Schweiz
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Liveticker

Schweiz: Erster Todesfall im Thurgau ++ 776 neue Fälle ++ Tessin fordert Verständnis



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Team watson
20:37
Risikogruppen sollen sich Gedanken zu Patientenverfügungen machen
Mit der rasanten Zunahme der Corona-Fallzahlen werden die Plätze auf den Intensivstationen immer knapper. Risikopatienten sollen sich deshalb bereits im Vorfeld Gedanken über lebensverlängernde Massnahmen machen.Um die Intensivstationen zu entlasten sei es wichtig, dass sich alle gefährdeten Personen Gedanken dazu machen, ob sie im Falle einer schweren Erkrankung lebensverlängernde Massnahmen wünschen oder nicht, schreibt die Schweizerische Gesellschaft für Intensivmedizin am Dienstag in einer Mitteilung. Zu einer lebensverlängernden Massnahme zählt unter anderem die künstliche Beatmung.Der Verband hat sich dazu mit weiteren Fachorganisationen des Gesundheitswesens ausgetauscht. Gemeinsam wolle man die Personen der Risikogruppe auf die Wichtigkeit von Patientenverfügungen aufmerksam machen und Informationen dazu bereitstellen, heisst es in der Mitteilung.
18:46
Nur noch 26 Passagierflüge in Genf an einem Tag
Wegen der Coronavirus-Pandemie läuft der Betrieb des Genfer Flughafens nur noch auf Sparflamme. Die Passagierflüge sind um rund 97 Prozent eingebrochen. Am Dienstag standen nur 26 Flüge auf dem Programm. Normalerweise überschreiten sie die 500er-Marke.Die britische Airline Easyjet, die rund 45 Prozent des Genfer Flugverkehrs ausmacht, hat den grössten Teil ihrer Flotte am Boden gelassen. Die 14 Flugzeuge auf dem Genfer Rollfeld sind bis auf weiteres gegroundet, sagte ein Sprecher von Easyjet. Auch die Swiss (14 Prozent des Genfer Verkehrs) hat ihre Flüge deutlich reduziert.Die Tätigkeit des Flughafen-Drehkreuzes ist jedoch nicht völlig zum Erliegen gekommen. Die Frachtaktivitäten gehen weiter, «auch wenn sie aufgrund der vorübergehenden Schliessung von Strecken rückläufig sind», wie eine Sprecherin des Genfer Flughafens sagte. Fedex zum Beispiel, die ihre eigenen Flugzeuge einsetzt, arbeitet weiterhin normal. (sda)
18:37
Öffentliche und private Spitäler im Wallis vereint gegen Virus
Im Kanton Wallis übernehmen der öffentliche und den private Gesundheitssektor vereint die Pflege von Coronavirus-Patienten. Ziel ist es, die Kapazität des Gesundheitssystems zu erhöhen, um die gewohnten Notfallaktivitäten sowie die Behandlung von Covid-19-Kranken zu bewältigen.Vorläufig sei die Situation in den Walliser Spitälern unter Kontrolle, hiess es an einer Medienkonferenz der Kantonsregierung am Dienstag in Sitten. Aber mit dem Fortschreiten der Epidemie werde eine starke Koordination zwischen den verschiedenen Akteuren des Gesundheitswesens unerlässlich sein.Um dies zu erreichen, führt das Departement für Gesundheit, Soziales und Kultur (DGSK) die personellen und materiellen Ressourcen des öffentlichen und privaten Sektors zusammen. Die Herausforderung bestehe darin, in der Lage zu sein, Patienten mit Covid-19 im Gesundheitssystem aufzunehmen und gleichzeitig weiterhin die Versorgung anderer Patienten zu gewährleisten und den physischen Kontakt zu vermeiden. Das vorübergehend eingerichtete Spitalnetz ermögliche es, 300 zusätzliche Betten freizugeben. Bei Bedarf könne diese Zahl auf mehr als 500 Betten erhöht werden, hiess es. (sda)
18:02
Das Matterhorn wird beleuchtet als Zeichen der Hoffnung
Im Auftrag von Zermatt beleuchtet der Lichtkünstler Gerry Hofstetter ab Dienstag täglich zwischen Sonnenuntergang und 23 Uhr das Matterhorn – als Zeichen der Hoffnung und der Solidarität in der Corona-Krise.Das Matterhorn stehe seit jeher als Symbol der Schweiz sowie als Ort der Kraft und des Halts, heisst es in einer Medienmitteilung. Zermatt sei überzeugt: So stark wie das Matterhorn, so stark müsse die Gesellschaft nun zusammenstehen, verankert sein und den Sturm vorbeiziehen lassen. Der Berg wird bis voraussichtlich am 19. April 2020 beleuchtet - sofern es die Wetterbedingungen zulassen. Der Lichtkünstler Gerry Hofstetter verwandelt seit 1999 weltweit Gebäude, Monumente, Landschaften und Berge in temporäre Kunstobjekte.Von zuhause aus können somit auch alle Interessierten das Lichtschauspiel mitverfolgen. Die Webcams rund um das Matterhorn übertragen die Livebilder der Projektionen auf zermatt.ch/hope. (sda)
17:31
Tessiner Regierung fordert Verständnis für Situation im Südkanton
Der Tessiner Regierungsrat fordert vom Bundesrat Verständnis für die Situation in der Südschweiz. Andere Kantone sowie Bundesrat Ignazio Cassis hätten ihre Solidarität mit dem Tessin bekundet. Am Mittwoch erwartet das Tessin eine Stellungnahme der Landesregierung.Die getroffenen Massnahmen hätten zum Ziel, die im Tessin fortgeschrittene Verbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, erklärte Regierungspräsident Christian Vitta am Dienstagnachmittag an einer Medienkonferenz. «Einige Äusserungen von jenseits des Gotthards haben uns Tessiner verletzt», hielt Vitta fest. «Wir sind aber überzeugt, dass die Mehrheit der Schweizer Bevölkerung uns versteht und uns beisteht.»Am Wochenende hatte die Tessiner Regierung die vorübergehende Schliessung aller Industriebetriebe bis zum 29. März verfügt. Darauf folgte eine Rüge aus Bern: Die Massnahme sei nicht vereinbar mit Bundesrecht, hielt Martin Dumermuth, Direktor des Bundesamts für Justiz, am Montagnachmittag vor den Medien fest. (sda)
16:53
Wegen Kontakt zu Corona-Infiziertem: SRF zieht Moderator ab
Der SRF-Moderator Mario Grossniklaus wird vorerst keine Coronavirus-Sondersendungen mehr moderieren. Er hatte am vergangenen Freitag Kontakt zum Aargauer Regierungsrat Urs Hofmann, der mittlerweile positiv auf das Virus getestet wurde. Grossniklaus wird in der Mitteilung zitiert, dass es ihm gutgehe. Er habe keine Angst, sich angesteckt zu haben, weil der Sicherheitsabstand von zwei Metern immer eingehalten worden sei.

