Schweiz
Blaulicht

Drei junge Männer sterben bei Frontalkollision im Aargau

Die Unfallstelle.
Die Unfallstelle.Bild: Kapo Aargau

Drei junge Männer sterben bei Frontalkollision im Aargau

05.01.2017, 11:1005.01.2017, 17:36

Bei einer Frontalkollision auf der Strasse über die Staffelegg bei Densbüren AG sind am Mittwoch drei junge Männer ums Leben gekommen. 

Der Unfall ereignete sich gemäss Polizeiangaben um 21 Uhr auf der leicht schneebedeckten Strasse im Bereich des Ortsteils Asp. Ein mit drei Irakern besetztes Auto kam auf dem steilen Strassenabschnitt ins Schleudern und prallte in ein entgegenkommendes Fahrzeug.

Asp AG, 4. Januar 2017, 21:00 Uhr: Ein Peugeot 207, besetzt mit drei jungen Männern, kam ins Schleudern und kollidierte mit einem entgegenkommend Fahrzeug. Ein Insasse des Peugeots verstarb auf der Un ...
Der total zerstörte Peugeot der Iraker.bild: kapo aargau

Winterliche Strassenverhältnisse

Der Fahrer im entgegenkommenden Auto erlitt nur leichte Verletzungen, die im Spital ambulant behandelt werden konnten. Die Staffeleggstrasse blieb für die Bergungs- und Räumungsarbeiten bis am frühen Morgen gesperrt. Der Verkehr wurde umgeleitet.

Zur Unfallzeit hätten im betroffenen Streckenabschnitt winterliche Strassenverhältnisse geherrscht, teilte die Aargauer Polizei am Donnerstag mit. Der starke Schneefall führte am Mittwochabend auf Aargauer Strassen zu weiteren Unfällen. Diese liefen aber glimpflich ab. (whr/sda)

Aktuelle Polizeibilder: 

1 / 95
Aktuelle Polizeibilder: Lagergebäude durch Brand beschädigt
2.3.2020, Bremgarten (AG): Mehrere Feuerwehren rückten nach Bremgarten aus, nachdem ein Brand in einer Liegenschaft ausgebrochen war. Personen wurden keine verletzt. Die Kantonspolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.bild: kapo Aargau
Auf Facebook teilenAuf X teilen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
5 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
5
«Die Schweiz verkauft die Rolle des Stimmvolks unter Wert»
Andreas Glaser ist Mitautor einer neuen Studie zu den Bilateralen III, die vor einer Machtverschiebung von Volk und Parlament zu Bundesrat und EU warnt. Im Interview vermeidet der Demokratieforscher eine politische Bewertung der Verträge. Doch er findet, das Parlament müsse bei den Verträgen nachbessern.
Herr Glaser, sorgen Sie sich um die direkte Demokratie?
Die Schweiz muss immer um eine gute Zukunft der direkten Demokratie besorgt sein. Im Vorfeld der Masseneinwanderungsinitiative oder jetzt bei der 10-Millionen-Schweiz hat man Auswirkungen der bilateralen Verträge ausgiebig diskutiert. Im Zentrum standen aber selten die Schweizer Volksrechte. Das Vertragspaket ist ein Wecker, der uns daran erinnert, dass wir diese Diskussion jetzt führen müssen.
Zur Story