DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Polizeieinsatz in Bern: Fremder verschanzte sich in SRF-Postbüro

12.08.2019, 10:0712.08.2019, 12:00
Bild: KEYSTONE

Im Postbüro des SRF-Gebäudes im Berner Monbijouquartier hat sich am Montagvormittag ein Mann verschanzt. Er drohte, sich etwas anzutun.

Die Polizei habe den verwirrten Mann aus dem Postbüro geholt und ihn im Krankenauto abtransportiert, geht aus einer internen Textnachricht von Schweizer Radio und Fernsehen SRF hervor, die der Nachrichtenagentur Keystone-SDA vorliegt.

Die Polizei wurde gegen 7.30 Uhr alarmiert, dass im Eingangsbereich des SRF-Gebäudes an der Schwarztorstrasse ein Mann sei, der drohe, sich etwas anzutun.

Beim Eintreffen der Polizei befand sich der Mann in einem separaten Raum, wie Polizeisprecher Christoph Gnägi der Nachrichtenagentur Keystone-SDA sagte. Die Polizei konnte mit dem Mann Kontakt aufnehmen, doch weigerte sich dieser, den Raum zu verlassen.

Gegen 9.45 Uhr konnte die Polizei den Mann überwältigen und anhalten, wie Gnägi ausführte. Der Mann sei unverletzt gewesen und zu weiteren Abklärungen in ein Spital gebracht worden.

Hinweise auf eine Gefahr für Dritte hat die Polizei nach ersten Angaben keine. Sie untersucht den Fall. Nähere Angaben zum Mann und zu einem möglichen Motiv machte die Polizei nicht.

Anwohner hatten zuvor berichtet, dass das Gebäude abgeriegelt worden sei und Polizeikräfte vor Ort seien. Auch eine Ambulanz stehe bereit. (aeg/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Themen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Wegen Brian: Uno-Sonderberichterstatter versetzt Justizdirektorin – die reagiert verärgert

Eigentlich wollte sich der UNO-Sonderberichterstatter für Folter, Nils Melzer, ein eigenes Bild von Brians Haftbedingungen machen. Weil dieser nun aber in den nächsten Tagen verlegt wird, hat Melzer abgesagt. Sehr zum Ärger der Zürcher Justizdirektorin Jacqueline Fehr (SP) .

Zur Story