Der Aargauer SP-Regierungsrat Hofmann war Gast in der SRF-Sondersendung zum Coronavirus. Moderiert wurde die Sendung von Grossniklaus. Damals wusste Hofmann noch nicht, dass er mit dem Coronavirus infiziert war. Am Dienstag sei man informiert worden, dass der Regierungsrat positiv getestet worden sei. Das SRF teilte mit, es habe umgehend Abklärungen eingeleitet, um die Kontaktkette von Hoffmann beim Sender zu identifizieren und entsprechende Massnahmen eingeleitet. (sda)

16:31
Erster Rückholflug aus Costa Rica in Zürich gelandet
Das erste Flugzeug im Rahmen der grössten Rückholaktion in der Geschichte der Schweiz ist am Dienstagnachmittag auf dem Flughafen Zürich gelandet. Das bestätigte eine Fotografin der Nachrichtenagentur Keystone-SDA vor Ort. Das Flugzeug war in San José in Costa Rica gestartet. Zur Mission abgeflogen war es von Zürich aus am Sonntag. Die Heimgekehrten müssen nun zehn Tage in Quarantäne.Weitere Landungen von Rückholflügen erwartet das Eidg. Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) am Mittwoch- und Donnerstagmorgen. Ein Flugzeug aus Bogotà in Kolumbien soll am Mittwoch um 7.45 Uhr in Zürich eintreffen. Rückkehrerinnen und Rückkehrer aus Lima in Peru sollen am Donnerstag um 9.20 Uhr landen. (sda)
16:12
Erster Coronavirus-Todesfall im Kanton Thurgau
Am Dienstag ist eine Person, die positiv auf das Coronavirus getestet wurde, verstorben. Es ist der erste Todesfall im Kanton Thurgau. Es handelt sich um eine Frau mit Jahrgang 1933. Sie litt an verschiedenen Vorerkrankungen, gab die Thurgauer Staatskanzlei bekannt. Aufgrund des Persönlichkeitsschutzes verzichtet der Kanton auf weitere Angaben. Bis heute wurden im Kanton Thurgau 87 Personen positiv getestet. Zehn befinden sich derzeit in Spitalpflege.

Der Thurgauer Regierungsrat bedauere den Todesfall sehr und drücke seine Anteilnahme aus, hiess es weiter. Gleichzeitig wird daran erinnert, dass die bekannten Verhaltensregeln des Bundesamtes für Gesundheit strikte eingehalten werden sollen, um die Zahl der schweren Erkrankungen zu begrenzen und die Überlastung des Gesundheitssystems zu vermeiden. (sda)
16:07
Telekomkonzerne bietet wegen Coronavirus mehr Datenvolumen und Software
Die Swisscom-Shops seien an den wichtigsten Standorten sehr reduziert – montags bis samstags von 10 bis 15 Uhr – offen, teilte eine Swisscom-Sprecherin am Dienstag mit. Man lasse jeweils nur einen Kunden pro Mitarbeitenden in den Shop, um die Kunden und Mitarbeitenden bestmöglich zu schützen.Weiter stellt die Swisscom im April zusätzliches Datenvolumen für Mobilabos ohne Datenflatrate zur Verfügung, für Prepaidkunden wird das Volumen bei gleichem Preis verdoppelt. Im Ausland gestrandeten Kunden erlässt die Swisscom von Mitte März bis Ende April die Roaming-Kosten bis zu 200 Franken. Für KMU und Schulen bietet Swisscom die Home-Office-Lösungen Microsoft Teams und Webex kostenlos und ohne Vertragspflicht an. Zudem gibt es Onlinekurse für ältere Menschen und eine Hotline, die sie bei der Installation und Nutzung von Kommunikationsapps wie WhatsApp oder Skype unterstützt. Ähnliche Angebote im Rahmen der Coronavirus-Krise haben auch bereits andere Telekomkonzerne gemacht: Auch UPC und Sunrise hatten vor einigen Tagen bekannt gegeben, die Surfgeschwindigkeiten im Internet zu erhöhen und Datenlimiten aufzuheben. Salt beschloss, den Geschäftskunden für die Umstellung auf Homeoffice den unlimitierten Zugriff auf das mobile Internet bis Ende Mai 2020 ohne zusätzliche Kosten anzubieten. (sda)
15:41
Systemzusammenbruch: Zürcher Spitäler seien noch weit davon entfernt
Die Zürcher Gesundheitsdirektorin Natalie Rickli (SVP) hat am Dienstag betont, dass es im Kanton Zürich derzeit genügend Spitalbetten für Corona-Patienten gebe.Dies gilt auch für schwere Fälle, die auf die Intensivstation müssen. «Wir sind noch weit davon entfernt, dass das System zusammenbricht», sagte Rickli in einem Interview mit Radio1.Im Hintergrund prüft die Gesundheitsdirektion aber mehrere Möglichkeiten, mit denen auch in den kommenden Wochen sicher genügend Betten zur Verfügung gestellt werden können. Man erwäge etwa, unterirdische Anlagen in Betrieb zu nehmen, sagte Rickli. «Wir prüfen auch die Variante Turnhalle oder Hotel.» (sda)
15:37
Helvetic stellt Flugbetrieb ein
Die Schweizer Airline Helvetic legt ihre gesamte Flotte per sofort still – temporär. Wie der «Blick» mit Bezug auf eine internen Mitteilung berichtet, werden die Märzlöhne gemäss normal ausbezahlt. Danach gelte Kurzarbeit. Die Liquidität sei aber gesichert.
15:13
Thema Asyl
Frage zum Asylbereich: Es heisst, die Platzverhältnisse in den Asylzentren seien ok, aber verschiedene NGO kritisieren, dass Sicherheitsabstände nicht gewährleistet werden können.
Susanne Kuster, Stellvertretende Direktorin des Bundesamt für Justiz, sagt, dass sie im Moment keine Zahlen habe, um die Frage beantworten zu können. Da müsse man sich an das Staatssekretariat für Migration wenden.

