Schweiz
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Wie, nicht wählen??? Nimm das: Die 9 grössten Selbstlügen der Nicht-Wähler

Am 18. Oktober finden die eidgenössischen Wahlen statt. Die Stimmfaulheit so mancher Schweizer ist allerdings sehr ausgeprägt – mit diesen Ausreden wollen sie sich vor der Urne drücken. 



Hände hoch! Es wird abgestimmt!

Nur noch ein paar Tage, dann sind Parlamentswahlen! Die Aufregung darüber hält sich allerdings bei vielen jungen Schweizern in Grenzen. Leider Gottes treten zu wenige den Gang zum Briefkasten oder zur Urne an. Das heisst: Die älteren Generationen bestimmen über die Zukunft der Jungen. Na toll. Wollen wir das wirklich?

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Gut möglich, dass sie nicht ganz dasselbe wollen wie du.
bild: bellscorners

Die tiefe Wahlbeteiligung ist kaum damit zu erklären, dass die Schweizer Bürger ein grundsätzliches Misstrauen gegen das Staatswesen hegen: Laut der letzten Vox-Analyse Ende 2014 haben 61 Prozent der Befragten dem Bundesrat ihr Vertrauen ausgesprochen, nur 30 Prozent äusserten Argwohn. Die meisten sind also einfach zu faul, zu desinteressiert, zu beschäftigt, zu weiss der Henker was, um ihrem Wahlprivileg zu frönen.

Letztlich ist es doch aber so: Wer schweigt, ist einverstanden. Das System, das sind wir. Aber nur, wenn wir wählen.

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BILD: WATSON

Darum hört doch auf mit diesen Ausreden. Und geht abstimmen. Husch! 

Wie? Du hast noch was auf der Leber? Schiess los!

«Ich weiss ja gar nicht, um was es geht.» 

Nur um deine Zukunft. Denn am 18. Oktober wählen wir unsere Parlamentsmitglieder neu. Also die 200 Nationalräte und die 46 Ständeräte. Diese Menschen machen unsere Gesetze. Und sie bestimmen die sieben Bundesräte an der Spitze unseres Landes. Darum solltest du wirklich deinen Senf dazu abgeben. Es ist schon noch wichtig. 

«Panaschieren WTF? Das ist mir zu kompliziert»

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Hier wird dir genau erklärt, was du mit den Listen alles anstellen kannst, um deinen Kandidaten einen Sitz im Parlament zu ermöglichen. 
YouTube/chchportal

Krieg ich jetzt ein Panasch? Nein. Kriegst du nicht. Aber du darfst dir nach dem politischen Panaschieren oder von mir aus auch währenddessen ein Panasch gönnen. Der Duden verrät uns: Panaschieren bedeutet in verständlichem Deutsch: «Bei einer Wahl seine Stimme für Kandidaten verschiedener Parteien abgeben». Du kannst also eine Parteiliste nehmen, in dieser nach deinem Belieben Kandidaten streichen und stattdessen die Namen deiner Lieblinge aus einer anderen Partei darüber schreiben. 

Eine kleine Zusatz-Lustigkeit

Panaschieren kommt vom französischen Wort «panacher». Das heisst so viel wie «bunt mischen». Daher auch der Name des Bier-Citro-Mischgetränks. Und genauer: «mit einem bunten Federbusch zieren». Also los. Hopp. Zier deine Liste! Aber nur mit Kandidaten, nicht mit Federn, sonst haben die Stimmenzähler in Bern keine Freude. Und dein Stimmzettel wird ungültig. 

«Ich bin eben einfach nicht so der Politik-Typ»

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Du musst keine Eulen nach Athen tragen, nur die Abstimmungs-Unterlagen in den Briefkasten oder in die Urne werfen. Und das ist alles andere als überflüssig.
gif: imgur

Niemand erwartet von dir, dass du in deiner Freizeit mit Politikern rumhängst. Du brauchst nur ein paar von ihnen zu wählen. Wenn du das nicht tust, bestimmen andere über dich. Ja, auch Bruno, der Idiot aus deiner Parallelklasse, der immer nach Kebab stinkt und gegen die vielen Türken in der Schweiz wettert.

