Schweiz
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Nur noch 5 statt 10 Tage Quarantäne? Bundesrat Berset und die Kantone warnen

Frankreich will die Dauer der Quarantäne halbieren, der deutsche Star-Virologe Christian Drosten schlägt eine Verkürzung auf fünf Tage vor. Gestern hat sich Bundesrat Alain Berset mit Kantonsvertretern über die Frage beraten.

Patrik Müller / CH Media



Zum zweiten Mal seit der Sommerpause kam es gestern wieder zu einem Treffen von Bundesrat Alain Berset mit den kantonalen Gesundheitsdirektoren. Es wurde nicht nur über Grossveranstaltungen, die nächste Skisaison sowie die Frage des Testens beraten, sondern auch darüber: Wie lange soll die Quarantäne dauern?

In der Schweiz gibt es zwei Gründe, die zu einer Quarantänepflicht führen. In die Quarantäne muss, ...

Aktuell sind etwa 12'000 Menschen in Quarantäne

Zehn Tage – das ist eine lange Zeit. Diese Dauer, sie gilt seit April, führt dazu, dass die Quarantäne oft nicht befolgt wird. Das ist verboten, geschieht aber trotzdem. Aktuell befinden sich in der Schweiz etwa 12'000 Menschen in Quarantäne. Zahlen zu Quarantäne-Verweigerern gibt es nicht.

Die Epidemiologin Nicola Low, Mitglied der Covid-Taskforce des Bundes, sagte in der NZZ, eine kürzere Quarantäne könnte die Menschen ermutigen, die Regeln besser zu befolgen. Sie wies darauf hin, dass die tatsächliche Quarantänezeit für die meisten Betroffenen schon heute weniger als zehn Tage betrage. Denn die Zählung beginnt ab dem Tag des letzten Kontakts mit einer ansteckenden Person.

Soll also die Quarantäne offiziell auf fünf Tage halbiert werden – so wie das in Deutschland der bekannte Virologe Christian Drosten vorgeschlagen hat? Der Berner Gesundheitsdirektor Pierre-Alain Schnegg (SVP) liess Sympathien für diesen Vorschlag durchblicken. Auch mit Blick auf andere Länder. Frankreich hat eine Verkürzung der Quarantäne von 14 auf 7 Tage in Aussicht gestellt.

Das falsche Signal angesichts steigender Fallzahlen

Doch die Schweiz wird ihre zehntägige Quarantäne beibehalten, das ist nach dem gestrigen Treffen von Alain Berset mit den kantonalen Gesundheitsdirektoren klar, wie die CH-Media-Redaktion erfahren hat. Ebenfalls anwesend: Der Zuger Kantonsarzt Rudolf Hauri, Präsident der Vereinigung der Kantonsärzte. Angesichts der steigenden Fallzahlen, so der Tenor an der Sitzung, wäre ein Lockerung jetzt das falsche Signal. Der Aargauer Regierungsrat Jean-Pierre Gallati (SVP) sagt dazu:

«Eine Halbierung der Quarantänedauer wäre fahrlässig.»

Zahlen aus dem Aargau würden zeigen, so Gallati, dass das Risiko nach fünf Tagen noch zu gross sei. Gemäss Angaben der Kantonsärztin bestehe bei etwa der Hälfte auch danach noch ein Ansteckungsrisiko.

Gegen Quarantäne-Verkürzung: Der Aargauer Regierungsrat Jean-Pierre Gallati.

Gegen Quarantäne-Verkürzung: der Aargauer Regierungsrat Jean-Pierre Gallati. Bild: ch media/Henry Muchenberger

Das ist die entscheidende Frage: Wie lange ist jemand noch ansteckend? Massgebend ist die Inkubationszeit, also die Dauer zwischen der Infektion und dem Ausbruch der ersten Symptome. Im Durchschnitt beträgt sie gemäss Weltgesundheitsorganisation fünf Tage. Virologe Drosten sagte in seinem Podcast, neue Daten würden zeigen, dass fünf Tage nach dem Auftreten der ersten Symptome rund 90 Prozent der Infizierten nicht mehr ansteckend seien. Doch die Studien dazu sind widersprüchlich.

