Schweiz
Blaulicht

Berner Polizei testet Super-Recognizer für Fahndungen

Berner Polizei plant Pilotprojekt mit Super-Recognizern

13.05.2026, 12:2713.05.2026, 12:27

Die Kantonspolizei Bern hat in einem internen Test rund 30 Personen mit Fähigkeiten als sogenannte Super-Recognizer ermittelt. Im Sommer will sie ein Pilotprojekt starten.

Mittels umfassender Tests suchte die Polizei in ihrem Korps nach Personen mit Super-Recognizing-Fähigkeiten. Solche Menschen haben die Fähigkeit, Gesichter überdurchschnittlich gut zu erkennen und sich einprägen zu können. Sie können der Polizei bei der Fahndung nach Gewalttätigen dienen.

Zehn Prozent der am Test Teilnehmenden stellten sich demnach als Personen heraus, die über diese Fähigkeiten verfügen, wie eine Sprecherin der Polizei auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA bekanntgab. Diese seien informiert worden und die Detailplanung des Projekts sei angelaufen.

Im März hatte der Grosse Rat eine Motion der Mitte-Partei angenommen, die Super-Recognizer zur Stärkung der Polizeiarbeit forderte. Das Projekt der Kantonspolizei war zu diesem Zeitpunkt bereits angelaufen. Ausschlaggebend für den Vorstoss war die eskalierte Pro-Palästina-Demonstration vom vergangenen Oktober. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Für Sicherheit braucht es keine Gesichtserkennung
Video: srf
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Dein Kommentar
YouTube Link
0 / 600
Hier gehts zu den Kommentarregeln.
«Abbruch ist eine Option»: USA informierten Schweiz über massive Patriot-Mehrkosten
Am Mittwoch informiert Martin Pfister den Bundesrat über die Gespräche mit den USA zu den Patriot-Luftabwehrsystemen. Es drohen grosse Finanzrisiken. Ein Abbruch der Übung steht im Raum.
Es sind keine guten Nachrichten, die Martin Pfister seinen Bundesratskollegen überbringen muss. Der Verteidigungsminister wird die Regierung am Mittwoch mit einer Infonotiz über die Gespräche mit den USA rund um den Kauf der Patriot-Luftabwehr informieren. Seit dem 1. April befindet sich das Bundesamt für Rüstung Armasuisse in Diskussionen mit den Amerikanern zur Situation bei den fünf Patriot-Systemen, welche die Schweiz 2022 für 2 Milliarden Franken bestellt hat.
Zur Story