Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Geldtransporter bei Lausanne überfallen und abgebrannt



Les carcasses de vehicules incendies photographies dans la zone industrielle En Budron ou plusieurs vehicules ont ete incendie dans l’attaque d'un fourgon de transfert de fonds ce jeudi 20 juin 2019 au Mont-sur-Lausanne. Les convoyeurs ontete contraints de sortir de leur vehicule pendant que les agresseurs s'emparaient d'une partie de l’argent. Les auteurs ont pris la fuite apres avoir incendie les vehicules. (KEYSTONE/Cyril Zingaro)

Der Vorfall ereignete sich in der Industriezone En Budron. Bild: KEYSTONE

Ein Lieferwagen einer privaten Geldtransportfirma ist in der Nacht auf Donnerstag in Mont-sur-Lausanne überfallen worden. Die unbekannten Angreifer setzten mehrere Fahrzeuge in Brand und flüchteten mit einem Geldbetrag in unbekannter Höhe.

Die Täter hatten den Geldtransporter gegen 00.30 Uhr in einer Industriezone in Mont-sur-Lausanne mit mehreren Fahrzeugen blockiert und zwangen die Kuriere mit vorgehaltener Waffe zum Verlassen des Fahrzeugs, wie die Kantonspolizei Waadt am Donnerstag mitteilte.

Den Tätern gelang es, das Heck des Lieferwagens zu öffnen und einen Teil der Geldlieferung zu ergreifen. Wie gross der gestohlene Betrag ist, konnte noch nicht ermittelt werden. Wie viele Täter beteiligt waren, ist ebenfalls unklar.

Les carcasses de vehicules incendies photographies dans la zone industrielle En Budron ou plusieurs vehicules ont ete incendie dans l’attaque d'un fourgon de transfert de fonds ce jeudi 20 juin 2019 au Mont-sur-Lausanne. Les convoyeurs ontete contraints de sortir de leur vehicule pendant que les agresseurs s'emparaient d'une partie de l’argent. Les auteurs ont pris la fuite apres avoir incendie les vehicules. (KEYSTONE/Cyril Zingaro)

Bild: KEYSTONE

Von Tätern fehlt jede Spur

Danach setzten die Täter die Fahrzeuge in Brand und verliessen den Tatort in unbekannte Richtung. Nach Polizeiangaben ergriffen sie wahrscheinlich in einem grossen hellen Fahrzeug die Flucht. Ein Geldkurier erlitt eine leichte Kopfverletzung. Er wurde medizinisch versorgt. Die anderen Geldkuriere wurden psychologisch betreut.

Trotz einer Grossfahndung unter Beteiligung zahlreicher Patrouillen der Kantonspolizeien der Waadt und der benachbarten Kantone sowie des Grenzschutzkorps konnten die Täter bisher nicht verhaftet werden. Die Kantonspolizei Waadt startete einen Zeugenaufruf. Sie wollte auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA keine weiteren Informationen bekanntgeben.

Wie vor einem Jahr

Bereits vor einem Jahr gab es an derselben Stelle einen ähnlichen Überfall. Damals waren die Räuber mit Kalaschnikows bewaffnet. Auch steckten sie den Geldtransporter nach dem Überfall in Brand, ebenso zwei weitere gestohlene Lieferwagen und ein Auto. Die Ermittlungen in diesem Fall sind laut der Kantonspolizei weiter im Gange.

In der Waadt war bereits Ende Mai 2017 ein Geldtransporter spektakulär nach Frankreich entführt und dort ausgeraubt worden. Die mutmasslichen Täter kamen zunächst mit einer Beute von 40 Millionen Franken davon, konnten aber kurz darauf in Frankreich gefasst werden. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Nicht mehr anzeigen

Aktuelle Polizeibilder: Lagergebäude durch Brand beschädigt

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

7
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
7Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Spooky 21.06.2019 21:01
    Highlight Highlight Das ist "Le Grand Banditisme".
    Der Modus Operandi deutet darauf hin.
  • Patrik Hodel 20.06.2019 11:10
    Highlight Highlight Ich dachte immer, diese Fahrzeuge seien gepanzert und würden mindestens dem Beschuss von Feuerwaffen standhalten.
    Wieso steigen die Kuriere dann aus?
    Entweder sind sie lebensmüde oder stecken da mit drin.
    • Raphael Stein 20.06.2019 11:18
      Highlight Highlight Die Panzerung soll nur optisch was hergeben. Zur Beruhigung und um die Wichtigkeit hervor zu heben.
    • Gzuz187ers 20.06.2019 11:33
      Highlight Highlight Lieber steigen sie aus und bleiben am Leben als im Auto bleiben und sich für ein paar bedruckte Papierstreifen durchlöchern lassen.
    • Undnär 20.06.2019 12:01
      Highlight Highlight Genau meine Meinung ...da ist was im argen..
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lästermaul 20.06.2019 10:44
    Highlight Highlight Ist ja fast Filmreif 🤭

Corona-Kredite ins Ausland überwiesen: Betrüger gehen den Behörden in der Waadt ins Netz

Die Staatsanwaltschaft des Kantons Waadt hat eine Untersuchung gegen Kreditbetrüger wegen mutmasslich betrügerischer Verwendung von Corona-Krediten eingeleitet. Mehr als anderthalb Millionen Franken sollen ins Ausland überwiesen worden sein. Eine Person wurde in Untersuchungshaft genommen.

Die Räumlichkeiten mehrerer Unternehmen wurden am 19. Mai durchsucht und zahlreiche Konten eingefroren, wie die Waadtländer Polizei und die Staatsanwaltschaft am Montag mitteilten. Es wurde eine Untersuchung …

Artikel lesen
Link zum Artikel