Damit endet der heutige Point de Presse, die Journalisten haben keine weiteren Fragen.
15:02
Thema desifizierte Strassen
Aus dem Ausland sieht man immer wieder Bilder, wie Strassen desinfiziert werden (so wie oben in Brasilien). Ist das nur Spektakel oder bringt's auch was?«Ich würde dies vorallem dem Spektakel zuschreiben. Das mag auf den Fernsehbildern gut ankommen, aber der Nutzen davon, würde ich behaupten, ist sehr gering», sagt Mathys. Und ergänzt lapidar: «Die wenigsten Menschen streichen mit dem Gesicht über die Strasse.»
15:00
Wie viele sind in der Schweiz genesen?
Weshalb veröffentlicht der Bund keine Zahlen von genesenen Patienten?

«Ich wundere mich immer wieder wegen dieser Frage», erklärt Mathys. Bei einer Grippe frage man sich dies ja auch nicht. Es sei grundsätzlich einfach: Entweder man sterbe am Coronavirus oder man genese.
14:56
Thema Zahlen
Einzelne Kantone stellen Zahlen als Datensätze möglich, ist das auch national möglich?
Sind die Schweizer Zahlen überhaupt vergleichbar international?

Erstens: Man teste verschiedene Möglichkeiten der Darstellung der Fälle. Man arbeite daran, Wissenschaftler anonymisierte Daten zur Verfügung zu stellen, damit sie mit ihnen arbeiten können.
Zweitens: «Es ist nicht so, dass die Zahlen der einzelnen Länder absolut nicht vergleichbar sind», sagt Mathys. In der Schweiz werde sehr viel getestet, etwa 8000 Tests pro Tag. Das sei relativ viel im Vergleich zu anderen Ländern. Aber: «Kein Land weiss tatsächlich wieviele Leute tatsächlich infiziert sind», so Patrick Mathys. Man wisse in etwa, wie viele Fälle man habe. Zudem sei ein neues Sentinellasystem geplant, mit dem Hochrechnungen auf die gesamte Population möglich sind. Zudem werden ein Spital-Sentinellasystem eingerichtet, um detaillierte Daten zu hospitalisierten Patienten zu erhalten.
14:50
Thema Bluttests
In Zürich werde derzeit mit Bluttests experimentiert. Welchen Nutzen sieht das BAG darin?
Man sei daran sehr interessiert, sagt Mathys. Allerdings würden diese Tests erst an Bedeutung gewinnen, wenn die erste Welle vorbei sei. Weil man mit ihnen auch rückwirkend sehen könne, wer alles infiziert war.
14:45
Schliessung der Baustellen im Tessin
Die Schliessung von Baustellen im Tessin war nicht explizit Thema an der Sitzung mit den Sozialpartnern, erklärt Boris Zürcher vom Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO). Allgemein habe man sich aber über das Thema unterhalten. Zürcher beschreibt das Treffen als «Meinungsaustausch», der in Zukunft noch häufiger stattfinden sollen – auch in halboffiziellem Rahmen.
14:41
Wie ist es mit Wohnungs-Kündigungen?
Dürfen noch Wohungs-Kündigungen ausgesprochen werden?
Martin Tschirren sagt, dass man eben darüber noch in der Taskforce diskutieren müsse.
14:34
Erwerbsausfall für Taxifahrer ist derzeit wohl nicht abgedeckt
Taxifahrerinnen und Taxifahrer sind auch Selbstständigerwerbende. Hat diese Gruppe auch einen Anspruch auf Erwerbsausfall und welche Möglichkeiten gibt es allgemein, um an Geld zu kommen, will eine Journalistin wissen.
Boris Zürcher vom Seco sagt, dass es für Selbstständige zwei Arten gibt, wie sie zu Geld kommen können. Einerseits über den Corona-Erwerbsersatz oder andererseits die Kurzarbeit. Der Corona-Erwerbsersatz decke die Folgen dessen ab, was der Bundesrat entschieden hat, beispielsweise eine Betriebsschliessung. «Aktuell wäre ein Taxifahrer, dem die Kunden wegfallen, derzeit von der Erwerbsersatzordnung wohl nicht abgedeckt. Aber wir sind derzeit daran das noch genauer zu besprechen.»
14:28
Flacht die Kurve ab?
Der Tessiner Kantonsarzt Giorgio Merlani sagte im Radio SRF, nach über vier Wochen Kampf gegen das Coronavirus habe er eine leichte Verlangsamung der Ausbreitung festgestellt. Im Bund sind die Zahlen ebenso nicht stärker angestiegen. Lässt sich von einem Trend sprechen?
Antwort: «Nein, davon würde ich nicht sprechen», sagt Patrick Mathys vom BAG. «Wir dürfen nicht vergessen, wir hatten ein Wochenende hinter uns, das kann die Zahlen beeinflussen. Wir haben Hoffnung, aber es braucht es jetzt noch Zeit, damit wir schlüssige Aussagen machen können.»
14:26
Liquidität ist gewährleistet
