Schweiz
Bundesrat

Viola Amherd hat sich mit Corona angesteckt

Viola Amherd hat sich mit Corona angesteckt

Die Verteidigungsministerin wurde am Sonntag positiv auf Covid-19 getestet und befindet sich in Isolation. Sie ist das sechste Mitglied der Landesregierung mit einem positiven Test in diesem Jahr - nur eine Bundesrätin blieb bisher vom Virus unbehelligt.
31.10.2022, 13:2431.10.2022, 13:24
Stefan Bühler / ch media
Bundesraetin Viola Amherd schaut in den Saal zu Beginn der Debatte um die Beschaffung des neuen Kampfjets F-35, an der Herbstsession der Eidgenoessischen Raete, am Donnerstag, 15. September 2022 im Na ...
Viola AmherdBild: keystone

Viola Amherd wurde am Sonntag positiv auf Corona getestet. Es gehe ihr den Umständen entsprechend gut, teilt ihr Departement auf Anfrage mit. Die Bundesrätin befinde sich in Isolation, werde aber am Mittwoch voraussichtlich online an der Bundesratssitzung teilnehmen. Wie alle Mitglieder des Bundesrats hat sich Amherd mehrfach gegen Covid-19 impfen und boostern lassen.

Keller-Sutter blieb bis jetzt verschont

Viola Amherd ist bereits das sechste Mitglied der Landesregierung, bei dem in diesem Jahr ein Covid-19-Test positiv ausgefallen ist. Im Februar traf es Bundespräsident Ignazio Cassis. Guy Parmelin und Alain Berset mussten im März in Isolation, Simonetta Sommaruga im April. Einen positiven Test verzeichnete am 11. Juli auch Ueli Maurer. Wie sich später zeigte, besuchte er an jenem Tag trotzdem ein Geschäft im Toggenburg. Soweit bekannt, hat sich nur eine Bundesrätin bisher noch nie mit Corona angesteckt: Justizministerin Karin Keller-Sutter.

Das Bundesamt für Gesundheit empfiehlt Personen, die ein positives Testresultat erhalten haben, dies jenen Personen mitzuteilen, mit denen sie zuletzt Kontakt gehabt hatten. Wer Krankheitssymptome verspürt, sollte Kontakte mit anderen Personen, insbesondere mit besonders gefährdeten Personen, meiden und zu Hause bleiben. Auf jeden Fall sinnvoll ist das Tragen einer Maske.

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das bunte Treiben der Coronasünder
1 / 11
Das bunte Treiben der Coronasünder
Credit-Suisse-Präsident António Horta-Osório hat zweimal gegen die Corona-Quarantäneregeln verstossen – einmal gegen schweizerische, ein zweites Mal gegen britische, weil er den Tennisfinal in Wimbledon live miterleben wollte. Die Folgen: für die Credit Suisse zahlreiche peinliche Schlagzeilen in der globalen Finanzpresse, für Horta-Osório selbst blieb nur noch der Rücktritt. ... Mehr lesen
quelle: keystone / andy rain
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
24 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
24
Das Geschäft mit der Gefängnistelefonie
Inhaftierte in der ganzen Schweiz beschweren sich über zu hohe Telefonkosten, zeigt die Recherche von watson. Verantwortlich dafür, das Problem zu lösen, fühlt sich niemand. Obwohl es letztendlich auch die Steuerzahlenden betrifft.
Es ist Abend, Manuel Metz sagt seinen Kindern gute Nacht. Sie erzählen ihm, was sie an diesem Tag im Hort erlebt haben, ob sie sich mit Freunden zum Spielen getroffen haben, was es zum Abendessen gab. Irgendwann verabschieden sie sich. Und dann sind sie plötzlich ganz weit weg. Denn Kinder und Vater trennen dicke Mauern. Metz ist im Gefängnis, er verbüsst eine fünfjährige Haftstrafe in der Justizvollzugsanstalt Bostadel im Kanton Zug. Das halbstündige Telefonat hat ihn fast acht Franken gekostet.
Zur Story