«Ich kenn diese Leute doch alle nicht.» 

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bild: imgur

Man begegnet im Leben immer mal wieder Menschen, denen man überhaupt nicht begegnen will. Aber die bestimmen meist nicht über die Höhe deines Rentenalters oder die deiner Steuern. Die Menschen im Parlament aber schon. Deswegen solltest du sie vielleicht doch ein bisschen kennenlernen wollen. Smartvote hilft dir herauszufinden, welche Kandidaten zu dir passen: 

So wählst du richtig

Nationalrat

Ständerat

Der Verein Politools lässt dich deine politischen Einstellungen auf der Wahlplattform Smartvote mit denjenigen der kandidierenden Politiker vergleichen. Es empfiehlt sich, nicht Kandidaten mit der grössten Übereinstimmung zu wählen, sondern solche mit grosser Übereinstimmung und intakten Wahlchancen.

«Meine Freundin wählt eh immer das Gegenteil. Unsere Stimmen heben sich auf»

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BILD: WATSON

Es gibt noch mehr Exemplare wie deine Freundin da draussen. Und die stimmen auch alle für die Kandidaten, die du nicht im Parlament haben willst. Wenn all die Freunde dieser Freundinnen nicht stimmen gehen, weil sie so denken wie du, dann heben sich die Stimmen nicht einfach auf. Dann gewinnt «der Feind».

Gehst du wählen oder hast du schon gewählt?

«Ich stimme nur über konkrete Sachen ab»

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BILD: WATSON

Auch wenn du ein paar Mal im Jahr über bestimmte Themen abstimmen kannst, die meisten Entscheidungen werden im Parlament gefällt. Und dort wirst du dann nicht gefragt. Sitzt da aber dein Wahlkandidat, wird er für dein Anliegen kämpfen. 

«Das sind doch alles dieselben Clowns da in Bern»

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Finde den Unterschied.

Nein. Manche Parteien treten für eine offene Schweiz ein, andere wollen lieber nichts mit der EU und dem Rest der Welt zu tun haben. Die einen kämpfen für das Recht auf Adoption für Homosexuelle, andere halten dagegen. Manche wollen ohne Atomkraftwerke auskommen, andere finden das schwachsinnig. 

Um dir ein Bild von den (grossen) Parteien und ihren Anliegen zu machen, kannst du dir die 15-minütigen SRF-Videos «Parteien im Vergleich» ansehen oder die Partei-Profile unseres Redaktors Peter Blunschi lesen.

«Keine Zeit. Bin im Stress.»

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gif: watson

Wenn du die ganze Zeit so geschäftig herumrennst, kommst du schneller in der Zukunft an, als du ahnst: Und es wird womöglich nicht die sein, die du dir eigentlich gewünscht hast. Also setzt du dich lieber jetzt schnell hin, um sie aktiv mitzugestalten. 

«Auf eine Stimme mehr oder weniger kommt es nicht an»

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bild: reddit

#GoVoteCH

#GoVoteCH ist eine Compilation mit 3 x 26 Tracks aus der Schweiz. Und #GoVoteCH will die Wahlbeteiligung erhöhen: Die 78 Artists rufen deshalb für den 18. Oktober 2015 zur Wahl auf. Denn: «Im Bundeshaus wird vieles entschieden, das im Alltag Auswirkungen hat. Wählen ist ein Privileg. Wer kann, soll.» #GoVoteCH ist ein Projekt der Zeitschrift «Helvezin».