Reicht das von Bundesrat gesprochene Geld bei der Kurzarbeit? Boris Zürcher sagt, dass der Bund keine Szenarien vorgenommen hatte. Man habe lediglich Erfahrungen aus der Krise von 2009. Die Liquidität sei aber jederzeit gewährleistet. Die Arbeitslosenversicherung zum Beispiel erhalte auch zusätzlich sechs Milliarden, so Zürcher. Alle getroffenen Massnahmen reichen sicher für die nächsten zwei, drei Monate.
14:25
Thema Selbständige
«Gibt es Gruppen von Selbständigerwerbenden, die von den Leistungen des Bundes ausgeschlossen sind?»
Jene mit einer Arbeitgeber-ähnlichen Stellung, die zum Beispiel eine GmbH oder AG besitzen, zahlen bisher zwar Arbeitslosenbeträge, haben aber keinen Anspruch auf Gelder. Das wurde nun geändert. Es soll eine pauschale Entschädigung geben. Dabei geht es nicht darum, die Fixkosten des Unternehmens zu decken, sondern den Lebensunterhalt der einzelnen Personen. Für die Fixkosten gebe es andere Instrumente.
14:18
Thema Tests und Masken
Ein Journalist fragt, ob es noch zusätzliche Wissenschaftler gäbe, die zur Konsultation beigezogen werden.
Mathys präzisiert, dass das BAG bereits mit Wissenschaftler zusammenarbeite. Und es sei in der Wissenschaft nunmal so, dass es auch unterschiedliche Meinungen gebe. Er reagiert damit auch auf die Kritik von anderen Experten, wonach der Bund zu wenige Wissenschaftler beiziehe.
14:17
Fragen der Journalisten
Eine Journalistin fragt, wieso es unterschiedliche Angaben zu den Todeszahlen gebe.
Patrick Mathys sagt, dass man nur die Zahlen publiziere, die dem BAG von den Kantonen gemeldet werde. Woher andere Angebote ihre Zahlen habe, sei ihm nicht bekannt. Er habe sie auch nie mit den offiziellen Zahlen verglichen.
14:15
Geplante Rückholaktionen
Die Rückholaktion des Aussendepartements EDA läuft auf vollen Toren, so Hans-Peter Lenz, Leiter des Krisenmanagementzentrum. Noch am Dienstag kehrt eine Maschine mit Schweizer Touristen aus Costa Rica zurück. Ein weiterer Flug kommt aus Marokko. Am Mittwoch ist ein Flug aus Kolumbien geplant, am Donnerstag ein weiterer aus Peru. Er weist daraufhin, dass er von Personen und nicht von nur von Schweizer Touristen spricht. Das habe damit zu tun, dass man die Flugzeuge soweit wie möglich füllen wolle. Die noch verfügbaren Plätze würden deshalb anderen europäischen Staat angeboten, um deren Bürger heimzufliegen. Umgekehrt gelte dieselbe «gelebte Solidarität.» So seien am Montag drei Personen mit einer ausländischen Airline aus Gambia zurückgekehrt.Die grösste Rückholaktion aller Zeiten geht in auch in der zweiten Wochenhälfte weiter. Bis Ende März sind Flüge aus Senegal, Chile, Argentinien und Peru geplant. Nach Angaben des EDA vom Montag sitzen insgesamt 15'000 Schweizer Touristen im Ausland fest.
14:13
3000 melden sich freiwillig für Armeeeinsatz
Raynald Droz, Brigadier, Stabschef Kommando Operationen VBS, gibt bekannt, dass sich 3000 Armeeangehörige freiwillig für einen Einsatz im Kampf gegen das Coronavirus gemeldet haben. Eingesetzt werden können nur 100 Freiwillige.Diese seien gemäss ihren Fähigkeiten und den Bedürfnissen der Armee ausgewählt worden, sagte Droz. Der Stabschef Kommando Operationen dankte aber auch allen übrigen Freiwilligen. Das Engagement der jungen Leute sei eine positive Nachricht.Insgesamt sind inzwischen 3000 Armeeangehörige im Einsatz, vor allem im Sanitätsbereich. Der Schwerpunkt des Einsatzes liegt laut Droz in der Romandie und in der Region St.Gallen.Am Dienstag ist zudem die Planung für einen Unterstützungseinsatz für das Grenzwachtkorps angelaufen. Dafür werden 50 Militärpolizisten eingesetzt, wie Droz sagte. Die Profis werden zusammen mit Grenzwächtern auf Patrouillen geschickt. Der Planung des Einsatzes dauert ungefähr drei Tage. (sda)
14:11
Viele offene Fragen bei Mietangelegenheiten
Eingemietete Läden, die ihre Miete nicht mehr zahlen können, Vermieter, die nichts erhalten: Die Situation im Wohnungsmarkt ist während der Coronakrise angespannt. Das oberste Ziel des Bundes ist es, eine Flut von Gerichtsverfahren und Vertragskündigungen zu verhindern, so Martin Tschirren, Direktor des Bundesamts für Wohnungswesen (BWO).

«Die einfachste, sinnvollste und naheliegendste Option ist es, wenn Mieter und Vermieter miteinander reden.» Betroffene sollten bilaterale Lösungen suchen.

Auf Behördenstufe hat am Dienstag ein runder Tisch mit verschiedenen Akteuren stattgefunden. «Alle sind sich der schweigen Lage auf dem Mietmarkt bewusst», sagte Tschirren. Es gebe aber nicht in allen Fragen eine Übereinstimmung.

