Schweiz
Blaulicht

Zwei Schweizer im Himalaya von Lawine mitgerissen 

Glück im Unglück für zwei Schweizer Bergsteiger in der Everest-Region.
Glück im Unglück für zwei Schweizer Bergsteiger in der Everest-Region.Bild: NAVESH CHITRAKAR/REUTERS
Beide überleben

Zwei Schweizer im Himalaya von Lawine mitgerissen 

03.11.2014, 14:5203.11.2014, 15:28

Eine Lawine in der Everest-Region hat einen nepalesischen Bergführer in den Tod gerissen. Eine 35-jährige Schweizerin und ein 42-jähriger Schweizer seien verletzt aus den Schneemassen geborgen worden, teilte die Polizei mit.

Die Lawine habe die Gruppe am Montag am Mount Ama Dablam in Nepal erwischt. In den vergangenen beiden Wochen waren am gleichen Berg zunächst ein US-Bergsteiger und dann ein Deutscher verunglückt.

Der 6812 Meter hohe Ama Dablam ist ein exponierter, imposanter Gipfel. Ein italienischer Bergsteiger starb am Sonntag ebenfalls in der Everest-Region; er erlag auf 4600 Metern wohl der Höhenkrankheit. (aeg/sda/dpa)

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«Timmy wird sterben und niemand wird mehr an ihn denken»
Peter V. Kunz ist Präsident des Verbands Schweizer Tierschutz. Im Interview mit watson erklärt er, warum wir uns für gestrandete Buckelwale, nicht aber für vernachlässigte Hühner interessieren.
Seit einiger Zeit konzentriert sich das öffentliche Interesse stark auf Einzelschicksale von Tieren. Wir hatten den einsamen Pinguin, der in die falsche Richtung watschelt; dann kam das Äffchen Punch, das wir dabei beobachteten, wie es Anschluss an seine Gruppe suchte. Und seit knapp drei Wochen ist es nun Timmy, der Wal, mit dem Hunderttausende mitleiden. Warum interessieren Tierschicksale so fest?
Peter V. Kunz: Auch als Tierrechtler bin ich ja in erster Linie Mensch. Beim Lonely Penguin hatte ich Tränen in den Augen. Wenn ich Aufnahmen von Timmy oder von Punch sehe, dann bewegt mich das wie jeden anderen auch. Trotzdem habe ich gemischte Gefühle: Denn so sehr mich diese Einzelschicksale bewegen, so irrelevant sind sie letztlich für das Tierwohl im Allgemeinen. Die Tiere, die systematisch leiden, bleiben unsichtbar.
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