Darum gehen Bund und Kantone auf Nummer sicher und belassen die 10-Tage-Regel. Der Aargauer Regierungsrat Gallati wich früher auch schon von Empfehlungen des Bundes ab – das dürfen die Kantone in gewissen Fällen –, hier aber ist für ihn klar:

«Wir wären alle froh, die Dauer zu verkürzen, aber im Moment wäre das der falsche Weg.»

Wer Symptome hat, für den gilt übrigens nicht bloss Quarantäne, sondern Isolation. Deren Dauer ist abhängig vom Testergebnis. Falls dieser positiv ausfällt, schaltet sich die zuständige kantonale Stelle ein und erteilt Anweisungen. (cki)

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35Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Rogu75 09.09.2020 12:39
    Highlight Highlight Unsere Massnahmen haben weder Hand noch Fuss. Alles larifari. Das kommt uns teuer zu stehen. Bin schon auf die Steuererhöhungen in 2 Jahren gespannt. Und täglich ingendwelche Diagramme, Zahlen und unnütze Informationsflut hilft auch niemanden.
  • Stefan Morgenthaler-Müller 09.09.2020 08:51
    Highlight Highlight Der springende Punkt ist, dass ein Staat seine Einnahmen aus den Steuern der Wirtschaft generiert. Geht es der Wirtschaft schlecht, wird es den Staatseinnahmen früher oder später auch an den Kragen gehen. Darum wird der Staat in erster Linie sich selber schützen, also die Wirtschaft unterstützen. Wer glaubt, das die Gesundheit da an erster Stelle steht, ist entweder naiv oder unter Drogeneinfluss.
  • P. Meier 09.09.2020 00:07
    Highlight Highlight Geht es nun um Isolation oder Quarantäne? In Isolation muss eine Person mit Symptomen od. einem pos. Test. In Quarantäne muss eine Person nach möglicher Virenexposition. In der Quarantäne wird abgewartet, ob die Krankheit ausbricht, resp. die Person ansteckend wird und sie dann in Isolation muss. Bei der momentan erwarteten Inkubationszeit sind meines Wissens schon 10 Tage eher knapp bemessen. Wenn eine Person in der Quarantäne eine zu geringe Virenlast für einen positiven Test aufbaut, wird sie nach der Quarantäne ansteckend. Und genau das kann ja nicht das Ziel sein.
  • Saerd neute 08.09.2020 23:09
    Highlight Highlight Ich wünsche mir sehnlichst dass diese immerwährende Angstmacherei aufhört.
    Es gibt keine Übersterblichkeit, die Lebenserwartung sinkt nicht, Leute kommt aus eurer Angstblase heraus. Das Leben geht weiter...auch ohne Maske.
  • Locutus70 08.09.2020 23:01
    Highlight Highlight Meiner Meinung nach genügt eine 14-tägige Quarantäne für Menschen in Risikogruppen.
    Die Zahlen zeigen seit Wochen, das diese offensichtlich viel besser geschützt sind als im März/April
  • Mirko Timm 08.09.2020 22:03
    Highlight Highlight aktuell gar keine Quarantäne. für was? Frankreich müsste liste und kommt nicht also ist Quarantäne egal ganz einfach
  • De-Saint-Ex 08.09.2020 20:47
    Highlight Highlight Was soll‘s... wird ja eh kaum befolgt...
  • RockmeAm... 08.09.2020 20:26
    Highlight Highlight Nenene, die Karantäne muss neu auf 4 Wochen rauf unter voller Bezahlung.
  • Jojo Murer 08.09.2020 17:09
    Highlight Highlight Gerade die Medienmitteilung dieser Diskussion fördert doch das Nichteinhalten der Quarantäne ( die übrigens schon lange keine 40= quarant Tage mehr dauert.
  • Kak Attack 08.09.2020 17:00
    Highlight Highlight Hat Herr Galatti diese Aussage als Vertreter der Gesundheitsdirektoren, als Aargauer Gesundheitsdirektor oder als Bürgerlicher SVP-Nationalrat gemacht?

    Bin darüber sehr überrascht.

