Schweiz
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Bundesrat tagt in Zürich: «Wir treffen unsere Chefs»



Der Bundesrat mit Simonetta Sommaruga,  Guy Parmelin, Viola Amherd und  Alain Berset, vlnr, vor dem Schweizerischen Landesmuseum in Zuerich am Mittwoch, 15. Mai 2019. Es ist das zehnte Jahr in Folge, in dem der Bundesrat eine sogenannte ordentliche Sitzung extra muros abhaelt Ð also ausserhalb der Bundeshausmauern. Am Mittwoch findet sie im Schweizerischen Landesmuseum statt.   (KEYSTONE/Walter Bieri)

Die Magistraten beim Landesmuseum. Bild: KEYSTONE

Der Bundesrat hat seine Sitzung vom Mittwoch für einmal nicht im Bundeshaus abgehalten, sondern im Landesmuseum in Zürich. Bei einem Apéro im Innenhof mischten sich die Bundesräte danach unters Volk. «Wir treffen unsere Chefs», sagte Bundespräsident Ueli Maurer (SVP).

Käse, Landjäger und Polizeimusik: Rund 150 Zürcherinnen und Zürcher nutzten die Gelegenheit, um beim Apéro einige Worte mit einem Bundesrat wechseln zu können.

Das Wetter spielte leider nicht ganz so mit. «Huere chalt, würde man bei uns im Oberland sagen», so Maurer. Bereits zum 14. Mal tagte der Bundesrat «extra muros», also ausserhalb der Mauern. Der Begriff «extra muros» behagt Maurer allerdings nicht. «Das bedeutet ja, dass wir sonst hinter Mauern sitzen.» Für ihn sei es vielmehr eine Tour de Suisse, bei welcher der Austausch mit den Regionen gepflegt werde.

Dass der Bundesrat mit dem Zug anreisen und ungestört quer durch die Zürcher Bahnhofshalle gehen konnte, ist für Maurer aussergewöhnlich. «Wohl in keinem anderen Land ist das möglich. Das ist eine Qualität der Schweiz, die wir erhalten müssen», sagte er.

Für ihn ist das Treffen mit dem Volk ein Treffen mit den Vorgesetzten. «Sie sind unsere Chefs», sagte er zu den Anwesenden. «Jetzt schauen wir, ob Sie zufrieden sind mit uns. Ausserdem zahlen Sie unseren sehr guten Lohn, vielen Dank dafür.»

«Man ist nicht ganz normal»

Negatives haben Bundesräte an solchen Anlässen aber kaum zu befürchten. «Es gibt eigentlich mehr Komplimente», sagte Maurer. Dass es vielen Leuten wichtig ist, das Gespräch mit einem Bundesratsmitglied zu suchen, erstaunt den langjährigen Bundesrat Maurer noch immer. «Als Bundesrat hat man das Gefühl, ganz normal zu sein. Aber man ist nicht ganz normal.»

Sitzung des Bundesrat im Schweizerischen Landesmuseum in Zuerich am Mittwoch, 15. Mai 2019. Es ist das zehnte Jahr in Folge, in dem der Bundesrat eine sogenannte ordentliche Sitzung extra muros abhaelt Ð also ausserhalb der Bundeshausmauern. Am Mittwoch findet sie im Schweizerischen Landesmuseum statt.   (KEYSTONE/Walter Bieri)

Bild: KEYSTONE

Maurer selbst hatte Zürich als Ort für die diesjährige «extra muros»-Sitzung ausgewählt. «Ich hatte ja keine Bundespräsidenten-Feier. Das ist etwas die Kompensation dafür.»

Zudem dürfe man ruhig auch mal wieder sagen, dass «ohne Zürich in der Schweiz nicht viel geht». Zürcher hätten aber oft das Gefühl, sie würden zugunsten von ärmeren Kantonen benachteiligt.

Ein Riesen-Tirggel für Ueli Maurer

«Wir wissen, dass wir vielerorts Ablehnung auslösen und es einen Anti-Zürich-Reflex gibt», sagte die Zürcher Regierungspräsidentin Carmen Walker Späh (FDP). Dabei habe Zürich so viel zu bieten, nicht nur als Beitragszahler in den Finanzausgleich.

Für Maurers Liebeserklärung an den bevölkerungsreichsten Kanton schenkte ihm Walker Späh eine Freitag-Tasche in blau-weiss voller regionaler Spezialitäten. Für zusätzliche Energie erhielt Maurer einen riesigen Tirggel, ein traditionelles Honiggebäck, das in jedes Zürcher Samichlaus-Säckli gehört. (aeg/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • AfterEightUmViertelVorAchtEsser___________________ 15.05.2019 14:10
    Highlight Highlight «Als Bundesrat hat man das Gefühl, ganz normal zu sein. Aber man ist nicht ganz normal.» (sic!)

    Herr Maurer, wollen Sie mit einem Therapeuten darüber sprechen?
  • dan2016 15.05.2019 13:22
    Highlight Highlight ohne Zürich geht nicht viel? War der schon mal in der Westschweiz? Da geht fast alles ohne Zürich (OK, ab und zu müssen Sie eine Zürcher Arroganzairline mitfinanzieren), eigentlich auch in Basel. Aber offenbar ist neben den SBB und der SRG auch der Bundespräsi dieser Meinung.
  • Ruedi56 15.05.2019 12:32
    Highlight Highlight Was die Wichtigkeit von ZH wirtschaftlicher Leistung bedeutet hat er ausnahmsweise mal recht: ca 23% des BIP, fast 1/4 der Bundeseinnahmen kommen aus ZH. Netto liefert ZH wohl Milliarden an die Restschweiz, denn es fliesst wesentlich weniger wieder in den Kt. ZH, NFA alleine ist netto 500 Mio. Dafür hat die Stimme eines Appenzellers 40 mal mehr Gewicht als eines Zürchers, ein weiteres Ungleichgewicht usw...
    • dan2016 15.05.2019 14:24
      Highlight Highlight 500 Millionen in den NFA alleine, und 1.2 Milliarden im Gegenzug für eine Gratishochschule, die die anderen Kantone selber finanzieren müssen. 23% ist zwar viel, aber sicher nicht 'fast nichts geht ohne'.
      Ich weiss auch nicht, warum alle ein monozentrisches Land so gut finden würden.....
  • Ich_bin_ich 15.05.2019 12:02
    Highlight Highlight «Wir treffen unsere Chefs»
    In dem Fall trifft sich der Bundesrat mit Bankenchefs und sonstigen Wirtschafseliten in Zürich?

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Auch das letzte SRG-Wahlbarometer elf Tage vor den Nationalratswahlen bestätigt den Höhenflug von Grünen und GLP. Die Grünen liegen praktisch gleichauf mit der CVP. SVP und FDP liegen weiter hinter ihrem Wahlergebnis von 2015 zurück.

Wie bereits im letzten SRG-Wahlbarometer von Anfang September , legen die Grünen am kräftigsten zu. Gemäss der am Mittwoch veröffentlichten Umfrage kommen sie weniger als zwei Wochen vor den eidgenössischen Wahlen auf einen Wähleranteil von 10.7 Prozent. Dies entspricht einem Plus von 3.6 Prozentpunkten im Vergleich zu den letzten Wahlen im Jahr 2015. Damit legen die Grünen im Vergleich zum Wahlbarometer von Anfang September nochmals 0.1 Prozentpunkte zu.

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