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ARCHIV - ZUM STELLENABBAU VON 150 STELLEN DES INDUSTRIEKONZERNS SIEMENS AM STANDORT ZUG STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG. - Sicht auf die Industriezone am Bahnhof Zug, mit dem Gebaeude der Firma Siemens, aufgenommen am 23. August 2013 in Zug. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Der Bahnhof in Zug: Hier ereignete sich das Unglück. 
Bild: KEYSTONE

Drama in Zug: Betrunkener Teenager steigt auf Lokomotive und gerät in Brand



Ein 18-Jähriger hat gefährlichen Leichtsinn am Bahnhof Zug fast mit dem Leben bezahlt. Er kletterte in der Nacht auf Donnerstag auf einen SBB-Triebwagen und wurde dabei von einem Funken der Fahrleitung getroffen. Er überlebte den Unfall schwer verletzt.

Judith Aklin, Mediensprecherin der Zuger Strafverfolgungsbehörden, bestätigte am Freitag einen Bericht von blick.ch. Demnach hatte die Zuger Polizei um 1.45 Uhr in der Nacht auf Donnerstag die Meldung erhalten, dass es am Bahnhof Zug einen lauten Knall gegeben habe und ein Brand ausgebrochen sei. Vor Ort fanden die Einsatzkräfte auf dem Perron einen Mann mit schweren Brandverletzungen.

Die Polizei geht davon aus, dass der junge Mann auf eine SBB-Lokomotive geklettert war und dabei von einem Lichtbogen der 15'000-Volt-Fahrleitung getroffen wurde. Der 18-Jährige fing dabei Feuer und wurde aus rund vier Metern Höhe auf das Perron katapultiert.

Zwei Angestellte einer Sicherheitsfirma, die sich in der Nähe aufgehalten hatten, fanden den Verunfallten kurz danach brennend auf dem Perron liegend. Die beiden Sicherheitsleute reagierten blitzschnell und löschten die Flammen mit einem Feuerlöscher.

Der Schwerverletzte wurde danach mit einem Rettungshelikopter ins Spital geflogen. Warum der junge Mann aus Zug auf die Lokomotive geklettert war, ist unklar. (sda/cma)

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