Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

«Pannenserie geht in die nächste Runde»: Kritik am BAG nach Panne bei jungem Corona-Toten

Die Behörde meldete den Tod eines «gesunden jungen Mannes». Der Kanton Bern dementiert – das führt zu Erleichterung, aber auch zu Empörung.

Patrik Müller / CH Media



In der Schweiz sei es zu einem ersten Todesfall in der Altersgruppe der 20- bis 29-Jährigen gekommen. Bei dem jungen Mann aus dem Kanton Bern würden keine Risikofaktoren vorliegen, teilte am Freitagnachmittag das Bundesamt für Gesundheit (BAG) mit.

Stefan Kuster, Leiter der Abteilung für übertragbare Krankheiten beim BAG, bezeichnete den Fall als «tragisch». «Das Virus macht keinen Halt vor jungen Personen», sagte er. Todesfälle seien jedoch selten. Das Coronavirus sei immer noch da und nach wie vor eine Bedrohung für alle Altersgruppen, warnte Kuster. Auch in der Grippesaison im Winter sei es jeweils eine Realität, dass junge Menschen auf der Intensivstation im Spital liegen und an einem harmloseren Influenza-Virus sterben könnten.

Um 18 Uhr kam dann die Entwarnung. Doch kein junger Corona-Toter! Die Gesundheitsdirektion des Kantons Bern teilte auf ihrer Website mit: «Es handelt es sich um eine Fehlinformation, die aufgrund von Unklarheiten auf der klinischen Meldung einer Person erfolgte, die sich in Isolation befindet und keine schweren Covid-19-Symptome hat. Es wurde vom Kanton Bern keine Todesfallmeldung an das BAG gesandt. Das BAG teilt mit, dass die Todesfallstatistik der Covid-19-Fälle morgen (Samstag) um minus 1 korrigiert wird.»

In die Erleichterung mischte sich in den sozialen Medien Empörung über die neuste Informationspanne beim BAG. «Peinlich, peinlicher, BAG», twitterte die Aargauer SVP-Nationalrätin Martina Bircher.

«Die Pannenserie beim BAG geht in die nächste Runde», postete der St.Galler FDP-Nationalrat Marcel Dobler. Er fordert: «Es braucht jetzt einen glaubwürdigen Reset bei der Qualitätssicherung, um das Wichtigste nicht zu verspielen: Glaubwürdigkeit und Vertrauen bei der Bevölkerung.»

Ende April hatte das BAG bereits falsche Altersangaben gemacht: Eine Tote war 109 statt wie vermeldet 9 Jahre alt, ein Toter 87- statt 27-jährig. Und in Erinnerung ist auch die Fehlmeldung vor kurzem, wonach sich die meisten Leute in Clubs anstecken würden – wahr ist: Der häufigste Ansteckungsort ist die Familie.

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Wie Coronavirus-Quarantäne mit Kindern ist – in 21 Bildern

BAG setzt schwangere Frauen auf Risiko-Liste

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

61
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
61Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Baba 16.08.2020 04:47
    Highlight Highlight Frau Bircher wieder. 20min Push twittern, das sagt eigentlich schon alles; wieso nicht gleich den Blick nehmen?!?

    Eine Exponentin einer Partei, die ein Holocaust Mahnmal nicht von Betonblöcken unterscheiden kann, sollte den Ball jetzt einfach mal gaaanz flach halten! Der Kanton Bern hat eine Angabe bei "Todesatum" gemacht, aber BAG Bashing ist ja zZt grad in Mode.