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    Alle Leser-Kommentare
  • Schneider Alex 13.10.2015 09:57
    Highlight Highlight Wahlkampf: Jeder war bisher farblos und flau

    Ich kann mich an keinen Wahlkampf erinnern, nach dem die Medien nicht gesagt hätten, er sei farblos und ohne Höhepunkte gewesen. Was haben die Medien denn erwartet? Skandale, Handgreiflichkeiten und Demos mit Polizeieinsatz? Das Einzige was die Medien mit solchen Unterstellungen erreichen ist Wahlabstinenz unter dem Titel „Es kommt eigentlich nicht darauf an, wen ihr wählt. Sie machen doch was sie wollen.“ Wollen die Medien mit solchen Aussagen die Wahlbeteiligung bewusst tief halten? Alex Schneider, Küttigen
  • Schneider Alex 13.10.2015 07:20
    Highlight Highlight SVP wählen, auch contre coeur

    Die Verteidigung der Souveränität der Schweiz ist für uns von existenzieller Bedeutung. Wenn wir die aufgeben, können wir diesen Entscheid kaum mehr rückgängig machen. Daher ist es wichtig, heute jene Parteien zu unterstützen, die sich vorbehaltlos für die Aufrechterhaltung unserer Souveränität einsetzen. Leider hat von diesen Parteien nur die SVP reale Wahlchancen.
    Sozial- und umweltpolitische Fortschritte können jederzeit mit Initiativen und Referenden erkämpft werden. Korrekturen einer fehlgeleiteten Europapolitik wären weit schwieriger.
  • voe 12.10.2015 11:41
    Highlight Highlight Wenn du abstimmen gehst, musst du dir aber bewusst sein, dass du nur die eine oder andere Seite der gleichen Münze wählst.
  • Kaspar Floigen 11.10.2015 11:34
    Highlight Highlight Ich habe weder eine Meinung, noch ein Interesse das zu ändern. Warum soll ich mit meinem Zufalls-vote jemandem entgegenwirken, der sich wirklich damit auseinander gesetzt hat?
    • Kaspar Floigen 11.10.2015 14:12
      Highlight Highlight Oha. Blitzgewitter. Frei nach "Vote or die, motherf**ker!" (South Park).
    • Datsyuk * 11.10.2015 19:58
      Highlight Highlight Du hast keine Meinung?
  • manago 11.10.2015 03:56
    Highlight Highlight Ebenso wie ihr wurde ich nie gefragt, ob ich in der Gesellschaft teilnehmen will, sondern werde gezwungen. Da lass ich mich doch nicht suggestiv beeinflussen.
    • manago 11.10.2015 16:28
      Highlight Highlight @Max Havelaar
      Was für eine Gesellschaft bzw. Gemeinschaft , wenn nie jemand zur Teilnahme gefragt wurde? Man kann sich schon Gesellschaft nennen. Eine gemeinschaftliche Basis ergibt sich erst, wenn sich die Leute fragen, ob sie eine Gemeinschaft sein wollen. Alles andere ist oberflächlich oder ein Schein. Wenn niemand gefragt wurde, kann man nicht darauf vertrauen, dass der Nächste sich gemeinschaftlich verbunden fühlt. Es machen nie alle mit. Zum Wählen: da laufe ich nicht einfach mit und lass mir nicht von den Medien suggestiv ein schlechtes Gewissen einreden. Jeder ist frei zu entscheiden.
    • manago 13.10.2015 00:16
      Highlight Highlight Die Gesellschaft muss nicht grossartig anders aussehen. Aber wenn niemand zur Teilnahme gefragt wird, dann sollte man jährlich dazu stehen, dass man in die Gesellschaft gezwungen wird und es die Ausnahme von der Regel ist. Ansonsten ist zu fragen, bevor man sich etwas nimmt. Kindern bringt man ja genau das bei. Alles andere ist Bevormundung.
      Menschen machen nicht selbstverständlich mit. Ihnen ein schlechtes Gewissen einzureden, wenn sie nicht wählen, heisst Moralapostel zu spielen. Tell hat frei gewählt, Gesslers Hut nicht zu grüssen, genauso frei ist jeder, ob er wählen will.















