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Interview

Coronavirus, Notstand, Ausgangssperre: Was macht das mit unserer Psyche?

Die Isolation führt zu Angst und psychischen Störungen. Der Ostschweizer Psychiater Gunter Grein rät, den Notstand so schnell wie möglich aufzuheben.

Bruno Knellwolf / CH Media



In der Schweiz ist eine Ausgangssperre angedroht. Was macht die Isolation mit unserer Psyche?
Gunter Grein: Wenn es zu einer Ausgangssperre und der dazugehörenden Isolation kommt, kann das zu mehreren psychischen Störungen in der Bevölkerung führen. Es besteht das Risiko, dass Menschen eine komplexe posttraumatische Belastungsstörung entwickeln. Das kennzeichnet sich durch Gefühlsstörungen und Bewusstseinsveränderungen. Auch die Selbstwahrnehmung und jene der Umwelt kann beeinträchtigt werden. Dann kommen auch noch innerfamiliäre Konflikte dazu. Zudem erhöht sich das Risiko, dass bei Ausgangssperre depressive Symptome bis hin zur Suizidalität ansteigen können. Die Krankheitslast der Bevölkerung wird möglicherweise in erheblichen Masse im psychiatrischen Bereich zu verzeichnen sein, nicht nur im infektiologischen. Der Bundesrat tut aus psychiatrischer Sicht gut daran, keine Ausgangssperre auszusprechen.

Gunter Grein, Psychiater und Psychotherapeut

Gunter Grein, Psychiater und Psychotherapeut. Bild: ch media

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Sind alle Menschen von solchen Ängsten und den daraus folgenden psychischen Problemen betroffen?
Die Posttraumatische Belastungsstörung wird ein Grossteil der Menschen ohne gravierende, langfristige Folgen wahrscheinlich bewältigen können. Das hängt von der sogenannten Resilienz ab, der psychischen Widerstandsfähigkeit eines Einzelnen. Dennoch wird es einen gewissen Prozentsatz an Menschen geben, die mit erheblichen psychischen Problemen zurückbleiben. Es wird auch Fälle geben, bei denen eine posttraumatische Störung erst verzögert auftreten wird.

«Aus psychiatrischer Sicht halte ich es für extrem wichtig, dass solche Massnahmen so schnell wie möglich wieder aufgelöst werden.»

Gibt es eine Gewöhnung an den Notstand?
Gewisse Anpassungen an die Isolation werden bei den meisten Leuten stattfinden. Das gilt aber nicht für alle. Aus psychiatrischer Sicht halte ich es für extrem wichtig, dass solche Massnahmen so schnell wie möglich wieder aufgelöst werden. Im Moment erkenne ich ein deutliches Ungleichgewicht in der Gesundheitsversorgung. Epidemiologen und Virologen dominieren. Ich habe Menschen in meiner Praxis, denen wurden wichtige Untersuchungen im Spital untersagt. Man müsste das gesundheits-ökonomisch ausrechnen, wie viele neue Krankheitsfälle durch diese einseitige Fixierung auf das Coronavirus generiert werden, gerade auch im psychischen Bereich.

Wovor haben die Menschen eigentlich mehr Angst. Vor einer Ansteckung oder vor den staatlichen Massnahmen dagegen?
Bei meinen Patienten habe ich in den letzten Wochen festgestellt, dass bei vielen die Ansteckungsgefahr Angst ausgelöst hat. Die vom Bund eingeleiteten Massnahmen halten die einen für richtig, die anderen für übertrieben. Die erste Gruppe überwiegt. Geplagt werden sie zusätzlich aber von existenziellen Ängsten. Zum Beispiel den Arbeitsplatz zu verlieren, keine neue Stelle zu finden. Bei einigen aber auch keine Nahrung zu erhalten. Bei diesen Patienten schwindet der Glaube daran, dass genug Lebensmittel vorhanden sind, wenn die Massnahmen weiter gehen.