    Wie wär's zur Abwechslung mal mit einem konstruktiven Vorschlag zur Verbesserumg? Ah ja, ist ja nicht - aus Gründen 👿
  • 7ingenious 16.08.2020 00:27
    Highlight Highlight BAG bashing ist einfach...
    Die nicht zu verleugnenden Fehler sind schlecht, bei der Flut an Daten aber nicht wirklich verwunderlich - und wo gearbeitet wird geschehen bekanntlich Fehler.
    Die Richtigstellung erfolgte jeweils sehr rasch. Interne Verbesserungen laufen!
    Also - dies geht auch an die Adresse der Presse - hört auf nur zu kritisieren sondern überprüft eure Kommunikation!
  • HenryJames 15.08.2020 21:02
    Highlight Highlight Ahh, endlich mal wieder was, über das sich Frau Bircher aufregen kann! Die Frau ist wirklich nicht ganz knusprig. Hat sie schon mal was geleistet? Eine Schande für den ganzen Kanton AG. Nörgeln ist bisher ihr einziger Leistungsausweis. Schade, dass sie nicht SVP-Präsi geworden ist, damit man mal ihre Grenzen gesehen hätte.
  • P1erre991 15.08.2020 20:12
    Highlight Highlight Hört endlich auf das BAG zu kritisieren, die Aufgabe die das Amt hat ist schwer genug.
    "Wo gschaffet wird passiere Fähler"! Das ist nun mal so.
    • powerplay 15.08.2020 22:44
      Highlight Highlight Ist immerhin ein Bundesamt mit entsprechend ausgebildeten und entlöhnten "Fachkräften", es geht da nicht um einen "Strickliseli"- Verein der seine HV abhält..... Von einem besonders tragischen Fall an einer PK zu berichten das man schier meinen könnte der gute Herr Kuster kenne den vermeintlich Verstorben persönlich ist doch eher in die Kategorie "makaber" abzulegen.....
    • Dr no 16.08.2020 11:38
      Highlight Highlight Ja pierre EIN fehler ist ok. Aber so viele geht nicht
  • Dr no 15.08.2020 19:02
    Highlight Highlight Die müssen sich zusammen reissen im bag, eine panne ok, aber diverse?
  • Glücklicher 15.08.2020 16:58
    Highlight Highlight Der Relativierung von Herrn Kuster zum (vermeintlichen) Todesfall an der Pressekonferenz entnehme ich, dass dieser Einzelfall für's BAG weder eine Überraschung noch eine Sensation war. Das einzige, das man also vorwerfen könnte ist eine Fehleinschätzung der Wahrnehmung durch Medien und Öffentlichkeit (die halt eben keine Experten sind - wobei sich die Medien gerne etwas mehr darum bemühen dürften).
    • Garp 15.08.2020 17:52
      Highlight Highlight Wieso Falschwahrnehmung. Es wurde ein Fall gemeldet und die Medien haben das aufgenommen. Wenn sich Leute nicht informieren und nicht wissen, dass man, wenn man Pech hat auch als 30 Jähriger versterben kann oder einen schweren Verlauf haben, dann ist eher das eine falsch Wahrnehmung, wenn man sich als junger Mensch 100% sicher fühlt. Worum sollen sich die Medien bemühen? Sie informieren. Wer weitere wissenschaftliche Erkenntnisse erlangen möchte, der muss halt den Finger aus dem A..... nehmen. Heut wollen alle alles auf dem Silbertablett, aber nur so wie es ihren Vorstellungen entspricht.
    • Glücklicher 15.08.2020 22:58
      Highlight Highlight Dass es auch junge und gesunde Menschen ernsthaft und sogar tödlich treffen kann ist nicht nur bei Corona so und wenn man die internationale Berichterstattung verfolgt auch keine Überraschung. Das könnte nun halt leider auch in der Schweiz mal eintreffen.
      Und so tragisch jeder Einzelfall ist: Das Risiko ist als junger Mensch massiv geringer als als Ü65.
      Diese Relationen wollen die Klick-Medien jedoch lieber nicht thematisieren, was ich als falsch erachte. Lieber ehrlich sein und an solidarisches Verhalten erinnern als "richtiges" Verhalten durch Angstberichte erzwingen zu wollen...
  • neutrino 15.08.2020 16:03
    Highlight Highlight Tragisch sind die Fehler, weil es sich um den Staat handelt, und da ist Vertrauen das höchste Gut. Das kann man nicht direkt messen, deshalb wird wohl nicht genug sorgfältig gehandelt.