  • milkdefeater 11.10.2015 03:56
    Highlight Highlight Ok, Wie wärs mit meinem Fall: Ich stimme der momentanen Form der Regierung generell nicht zu und will meine Meinung damit ausdrücken, dass ich nicht wähle?
    • Olaf 11.10.2015 08:34
      Highlight Highlight Eine komplette Revolution kannst du nicht mit einem Kreuz anzetteln. Aber Veränderungen können auch im Kleinen beginnen. Und so der Grundstein für wirklich grosse Wechsel gelegt werden. Besser, diese Chance nutzen. Das hält dich ja nicht davon ab, weiter an Umwälzungen zu arbeiten. #PoliticsUnfucked
    • milkdefeater 11.10.2015 20:07
      Highlight Highlight Eine Revolution, wie du sagst, kann mit demokratischen Mitteln nicht erreicht werden. Das demokratische System wird gelenkt durch Lobbyismus und Korruption. Das demokratische System ist, anders als die Religion, kein Opium fürs Volk, vielmehr kann es als Placebo bezeichnet werden. Dem Volk wird Souveränität vorgegaukelt indem man ihm bei Abstimmungen die Wahl zwischen Malaria und Cholera gibt (bei Wahlen auch, aber dort ist noch Syphilis, Pest und Krebs mit dabei). Wäre das Volk der Souverän, benötigte man keine Regierung.
  • Timä 11.10.2015 01:06
    Highlight Highlight wie chammer es bild vo watson speichere?
    mis handy odrr ich hend da recht problem demit...
  • Darude Sandstorm 10.10.2015 23:52
    Highlight Highlight Auf welcher Seite kann man online abstimmen? Hab den Link nirgends in den Unterlagen gefunden? ;) Ich habe gewählt, aber lange gebraucht bis ich einen Stift und eine Briefmarke gefunden habe. In der Zeit hätte ich mir bestimmt zwei-drei mal Sandstorm von Darude reinziehen können.
    • goschi 11.10.2015 11:39
      Highlight Highlight @sound, nur in einigen Kantonen, nicht überall.
    • Niantana 12.10.2015 10:24
      Highlight Highlight Wieso Briefmarke? Schick ne SMS mit MARKE an 414, dann bekommt du einen Code den du auf das Couvert schreiben kannst. Und die Kosten fürs frankieren werden auf die Handyrechnung übertragen. Hab auch nie Briefmarken zuhause ;-)
  • chwolf 10.10.2015 23:13
    Highlight Highlight Habe soeben meine ersten Wahlunterlagen im Kanton Bern erhalten. Hier müssen wir das Couvert selbst Frankieren (Hab zum Glück ausnahmsweise Briefmarken hier).
    Wäre noch interessant, ob dies nicht schon zu einer Selektion führt (z.B. hauptsächlich ältere Personen stimmen ab). Mir erscheint dies nicht gerade optimal für eine grosse Wahlbeteiligung.
    • Hierundjetzt 11.10.2015 08:47
      Highlight Highlight Kannst ja beim Erlacherhof persönlich vorbei. Hergott
    • Laubos 11.10.2015 10:01
      Highlight Highlight Oder per sms einen Briefmarkencode bestellen und drauf schreiben.
    • stadtzuercher 11.10.2015 11:49
      Highlight Highlight couvert selbst frankieren? dafür subventioniert ihr euern landwirtschaftlichen grossgrundbesitzern im oberland die geranienkistli vor dem haus. jede gemeinde und jeder kanton entscheidet selbst, wer und was vom staat unterstützt wird und wer nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • reamiado 10.10.2015 22:58
    Highlight Highlight Was ist mit: Bin 2 Monate im Ausland?
    • chraebu 11.10.2015 10:07
      Highlight Highlight Gleiches Problem hier.
      Nachsenden geht auch nicht, wenn man am reisen ist und nicht weiss, wann man zu welchemZeitpunkt wo sein wird. Somit wird's bei mir dieses Mal leider nix. Aber Hauptsache einige User können auf uns eindreschen, weil wir jetzt schlechte Demokraten sind.😉
      #Firstworldproblems