Wie verbreitet sind denn Angststörungen?
Rund 15 Prozent der Normal-Bevölkerung leiden an einer behandlungsbedürftigen Angsterkrankung. Es ist zu befürchten, dass dieser Anteil zumindest kurz- oder mittelfristig je nach Entwicklung der Einschränkungen ansteigt. Der Angst voraus gehen in der Regel Wahrnehmungen, die uns zu Gedanken verleiten, dass etwas gefährlich sein kann. In der Folge kommt das Gefühl von Angst auf, welches sich dann mit körperlichen Krankheits-Symptomen zeigt: Atembeschwerden, Zittern, Missempfindungen im Brustkorb, innere Unruhe und Schwindel. Klinisch muss dann teils auch auf Herzerkrankungen, wie ein Herzinfarkt abgeklärt werden. In einer solchen Krisensituation mit Isolation neigen Leute dazu, sich weiter sozial zurückzuziehen. Sie können dann wegen der psychischen Probleme der Arbeit nicht mehr geregelt nachgehen, haben auch Ängste zurück zum Arbeitsplatz zu gehen. Ich halte es für sehr wahrscheinlich, dass Menschen mit einer Veranlagung für eine Angststörung jetzt über die Schwelle geschoben werden und deutliche Angstsymptome entwickeln können.

Erhalten diese im Moment psychiatrische Betreuung?
Die Psychiater sind inzwischen angehalten, telemedizinische Massnahmen zu ermöglichen. Da gibt es allerdings noch Unklarheiten wegen des Datenschutzes. Ich stelle fest, dass zuletzt 10 bis 30 Prozent der Patienten trotz Hygienemassnahmen in der Praxis Behandlungstermine absagen und teilweise auch auf das Telefon verzichten möchten. Das zeigt einerseits die Verunsicherung und andererseits, dass der persönliche Kontakt in der Psychiatrie sehr wichtig ist.

Was kann man tun, um die Angst zu bekämpfen?
Das kann man aus den Grundprinzipien der psychiatrischen Behandlung ableiten. Auch im Selbstmanagement ist es wesentlich, dass man sein Denkmuster verändert. Der Gedanke, dass die Situation sehr gefährlich ist, muss abgeschwächt und relativiert werden. Das kann man dadurch machen, indem man in seinem Umfeld Dinge anschaut, die funktionieren: Dass man zum Beispiel noch zum Spazieren darf, Lebensmittel einkaufen, ein Buch lesen. Am besten erstellt man eine Positivliste. Wichtig ist auch, die soziale Isolation zu vermeiden, den Kontakt zu anderen Menschen aufrecht erhält, zumindest telefonisch. Wir Menschen sind keine Einzelgänger.

Soll man Medikamente einsetzen?
Psychopharmaka können bei Ängsten helfen, sollten aber nur unter psychiatrischer Begleitung angewendet werden. Viel wichtiger ist es, die Stressfaktoren gar nicht zustande kommen zu lassen. Es ist zu hoffen, dass es nicht zu einer von oben verursachten Isolation kommt.

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28Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • wolge 21.03.2020 07:46
    Highlight Highlight Nun macht man aus dieser Situation ein riesiges psychologisches Problem...

    Dabei gehen wir Jahraus Jahrein ins Büro und müssen uns mit sinnlosen Entscheidungen, unrealistischen Zielen, zu kurzen Terminen, Druck, Stress, Hierarchie, Inkompetenz, Taylorismus, etc. rum schlagen...

    Die psychosomatischen Krankheiten, allen voran Burnouts und Depressionen nehmen stetig zu, die Selbstmordrate ist konstant hoch...

    Kein Hahn schreit danach und niemand unternimmt ernsthaft etwas dagegen...

    Aber die paar Wochen zu Hause sollen nun ein riesiges Problem sein...
  • wolge 21.03.2020 07:14
    Highlight Highlight Keine Ahnung warum viele so ein riesen Ding darum machen...

    Mir geht es bestens!

    Endlich kann ich mal Home Office machen...