    Bei privaten Unternehmen haben falsche Informationen oftmals börsentechnische Relevanz, mit den entsprechen Auswirkungen auf den Aktienkurs. Deshalb wird dort sorgfältiger gearbeitet. Eigentlich tragisch, da das Vertrauen in den Staat wichtiger wäre als irgendein Aktienkurs. Die Fehler beim BAG zeigen, dass man sich dessen offenbar nicht bewusst ist.
  • Junge mit Früchtekorb 15.08.2020 15:53
    Highlight Highlight Der Kanton Bern hat doch ein falsch ausgefülltes Formular abgeschickt? Berichten jedenfalls andere Medien mit Berufung auf die Gesundheitsdirektion des Kantons Bern?
  • el comentador 15.08.2020 15:37
    Highlight Highlight Bei BAG sind ein paar BUGS vorhanden. Etwas debugging würde nicht schaden ;-).
  • lilie 15.08.2020 15:05
    Highlight Highlight Fehler sind immer ärgerlich. Allerdings halt auch einfach auch nicht zu vermeiden. Das BAG macht einen Monsterjob, und das meiste davon ziemlich gut.

    Zumal man schon überlegen muss, wo der Schaden sein könnte bei diesen Fehlern. Der junge Mann ist doch nicht tot - zum Glück! Aber früher oder später werden auch Junge sterben, das ist absehbar.

    Clubs: Wer die Medienberichte genau verfolgte, konnte schon abschätzen, dass da was nicht stimmen kann. Aber womöglich war der Fehler sogar nützlich, denn "dank" der Aufruhr darum kennen nun alle die richtigen Zahlen dazu.
  • pamayer 15.08.2020 14:44
    Highlight Highlight Hauptsache, frau / man kann gegen die Regierung schiessen.

    Am schönsten doch von der immer 100% sauberer und korrekter Informationen postenden SVP.

    • Downunder 15.08.2020 15:38
      Highlight Highlight ... und FDP ist auch immer mit dabei.
  • Glücklicher 15.08.2020 14:23
    Highlight Highlight Rund 40'000 Formulare (Positiv Getestete + Todesfälle), davon 2-3 medienwirksame Fehler beim Entziffern. Finde ich keine dermassen schlechte Quote.
    • oettli 15.08.2020 15:02
      Highlight Highlight Der Tod eines unter 30 Jährigen ohne Vorerkrankungen in der behördlichen Kommunikation einer Weltweiden Pandemie ist eine grosse Geschichte.
      Dass man es in diesem Fall nicht einmal schafft, kurz nachzufragen und die Meldung zu bestätigen, spricht leider Bände.
      Und woher weisst Du, dass es 2-3 Fehler sind? Mich beschleicht das Gefühl, dass es nur die Spitze des Eisberges ist.
      Egal was nun stimmt, das Schlimme ist eben, DASS ist dieses Gefühl vom BAG entwickelt habe...
    • iudex 15.08.2020 15:18
      Highlight Highlight @oettli: statistisch völlig irrelevant.
    • Glücklicher 15.08.2020 16:52
      Highlight Highlight @oettli: Der Punkt ist ja gerade, dass das Aufbauschen von Einzelfällen durch die Medien die Vertrauenswürdigkeit der Ämter untergraben, nicht deren tatsächlichen Fehler oder Versäumnisse.
  • Töfflifahrer 15.08.2020 14:23
    Highlight Highlight Irgendwie habe ich mittlerweile das Gefühl, die Medien machen da aus einer Mücke jeweils einen Elefanten. Fehler passieren, wurde ja korrigiert. Etwas weniger tendenziöse Berichterstattung wäre zu begrüssen.
    Auch ist es eben so, dass bei einem, immer noch mysteriösen, Virus, heute gültige Aussagen, morgen wieder anders sind.