    Als Aargauer mache ich mir aber auch Gedanken, ob das bedeutet, dass wir in unserem Kanton allenfalls am Anschlag sind...
  • Dirk Leinher 08.09.2020 16:49
    Highlight Highlight Die umfangreiche Metastudie des National Bureau of Economic Research (NBER), eine der interdisziplinären Top-Forschungseinrichtungen der USA, aus der nicht weniger als bislang zwei Dutzend Nobelpreisträger (!) hervorgegangen sind, bestätigt in aller Schonungslosigkeit: Weder Lockdowns noch Maskenzwang hatten einen Einfluss auf den Verlauf von Covid-19.
    • Meiniger 08.09.2020 20:09
      Highlight Highlight Link?
    • genauleser 08.09.2020 22:46
      Highlight Highlight Dirk, du musst unbedingt die von dir zitierte Studie verlinken - geht man nämlich auf die HP von NBER, findet man erstmal Publikationen, die die Gefährlichkeit von Covid-19 betonen und die Wirksamkeit von Massnahmen belegen.
      ;-)
      https://www.nber.org/papers/w27597.pdf
      https://www.nber.org/papers/w27759.pdf
    • northvan 09.09.2020 08:51
      Highlight Highlight @Dirk Leinher Sie meinen diese Studie? https://www.nber.org/papers/w27719.pdf

      Nun, so wie Sie es darstellen wurde es von den Autoren in dieser Studie aber nicht geschrieben.... Diese schreiben von Hinweisen, möglicherweise, weitere Studien erforderlich, deuten darauf hin das.. etc. pp.

      Eine Peer-review hat auch (noch) nicht stattgefunden. Die Studie ist interessant ist aber halt auch nicht "absolut in der Konklusion" wie Sie es darstellten, sondern ein Ansatz der in die ganzen Berechnungen und Massnahmen etc. einfliessen könnte (wenn peer-reviewed und (Methode) als korrekt befunden wird).
  • VileCoyote 08.09.2020 16:23
    Highlight Highlight Aber Events und Veranstaltungen für mehr als 1000 Personen ist kein falsches Signal... soso...
  • Barth Simpson 08.09.2020 16:22
    Highlight Highlight Es kommt auch auf die Lage der Testperson an...

    Z.B.: Bereits gebeutelte Kulturschaffende werden wegen 'ein bisschen Halskratzen und und Hüsteln' niemals eine 10-tägige Quarantäne riskieren, welche ihre sonst schon spärlichen Einkommen gefährden. So ähnlich dürfte es sehr noch vielen Menschen aus verschiedensten Branchen gehen.

