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Tod von Vizekanzler André Simonazzi: Bundesrat schreibt Stelle neu aus

Nach Tod von Vizekanzler Simonazzi: Bundesrat will Stelle neu ausschreiben

Am Freitag ist der langjährige Bundesratssprecher und Vizekanzler André Simonazzi bei einer Wanderung unerwartet gestorben. Simonazzis Stelle soll nun zeitnah öffentlich ausgeschrieben werden. Das hat der Bundesrat am Mittwoch entschieden.
15.05.2024, 13:29
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Ein Foto des Bundesratssprechers und Vizekanzlers Andre Simonazzi sowie ein Blumenstrauss und eine Kerze, fotografiert auf einem Tisch, vor den drei Pressekonferenzen des Bundesrates, am Mittwoch, 15. ...
Ein Foto des Bundesratssprechers und Vizekanzlers André Simonazzi sowie ein Blumenstrauss im Medienzentrum Bundeshaus in Bern.Bild: keystone

Der Bundesrat ernannte die 1962 geborene Eggenberger zur Vizekanzlerin und Bundesratssprecherin ad interim, wie er mitteilte. Sie sei eine ausgewiesene Kommunikationsspezialistin und führe seit 2011 die Sektion Kommunikation der Bundeskanzlei. «Somit war sie die engste Mitarbeiterin von André Simonazzi.»

Daniel Koch, Delegierter des BAG fuer COVID-19, zweite-rechts, spricht an der Seite von Ursula Eggenberger, Leiterin Kommunikation Bundeskanzlei rechts, Raynald Droz, Brigadier, Stabschef Kommando Ope ...
Ursula Eggenberger bei einer Medienkonferenz des Bundesrates. Bild: KEYSTONE

«Vizekanzler und Bundesratssprecher André Simonazzi bekleidete eine Schlüsselstelle zur Sicherstellung der koordinierten Regierungskommunikation, der Planungund Leitung von bundesrätlichen Medienkonferenzen und des Betriebs der Bundeskanzlei», schreibt der Bundesrat in einer Medienmitteilung.

Sobald der Nachfolger oder die Nachfolgerin von Simonazzi das Amt antritt, wird Eggenberger ihre bisherige Funktion wieder übernehmen. Die neue Vizekanzlerin oder der neue Vizekanzler dürfte voraussichtlich im Verlauf des zweiten Halbjahrs 2024 im Amt sein.

Der langjährige Bundesratssprecher und Vizekanzler André Simonazzi ist vergangenen Freitag bei einer Wanderung unerwartet gestorben. Der 55-Jährige brach auf einer Wanderung am Freitag plötzlich zusammen. Der gebürtige Walliser sei «auf einer seiner geliebten Wanderungen» verstorben, hiess es. Simonazzi suchte vom Spitzenjob in der Bundesverwaltung gerne Erholung in den Bergen. Angaben zum Ort seines Todes machte die Kanzlei nicht. Simonazzi hinterlässt eine Frau und drei erwachsene Kinder. (lak/sda)

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