Schweiz
Blaulicht

20-Jähriger im Badesee im Bündner Oberland ertrunken

20-Jähriger im Badesee im Bündner Oberland ertrunken

07.07.2016, 13:0507.07.2016, 13:14
Ein kleiner See wurde dem Animateur zum Verhängnis (Symbolbild).
Ein kleiner See wurde dem Animateur zum Verhängnis (Symbolbild).
Bild: KEYSTONE

Ein 20-Jähriger ist am Mittwoch im Badesee Lag da Claus in Sedrun im Bündner Oberland ertrunken. Der Kongolese aus dem Tessin war als Animator in einem Sommerlager tätig.

Der junge Mann ging am Mittwochnachmittag mit zwei weiteren Lagerteilnehmern im kleinen Badesee schwimmen, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Als die zwei Jugendlichen wieder ans Ufer zurückgekehrt waren und den Animator nicht mehr sahen, alarmierten sie die Rettungskräfte.

An der Suchaktion beteiligten sich Taucher der Kantonspolizei. Sie fanden den Vermissten in zwei Metern Tiefe. Er konnte nur noch tot geborgen werden. Der genaue Unfallhergang wird ermittelt.

(sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
1 Kommentar
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1
Stillgelegte Skigebiete in der Schweiz – Braunwald wird die Nummer 169
Braunwald zieht die Reissleine: Das Glarner Familienskigebiet stellt den alpinen Skibetrieb ab der Saison 2026/27 komplett ein. Der Entscheid ist drastisch – und doch kein Einzelfall: Schweizweit haben mittlerweile 169 Skigebiete den Betrieb eingestellt.
Jahrelange Verluste und mehrere schneearme Winter haben die Sportbahnen Braunwald AG in eine finanzielle Schieflage getrieben. Zuletzt lagen die jährlichen Defizite bei bis zu 1,5 Millionen Franken, wiederholt retteten Aktionäre den Betrieb mit frischem Kapital – zuletzt 2024 mit 1,7 Millionen Franken. Diesmal reicht es nicht mehr: «Wir sind nicht grundsätzlich gegen Skisport, aber wir können ihn uns nicht mehr leisten», schreibt der Verwaltungsrat in einer Mitteilung an die Aktionäre.
Zur Story