  • pop_eye 15.08.2020 14:18
    Highlight Highlight Gestern Aben fand in Aarau ein Podiumgespräch mit Cov Skeptikern und Politikern statt. Die Politiker, ein Spiegelbild des BAG! Es gehen ihnen die Argumente aus. Herr Tanner (Covid Taskforce) verzettelte sich andauernd im Nonsens das niemand verstand. Auf konkrete Fragen kamen keine Antworten. Nochmals, dass waren politische Verteter die uns Massnahmen diktieren aber auf dem Zahnfleisch laufen. Die Nerven liegen blank, schlicht und einfach ein Trauerspiel.
    • Baldomir Gabalzar 15.08.2020 14:54
      Highlight Highlight Glaub ich nicht. Den Cov Skeptikern fehlt es an der kognitiven Vorausetzung, Aussagen von Experten adäquat einschätzen zu können. Darum meinen Sie jeweils, diese erzählen Unsinn. Nennt sich Dunning-Kruger Effekt
    • SeboZh 15.08.2020 15:07
      Highlight Highlight Nur weil paar covid skeptiker nicht alles kapieren, heisst das nicht dass es nonsens sei
    • n3rd 15.08.2020 15:13
      Highlight Highlight Ich gehe davon aus, du hast dich dann gemeldet und den Leuten kurz, knapp und bündig erklärt wie man es richtig macht?

      Tanner ist kein Politiker, sondern Wissenschaftler und Mitglied im Advisory Panel von der Covid Science Taskforce. Letztere hat ein Mandat vom BAG/EDI zur Beratung - aber kein Mandat zur Entscheidung und auch kein Mandat ein politischer Vertreter zu sein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • neutrino 15.08.2020 13:57
    Highlight Highlight So tolerant man ist und so abgedroschen es klingt: das muss eigentlich Konsequenzen haben - weil, das Ganze bedeutet, das so grundlegende Prinzipien wie 4-Augenprinzip offenbar unbekannt sind und nicht umgesetzt wird.
    • iudex 15.08.2020 15:21
      Highlight Highlight Wieso sollte jeder Todesfall doppelt überprüft werde? Es ist doch völlig egal, ob es nun 1715 oder 1716 Tote sind.
    • ARoq 15.08.2020 15:37
      Highlight Highlight Anfang August hat das BAG vom Vieraugen- auf das Sechsaugenprinzip gewechselt. Vielleicht kommt ja jetzt das Acht- oder Zehnaugenprinzip.
      Benutzer Bild
    • neutrino 15.08.2020 15:56
      Highlight Highlight @iudex: es geht um einen U30-Toten ohne Vorerkrankung. Das gabs bisher nicht - deshalb die mediale Relevanz
  • PhilippS 15.08.2020 13:56
    Highlight Highlight Wer im März das BAG, Berset oder gar Koch himself auch nur leise hinterfragte, wurde gebasht - die wissen was sie tun, lasst sie machen.

    Watson sah Berset sogar als „guten Generall“, Koch bekam Superman-Videos...

    Ich fand diese Überhöhung dazumal dumm und falsch. Es war da schonklar, das auch Fehler passiert sind, weitere passieren werden.

    Dass nun dieselben Personen/Medien jeden dieser Fehler genüsslich und breitest möglich ausschlachten und damit die Unfähigkeit der Stelle und Personen, die eben noch als die Superhelden der Coronakrise gefeiert wurden, ist unfair und ebenso dumm.
  • neutrino 15.08.2020 13:54
    Highlight Highlight Fehler können passieren, ganz klar. Aber: man weiss, dass der Tod eines U30 ohne Vorerkrakung grosse Wellen auslösen wird. Das muss nachprüfen, bevor man das frei gibt. Und ich bin tolerant mit dem BAG, aber 4-Augenprinzip hätte das verhindert - und dieses Prinzip kennt mittlerweile jedes KMU und gehört wirklich zu den Basics.

