Schweiz
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Polizisten und Forensiker untersuchen die ueberfallene Schmuckboutique, aufgenommen am Samstag, 20. Februar 2016, in Zuerich. Der Wert der gestohlenen Ware belaeuft sich laut der Polizei auf mehrere 100 000 Franken. Die Polizei war nach dem Raubueberfall um ca. 12:20 auf eine Bijouterie an der Raemistrasse mit einem Grossaufgebot vor Ort. Um die drei bis vier Taeter zu fassen kontrollierten bewaffnete Polizisten diverse Fahrzeuge am Central, dem Hauptbahnhof und am Bellevue. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

«Die Ermittlungen gehen in verschiedene Richtungen», sagte Michael Wirz von der Zürcher Stadtpolizei am Sonntag.
Bild: KEYSTONE

Zürcher Millionen-Räubertrio bleibt flüchtig – die  Polizei ermittelt auf Hochtouren

Die Fahndung nach den dem Räubertrio, dass am Samstag in einer Zürcher Bijouterie fette Beute von weit über einer Million Franken machte, läuft auf Hochtouren. Die Nahbereichsfahndung verlief bisher jedoch erfolglos.



Nach dem bewaffneten Raubüberfall auf eine Bijouterie in der Zürcher Innenstadt vom Samstag geht die Polizei zahlreichen Hinweisen nach. «Die Ermittlungen gehen in verschiedene Richtungen», sagte Michael Wirz von der Zürcher Stadtpolizei am Sonntag auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Allein zehn Angestellte seien in einem extra für diesen Fall eingerichteten Callcenter damit beschäftigt, weitere Hinweise von Zeugen aufzunehmen.

Daneben würden die Spuren vom Tatort ausgewertet sowie weitere Zeugen und Geschädigte befragt, sagte Wirz. Die drei unbekannten Täter befänden sich aber noch immer auf der Flucht. Von zwei Tätern gebe es immerhin Bilder einer Überwachungskamera. Die Polizei sucht weitere Zeugen.

Das Räubertrio war am Samstag gegen 12.20 Uhr bewaffnet in die Bijouterie «Harry Hofmann» an der Rämistrasse eingedrungen und hatte das Verkaufspersonal mit vorgehaltener Faustfeuerwaffe bedroht. Beim erfolgreichen Überfall fielen den Tätern Schmuckstücke, Edelsteine und Bargeld im Wert von weit über einer Million Franken aus den Auslagen und einem angrenzenden Raum in die Hände.

Sie flohen zunächst zu Fuss Richtung Heimplatz. Das Verkaufspersonal – eine Frau und ein Mann – blieb unversehrt. (rar/sda)

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