Wirtschaftsminister Guy Parmelin setzt deshalb nun eine Taskforce unter der Leitung des BWO ein. Sie hat laut Tschirren den Auftrag, dem Bundesrat rasche Lösungsvorschläge zu unterbreiten. Am Tisch sässen Vermieter- und Mieterorganisationen, Kantone und Städte.
14:07
Umzüge schwierig
Martin Tschirren, Direktor Bundesamt für Wohnungswesen WBF, sagt, die Rahmenbedingungen für Umzüge seien momentan sehr anspruchsvoll. Die Vermieter raten von Umzügen ab, es sei aber möglich, wenn es nötig sei. Es gibt derzeit also keinen Umzugsstop auf Bundesebene. Viele Kantone rieten aber davon ab, in der aktuellen Situation umzuziehen. «Das Einhalten der Hygienevorschriften und sozialer Distanz sind sehr schwierig einzuhalten.»
14:04
400'000 Anträge auf Kurzarbeit
Die zur Auszahlung anstehenden Märzlöhne für Betriebe mit Kurzarbeit oder Anträgen dafür sind gesichert. Den Beschäftigten werden sie aber eventuell verspätet ausbezahlt. Es sollte sich aber lediglich um einige Tage handeln, so Boris Zürcher vom Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco). Derzeit liegen seiner Direktion für Arbeit rund 400'000 Anträge für Kurzarbeit vor. Knapp 27'000 Unternehmen haben sie gestellt. Damit ist für acht Prozent der Beschäftigten in der Schweiz Kurzarbeit Tatsache oder beantragt.Die Kurzarbeit ist regional und nach Branchen unterschiedlich verteilt. So sind im Tessin 28 Prozent der Betriebe betroffen. Und im Gastgewerbe haben ein Drittgel der Betriebe Kurzarbeit oder diese beantragt.Die Kurzarbeitsentschädigungen werden den Arbeitgebern ausbezahlt, welche sie den Versicherten überweisen. Hie und da kann es zu Zahlungsverzögerungen kommen, wie Zürcher erklärte. Die Arbeitsämter müssten aktuell noch einen ganzen Berg von Anträgen abtragen.
14:02
Beunruhigende Zahlen in Europa
Patrick Mathys, Leiter Sektion Krisenbewältigung und internationale Zusammenarbeit BAG, sagt, die Fallzahlen in Europa hätten bedeutend zugenommen. In der Schweiz sind es knapp 9000 Fälle. Insgesamt gebe es 71'000 negativ getestete Fälle.
14:00
Es geht los
Die Medienkonferenz des Bundesamts für Gesundheit (BAG) zum Coronavirus startet.
13:57
Pressekonferenz beginnt bald
Um 14:00 Uhr gibt es eine Pressekonferenz auf Fachebene. Mit dabei sind unter anderem Patrick Mathys, Leiter Sektion Krisenbewältigung und internationale Zusammenarbeit BAG und Raynald Droz, Brigadier, Stabschef Kommando Operationen VBS.

13:47
Rückholaktion angelaufen – 750 Heimkehrende erwartet
Bis am Donnerstagmorgen holt das Eidgenössische Departement für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) in zunächst drei Flügen rund 750 in der Schweiz wohnhafte Personen nach Hause zurück. Sie hatten wegen der Coronakrise in Südamerika festgesessen.

Der erste Rückholflug wurde am Dienstagnachmittag um 14.50 Uhr am Flughafen Zürich erwartet, wie das EDA am Mittag mitteilte. Das Flugzeug startete in San José in Costa Rica. Zur Mission abgeflogen war es von Zürich aus am Sonntag.

Weitere Landungen von Rückholflügen erwartet das EDA am Mittwoch- und Donnerstagmorgen. Ein Flugzeug aus Bogotà in Kolumbien soll am Mittwoch um 7.45 Uhr in Zürich eintreffen. Rückkehrerinnen und Rückkehrer aus Lima in Peru sollen am Donnerstag um 9.20 Uhr landen. Die Heimgekehrten müssen zehn Tage in Quarantäne.

In den kommenden Wochen plant das EDA Dutzende zusätzliche Flüge nach Lateinamerika, Asien und Afrika. Im Vordergrund stehen zunächst Destinationen auf diesen drei Kontinenten. Die entsprechenden Länder wird das EDA bekannt geben, sobald die Abklärungen mit den Airlines getroffen und die diplomatischen Vertretungen vor Ort Bescheid wissen.

12:37
Aargauer Regierungsrat positiv getestet
Der Aargauer Regierungsrat Urs Hofmann ist am Montag positiv auf das Coronavirus getestet worden. Auch der Aargauer Polizeikommandant Michael Leupold hat das Virus.Regierungsrat Hofmann und Polizeikommandant Leupold befänden sich in Selbstisolation, es gehe ihnen den Umständen entsprechend gut, teilte die Aargauer Staatskanzlei am Dienstag mit. Diverse Personen, die mit ihnen Kontakt hatten, befinden sich in freiwilliger Selbstquarantäne.Urs Hofmann, Vorsteher des Departements Volkswirtschaft und Inneres, unterzog sich am Montag aufgrund gewisser Krankheitssymptome einem Coronavirus-Test. Dieser verlief positiv. Bereits letzte Woche war Michael Leupold, Kommandant der Kantonspolizei positiv getestet worden.
12:28
8836 Fälle in der Schweiz
Die Zahl der Coronavirus-Erkrankungen in der Schweiz nimmt weiter rasch zu. Am Dienstagmittag gab es bereits 8836 bestätigte Fälle. Das sind 776 mehr als noch vor 24 Stunden. Mindestens 86 Personen sind verstorben, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) mitteilte.

Betroffen seien nun alle Kantone der Schweiz und das Fürstentum Liechtenstein, schreibt das BAG. Bisher habe es 86 durch Covid-19 verursachte Todesfälle in der Schweiz gegeben. Weitere 4 Todesfälle sind möglicherweise auf Covid-19 zurück zu führen - ein Laborresultat liege jedoch nicht vor.