  • Elpolloloco 15.08.2020 13:42
    Highlight Highlight Ja gut - wenn alle Meldungen per Fax, Mail oder sonstwie handgeschrieben reinkommen wundert mich das nicht. Aber schön hat Frau Bircher was zu twittern. Was sie vorschlägt, um das in den Griff zu bekommen wäre viel spannender. Ah nichts? 🙈😂
    • Fünf 15.08.2020 17:18
      Highlight Highlight Birchers Vorschlag gegen alle Probleme ist Sozialhilfe kürzen und Spitex abschaffen.
  • soulpower 15.08.2020 13:06
    Highlight Highlight Erstens: Es gibt leider Corona Tote,meistens ältere Menschen, aber das weiss man inzwischen und wenn da mal bei den Zahlen ein Fehler unterläuft ist das weniger tragisch. Zweitens: Wenn jemand unter 30 ohne Vorerkrankung sterben sollte würde dies bei der Bevölkerung grosse Konsternation bis Panik auslösen, denn das wäre eine ganz neue Situation. Da müsste man einfach 3 mal recherchieren, ob dies tatsächlich der Fall ist, bevor man als BAG solche falschen Tatsachen in den Raum stellt. Irgendwie unglaublichm, und man fragt sich zu Recht wie ein derart unprofessioneller Fehler passieren kann.
    • Garp 15.08.2020 14:10
      Highlight Highlight Es sterben auch Junge ohne Vorerkrankungen oder haben schwere Folgeschäden, wenn es auch nicht so häufig ist. Panik muss das nicht auslösen, es ist nur eine Tatsache und das BAG weiss das, die studieren nämlich alle möglichen Daten und wissenschaftlichen Arbeiten.
      Aber bei Dir ist das wohl ins Hirn gebrannt, es trifft immer nur die Alten. Das ist halt nicht korrekt.
    • Töfflifahrer 15.08.2020 14:27
      Highlight Highlight Und wenn x-fach Recherchiert wird, kommt jemand der dem BAG vorwirft etwas zu verheimlichen.
      Was aber dringend zu verbessern ist, ist das gesamte Meldesystem.
    • Sälüzäme 15.08.2020 17:04
      Highlight Highlight Man sollte einfach U300 schreiben und diese sinnlose Polemik ist vorbei und es werden auch keine weiteren "falschen Tatsachen in den Raum gestellt", was immer die/das auch sein könnten (vielleicht eine mechanische Lügenpresse?).
  • Locutus70 15.08.2020 12:54
    Highlight Highlight Der Fisch stinkt immer vom Kopf her. Mit Daniel Koch hatten wir einen besonnenen und erfahrenen Mann. Vor allem aber wollte er sich nicht profilieren und nix mehr werden ... das ist bei dem neuen anders...
    • Tschowanni 15.08.2020 13:45
      Highlight Highlight Profilieren will er sich leider im Nachgang, warum auch immer. Dieses dazwischen funken hat ihm enorm an Sympathien gekostet
    • Eiswalzer 15.08.2020 13:56
      Highlight Highlight Erzähl das mal den Hatern und Panikschiebern, die jetzt behaupten, Koch wäre mediengeil und habe es nötig, Lobbyismus zu betreiben...😂😂 Fehler machen in deren Augen immer nur jene, die mit der Shutdown-Strategie nicht einverstanden sind. Bei ihren Lieblingen ist es nur menschlich, mal einen kleinen Lapsus zu machen...
