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Die Masken von der Armee wurden unter anderem im Gesundheitsbereich eingesetzt. (Symbolbild)
Die Masken von der Armee wurden unter anderem im Gesundheitsbereich eingesetzt. (Symbolbild)
Bild: EPA

Armee ruft Masken zurück – wegen Schimmelpilzbefalls

09.07.2020, 16:5209.07.2020, 17:34

Als Sofortmassnahme zu Beginn der Coronakrise hatte der Bund verschiedenen Grossverbrauchern und Kantonen Masken zur Verfügung gestellt, die noch von der Pandemievorsorge von 2007 stammten.

Diese Masken werden vom Bund nun vorsorglich zurückgerufen, da bei einem Untersuch Spuren von Pilzbefall festgestellt wurden.

Pilzbefall auf Armee-Masken

Das Labor des Universitätsspitals Genf (HUG) hat den Bund darüber informiert, dass in einer Probe von Schutzmasken eine mikrobiologische Kontamination festgestellt wurde. Dabei handelt es sich um einen Befall eines Schimmelpilzes (Aspergillus fumigatus). Bei früheren Proben wurde keine solche Verunreinigung festgestellt.

Die kontaminierten Hygienemasken stammen aus einem alten Bestand von 13,5 Millionen Masken, die der Bund im Rahmen der Pandemievorsorge beschafft hatte und die bei der Armeeapotheke gelagert waren.

Auch FFP2-Masken verunreinigt

Zu Beginn der Coronakrise stellte der Bund als Sofortmassnahme diese Masken verschiedenen Gross- und Kleinverbrauchern sowie den Kantonen vor allem für das Gesundheitswesen kostenlos zur Verfügung. Bei einigen dieser Masken wurden nun Spuren von Pilzbefall nachgewiesen. Es gibt aber auch Masken aus diesem Bestand, bei denen Labortests ein negatives Resultat gezeigt haben.

Bei einem weiteren Los von 305'000 FFP2-Masken wurden ebenfalls Spuren von Verunreinigung festgestellt. Auch diese werden vorsorglich zurückgezogen und überprüft.

Es ist möglich, dass die Kontamination der Masken auf die Lagerung oder den Transport zurückgehen. Eine eingehende Analyse, woher diese Verunreinigung stammt, ist im Gang.

Masken werden kostenlos ersetzt

Alle Verbraucher, die von diesen Maskenlieferungen betroffen sein könnten, wurden bereits oder werden noch durch die Armeeapotheke kontaktiert und über die vorsorgliche Rückrufaktion informiert. Die Masken aus den alten Bestanden waren den Kantonen kostenlos abgegeben worden. Die Masken werden ab nächster Woche ebenfalls kostenlos ersetzt. (cma)

Update folgt …

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