Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Basler SP-Regierungsrat Christoph Brutschin tritt nicht mehr an



Regierungsrat Christoph Brutschin, Praesident VDK, Vorsteher Departement fuer Wirtschaft, Soziales und Umwelt des Kantons Basel-Stadt spricht wahrend einer Medienkonferenz der Kantone: JA zur Unternehmenssteuerreform, am Freitag, 13. Januar 2017 in Bern. Am 12. Februar 2017 stimmt das Schweizer Stimmvolk ueber das Referendum zur Unternehmenssteuerreform (USR III) ab. Neben Bundesrat und Parlament unterstuetzen auch die Konferenzen der kantonalen Finanzdirektorinnen und Finanzdirektoren (FDK), der Volkswirtschaftsdirektoren (VDK) und der Kantonsregierungen (KdK) die Vorlage. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Christoph Brutschin Bild: KEYSTONE

Der Basler SP-Regierungsrat Christoph Brutschin tritt nicht mehr zu den Gesamterneuerungswahlen vom 25. Oktober an. Somit müssen die Sozialdemokraten zwei ihrer bisher drei Exekutivsitze neu besetzen.

Brutschin ist 61 Jahre alt und Vorsteher des baselstädtischen Departements für Wirtschaft, Soziales und Umwelt (WSU). Der siebenköpfigen Basler Regierung gehört der Betriebsökonom seit 2009 an. Er ist zudem Präsident der kantonalen Volkswirtschaftsdirektorenkonferenz (VDK)

Brutschin habe die Parteileitung am Dienstag darüber informiert, dass er seine Tätigkeit als Regierungsrat auf Ende der laufenden Legislatur beenden wird, teilte die SP Basel-Stadt mit. Für die Partei biete sich damit die Chance, für die Regierungsratswahlen ein neues Team zu präsentieren.

Neubesetzung zweiter Sitze

Mit Brutschin seien im sozialen Bereich die Prämienverbilligungen ausgebaut und regelmässig angepasst worden. Zudem sei im Kanton Basel-Stadt das schweizweit fortschrittlichste Energiegesetz entstanden, heisst es weiter.

Mit dem Rücktritt von Brutschin muss die Basler SP zwei ihrer bisher drei Sitze in der Exekutive neu besetzen. Bau- und Verkehrsdirektor Hans-Peter Wessels hatte bereits Anfang November 2019 angekündigt, nicht mehr zu den Wahlen anzutreten.

Zu den potenziellen Nachfolgern von Brutschin und Wessels zählt unter anderem der 55-jährige Nationalrat und Vizepräsident der SP Schweiz Beat Jans. Er stehe der Partei zur Verfügung und werde kandidieren, sagte Jans am Dienstag gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Die SP Basel-Stadt entscheidet am 27. April, wen sie ins Rennen schicken möchte

Neben drei SP-Mitgliedern gehören der Basler Regierung eine Grüne, ein Freisinniger, ein Christdemokrat sowie ein Liberaler an. Sie werden mit grosser Wahrscheinlichkeit alle nochmals zu den Wahlen vom 25. Oktober antreten. (aeg/sda)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Frauen im Parlament

So tickt das neue Juso-Sprachrohr Jansen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!

Volk schaffte Bettelverbot ab – Basler Parlament will es rückgängig machen

Das Betteln soll im Kanton Basel-Stadt wieder generell verboten werden. Eine Motion mit dieser Forderung hat der Grosse Rat am Mittwochabend zur Prüfung an die Regierung überwiesen.

Das generelle Bettelverbot ist im Stadtkanton im Zuge einer Revision des kantonalen Übertretungsstrafgesetzes erst per Anfang Juli dieses Jahres aufgehoben worden. Verboten ist seither nur noch das bandenmässige Betteln.

In den letzten Monaten tauchten indes in Basel immer mehr bettelnde Menschen aus Rumänien auf, von denen manche die Nacht in Gruppen in öffentlichen Anlagen verbrachten. In der Bevölkerung und in den Medien führte dies zu heftigen Diskussionen, viele empfanden die rund 50 …

Artikel lesen
Link zum Artikel