    • Garp 15.08.2020 14:06
      Highlight Highlight Kennst Du Herrn Kuster persönlich, dass Du weiss, dass er sich profilieren will oder hast du gegen jeden Bundesmitarbeiter solche Vorurteile?
  • Jo Kaj 15.08.2020 12:50
    Highlight Highlight Fehler passieren. Das BAG musste sich innert kürzester Zeit neu formieren. Es werden mehr Leute eingestellt. Seien wir nicht so harsch zu ihnen. Sie machen auch nur ihren Job. Die ganze mediale Aufmerksamkeit macht das kein bisschen besser.
    Ich bin überzeugt dass sie sich in dieser Zeit trotzdem dynamisch anpassen können. Mit vielen Umstellungen geschehen halt Fehler.
    Wer nie Fehler macht sollte den ersten Stein werfen. Immerhin schauen sie sich aucj selbst auf die Finger und korrigieren im nachhinein. Die Kommunikation sollte vielleicht auch optimiert werden.
    • oettli 15.08.2020 14:59
      Highlight Highlight Wenn es um die Krisen-Kommunikation in einer weltweiten Pandemie und die grösste Krise seit Jahrzehnten geht... sollte man sich vielleicht vorher korrigieren, statt danach.
      Ja, Menschen machen Fehler. Aber diese Serie in dieser heiklen Sache ist einfach nur extrem unprofessionell und das BAG verspielt dabei alles.
      In dieser Krise ist das absolut wichtigste die klare Kommunikation und das Vertrauen der Bevölkerung in die Regierung und deren Vorgaben. Wenn das verspielt ist bricht das komplett Chaos aus.
      Entsprechend.. nein, nicht verzeihbar das ganze.
    • Sälüzäme 15.08.2020 17:18
      Highlight Highlight @oettli: jeden Tag werden Zahlen korrigiert und das weltweit, nach dir ist die also ganze Welt unprofessionell. Was an dieser Lage heikel sein soll sind nicht die falschen Zählungen sondern die Unfähigkeit, diese Zahlen als eine vorläufige Bestandesaufnahme zu interpretieren und der klägliche Versuch, daraus sofort politisches Kapital schlagen zu wollen. Ich frage jetzt nicht, wie oft dir schon verziehen worden ist, den du scheinst unfehlbar zu sein. Gratuliere.
    • Joss 15.08.2020 23:12
      Highlight Highlight Das tun die ja eben nicht, ihren Job machen...
  • Martin Mars 15.08.2020 12:45
    Highlight Highlight Ja da ist die SVP immer schnell, beim kritisieren Anderer.
    Und die Presse stimmt noch mit ein.
    Es hat jemand ein Formular falsch ausgefüllt, es wurde innerhalb eines Tages korrigiert, ja und?
    • wasylon 15.08.2020 13:47
      Highlight Highlight Ja ein Fehler ist schnell passiert beim Formular ausfüllen. Darum währe ein mindestens seitens des BAG beim Arzt nachzufragen bei einem so ungewöhnlichen Fall bevor man es bei einer Pressekonferenz verkündet.