    Ausserdem habe ich festgestellt, dass mein Chef via Telefon viel weniger blöd tut als im Büro...
  • Maria Buschor 20.03.2020 18:31
    Highlight Highlight Mein Freund wohnt in Deutschland und ich in der Schweiz. Gemäss virologen können wir uns mehrere Wochen oder sogar Monaten nicht sehen. Ich merke jetzt schon wie ich mit diesen Gedanken zu kämpfen habe.
  • achsoooooo 20.03.2020 11:51
    Highlight Highlight Und was ist mit der psychischen und physischen Belastung des Gesundheitspersonals, das dann nicht mehr alle Personen versorgen kann? Mit dem Verlust geliebter Menschen?

    Lieber jetzt richtig einschränken und sich an die Massnahmen halten, statt ein zweites Italien.

    #flattenthecurve
    #staythefuckhome
  • MarGo 20.03.2020 10:26
    Highlight Highlight Ich denke, für viele wäre eine Isolation aber auch genau das, was sie beruhigen könnte. Zumindest für diejenigen, die momenta noch normal arbeiten aber eigentlich Angst haben, von jedem Passanten angesteckt zu werden...

    die innere Ruhe wieder finden - das finde ich sehr wichtig im Moment... und Freundlichkeit... ein freundliches Wort ist immer wohltuend, in solchen Situationen umso mehr...

    Bleibt gesund und seid lieb zueinander <3
  • Walter F. Sobchak 20.03.2020 09:42
    Highlight Highlight Eine Ausgangssperre ist eine übertriebene Massnahme, sie beschneidet die Rechte jedes Einzelnen zu stark.

    Es ist nicht einzusehen, wer gefährdet ist wenn einzelne Personen oder Personengruppen (gemeinsam Wohnende) nach draussen gehen.
    • Bavaria 20.03.2020 10:49
      Highlight Highlight Danke, endlich ein vernünftig Denkender!
  • Katzen und Faulenzen 20.03.2020 09:38
    Highlight Highlight Sorry, aber ist das jetzt nicht ein bisschen übertrieben? Jeder weiss doch, dass es ein temporärer Zustand ist, es wird wieder vorbeigehen. Der Tag wird kommen an dem wir wieder ganz normal raus dürfen. Wir müssen uns jetzt alle ein wenig zurücknehmen und diesen Zustand akzeptieren. Und bevor böse Kommentare kommen, ich leide selber unter einer generalisierter Angststörung und habe ab und zu auch mal eine Panikattacke.
    • Barthummel 20.03.2020 11:26
      Highlight Highlight Angststörung ≠ Angststörung.
      Aus, "Wir müssen uns jetzt alle etwas zurücknehmen, das geht vorbei", kann sich schnell eine Angstspirale enwickeln.

      "Was, wenn der Zustand viel länger anhält als angekündigt? Was, wenn die Grundversorgung doch noch knapp wird? Was, wenn Grundgüter auf einmal viel teurer werden? Was, wenn mein Erspartes aufgebraucht oder nichts mehr wert ist? Was, wenn wir auf anarchistische Zustände zusteuern?"

      Das alles gab und gibt es noch immer auf der Welt. Je länger der Zustand ahnhält, um so weniger ist der Virus die grosse Gefahr, sondern viel mehr der Mensch.

    • Katzen und Faulenzen 20.03.2020 11:49
      Highlight Highlight @Barthummel
      Ich verstehe was du meinst. Aber das ist jetzt die falsche Einstellung. Was-wäre-wenn-und-es-könnte-schlimm-werden nützt nichts. Wir MÜSSEN positiv denken und bleiben.
    • Barthummel 20.03.2020 12:25
      Highlight Highlight Diese von Fragen geprägten Gedankengänge sind nicht meine eigenen. Sie dienen als Beispiel für eine mögliche Angstspirale bei Mitmenschen, welche in Anbetracht der globalen Ereignisse, welche uns durch die Medien täglich vor Augen geführt werden, nicht nur unbegründete Fantasiegebilde sind. Es gilt sie ernst zu nehmen und darauf einzugehen.

