Schweiz
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Auf diese Öltanks im Dreiländereck hatte es der IS abgesehen. bild: screenshot googlemaps

Bericht: IS plante Terror-Angriff in Basel

Kämpfer des Islamischen Staates hatten in Basel ein Öllager im Visier. Doch die Pläne flogen auf.



Kämpfer des Islamischen Staates (IS) hatten es offenbar auf die Schweiz abgesehen. Auf einer in Syrien aufgefundenen Festplatte entdeckte die «Sunday Times» detaillierte Anschlagspläne sowie Strategien der Terrororganisation.

Ein IS-Kommandant kündigte zwei Anschläge an, einer in Deutschland und einer in der Schweiz, der im Januar hätte stattfinden sollen. Die Rede ist laut Berichten des Blick und den Tamedia-Zeitungen von einem Anschlag auf die Pipeline einer Erdölraffinerie in Basel in der Nähe der französischen Grenze.

Ausgewählt hätten die Terroristen das Ziel wegen des «wirtschaftlichen Desasters», welches sie in den beiden Ländern auslösen wollten. Ein Satellitenfoto einer Raffinerie habe den Unterlagen beigelegen.

Wie ein Blick-Reporter vor Ort feststelle, waren aber die Aufklärungsfotos nicht aktuell. Denn die Tanks wurden dieses Jahr zurückgebaut.

Wie real war aber die Gefahr eines Anschlags? Der Nachrichtendienst (NDB) teilt mit, er habe Kenntnis von den Berichten: «Dem NDB liegen gegenwärtig keine zusätzlichen Informationen zu den möglichen Anschlägen und dem weiteren Inhalt dieser Dokumente vor.»

Der NDB beschwichtigt. Derzeit habe man «keine Hinweise auf konkrete Anschlagsplanungen gegen Ziele in der Region Basel».

(amü)

IS zerstört Weltkulturerbe in Hatra

«Historisches Verbrechen»

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37Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Platon 20.04.2019 15:16
    Highlight Highlight Klar, ab sofort ist die Sunday Times für terroristische Ermittelungen zuständig😂
  • Ueli der Knecht 20.04.2019 12:38
    Highlight Highlight "Auf einer in Syrien aufgefundenen Festplatte entdeckte die «Sunday Times»" ...

    ... genau das, was die rechtspopulistische «Sunday Times» entdecken wollte, um den Hass zu schüren, ihre islamophobe Hetze zu befeuern, und somit ihre Auflage zu steigern.

    Kein Wunder, zweiftelt der NDB an der Echtheit dieser angeblichen "Beweise".
  • Do not lie to mE 20.04.2019 08:18
    Highlight Highlight Die Lösung des IS-Problems kann nur das Verbot des Politischen Islams sein. Damit werden die Scharia und mit ihr islamischen Gesetze zum Aufruf der Gewalt, Kampf, Krieg und Töten ungültig.
    • Ueli der Knecht 20.04.2019 13:59
      Highlight Highlight Wie definierst du "politischen Islam"?

      Und warum soll nur der "politische Islam" und nicht auch das "politische Christentum" oder gleich die "politische abendländische Leitkultur" oder gar jede "politische Religion", bzw. "politische Ideologie" verboten werden? Wenn schon, dann denn schon. Oder bist du etwas einseitig verblendet und richtest dein Verbot nur gegen eine religiöse Minderheit, die gerade nicht in deine "politische Ideologie" passt?

