Schweiz
Bern

Doch keine Landesverweisung für Bieler Laienprediger Abu Ramadan

Doch keine Landesverweisung für Bieler Laienprediger Abu Ramadan

14.06.2024, 14:51
Mehr «Schweiz»

Der frühere Bieler Laienprediger Abu Ramadan muss die Schweiz doch nicht verlassen. Das hat das Berner Obergericht am Freitag in zweiter Instanz entschieden.

Sicht auf das Obergericht des Kantons Bern, am Donnerstag, 7. April 2016, in Bern. Ein Urteil des Berner Obergerichts im Prozess um den Mord an eine Callgirl in Langenthal wird heute erwartet. (KEYSTO ...
Das Berner Obergericht hat am Freitag entschieden, dass Abu Ramadan die Schweiz doch nicht verlassen muss. Bild: KEYSTONE

Das Gericht sprach den 70-jährigen Libyer zwar des mehrfachen Betrugs und der Rassendiskriminierung schuldig und verurteilte ihn zu einer Geldstrafe. Eine Landverweisung, wie sie die Vorinstanz ausgesprochen hatte, sei aber nicht möglich, sagte der Gerichtspräsident bei der Urteilsverkündung. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
20 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
Dave Hawtin
14.06.2024 15:18registriert Dezember 2021
😡🤬 dann halt Haft, bis er von alleine geht oder in der Zelle stirbt.
Für den ist das ein Sieg, er hat gewonnen. Lässt sich durchalimentieren, betrügt den Staat, hetzt gegen und und muss nicht gehen... Dann wundert man sich, warum die Leute immer mehr rechts wählen.
1072
Melden
Zum Kommentar
avatar
Schlaf
14.06.2024 15:43registriert Oktober 2019
Und was ist die Begründung, dass ein Landverweisung nicht möglich sein sollte für den armen??
883
Melden
Zum Kommentar
avatar
b0t0v
14.06.2024 15:19registriert Dezember 2020
Sehr mildes Urteil... Bleibt die Frage ob die Staatsanwaltschaft den Fall ans Bundesgericht weiterzieht...
752
Melden
Zum Kommentar
20
Wie die Eidgenossen Karl den Kühnen das Fürchten lehrten – die Schlacht von Murten
In der Schlacht von Murten am 22. Juni 1476 schlug das eidgenössische Heer jenes von Karl dem Kühnen von Burgund. Die Schlacht markierte den Anfang vom Ende Burgunds als europäische Grossmacht und wurde zu einem Eckpfeiler des Nationalstolzes in der traditionellen Schweizer Geschichtsschreibung.

Nach dem Überraschungsangriff der Eidgenossen auf die burgundischen Truppen bei Grandson im März 1476 brachte sich Karl mit den Resten seiner Armee in der Stadt Lausanne in Sicherheit. Trotz grosser Verluste wollte sich Karl die Niederlage nicht eingestehen.

Zur Story