      Wenn an dieser Stelle das Mitgefühl für betroffene endet, was die Blitzer m.M. zum Ausdruck bringen, ist es mit der viel gepriesenen Solidarität nicht weit her. 😐
  • Wandervogel 20.03.2020 09:20
    Highlight Highlight Diese Aussagen weisen aber nicht auf eine sehr gesunde Gesellschaft hin... Im WWII litten die Bürger unter viel grösseren Gefahren und Einschränkungen und überstanden dies relativ gut. Unsere Einschränkung ist es, keine Leute mehr zu treffen und für den Moment den Job nicht oder nur teilweise ausüben zu können, haben aber via Internet auf tausende Bücher, Filme, Podcasts etc Zugriff um uns zu beschäftigen und eine Nahrungsknappheit sowie eine grosse Ansteckungsgefahr beim richtigen Verhalten ist auch nicht vorhanden. Wieso führen wir diese Diskussion bereits nach 4 Tagen Lockdown ultralight?
    • Barthummel 20.03.2020 11:44
      Highlight Highlight Du hast Recht. Um die (psychische) Gesundheit der Gesellschaft steht es tatsächlich schlecht. Nicht erst seit Corona.




    • blueberry muffin 20.03.2020 14:05
      Highlight Highlight Im ersten Weltkrieg überstanden die Personen es so gut, das weltweit der Kommunismus/Faschismus übernahm.
  • Lightning makes you Impotent (LMYI) 20.03.2020 09:13
    Highlight Highlight Wenn es ein Land gäbe, wo man hin kann auf eigene Gefahr und Verantwortung. Wer da ist, weiss um die Gefahr und der der krank ist, dem wird nicht geholfen. Er darf aber in Freiheit leben und darf sich mit anderen Menschen treffen und Spass haben. Ich würde dahin fahren. Fuck Corona!
  • Bavaria 20.03.2020 08:45
    Highlight Highlight Endlich einer der es einsieht - die Notstand-Massnahmen machen die Bevölkerung fertig! Keine sozialen Kontakte pflegen, keine Arbeit mehr, keine Hobbys ausführen etc. Ein Ausgangsverbot würde dann der psychischen und physischen Gesundheit der Bevölkerung extrem mehr zusetzen. Die Massnahmen sollten noch in den nächsten Wochen rückgängig gemacht werden. Dies sollte auch möglich sein, kn China gibt es bereits keine Neuinfektionen mehr und die Lage scheint sich allmählich zu beruhigen und die Wirtschaft wird in Asien wieder angekurbelt. Auch bei uns sollte dies nach Ostern ausgestanden sein.
    • Wandervogel 20.03.2020 10:55
      Highlight Highlight Ja genau, in China gibt es keine Neuinfektionen mehr, vorallem weil die Bürger arbeiten durften, die Hobbys uneingeschränkt ausführen konnten, soziale Kontakte gepflegt haben und kein Ausgangsverbot erhielten...

      Wir haben seit 4 Tagen einen Notstand-light und du siehst bereits die physische und psychische Gesundheit in Gefahr? Was macht ihre alle in drei Wochen? Könnt ihr euch nicht beschäftigen indem ihr Zuhause Sport macht, mit Freunden telefoniert oder chattet und für einmal alleine an die frische Luft geht?
  • Lukas Aurelius 20.03.2020 08:44
    Highlight Highlight Ich leide selber unter rezidivierenden Depressionen und leide ebenfalls unter dem momentanen Zustand. Dazu kommt, dass ich vor 1 Monat an einen neuen Ort gezogen bin, da noch kein soziales Umfeld habe und noch nicht mal meine Wohnung einrichten konnte. Trotzdem sollte man die Kirche im Dorf lassen, wegen ein paar Wochen Heim-Quarantäne gleich auf eine Posttraumatische Belastungsstörung zu schliessen halte ich für übertrieben. Ich denke die psychische Belastung wäre (oder wird) höher, wenn die Spitäler überfüllt sind und die Leute sterben.
    • Barthummel 20.03.2020 11:36
      Highlight Highlight PTBS ist eben eine fieses Ding! Sie zeigt sich oft erst, wenn alles wieder normal ist. Für den betroffenen ist jedoch nichts mehr normal, bzw. ist er nicht in der Lage, wieder in diese heile Welt zurückzufinden. So etwas gilt es ernst zu nehmen und darf nicht runtergespielt werden.