      Ich meine, dein Vorschlag ist reichleich unausgereift. Da musst du evtl. noch etas mehr darüber nachdenken.
    • Platon 20.04.2019 15:14
      Highlight Highlight @Do not lie
      Bringt bestimmt viel ein solches Verbot🤦🏻‍♂️ Wo willst du es einführen? Hierzulande? Super Idee, ist ja nicht so, dass das meiste, was in der Scharia steht schon verboten ist... In Saudi-Arabien? Wäre ich auch dafür, nur leider ist das nicht unser Land. Hör auf Nichts zu sagen!
  • Peter von der Flue 19.04.2019 23:56
    Highlight Highlight Der Querschnitt der Aussagen hier drin, sagt genau eines. Keine Ahnung und deshalb sollte man nicht bei jeder billigen Gelgenheit auf Leute des Sicherheitsapperarts unseres Landes schliessen. Wir haben keinen Ahnung ob in wie wir bedroht sind. Solange es nicht knallt haben alle alles richtig gemacht. Over and out
  • The oder ich 19.04.2019 23:12
    Highlight Highlight Das erinnert mich an die herzige Geschichte aus den 70ern, als eine Entführung von Bundesrat Kurt Furgler daran scheiterte, dass er nicht erkannt wurde, weil die Gangster weder recherchiert hatten, wie er aussah, noch erwarteten, dass er ohne Polizeitschutz unterwegs war.
  • 7immi 19.04.2019 22:29
    Highlight Highlight Vor ca zwei Jahren gabs eine gross angelegte Übung mit der Armee und Blaulichtorganisationen zum Thema Schutz der Infrastruktur im basler Hafen. Gewisse Kreise betitelten das Szenario als realitätsfremd...
  • Fruchtzwerg 19.04.2019 21:30
    Highlight Highlight Diese „News“ hättet ihr euch schenken können. Denn ausser Angst schüren und dem
    IS in die Karten spielen (weil sie mal wieder in den News sind) tut dies gar nichts...
    da keine unmittelbare Gefahr bestand gibt es auch keinerlei Informationspflicht an die Bevölkerung..,
    • Hierundjetzt 19.04.2019 23:29
      Highlight Highlight Ach, man darf nur informieren, wenn 8 Mio Menschen in Gefahr sind? Wusste ich gar nicht. Und wer definiert das? Du?
    • Ueli der Knecht 20.04.2019 12:47
      Highlight Highlight Diese Festplatte und angeblichen "Beweise" sind sowieso vermutlich allesamt gefälscht. Wenn nicht von den Sunday-Times-Journalisten selbst, dann vermutlich vom GCHQ. Ein ziemlich plumper Versuch. Passt jedenfalls genau in das Schema von verdeckten Operationen der GCHQ.

      "The Art of Deception - Training for a New Generation of Online Covert Operations"
      https://edwardsnowden.com/docs/doc/the-art-of-deception-training-for-a-new.pdf

      Positiv ist, dass der NDB die Echtheit dieser "Beweise" anzweifelt, und sich nicht in diese englische Hasskampagne verwickeln lässt.
    • Hierundjetzt 20.04.2019 15:36
      Highlight Highlight Ach Ueli.... was soll das 🙄 Wie kann man nur ein Terrornetzwerk in Schutz nehmen? Nur weil die CH das einzige Land in Europa ist, dass vom IS nicht heimgesucht wurde, sind die nicht plötzlich liebe Buben 😒
    Weitere Antworten anzeigen
  • El Vals del Obrero 19.04.2019 21:10
    Highlight Highlight Den zeitlich umgekehrten Fall kann es auch geben:

    https://www.der-postillon.com/2017/02/ber-is.html
  • Etniesoph 19.04.2019 20:51
    Highlight Highlight najaaaaa Watson! Wer glaubt denn schon dem Blick!
    • Ueli der Knecht 20.04.2019 12:49
      Highlight Highlight Egal, Etniesoph. Hautpsache es bringt Clicks und Auflage. Da hilft man auch gerne mal mit, die Hetze und Islamophobie zu befeuern.
  • El Vals del Obrero 19.04.2019 20:21
    Highlight Highlight Dass es in Basel eine Ölrafinirie und Pipelines gab, ist mir auch sehr neu. Wenn es eine Pipeline gäbe, würde das Öl ja kaum per Schiff kommen. Was stimmt ist, dass Lagertanks im Kleinhüninger Hafen abgebaut wurden.
    • El Vals del Obrero 19.04.2019 20:46
      Highlight Highlight Und "nahe Frankreich" stimmt absolut, Entfernung etwa 100 Meter. Deutschland ist aber noch näher: 0 Meter (Grundstücksgrenze = Landesgrenze)
    • El Vals del Obrero 19.04.2019 21:38
      Highlight Highlight Und direkt daneben ist ein recht grosses wahrscheinlich dauernd besetzes Zollamt. Die hätten also recht unauffällig agieren müssen um nicht aufzufallen.
    • Suppentopf 19.04.2019 22:06
      Highlight Highlight Ich bin dort früher öfters einmal rumspaziert, wenn ich mich richtig erinnere gibt es Piplines innerhalb des Hafengebietes.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Chrigi-B 19.04.2019 19:25
    Highlight Highlight «wirtschaftlichen Desasters»

    Das zeigt wie dumm diese Leute sind.
    • Romeo Würmli 19.04.2019 22:45
      Highlight Highlight Das habe ich mir auch gedacht!
    • Asmodeus 20.04.2019 00:04
      Highlight Highlight Naja. Jenachdem was und wieviel im Rhein landet kann es durchaus größere wirtschaftliche Folgen haben.

