Schweiz
Waadt

Uni Lausanne: Pro-palästinensische Besetzung der Unil ist beendet

Pro-palästinensische Besetzung der Uni Lausanne ist beendet

15.05.2024, 12:4515.05.2024, 13:28
Trois etudiants et Olivier Fillieule, Professeur de sociologie politique a l'Universite de Lausanne, de gauche a droite, parlent lors d'une conference de presse lors d'une occupation pa ...
Bilder wie diese sind vorbei: Die Protestierenden an der Uni Lausanne haben sich mit der Leitung der Unil geeinigt. Bild: keystone

Die Leitung der Universität Lausanne (UNIL) und das pro-palästinensische Kollektiv haben sich geeinigt. Die Besetzung des Géopolis-Gebäudes wurde deshalb am Mittwochmittag beendet. Ein Abbruch der akademischen Zusammenarbeit mit Israel lehnte die Uni aber ab.

Der gemeinsame Dialog habe zu einer Einigung geführt, teilte die UNIL am Mittwoch mit. Die Generalversammlung des Kollektivs habe das letzte Angebot der Uni-Leitung am Dienstagabend angenommen.

Darin verpflichte sich die Direktion, eine Expertengruppe ins Leben zu rufen, welche die Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Instituten in Ländern, die in einem bewaffneten Konflikts stehen, neu bewerten soll. Dabei gehe es um die Aspekte der Ethik, der wissenschaftlichen Integrität, des internationalen Rechts und der akademischen Freiheit.

Die UNIL habe sich ausserdem bereit erklärt, ihre Forscherinnen und Forscher bei ihrer wissenschaftliche Zusammenarbeit zu grösstmöglicher Sorgfalt anzuhalten. Das Netzwerk für palästinensische Forscher und Studierende «Scholars at risk» soll verstärkt werden und die Direktion werde ein Programm zum Wiederaufbau der palästinensischen akademischen Kapazitäten unterstützen. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
12 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
12
Eltern suchten nach ihren Kindern – Bar war für lasche Alterskontrollen bekannt
Die abgebrannte Bar «Le Constellation» in Crans-Montana war bekannt dafür, auch Minderjährige ohne Ausweiskontrolle reinzulassen. Eine Quelle aus einem Walliser Spital bestätigt, dass auch Kinder unter den Opfern sind. Eine Rekonstruktion der Ereignisse.
Sie wollten Silvester feiern wie im vergangenen Jahr. Timeo und Adrian, zwei junge Männer aus Frankreich, kamen Anfang Woche in die Walliser Berge. Die Teenager wollten wie sonst auch in die beliebte Bar «Le Constellation» in Crans-Montana, wo einige ihrer Freunde auch schon oft waren.
Zur Story