Externes Gutachten: Röstis Mitarbeitende erbringen teils «ungenügende» Leistung
Am heutigen Mittwoch steht laut Informationen des Blick im Bundesrat die Kommunikationsstruktur der öffentlichen Verwaltung zur Diskussion. Trotz des Sparbedarfs beim Bund beschäftigt etwa das Departement von Martin Pfister mehr als 100 Mitarbeitende im Bereich Öffentlichkeitsarbeit.
Doch auch in Albert Röstis Department für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) gibt es laut «Blick» reichlich Sparpotenzial. Ein externes Gutachten, das schon vor dem Sparauftrag durchgeführt wurde, kritisiere:
Zum Teil «ungenügende» Motivation und Fähigkeiten der Mitarbeitenden
Gemäss der Zeitung verfügt das UVEK über «viele Kommunikationsstellen und üppige Ressourcen». Und auch einige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter lassen das Departement in keinem guten Licht erscheinen: Die Fähigkeiten sowie die Motivation der Mitarbeitenden seien «heterogen» – zum Teil seien sie «ungenügend», auch im Generalsekretariat.
Das Gutachten zeige, dass Rösti mit über 60 Menschen in Kommunikationsfunktionen deutlich zu viele Personen angestellt habe. Zudem führe die dezentrale Organisation zu Problemen. Jedes der sieben Bundesämter betreibt laut «Blick» seine eigene Kommunikationsabteilung, die jeweils unterschiedliche Prozesse und eine Vielzahl an Webseiten und Kanälen haben. Dabei fehle eine gemeinsame Strategie.
Gutachten zwingt Rösti zum Handeln
Das Ergebnis des Gutachtens lässt Rösti eigentlich nur eine Wahl: Die Mitarbeitenden mit «ungenügender» Motivation und Fähigkeit müssen mit einer Entlassung rechnen.
Der Bundesrat hat die Bundeskanzlei gemäss Blick beauftragt, bis Ende Mai 2026 ein Umsetzungskonzept zu erarbeiten. Details zu Sparmassnahmen in den anderen Departementen sollen am heutigen Mittwoch folgen. (hkl)