      Basel-Rotterdam ist ne relevante Handelsstrecke.
    • Ueli der Knecht 20.04.2019 12:58
      Highlight Highlight Dumm sind nur diejenigen (Engländer), die glauben, die Welt würde auf derart plump gefälschte "Beweise" hereinfallen. Der NDB ist zum Glück nicht so dumm, und zweifelt offensichtlich an der Echtheit dieser von der Sunday-Times gefundenen (selbst oder vom GCHQ produzierten?) Harddisk.
  • christian mueller (3) 19.04.2019 18:58
    Highlight Highlight Das tanklager befand sich direkt an der deutschen grenze. Frankreich ist auf der anderen seite des Rheins. Man sieht das hafenbecken auf dem foto. Ein grund mehr auf fossile brennstoffe zu verzichten. Auch weil damit zusätzlich noch terror finanziert wird. Siehe saudi-arabien...
    • WEBOLA 19.04.2019 19:53
      Highlight Highlight Quellen?
    • soulcrates 19.04.2019 21:40
      Highlight Highlight @ WEBOLA Ölquellen
    • Suppentopf 19.04.2019 22:26
      Highlight Highlight Auf Fossile Brennstoffe verzichten ist ein Ding der Unmöglichkeit. In so ziemlich jedem Produkt steckt Erdöl und zwar nicht nur in Form von Energie sondern auch als Material. Man könnte höchstens den Verbrauch drosseln, aber selbst dann wird man das Erdöl schneller als dessen Regeneration aufbrauchen und der C02 Gehalt in der Luft wird weiter ansteigen. Würde man alle Erdölprodukte verbieten, könnte man die 9 Milliarden Menschen niemals ökonomisch versorgen und die Folge wäre ein veritabler Genozid an der Menschheit.

      Ausserdem ist die Saudische Bevölkerung in Harmonie mit seiner Regierung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rumbel the Sumbel 19.04.2019 18:49
    Highlight Highlight Solange es immer noch Politiker in der Schweiz und EU gibt, die alles schön reden, muss man ja keine Angst haben.....Ende Sarkasmus. Man sollte sich nicht nur über die heile Welt auseinander setzen, auch die weniger heile darf nicht dem Volk vorenthalten werden.
    • Wander Kern 19.04.2019 21:57
      Highlight Highlight Was wird dem Volk den vorenthalten und von wem?
    • Rumbel the Sumbel 20.04.2019 00:14
      Highlight Highlight Dass wir Gefährder haben, die nicht konsequent ausgeschafft werden. Dass nicht ob die Frage ist sondern wann!
    • Wander Kern 20.04.2019 07:57
      Highlight Highlight Und das ist Geheimwissen, das dem Volk von undurchsichtigen Verschwörern vorenthalten wird??? Sowas kann man in jeder zweiten Ausgabe des Blicks lesen inkl. Bebilderung, ob nun islamistischer oder rechtsradikaler Färbung...
      Davon einmal abgesehen: "Auf einer IN SYRIEN aufgefundenen Festplatte..."
    Weitere Antworten anzeigen
  • Olmabrotwurst vs. Schüblig 19.04.2019 18:47
    Highlight Highlight Wenns de Blick seit muess es jo stimme...

78-jähriger Mann in Basel überfallen und ausgeraubt

An der Klybeckstrasse in Basel ist am Donnerstagabend ein 78-jähriger Mann von drei Männern ausgeraubt worden. Das Opfer blieb unverletzt, die Täter konnten nicht gefasst werden, wie die Basler Staatsanwaltschaft am Freitag mitteilte.

Die Tat ereignete sich um 22.15 Uhr auf der Höhe des Klingentalgrabens bei der Kaserne. Zwei Männer hätten dem Passanten den Weg versperrt, worauf ihn ein dritte Person von hinten gepackt habe. Dem Opfer wurde das Portemonnaie geraubt.

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