12:24
Hotelplan verlängert Reisestopp bis 30. April
Der Reiseveranstalter Hotelplan Suisse setzt sein Reiseprogramm neu bis 30. April aus. Zuvor galt der Stopp bis 19. April. Grund sind die Entwicklungen in der Coronavirus-Krise.Damit würden alle bis zum genannten Datum gebuchten Pauschalreisen sowie Reservationen von Ferienwohnungen und Ferienhäusern kostenlos annulliert, teilte die Migros-Reisetochter am Dienstag mit.Einzelleistungen, die bei Hotelplan Suisse gebucht worden seien, werden ebenfalls annulliert. Dazu gehören etwa einzelne Flüge. Dem Kunden würden in diesem Fall die Rückerstattungen des Leistungsträgers vergütet. Neubuchungen nimmt Hotelplan erst wieder für Ferien ab 1. Mai entgegen.
12:14
UPC schaltet alle Kindersender kostenlos frei
Ab Mittwoch will UPC den Kindern trotz den momentan schwierigen Umständen «ein spannendes Unterhaltungsprogramm» bieten. Ausserdem wird mit RTL UHD ein neuer Sender aufgenommen.

Die Freischaltung der Kinderkanäle erfolge automatisch und gelte für alle Digital TV-Kunden, wie UPC am Dienstag mitteilt. Das Angebot gelte bis zum 6. Mai. Folgende Sender sind ab Mittwoch frei zugänglich: Boomerang, Caroon Network, Disney Junior, Disney XD sowie Disney Channel, Junior, Boeing France, Canal J, Nickelodeon und Nickelodeon Junior sowie TiJi.

Gleichzeitig erweitere UPC ihr Entertainment-Angebot um den neuen Sender RTL UHD mit Serien wie «Gute Zeiten, schlechte Zeiten» oder «Deutschland sucht den Superstar» ab der dritten Liveshow. (sku)

11:18
Bund ruft zum Spenden von privaten Schutzmasken auf
Wer zu Hause zu viele Schutzmasken vorrätig hat, könnte diese an verschiedene Gesundheitseinrichtungen spenden. Das empfiehlt der Bund. Solche Masken sind seit Wochen und weltweit ein rares Gut.

«Personen, die viele Masken zu Hause haben, könnten sie zum Beispiel den lokalen Pflege- oder Altersheimen schenken. Dort werden sie gebraucht», twitterte das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Dienstagvormittag. Daniel Koch hatte die Empfehlung tags zuvor bereits an einem Point de Presse geäussert.

Am Wochenende hatte das Labor Spiez zehn Millionen alte Hygienemasken der Privatwirtschaft trotz abgelaufenem Verfallsdatum freigegeben. Das Labor prüft derzeit auch eine mehrfache Verwendung von Schutzmasken. (sda)


11:15
Aargauer Polizeikommandant infiziert
Der Aargauer Polizeikommandant wurde positiv auf das Coronavirus getestet und befindet sich zu Hause in Selbstisolation.

Wie die Tageszeitung «Blick» heute berichtet, hat sich der Aargauer Polizeikommandant Michael Leupold (52) mit dem Coronavirus infiziert und befindet sich nun bei sich zu Hause in Selbstisolation. Dies bestätigte ein Mediensprecher der Kapo Aargau. Leupold wurde bereits am vergangenen Samstag positiv auf das Virus getestet. Es gehe ihm den Umständen entsprechend gut, teilt die Kantonspolizei Aargau mit.
11:05
Zahl der Ansteckungen in Zürich auf 1211 gestiegen
Die Zahl der Corona-Infizierten im Kanton Zürich steigt weiter. Bis am Dienstagvormittag sind 1211 Personen positiv getestet worden, wie die Gesundheitsdirektion auf ihrer Website schreibt.

Das sind 143 mehr als am Vortag. Bis heute starben im Kanton Zürich fünf Personen an den Folgen der Virusinfektion. Die Verstorbenen waren zwischen 78 und 97 Jahre alt.

10:39
Tessin: Weitere fünf Todesfälle innert 24 Stunden
Im Kanton Tessin sind in den letzten 24 Stunden weitere fünf Personen an den Folgen der Infektion mit dem Coronavirus gestorben. 46 Personen haben sich neu infiziert, wie die Behörden am Dienstag mitteilten.

Insgesamt sind damit im Kanton Tessin 1211 Personen mit dem Coronavirus infiziert. 53 Menschen sind an der durch das Virus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. (sda)

8:42
Verbier wird nicht unter Quarantäne gestellt
Das Val de Bagnes im Wallis mit dem Wintersportort Verbier wird trotz Forderungen von Ärzten nach zahlreichen Coronavirus-Fällen in der Region nicht unter Quarantäne gestellt. Dies hat die Walliser Kantonsregierung beschlossen.Der Walliser Staatsrat entschied nach Gesprächen mit dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) und der Gemeinde Bagnes, auf eine Ausgangssperre zu verzichten, wie die Regierung am Montagabend mitteilte.Zuvor hatten Ärzte in Verbier gefordert, den Ort und das ganze Val de Bagnes wegen des Coronavirus unter Quarantäne zu stellen. Sie hielten die Region für einen der grösseren Infektionsherde in der Schweiz.
6:35
Droht eine Ausgangssperre ab 18 Uhr?
Laut dem «Tagesanzeiger» ist eine Ausgangssperre in der Schweiz nicht definitiv vom Tisch. Diese würde eine Option bleiben. Falls das Ausgehverbot käme, würde der Bundesrat das Verbot in zwei Schritten verordnen, schreibt die Zeitung.

Der Bund prüft derzeit via Handy-Metadaten, ob sich die Bevölkerung an die Verordnungen halte und es tatsächlich zu weniger Kontakten im öffentlichen Leben komme. Falls der Bund zum Schluss käme, dass die bereits getroffenen Massnahmen noch nicht ausreichten, würden weitere Verschärfungen kommen.

