Schweiz
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Daniel Koch, BAG, Lukas Bruhin, Generalsekretaer, Bundesrat  Alain Berset, Pascal Strupler, Direktor BAG, Patrick Mathys, BAG, rechte Seite, von links, mit 12 GDK Mitglieder, ueber die  Vereinheitlichung / Harmonisierung der kantonalen Veranstaltungsverbote, am Mittwoch 4. Maerz 2020 in Bern. (KEYSTONE/Marcel Bieri)

So sah der – in der Realität nicht ganz so – runde Tisch am 4. März aus. Bild: KEYSTONE/archivbild

Berset lädt kurzfristig zum runden Tisch ein: Einigen sich Kantone auf Maskenpflicht?

Der Bundesrat wird sich heute mit den Kantonen treffen. Es soll ausgelotet werden, welche Corona-Massnahmen nötig sind. Auch die Maskenpflicht wird zur Debatte stehen.



Der Bundesrat setzt auf Eigenverantwortung – diese wird aber von vielen Bürgerinnen und Bürgern nicht wahrgenommen. Verschiedene Medienberichte zeigten in den vergangenen Tagen auf, dass die Züge, Trams und Busse wieder voller werden – die Maske vor Mund und Nase aber Seltenheitswert hat. Angesichts steigender Infektionszahlen stellen sich viele die Frage: Funktioniert Eigenverantwortung wirklich oder muss eine Maskenpflicht her?

Heute Abend wird genau diese Frage diskutiert. Bundesrat Alain Berset hat die kantonalen Gesundheitsminister, Kantonsärzte und Vertreterinnen der Konferenz der Kantonsregierungen (KdK) eingeladen.

Letztere sagten jedoch kurzfristig eine Teilnahme ab. Roland Mayer, der Generalsekretär KdK, bestätigt einen entsprechenden Bericht von «Blick». Die Einladung von Bersets Departement sei erst am Freitag gekommen. «Es war zu kurzfristig, um jemanden zu schicken», sagt Mayer zu watson. Er zeigte sich zudem irritiert darüber, dass die Haltungen und Meinungen der Kantonsregierungen angehört werden sollen – diesen aber nicht die zeitliche Möglichkeit gegeben wird, sich intern zu besprechen.

Die Kompetenz zur Bewältigung der Krise liegt seit neun Tagen bei den Kantonen.

Gesprächsrunde soll Flickenteppich verhindern

Bundesrat Alain Berset spricht waehrend einer Medienkonferenz des Bundesrates ueber die Situation des Coronavirus, am Mittwoch, 24. Juni 2020 in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Bild: keystone

Der Tages-Anzeiger berichtete zuerst über den «Krisengipfel», der Artikel dürfte aber wohl grössere Erwartungen an eine Maskenpflicht schaffen als dies der Fall ist. «Der Begriff Krisengipfel ist irreführend», sagt Christian Favre, Sprecher von Bersets Departement. Beim heutigen Treffen mit den Kantonen gehe es um eine Diskussionsrunde, um die Möglichkeiten, Massnahmen und Positionen der Kantone ausloten zu können.

Mit solchen Gesprächen will der Bundesrat für die Kantone eine Koordinationshilfe schaffen, weil die Handlungskompetenz seit dem Ausruf der «besonderen Lage» wieder bei den Kantonen liegt. Ziel sei es, einen Flickenteppich zu verhindern, wenn die Kantone lokale Massnahmen beschliessen.

Viele Kantone wollen keinen Alleingang

Ein nationaler Entscheid zur Maskenpflicht erscheint deshalb heute unwahrscheinlich. Möglich ist aber, dass sich Kantonsvertreterinnen und Kantonsvertreter auf gewisse Massnahmen einigen und diese lokal beschliessen. Die Meinungen dazu unterscheiden sich aber zum Teil massiv, wie der «Sonntagsblick» zeigte.

So sprachen sich nur vier Kantone für eine Maskenpflicht aus, sechs waren dagegen (darunter auch Zürich). Acht Kantone wollen keinen Alleingang und wären damit offen für eine einheitliche Regelung.

