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1971 herrschte auf Schweizer Strassen Krieg: 1800 Tote 



So wenig Tote wie seit 77 Jahren nicht mehr

Der Verkehr wird immer sicherer. 2016 liessen in der Schweiz rund 240 Menschen bei Strassen-, Bahn- und Flugunfällen ihr Leben, so wenige wie nie mehr seit mindestens 77 Jahren.

Fast 2000 Tote im Jahr 1971

Wie ein Überblick des Bundesamtes für Statistik (BFS) für die Jahre 1940 bis 2016 zeigt, sank die Zahl der Verkehrstoten während des Kriegs auf ein vorläufiges Tief von 290 im Jahr 1945. Danach explodierte das Unfallgeschehen förmlich. Seinen Höhepunkt erreichte es 1971 mit fast 2000 Getöteten.

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88 Prozent weniger Strassentote

Fast 1800 Menschen verloren in jenem Jahr allein bei Strassenunfällen das Leben, dies obwohl damals nicht einmal ein Drittel so viele Autos in der Schweiz verkehrte wie heute. Seither ging die Anzahl der Verkehrsopfer um nicht weniger als 88 Prozent zurück.

Auch 2016 starben am meisten Menschen im Strassenverkehr, nämlich 216. Dazu kommen 3785 Schwerverletzte und 17'607 Leichtverletzte.

5 Tote im Luftverkehr

Im Flugverkehr verunfallten fünf Personen tödlich. Die öffentliche Schifffahrt und die Luftseilbahnen blieben von derart schweren Unfällen verschont.

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Töfffahrer leben am gefährlichsten

Sicherstes Verkehrsmittel bleibt die Bahn, trotz 22 Toten im letzten Jahr. Bei den meisten Opfern handelte es sich um Drittpersonen. Fahrgäste waren nicht betroffen. Gemäss einer Publikation des BFS ist das Sterberisiko pro zurückgelegter Distanz im Auto 28 Mal grösser als im Zug. Am gefährlichsten leben Töfffahrer mit einem im Vergleich zur Bahn 577-fach erhöhten Risiko. (whr/sda)

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