DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Gutes Zureden und ein Rädchen Wurst.
Gutes Zureden und ein Rädchen Wurst.bild: kapo bl

Feuerwehr rettet Hund vor dem Ertrinken – mit einem Grossaufgebot und ein paar Stückchen Wurst

18.06.2016, 21:4018.06.2016, 23:05

Mit einem Hubrettungsfahrzeug, mit Sicherungsseilen für die Einsatzkräfte und mit mehreren Stückchen Wurst hat die Feuerwehr in Binningen BL einen Hund aus dem Fluss Birsig gerettet. Selbst der Tramverkehr musste für die Aktion unterbrochen werden.

Der Hund nach seiner glücklichen Rettung<br data-editable="remove">
Der Hund nach seiner glücklichen Rettung
Bild: Kapo BL

Das Tier war am Freitagabend in den Fluss gesprungen und von den Wassermassen mitgerissen worden. Da der Birsig wegen der starken Regenfälle sehr viel Wasser mit sich führte, schaffte es der Hund – dessen Namen «auf ausdrücklichen Wunsch der Besitzerin» nicht bekannt gegeben wurde – nicht mehr aus eigener Kraft ans Ufer.

Es gelang ihm jedoch, sich an Ästen festzubeissen und auf einen Stein zu klettern. Dort «bellte» er «panisch um Hilfe», wie die Kantonspolizei Basellandschaft am Samstag mitteilte.

Trams mussten den Verkehr einstellen

Die alarmierte Feuerwehr war zwar schnell vor Ort, wurde aber vor zahlreiche Probleme gestellt: Erstens mussten sich die Rettungskräfte mit mehreren Seilen sichern, um nicht selber vom Wasser mitgerissen zu werden. Zweitens verunmöglichten die Fahrleitungen der angrenzenden Tramlinie den schnellen Einsatz des Hubrettungsfahrzeuges.

Deshalb musste zuerst noch der Tramverkehr unterbrochen und die Leitungen vom Strom getrennt werden. Erst 45 Minuten später schafften es die Feuerwehrleute, den «völlig verängstigten Hund» «mit Hilfe des Hubrettungsfahrzeuges, ein paar Stückchen Wurst und viel gutem Zureden» aus seiner misslichen Lage zu befreien. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Abonniere unseren Newsletter

4 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
4
Gender-Gewohnheitsrecht: Bundesgericht muss über historischen Präzedenzfall urteilen
Muss die Schweiz ein nicht-binäres Geschlecht anerkennen? Diese politische Frage kommt bald vors Bundesgericht. Es muss klären, ob ein Buchstabe im Pass das «einheimische Rechtsgefühl» verletzt.

Eigentlich sind die Fakten klar: Die Zufälle der Biologie führen dazu, dass einige Menschen weder männlich noch weiblich zur Welt kommen. Diese Erkenntnis ist weder politisch noch rechtlich, sondern rein biologisch. Anders verhält es sich mit der Frage, wie die Gesellschaft darauf reagiert.

Zur Story