Schweiz
Basel

Elisabeth Ackermann verzichtet auf zweiten Wahlgang

Elisabeth Ackermann verzichtet bei Basler Regierungsratswahl auf zweiten Wahlgang

27.10.2020, 11:5427.10.2020, 12:41
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Elisabeth AckermannBild: sda

Die Basler Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann (Grüne) verzichtet auf eine Kandidatur fürt den zweiten Wahlgang. Sie war am vergangenen Sonntag abgeschlagen auf Platz neun gelandet.

«Ich bedaure es sehr, die politische Arbeit aufzugeben, die ich sehr gern gemacht habe», lässt sich Ackermann am Dienstag in einer Mitteilung der Grünen Basel-Stadt zitieren. Ihr fehle unter den gegebenen Umständen aber die Kraft, in einen zweiten Wahlgang zu treten.

Die Partei selber äussert ihr Bedauern über den Rückzug der amtierenden Regierungspräsidentin, die in ihrer Amtszeit viel erreicht habe. Der Entscheid sei aber nach der öffentlichen Kampagne gegen ihre Person nachvollziehbar.

Ackermann war nach einer als ungenügend taxierten Bewältigung einer Führungskrise im staatlichen Historischen Museum Basel im Grossen Rat und in den Medien arg unter Beschuss geraten. Ihr war wiederholt auch ein hölzernes Auftreten bei öffentlichen Auftritten vorgeworfen worden.

Am Wahlsonntag hatte Ackermann einen Gang in den zweiten Wahlgang noch nicht ausgeschlossen. Dies obwohl sie als Bisherige auch von Wählerinnen und Wählern des linken Spektrums regelrecht abgestraft worden war. Sie landete bei den Gesamterneuerungswahlen für die Basler Regierung abgeschlagen auf dem neunten Platz - hinter drei Neukandidierenden aus der LDP, SP und der GLP.

Die Grünen Basel-Stadt wollen an ihrer Mitgliederversammlung vom Dienstagabend das weitere Vorgehen beschliessen. (aeg/sda)

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