Schweiz
Basel

Kanton Basel testet neues Recycling-Projekt in der Innenstadt

Kanton testet neues Recycling-Projekt in der Basler Innenstadt

01.06.2026, 10:5001.06.2026, 10:50

In der Basler Innenstadt hat ein Pilotversuch zur getrennten Sammlung von PET-Flaschen und Aludosen in öffentlichen Abfalleimern begonnen. An 20 Standorten werden dafür bestehende Abfallkübel mit zwei zusätzlichen Behältern für die Wertstoffe ergänzt.

Der Versuch ist auf den Sommer 2026 angelegt und soll Kosten sowie Nutzen der Wertstoffsammlung aufzeigen, wie das Basler Bau- und Verkehrsdepartement am Montag mitteilte. Das Tiefbauamt erhebe dabei die Menge und die Reinheit der gesammelten Materialien.

Das Departement ergänzt dafür an 20 stark frequentierten Plätzen die bestehenden Abfallkübel mit je einem Behälter für PET-Flaschen und einem für Aluminiumdosen. Zu den Standorten gehören unter anderem der Barfüsserplatz, Claraplatz, Marktplatz und Messeplatz. Auf Sammelstellen am Rheinbord verzichtet der Kanton, da dort bei früheren Versuchen die Wertstoffe stark verunreinigt waren, wie es weiter heisst.

Zum Einsatz kommen die klassischen Basler Abfallkübel, die das Tiefbauamt neu beschriftet und bebildert. In den Kübeln verbaute Sensoren melden den Füllstand an die Stadtreinigung, um die Leerungen gemäss Mitteilung effizient zu gestalten. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Nachzucht bedrohter Vogelarten im Zoo Basel
1 / 5
Nachzucht bedrohter Vogelarten im Zoo Basel

Beim dritten Anlauf hat es geklappt: Bei den Schwarzweisshäherlingen ist die Aufzucht gelungen.

quelle: zoo basel
Auf Facebook teilenAuf X teilen
So teuer sind die Kostüme an der Fantasy in Basel
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
3 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3
Die Ruag bezahlte Online-Erpresser – darum ist der Fall viel explosiver als angenommen
Die dem Verteidigungsminister unterstellte Ruag will gestohlene Daten erfolgreich «zurückgekauft» haben. Von einer russischsprachigen Ransomware-Bande. Mit Verbindungen zum russischen Geheimdienst. Eine Analyse.
Die jüngsten Vorgänge beim Schweizer Rüstungskonzern Ruag, der vollständig der Eidgenossenschaft gehört, also dem Bund, werfen Fragen auf.
Zur Story