      Die Rufe nach Unverhältnismässigkeit sind denn auch nicht kurzsichtig auf die eigene Freiheit bezogen, wie viele oft suggerieren wollen, im Gegenteil, sie beziehen sich weitsichtig auf das Gemeinwohl und alle Konsequenzen, die sich aus einem Notstand für die Gesellschaft ergeben.


  • Baba 20.03.2020 08:37
    Highlight Highlight "Resilienz" ist das Modewort der Stunde - aber sie scheint nicht vorhanden zu sein. Viele Menschen können ihr Ego nicht mehr zurücknehmen wegen einer Sache, die nun mal einfach grösser ist als das heutzutage so gehuldigte und gehätschelte Individuum.

    Mir geht dieser Tage die britische Losung nicht aus dem Kopf: "Keep Calm and Carry On!" Oder salopper: "Augen zu und durch".

    Mir schiene es jetzt sinnvoller, "Durchhalteparolen/-strategien" zu betonen als so mümümü-Interviews über posttraumatischen Belastungsstörungen! Verflixt nochmal, wir dürfen ZUHAUSE bleiben - ist das denn echt so schlimm?
    • Maya Eldorado 20.03.2020 09:16
      Highlight Highlight Ja, das ist echt schlimm für Menschen mit Belastungsstörungen.
      Das kann bis zum Suizid gehen.
    • nöd ganz. klar #161! 20.03.2020 09:18
      Highlight Highlight Wer darf zu Hause bleiben? Krankenschwestern? Verkäuferinnen? Bauarbeiter?
    • Green Eyes 20.03.2020 09:53
      Highlight Highlight Für mich ist es nicht schlimm zu Hause zu bleiben. Ich bin lieber alleine als unter Menschen. Ich musste dies aber auch lernen.
      Nicht alle können alleine sein. Es gibt sehr viele Menschen, welche durch psychische Erkrankungen, Angststörungen etc. jetzt extrem leiden. Mehr als sonst noch.
      Das hat nichts mit "mümümü" oder das Ego nicht zurücknehmen können zu tun, sondern es ist Realität, auch wenn Du selbst nicht betroffen bist. Dann kannst Du Dich glücklich schätzen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • lily.mcbean 20.03.2020 08:31
    Highlight Highlight Also ich weiss ja nicht wieso alle von Lockdown reden, weil hier wo ich arbeite und lebe gehen eigendlich alle normal zur Arbeit und alle ausser den Restaurants (zt sogar die) arbeiten im Hintergrund weiter 🤷‍♀️
    Der einzige Unterschied: die Türen sind zu.
    • Lightning makes you Impotent (LMYI) 20.03.2020 09:13
      Highlight Highlight Als Single bist am Abend einfach alleine.
    • lily.mcbean 20.03.2020 11:24
      Highlight Highlight Ich kann mir vorstellen für all die Rentner die alleine sind ist diese Situation auch mehr als 💩
    • Barthummel 20.03.2020 11:51
      Highlight Highlight @LMYI
      Keine Sorge. Wenn das so weitergeht, führen Datingapps bald den Corona-Match ein. 🥳

      Positiv getestete können dann zu zweit Abende in der Isolation verbringen. Evt. sinkt dann auch der Anspruch an Äusserlichkeiten, da wortwörtlich wieder die inneren Werte zählen.

      (Vorsicht: Kann Spuren von schwarem Humor enthalten! 😈 )

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