Laut «Tagi» sieht der Plan der Bundesverwaltung folgendermassen aus: In einer ersten Stufe würde eine Ausgangssperre täglich ab 18 Uhr verhängt. Falls dies nicht genügen würde, könnte eine ganztägige Ausgangsperre folgen.

Dass der Bund genügend Mittel zur Überwachung hat, schreibt der «Chaos Computer Club» auf Twitter: «Der Bund ist ohne weiteres in der Lage, die Handypositionsdaten der gesamten in der Schweiz ansässigen Bevölkerung zu überwachen» und appelliert an die Bevölkerung: «Folgt endlich den Regeln des BAG!»
6:18
«Von EDA angekündigte Sonderflüge sind wichtig»
In den Augen von Dieter Zümpel, Chef von DER Touristik Suisse, sind die vom Aussendepartement EDA geplanten Sonderflüge für wegen des Coronavirus im Ausland festsitzende Schweizer Reisende wichtig. Das reguläre Flugangebot nehme rapide ab.Auch wenn die Kunden zwar für die Kosten für ausserordentliche Rückreisen selbst aufkommen müssten, leiste die Branche aus finanzieller Sicht «Enormes», sagte Zümpel. Die Reisebüros erledigten die anspruchsvolle und aufwendige Organisation von alternativen Rückreisen «praktisch ohne Entschädigung».Hinzu kämen Rückerstattungen für abgesagte Pauschalreisen. Zümpel appellierte an die Fluggesellschaften, diese finanzielle Belastung mitzutragen. Vom Bund fordere die Reisebranche, dass nicht mehr durchführbare Reisen mit Gutscheinen mit Staatsgarantie kompensiert werden könnten, «zur Sicherheit unserer Kunden».Das Aussendepartement EDA startete Anfang Woche die grösste Rückholaktion aller Zeiten. Rund 17'000 Reisende aus der Schweiz sind nämlich nach wie vor im Ausland blockiert. Laut EDA-Krisenmanager Hans-Peter Lenz sind vor allem jene problematisch, die in abgelegenen Gebieten ausserhalb der Hauptstädte festsitzen.Flugzeuge unterwegsBereits am Sonntag startete ein Flugzeug nach San José in Costa Rica. Am Montagabend war ein Airbus A-340 der Edelweiss Richtung Bogotà unterwegs. Für Dienstag ist ein Flug nach Lima in Peru geplant.Insgesamt 750 Personen sollen so zurückgeholt werden. Innerhalb der nächsten beiden Wochen sollen sämtliche Kontinente angeflogen werden, sagte Lenz. Zudem werde der Rhythmus der Flüge erhöht. Seines Wissens leiste der Bund für ausserordentliche Flüge eine Vorfinanzierung, nehme aber danach eine Weiterverrechnung an die Kunden vor, sagte Zümpel. (sda)
20:15
Schüler wollen keine Abschlussprüfung
Eine Petition von Schülerinnen und Schülern verlangt, dass 2020 in der Schweiz keine Abschlussprüfungen stattfinden sollen. Stattdessen solle der Schnitt aus den vergangenen fünf oder sieben Semestern als Abschlussnote festgelegt werden.

Die Initianten nennen drei Gründe für ihre Forderung:

1. Man wolle nicht mit dem ÖV zur Prüfung fahren und sich mit anderen in einen Raum begeben.

2. Die Prüfungsvorbereitung sei chaotisch und viele hätten Existenzängste.

3. Viele Schülerinnen und Schüler würden zuhause Geschwister hüten und andere Aufgaben erledigen.

Am ersten Tag haben bereits über 20'000 Personen die Petition unterschrieben. (cma)
19:38
Swiss bietet reine Frachtflüge an
Die Airline Swiss führt bei der Rückholaktion des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) vom Bund mitfinanzierte Flüge durch. Sie stellt Besatzungen und Langstreckenflugzeuge. Im weiteren bietet das Unternehmen seit Montag reine Frachtcharterflüge an.Welche Rückholflüge die Swiss durchführt, war am Montag beim EDA noch in Abklärung, wie das Unternehmen mitteilte. Der Bund will die Rückkehr von bis zu 17'000 wegen des Coronavirus im Ausland festsitzenden und in der Schweiz wohnhaften Personen ermöglichen.Des weiteren bietet die Swiss reine Frachtcharterflüge an, da das Passagiergeschäft praktisch zum Erliegen gekommen ist. Die Frachtsparte startet noch in der laufenden Wochen mit zwei Flugzeugen in Richtung Hongkong, die nur Waren transportieren. (sda)
18:33
Erster Covid-19-Todesfall im Kanton St. Gallen
Im Kanton St. Gallen ist es am Montag zum ersten Todesfall wegen der Lungenkrankheit Covid-19 auf Kantonsgebiet gekommen. Nach Angaben der Staatskanzlei litt der Mann an verschiedenen Vorerkrankungen. Er war 86 Jahre alt. Aufgrund des Persönlichkeitsschutzes macht der Kanton keine weiteren Angaben. (zap/sda)

18:19
Finanzdelegation stimmt 30,7-Milliarden-Notkrediten zu
Die Finanzdelegation der eidgenössischen Räte (FinDel) gibt grünes Licht für die vom Bundesrat beschlossenen dringlichen Kredite im Umfang von 30,7 Milliarden Franken. Damit sollen die negativen Folgen des Coronavirus auf die Wirtschaft abgefedert werden.

«Wir unterstützen die Massnahmen des Bundesrats», sagte Ständerat Peter Hegglin (CVP/ZG), Präsident der FinDel, am Montagabend vor den Bundeshausmedien. Die FinDel anerkenne deren Dringlichkeit und die Wirksamkeit der vorgesehenen Instrumente an. Deshalb würden alle beantragten Vorschüsse bewilligt.

