018
Weil sie doch so erfolgreich waren beim letzten Mal 😂. Wie lautet die Definition von Wahnsinn schon wieder?
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jyperion
23.05.2024 18:59registriert März 2015
Ich hab noch gesagt das Vorgehen der Uni, mehrfach zu drohen und dann nicht durchzuziehen, sei ein Zeichen der Schwäche. Das kommt jetzt davon.
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Bikemate
23.05.2024 19:44registriert Mai 2021
Ich demonstriere auch und fordere die Uni auf die Zusammenarbeit mit den demonstrierenden zu beenden.
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«God save the Queen...ah, nein!» – Wir erkennen Nationalhymnen (nicht)
«Trittst im Morgenrot daher ...» sagt uns wohl allen etwas. Erkennen wir aber unsere eigene Hymne, wenn wir nur die Instrumental-Version hören? Oder die von Georgien? Die watson-Redaktion hat sich der Herausforderung gestellt.

Die Fussball-Europameisterschaft 2024 der Männer steht vor der Tür. Eröffnungsspiel: 14. Juni, 21 Uhr, München. Gastgeberland Deutschland gegen Schottland. Die Schweiz spielt dann am Samstag um 15 Uhr ihr erstes Spiel gegen Ungarn. Der Final findet in einem Monat, am 14. Juli, in Berlin statt.

Doch nicht alle in der watson-Redaktion interessiert das. Man munkelt, die wenigsten ausserhalb der Sportredaktion verfolgen die Fussball-Europameisterschaft so richtig. Ausser fürs interne Tippspiel vielleicht, da geht's ja auch persönlich um etwas. Korrigiert mich, liebe watsonians. Nichtsdestotrotz wollten wir uns selbst wieder einmal testen und prüfen, wie sattelfest unser Nationalhymnen-Wissen ist. Spoiler: nicht so gut. Aber seht selbst.

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