      In den meisten Ländern wären die Leute froh über faire, unbeeinflusste Wahlen ohne Gewalt oder deren Androhung; darüber sollte man sich aufregen, nicht über einige wenige die im Urlaub sind und nicht wählen können, obwohl sie ja eigentlich möchten.
    • chraebu 11.10.2015 11:01
      Highlight Highlight @max
      Habe nicht dich gemeint, sondern die "blitze"-verteiler sowie generell die Grundstimmung in einigen Kommentaren hier. Ich finde ja auch, dass alle wählen sollten, die die Möglichkeit und das Interesse haben (insb. Weil es - wie in meinem vorherigen Kommentar erwähnt - in vielen Ländern nicht möglich ist). Aber einige Kommentare wirken auf mich sehr "Oberlehrerhaft".
      Ich finde es sollten die Leute wählen die sich genügend dafür interessieren um sich auch entsprechend zu informieren.
  • simonline 10.10.2015 21:50
    Highlight Highlight Ich führe seit 2 Jahren ein unpolitisches dasein. Zahle zwar meine Steuern, und das sind ziemlich viele Fränkli, aber interessiere mich einfach nicht mehr für Politik. Ist ein schönes Leben. So entspannt. Für mich stimmts.
    • Kian 10.10.2015 21:56
      Highlight Highlight Good for you.
    • Timä 11.10.2015 01:10
      Highlight Highlight isch chli egoistisch, findsch nöd?
      uf choste/arbet vo andere dir guet gah zlah
    • Olaf 11.10.2015 08:40
      Highlight Highlight Tja, vielleicht so lange alles gut, bis es nicht mehr passt. Der Schnüffelstaat dir auf die Pelle rückt, die SVP dafür sorgt, dass es den Millionären ihrer Partei (Blocher, Spuhler...) noch besser geht und du noch mehr Steuern zahlen musst, oder den öffentlichen Verkehr noch mehr verteuert. Doch dann sind vielleicht keine Wahlen und du hast Pech.
  • Olf 10.10.2015 21:39
    Highlight Highlight Die machen ja doch nicht das was ich will...
    Oder soll ich etwa doch wählen gehen? Leider ist wohl der ganze Mist reflexartig in der Tonne gelandet, tja
  • Babsy3 10.10.2015 19:58
    Highlight Highlight @Mirzo! Da bist du nicht alleine!!! Die Schule hast ja auch schon hinter dir...?😉
    Ich wähle Mensch die sich für Menschen einsetzen, Bildung nicht als Sparmassname sehen, sondern als Menschenrecht. Die sich für den Ausstieg aus der Kernenergie bekennen.... hin zu erneuerbarer Energien. Dass kein Spekulation mit Nahrungsmittel statt findet etc. .Darum habe ich SP gewählt
    Benutzer Bild
  • stadtzuercher 10.10.2015 18:17
    Highlight Highlight Vergiss Smartvote. Watson hat selbst schon aufgezeigt, wie das tatsächliche Stimmverhalten der Politikerinnen nach den Wahlen von den Aussagen auf Smartvote abweicht.
    • atomschlaf 10.10.2015 18:40
      Highlight Highlight @stadtzuercher: Und? Hast Du einen besseren Vorschlag als smartvote zu konsultieren?
    • stadtzuercher 10.10.2015 18:59
      Highlight Highlight klar. über die 4 jahre informiert sein, für was die politiker und parteien eingestanden sind und für was nicht. und dann bei den wahlen wissen, wen neu oder wiederwählen.
    • atomschlaf 10.10.2015 19:34
      Highlight Highlight @stadtzuercher: Grundsätzlich einverstanden, wobei dies zumindest bei neuen Kandidaten oft nicht ganz einfach ist...
      Es wäre sehr wünschenswert, wenn es für die Stimmverhalten der Bisherigen ein mit Smartvote vergleichbares Tool gäbe. Aktuell ist es ziemlich mühsam und aufwändig, einen guten Überblick über das Stimmverhalten der Kandidaten zu gewinnen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • guby 10.10.2015 17:59
    Highlight Highlight Wenn ich beispielsweise gerne Politiker im Parlament hätte die für mehr Geld in der Bildung einstehen ist die Chance gross, dass diese ebenfalls Meinungen vertreten die ich schwachsinnig finde... Kurz gesagt: Wenn ich wähle muss ich wohl oder übel meine Stimme Ansichten geben, die mich nicht repräsentieren. Und je nach Debatte bin ich dann "mitschuldig" für das Resultat, das ich gar nicht haben will. Das ist mein Problem.
    • loccodelcocco 10.10.2015 18:26
      Highlight Highlight Dann geh selber in die Politik!