    Eine Reduktion auf 5 Tage Quarantäne würde die Hemmschwelle für Tests massiv verringern.
  • Ula 08.09.2020 16:15
    Highlight Highlight Was die Quarantäne betrifft war die CH schon immer bei 10Tagen, alle anderen Länder 14. Wenn nun in D die Zeit auf 10 Tage reduziert wird, dann aufgrund der Erfahrungen. Ansonsten sind die Regeln in allen anderen Ländern weitaus strenger als in der CH, auch Quarantäneverletzungen werden rigoros bestraft. Die aktuellen Zahlen in der CH rufen außerdem nach strengeren Regeln, will man nicht noch mehr Infektionen. Im Verhältnis zu den Einwohnern sind sie sehr hoch. 440 bei ca. 8 Millionen Einwohnern, D 1300 bei 80 Millionen, da sieht man das ganze Elend!
    • Dirk Leinher 08.09.2020 17:00
      Highlight Highlight @Ula
      Bei 8 Millionen sind es sicher einige mehr, noch nicht begriffen dass man mit relativen Zahlen rechnen muss? Bei 16'000 Tests haben wir um die 400 positive PCR Ergebnisse, das macht hochgerechnet auf 8 Millionen ca. 200'000 die positiv getestet würden, sollte man alle Schweizer testen. Beides ist aber eine Positivitätsrate von 2.5%, das heisst im Bereich der zu erwartenden falsch positiven Tests.
      https://www.aerzteblatt.de/archiv/214370/PCR-Tests-auf-SARS-CoV-2-Ergebnisse-richtig-interpretieren
    • Satzpunkt 08.09.2020 17:23
      Highlight Highlight Klar möchte man weniger infektionen.nur ist das schlicht nicht mehr möglich.Es gibt nicht nur covid es gibt auch anderes das menschen krank macht.Das ziel wahr es immer und wird es auch bleiben die spitäler nicht zu überlasten und die besonders schützenswerten zu schützen. Gemäss den aktuellen zahlen funktioniert das perfekt. Mehrheitlich werden jüngere angesteckt, spitalaufenthalts und todesfäll zahlen steigen seit wochen nicht. Die menschen die wieder strengere massnahmen fordern verschwinden allmählich. Man spricht sogar schon davon das covid nicht mehr so aggressiv sein könnte. Warum also?
    • Cruyff14 08.09.2020 18:01
      Highlight Highlight Welches Elend???????
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hosesack 08.09.2020 16:12
    Highlight Highlight Steht bei J.P. Gallati tatsächlich ein Old Fashioned auf dem Tisch ♥
  • catlaluna 08.09.2020 15:57
    Highlight Highlight Er hat nicht pauschal eine verkürzte Quarantäne vorgeschlagen, sondern "unter gewissen Bedingungen"
    Benutzer Bild
    • Thomas G. 08.09.2020 18:18
      Highlight Highlight Danke. Offensichtlich lesen Journalisten nur die Schlagzeilen und tippen dann wild drauf los.
  • catlaluna 08.09.2020 15:53
    Highlight Highlight Drosten hat das aber gar nicht vorgeschlagen
    Benutzer Bild
  • Blitzesammler 08.09.2020 15:40
    Highlight Highlight Ich dachte die Lobbyisten seien zur Zeit im Bundeshaus NICHT willkommen!? Das man über eine solche Frage diskutiert und dann noch mit dem Argument is ja Schwachsinn vom feinsten!! Da würden die !eute NOCH unvorsichtiger, da sie so evtl. überhaupt nicht in die Qarantaine müssten. Sowas kann nicht ernst genommen werden!!
  • demian 08.09.2020 15:30
    Highlight Highlight "Die Epidemiologin Nicola Low, Mitglied der Covid-Taskforce des Bundes, sagte in der NZZ, eine kürzere Quarantäne könnte die Menschen ermutigen, die Regeln besser zu befolgen."

    Interessante Argumentation. Ich dachte immer die Dauer der Quarantäne richtet sich nach der möglichen Infektionzeit und nicht danach ob es den Leuten gefällt.
    • Dirk Leinher 08.09.2020 16:51
      Highlight Highlight Das wäre auch logisch anzunehmen es richte sich nach der Infektionszeit. Die Logik ist in Bezug auf diese Pandemie jedoch schon lange nicht mehr massgebend.
    • Garp 08.09.2020 18:01
      Highlight Highlight Haha, Frau Low hat keine Ahnung von der Psyche der Menschen. Kürzere Quarantäne, dann befolgen sie die Regeln erst recht nicht mehr. Es liegt an der Kommunikation, dass viele die Regeln nicht einhalten und nicht jeder die Zeit eines Experten hat, sich mit Cov Sars2 intensiv auseinanderzusetzen.
    • neutrino 08.09.2020 18:09
      Highlight Highlight Nein, in einer Demokratie muss jedes Gesetz grundsätzlich vom Volk legitimiert sein, auch wenn das uU. Experten anders sehen. Das ist die Kehrseite der Demokratie.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lowend 08.09.2020 15:25
    Highlight Highlight Genau dass hat Christian Drosten nicht vorgeschlagen. Hier sein Tweet auf diese Fehlinformation im «Business Insider».

    https://twitter.com/c_drosten/status/1301813340927336449
    • dmark 08.09.2020 21:31
      Highlight Highlight Richtig Lowend.

      Zitat: "...handle sich um eine Vermischung der Begrifflichkeiten. "Ich habe das dann, weil es eine Mischung aus Isolierung und Quarantäne..."

      Sprich, es wurden Begriffe durcheinander geworfen und falsch interpretiert.
      Aber seitens der Politiker - Hurra, wir können auch kürzer und retten endlich die Wirtschaft - wurde sogleich auf diesen Zug aufgesprungen.

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