      "Ja und?" Die Glaubwürdigkeit des BAG hat wieder einmal stark gelitten.
    • Downunder 15.08.2020 15:36
      Highlight Highlight Nicht nur die SVP, auch die FDP ist immer dabei. Mehr als motzen können diese Parteien nicht.
    • Sälüzäme 15.08.2020 17:33
      Highlight Highlight @LiriBänz: dein Nick ist Programm, das BAG schreibt seit Monaten, dass auch Junge gefärdet sind, nichts von wegen "der Argumentationskette die Grundlage entzogen" und solange die Person nicht wegen der Falschmeldung stirbt ist es nicht weiters tragisch.

      Aber vielleicht sollte man die Pressekonferenzen einfach sein lassen, jeden Abend eine Tabelle in den Nachrichten zeigen und jedes mal darf einer der Millionen von glaubwürdigen Experten was dazu sagen, es braucht das BAG dazu nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Denk Mal 15.08.2020 11:52
    Highlight Highlight Dieses Gebahren des BAG mahnt mich irgendwie an die Zustände in der Trump-Administration.
  • Erklärbart. 15.08.2020 11:52
    Highlight Highlight Fehler sind menschlich. Aber intelligente Menschen sollten aus Fehler lernen, anstatt diese immer wieder zu machen.

    Von den paar Corona Milliarden sollte doch was übrig sein um das Amt mit fähigem Fachpersonal aufzustocken.

    Ansonsten ist das BAG und schlussendlich auch der Bundesrat selbst Schuld wenn ihnen keiner mehr glaubt. Und jeder das macht was er für richtig hält.
    • Sälüzäme 15.08.2020 17:43
      Highlight Highlight Und an den steigenden Zahlen ist auch das BAG schuld, weil ja eh jeder macht was er will, richtig?

      Wenn wegen einem Fehler immer gleich das ganze System hinterfragt wird dürfte es schon lange keine Religionen, Sekten, Parteien, Firmen, Schulen, Ehen usw. mehr geben. Lasst die Kirche mal im Dorf stehen.
  • echter Züricher 15.08.2020 11:47
    Highlight Highlight Die Falschmeldung wird von den Medien aber mit grossen Schlagzeilen verbreitet, die Korrektur wird leider dann häufig nicht so auffällig präsentiert.
    • Garp 15.08.2020 13:55
      Highlight Highlight Du musst ja nicht Blick oder 20 Minuten lesen.
  • Dr. Unwichtig 15.08.2020 11:41
    Highlight Highlight Das BAG zeigt auch eine bemerkenswerte Intransparenz bei der Positivitätsrate der Tests. Aus unerfindlichen Gründen werden auf den Tages- und Wochenbulletins die Anzahl Fälle und die Anzahl Tests (NICHT die Anzahl getestete Personen) aufgeführt, wodurch die Rate nicht mehr nachvollziehbar wird (ausser, man rechnete von "unten nach oben", was aber für jeden Statistiker ein Graus sein dürfte). Dies führt dazu, dass auch Stefan Kuster gestern falsche Zahlen genannt hat (1.093 Fälle von 38.761 GETESTEN PERSONEN, das ist eine Positivitätsrate von 3.3% (statt 2.8%)).

    Warum ist das so?
  • Garp 15.08.2020 11:36
    Highlight Highlight Typisch Frau Bircher, gleich eine suggestive hetzerische Frage stellen. Würde sie die Medien lesen, wüsste sie, dass der Fehler nicht beim BAG selber geschah.
    • Garp 15.08.2020 14:46
      Highlight Highlight Und was ich noch ergänzen möchte, versuchen Angst zu verbreiten ;-) .
  • Shlomo 15.08.2020 11:26
    Highlight Highlight Lustig wenn die Peinlichkeiten in Person, Frau Bircher und Herr Dobler, was Peinlich finden.

Aktuelle Zahlen zum Coronavirus in der Schweiz und der internationale Vergleich

Die Corona-Pandemie wütet weiter. Die Neuansteckungen steigen auch in Schweizer Kantonen erneut. Hier findest du alle relevanten Statistiken und die aktuellen Corona-Fallzahlen von Corona-Data und dem BAG zur Schweiz sowie im internationalen Vergleich.

Das Coronavirus hält die Schweiz weiterhin in Atem. Die Zahl der Neuansteckung steigt in den unterschiedlichen Kantonen seit dem August wieder und viele sprechen bereits von einer zweiten Corona-Welle in Europa und in der Schweiz.

Damit du den Überblick über die sich stetig verändernde epidemiologische Lage behältst, zeigen wir dir hier alle relevanten Statistiken zu den Neuansteckungen, Positivitätsrate, Hospitalisierungen und Todesfällen in den Schweizer Kantonen sowie im internationalen …

Artikel lesen
Link zum Artikel