      Aber manchmal muss man einfach das kleinere Übel (SP) wählen um das grössere Übel (SVP) zu bekämpfen.

      Finde beide doof - aber es braucht ein Gleichgewicht - deshalb wähle ich
    • stadtzuercher 10.10.2015 18:38
      Highlight Highlight locoo, die aussage mag für gemeindepolitik gelten. sobald es um nationale politik geht, geht ohne geld und die macht der parteien und ihrer geldgeber nichts mehr. versuche mal, irgendeine partei zu überzeugen, dass du mit deinen vernünftigen ideen für den nationalrats-wahlkampf aufgestellt werden sollst. die werden dich lachend davonjagen.
    • atomschlaf 10.10.2015 19:19
      Highlight Highlight @guby: Das Problem hat wohl fast jeder Wähler, der sich mit Politik beschäftigt und zu selbständigem Denken in der Lage ist. Da gibt es eigentlich nur die Lösung, Politiker verschiedener Parteien zu wählen um eine gewisse Näherung zur eigenen Position hinzukriegen.
      Ich habe z.B. in den letzten Jahren aufgrund des von Dir beschriebenen Problems jeweils einen Mix von FDP, SVP und SP gewählt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ikarus 10.10.2015 17:36
    Highlight Highlight Was ist mit dem argument, dass nicht das ausgeführt wird wofür sie vor den wahlen stehen? Für mich der wichtigste grund wieso die jungen nicht wählen..erzählt wird irgendwas schlussendlich muss dann aber sowieso zur partei gehalten werden.

    • atomschlaf 10.10.2015 17:59
      Highlight Highlight @Ikarus: Das Wahlversprechungen nicht eingehalten werden, ist in der Tat ein Problem. Da kann man höchstens Leute die negativ aufgefallen sind bei der nächsten Wahl von der Liste streichen.
      Was die Parteibindung angeht: Es gibt in der Schweiz keinen Fraktionszwang und es kommt oft vor, dass innerhalb einer Fraktion verschieden gestimmt wird.
      Unabhängig davon: wenn Du Politiker einer profilierten Partei (z.B. SVP, FDP, SP, Grüne, AL) wählst, dann bestimmst Du wenigstens die grobe Richtung. Wenn Du nicht wählst, dann bestimmst Du gar nichts!
    • dracului 10.10.2015 18:19
      Highlight Highlight Wir wählen aber nicht Roboter, oder? Ein guter Politiker zeichnet doch, dass man seine Meinung anpasst, weil es zum Beispiel ein sinnvoller Konsens ist? Leider habe ich in den letzten Jahren zu viele gesehen, die einfach stur nach Parteiheft abgestimmt haben oder, noch schlimmer, in der Schlussabstimmung ihre Meinung unerwartet geändert haben. Ich hoffe, dass jetzt wieder mehr "Menschen" gewählt werden, die für die Schweiz handeln und mehr Zusammenarbeit stattfindet.
    • stadtzuercher 10.10.2015 18:40
      Highlight Highlight dracului, wer nicht strikt abstimmt nach parteiheft, wird bei der nächsten wahl auf der wahlliste nach hinten umplatziert. es gibt nun mal keine individuelle meinung in parteien. mal abgesehen von den reichen und machtreichen politikern, die sich nicht um die parteimeinung scheren müssen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • farrah 10.10.2015 17:10
    Highlight Highlight das ding ist, ich geh abstimmen, eigentlich immer und ja find es auch schade wenn die jungen nicht abstimme gehen, aber mit den zig artikel die jede zeitung jeden tag, wochenlang vor dem abstimmen bringt dass man eben abstimmen gehen soll, fängt es mich eher an nerven als sonst was... aber keine sorge ich geh ja abstimmen
    • atomschlaf 10.10.2015 18:00
      Highlight Highlight @nilja: Musst solche Artikel ja nicht lesen, betreffen Dich ja nicht...
    • Tsunami90 11.10.2015 00:09
      Highlight Highlight Ausserdem sind Wahlen und keine Abstimmungen, also kein Grund genervt zu sein ;)
  • Tunella 10.10.2015 16:54
    Highlight Highlight Nicht wählen bringt nur was, wenn die Demokratie nicht passt: Je geringer die Stimmbeteiligung, desto geringer die faktische Legitimation der Gewählten.

