Schweiz
Basel

Grenzwächter schnappen in Basel Schmuggler mit 156 Kilo Fleisch

Grenzwächter schnappen in Basel Schmuggler mit 156 Kilo Fleisch

04.05.2017, 15:2704.05.2017, 15:35
Fette Beute an der Basler Grenze.
Fette Beute an der Basler Grenze.Bild: Grenzwacht

Schweizer Grenzwächter haben erneut einen Fleischschmuggel aufgedeckt. Im Wagen eines 51-jährigen Mannes sind die Beamten in der Nacht auf Mittwoch in Basel auf über 156 Kilogramm Fleisch gestossen.

Erwischt wurde der Kongolese, als er beim Grenzübergang Basel-Hüningen von Frankreich in die Schweiz einreisen wollte. Nachdem er die Frage einer Nachtpatrouille nach mitgeführten Waren verneint hatte, nahmen die Grenzwächter eine Kontrolle vor und wurden fündig, wie das Grenzwachtkommando Basel am Donnerstag mitteilte.

Auf dem Rücksitz und im Kofferraum des Autos stiessen die Beamten auf mehrere Plastiksäcke voller Fleisch. Insgesamt waren es 156,2 Kilogramm. Es handelte sich dabei hauptsächlich um Poulets. Abklärungen der Zollfahndung ergaben, dass das Fleisch aus Frankreich stammte. Weil die Kühlkette unterbrochen und die Ware zum Teil bereits aufgetaut war, musste das Fleisch entsorgt werden.

Für den Schmuggel droht dem Kongolesen laut Grenzwache eine Busse von mehreren tausend Franken. Der Mann befand sich in Begleitung einer 42-jährigen Angolanerin und deren Kind. Alle drei sind in der Schweiz wohnhaft. (sda)

Aktuelle Polizeibilder: Auffahrunfall führt zu langem Stau

1 / 95
Aktuelle Polizeibilder: Lagergebäude durch Brand beschädigt
2.3.2020, Bremgarten (AG): Mehrere Feuerwehren rückten nach Bremgarten aus, nachdem ein Brand in einer Liegenschaft ausgebrochen war. Personen wurden keine verletzt. Die Kantonspolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.bild: kapo Aargau
Auf Facebook teilenAuf X teilen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Die Dekadenz beim Swissair-Grounding war enorm – weshalb das Thema höchst aktuell ist
Vor 25 Jahren blieb die Swissair am Boden. Eitelkeiten beförderten das Debakel. Politik und Wirtschaft müssten heute wieder enger zusammenrücken. Nur: Animositäten lassen aufhorchen.
Diese Dreistigkeiten, diese Bösartigkeiten, diese Eitelkeiten: Schaut man sich den Krimi «Grounding – die letzten Tage der Swissair» an, stockt der Atem. UBS-Chef Marcel Ospel wird als kaltschnäuziger Zocker dargestellt; Crossair-Gründer Moritz Suter denkt nur an sein Vermächtnis; Manager André Dosé wirkt wie ein trojanisches Pferd Suters; Lukas Mühlemann von der Credit Suisse steht im Dauerwettbewerb gegen Ospel; und der Rechtschef der UBS wird als Bösewicht gezeigt.
Zur Story