Das Parlament wird die von der FinDel freigegebenen Kredite voraussichtlich im Rahmen einer ausserordentlichen Session nachträglich genehmigen. (zap/sda)
18:17
Schweizer Börse mit Kursrutsch zum Wochenstart
Der Schweizer Aktienmarkt hat einen äusserst schwachen Start in die neue Woche erwischt. Unverändert dominierte das Coronavirus die Nachrichtenlage und damit das Geschehen. Ein von der US-Notenbank angezetteltes Zwischenhoch verpuffte schnell. Die amerikanischen Währungshüter gingen auf Ganze und kündigten praktisch unbegrenzte Anleihekäufe an.

Das «Whatever it takes» hilft aber nicht, Fabriken wieder hochzufahren, erklärten Händler. Für eine nachhaltige Erholung könne nur Besserung in der Coronakrise sorgen. Oder die Aussicht auf die baldige Zulassung eines Medikaments oder Impfstoffs.

Der Schweizer Leitindex SMI fiel am Montag um 5,37 Prozent auf 8'160,79 Punkte. Der deutsche Leitindex Dax sank mit minus 2,1 Prozent vergleichsweise moderat. Der französische CAC40 büsste 3,3 Prozent ein und der britische FTSE100 4,3 Prozent. (zap/awp/sda)

17:51
Tessin widersetzt sich dem Bund
Der Tessiner Regierungsrat hält an den am Wochenende verabschiedeten Massnahmen fest. Diese sehen eine Schliessung aller Industriebetriebe bis zum 29. März vor. Die Massnahme sei nicht vereinbar mit Bundesrecht, hielt Martin Dummermuth, Direktor des Bundesamts für Justiz, am Montagnachmittag an einer Pressekonferenz fest. Man stehe in Gesprächen mit der Tessiner Regierung und versuche, eine Lösung zu finden.

Auf der Homepage des Kantons hat der Regierungsrat festgehalten, weshalb er an seinen Massnahmen festhält. In ihrem Entscheid stütze sich die Regierung auf das Epidemiegesetz, heisst es da. Zudem beruft sich die Kantonsregierung auf den Notstand im Kanton Tessin. Sie habe sich aufgrund der speziellen Situation im Kanton, in dem die Coronavirus-Fälle schnell und stark zunehmen, zur Massnahme entschlossen. (ram/sda)
17:42
Grünes Licht für alte Schutzmasken
Die Versorgung mit Schutzmasken in der Schweiz ist für eine gewisse Zeit sichergestellt. Grund sind zehn Millionen alte Hygienemasken der Privatwirtschaft, welche das Labor Spiez am Wochenende trotz abgelaufenem Verfallsdatum zum Einsatz freigegeben hat. Sie werden nun durch die Armeeapotheke verteilt, wie das Bundesamt für Bevölkerungsschutz (Babs) am Montag mitteilte. Damit würden die Engpässe bei diesem Produkt zumindest temporär etwas entschärft.Laut dem Bund können die Schutzmasken derzeit länger als nach Standardnorm vorgesehen (zwei bis vier Stunden) getragen werden und müssen damit weniger oft gewechselt werden. Gemäss Richtlinien des Bundesamts für Gesundheit (BAG) können sie bis zu acht Stunden getragen werden, auch wenn sie feucht sind. Das Labor Spiez prüft derzeit auch eine mehrfache Verwendung von Schutzmasken. Eine solche ist grundsätzlich nicht vorgesehen. Bei allen zur Diskussion stehenden Lösungen handle es sich um reine Notlösungen, die nur im Ausnahmefall angewendet werden dürften, schreibt der Bund. (ram/sda)
17:28
Erster Todesfall im Kanton Solothurn
Im Kanton Solothurn ist es zum ersten Todesfall wegen des Coronavirus gekommen. Ein 90-jähriger Mann verstarb an einem Standort der Solothurner Spitäler AG am Montag an den Folgen der Infektion. Er litt bereits vor der Infektion mit Covid-19 an mehreren schweren Vorerkrankungen, wie die Solothurner Staatskanzlei mitteilte. Im Kanton sind 95 Coronavirus-Fälle gemeldet. (ram/sda)
17:25
Tessin hält an Verbot für Ältere fest
Der Tessiner Regierungsrat hält an den am Sonntag verabschiedeten Massnahmen fest. Diese verbieten es über 65-Jährigen, selbst Einkäufe zu erledigen. Der Regierungsrat stützt sich in seinem Entscheid auf das Epidemiegesetz, wie er in einer auf der Homepage des Kantons publizierten Mitteilung schreibt. Zudem beruft sich der Regierungsrat auf den Notstand im Kanton Tessin.Die Regierung habe sich aufgrund der starken Zunahme der Erkrankungen im Kanton Tessin zu den verschärften Massnahmen entschlossen. Die Massnahmen seien in Absprache mit dem Kantonsarzt ergriffen worden. (ram/sda)
17:23
Kurzarbeit in jedem fünften KMU
Die Schweizer KMU werden durch die Massnahmen zur Eindämmung des Coronavirus hat getroffen. Jedes fünfte Unternehmen habe bereits auf Kurzarbeit umgestellt, wie eine Umfrage des Marktplatzbetreibers Visable ergab. Demnach rechnen knapp zwei Drittel der KMU (58 %) mit kleinen Umsatzeinbussen und gar ein Viertel (25 %) mit enormen Einbussen, wie es einer Mitteilung am Montag heisst.

Als Hauptproblem wurde von den befragten Unternehmen die starke Verunsicherung der Kunden genannt. Dies sei von 71 Prozent der angegeben worden. Vermehre Krankheitsfälle im Betrieb wurden von 11 Prozent angeführt. Mehr als die Hälfte habe auch bereits eine tiefere Nachfrage der Kunden gespürt, rund ein Viertel beklagt sich über Lieferengpässe bei der Beschaffung. Engpässe würden dabei eher aus Europa bemerkt, Umsatzprobleme wegen der Abhängigkeit vom chinesischen Markt würden hingegen weniger gespürt. (ram/awp/sda)

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