    Achtung: Stimmenzähler finden es nicht unbedingt lustig, wenn auf den Wahlzetteln ungültige Namen wie zum Beispiel "Idi Amin" stehen. Das kann man zwar auch machen, wenn man es denn so lustig findet, dass man nicht anders kann, aber es ist letztlich effizienter, die Wahlzettel leer einzugeben oder gar nicht zu wählen, wenn man die Demokratie abwählen möchte.
    • Helvezin 10.10.2015 17:25
      Highlight Highlight leer einwerfen ist immerhin auch gewählt.
    • Martin Renold 10.10.2015 18:57
      Highlight Highlight Nicht wählen um der Regierung mal so richtig zu zeigen dass sie nicht legitim ist? So ein Unsinn. Wer in einer Demokratie schläft wacht in einer Diktatur wieder auf. Wer ein Statement machen will dass die Versprechen eh nur heisse Luft sind der wählt die Anti Powerpoint-Partei oder was ähnliches. Leer einlegen heisst "ihr macht das schon gut" oder "ich will regiert werden, egal von wem".
  • chraebu 10.10.2015 16:26
    Highlight Highlight Bin im Urlaub und kann deshalb leider nicht wählen, obwohl ich gerne würde. Also los, alle die die Möglichkeit haben: An die Urne, egal wen ihr wählt!
    • goschi 10.10.2015 17:10
      Highlight Highlight briefliche Wahl...
    • Helvezin 10.10.2015 17:26
      Highlight Highlight Wo bist Du im Urlaub? Lass Dir die Unterlagen schicken, füll sie aus und schick sie retour in die CH. Und dann soll's Dein Kollege bei der Gemeinde abgeben. Danke.
    • atomschlaf 10.10.2015 18:01
      Highlight Highlight Man kann das Couvert auch direkt aus dem Ausland an die Gemeinde schicken.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Randen 10.10.2015 16:21
    Highlight Highlight Wen soll ich denn am besten wählen?
    • Kian 10.10.2015 16:34
      Highlight Highlight Nicht so wichtig, wen man wählt (sind alles demokratische Parteien). Hauptsache, man wählt überhaupt.
    • ZHighlander 10.10.2015 17:03
      Highlight Highlight Siehe Punkt 4. 31 Fragen beantworten und du weist es.
    • 8004 Zürich 10.10.2015 17:15
      Highlight Highlight @Kian: So gönnerhaft, mit dennoch stramm erhobenen Zeigfinger. Da tschuderets mich. Erinnert mich irgendwie an die South Park-Folge mit den Hybrid-Autos...
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Vergiftete Böden und Kinderarbeit – was sich Schweizer Firmen im Ausland alles erlauben

Am 29. November stimmt die Schweiz über die Konzern-Initiative ab. Sie soll Schweizer Unternehmen bei Rechtsverstössen im Ausland stärker haftbar machen. Höchste Zeit also, um sich ein paar Beispiele von bis jetzt ungeahndeten Menschenrechts- und Umweltvergehen anzusehen.

Nach der Abstimmung ist vor der Abstimmung: Bereits am 29. November kann das Schweizer Stimmvolk erneut wählen gehen. Zum Beispiel über die Konzernverantwortungsintiative. Diese fordert, dass globale Konzerne mit Sitz in der Schweiz einem zwingenden Regelwerk unterstellt sind, wenn es um die Beachtung von Menschenrechten und Umweltschutz bei ihren weltweiten Tätigkeiten geht.

Oder einfach gesagt: Schweizer Unternehmen und ihre Tochterfirmen könnten für ihre Tätigkeiten im Ausland rechtlich …

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