Wer sich durchsetzen wird, wird sich am Abend zeigen. Das Innendepartement kündigte an, Ergebnisse zu kommunizieren. Kommt es zu keinem Entscheid, könnte der Bundesrat am Mittwoch selbst handeln – dann trifft sich die Landesregierung zur letzten Sitzung vor den Sommerferien. In der «besonderen Lage» liegt zwar die Kompetenz bei den Kantonen, das Epidemiengesetz erlaubt dem Bundesrat jedoch nach wie vor, «Massnahmen gegenüber der Bevölkerung» zu erlassen.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Orlando Pelosin 30.06.2020 10:53
    Highlight Highlight Was soll den eine Maskenpflicht bringen? Wir sind alle keine Fachleute. Eine Maske die falsch montiert oder zulange getragen wird kann auch krank machen, weil sich im Stoff Bakterien vermehren. In Deutschland herrscht schon lange Maskenpflicht aber die Ansteckungen steigen trotzdem. Falls der Bundesrat eine Pflicht einführt, dann sollten die Krankenkassen die Masken bezahlen.
  • Eiswalzer 29.06.2020 18:24
    Highlight Highlight Was ich nicht verstehe: Parties und Nachtleben (notabene mit Alkohol), bis zu 1000 Personen wieder möglich. Aber gleichzeitig müssen Kulturveranstalter weiter ihrem eigenen Ruin entgegenfiebern und Sportstadien müssen praktisch leerbleiben... Ich ginge wesentlich ruhiger in ein Sportstadion (von mir aus ohne Alkoholausschank und mit Maske), als in einen Club betrunken feiern. So rein virustechnisch. Verstehe das echt nicht.
  • topkek 29.06.2020 17:52
    Highlight Highlight Wieso beschleicht mich nur das Gefühl das die Kantone einfach überhaupt nichts auf die Reihe kriegen? Grundsätzlich finde ich Eigenverantwortung ja gut aber es zeigt sich einfach, dass man dieser Herausforderung nicht gewachsen ist. Hätte der BR im März nicht durchgegriffen, würden die Kantone vermutlich heute noch darüber streiten ob es einen "Lockdown" braucht und wie der aussehen soll. Föderalismus, wir sollten mal reden..

    Und übrigens: «Es war zu kurzfristig, um jemanden zu schicken» Ernsthaft? Aber klar, hat sicher irgendwo einen Cüpli-Apero gegeben dem man dringend beiwohnen musste.
  • Raber 29.06.2020 17:49
    Highlight Highlight Wenn eine Maskenpflicht eingeführt würde, wäre es eigentlich auch sinnvoll, zu kommunizieren wie lange und auf welche Parameter sich diese Maßnahme bezieht. Weil der Virus wird uns noch mindestens bis zur Impfung begleiten, wenn es denn eine gibt. Ansonsten werden wir jetzt Jahrelang mit Masken rumlaufen, weil es etliche Ängstliche/Vorsichtige hat. Irgendwie keine wünschenswerte Vorstellung.
    • koalabear 29.06.2020 18:34
      Highlight Highlight Die gesamte Strategie ging/geht davon aus, dass ein Impfstoff und/oder gut wirkende Medikamente gefunden werden. Falls dies nicht der Fall ist, wird uns das Virus lange beschäftigen und wir können es einfach nur Durchseuchen und hoffen, dass das Virus harmloser wird. Jahrelang immer wieder Quarantäne und Schliessungen, Abstände und keine Grossveranstaltungen sind nicht machbar.
  • Beasty 29.06.2020 16:48
    Highlight Highlight Die Kantone pennen wieder... wie vor der ersten Welle.
  • Mia_san_mia 29.06.2020 16:11
    Highlight Highlight Diese KdK ist ja absolut unfähig.
  • Kritisch Hinterfragen 29.06.2020 15:40
    Highlight Highlight Was ich hier so lese, das deutet darauf hin, dass endlos viele Menschen eine Maskenpflicht wollen.

    Aber: das sehe ich draussen in der Realität ganz und gar nicht. Zieht euch doch die Masken an. Niemand verbietet euch das. Alle dürfen, wenn sie wollen. Aber anscheinend wollen die meisten lieber über Masken schreiben als Masken tragen.

    Irgendwie ist das schizophren...
  • koalabear 29.06.2020 14:59
    Highlight Highlight Studien haben gezeigt, welche Massnahmen am meisten nützen: 1. Verbot von Grossveranstaltungen, 2. Handhygiene, 3. Abstand halten. Veranstaltungen bis 1000 Leute sind wieder erlaubt, kaum einer desinfiziert die Hände vor dem Betreten eines Geschäfts/Restaurant, obwohl Abstand möglich ist, wird er nicht eingehalten. Bei einem solchen Verhalten nützen auch Masken nicht viel zur Eindämmung.
    • Donny Drumpf 29.06.2020 16:12
      Highlight Highlight Und doch wäre eine Maskenpflicht ein Zeichen an die Bevölkerung, dass es ernst ist. Die letzten Lockerungen hatten meiner Meinung nach für eine Entwarnung in der Bevölkerung gesorgt. Im Stile, wenn der Bundesrat die Lage so einschätzt ist es wahrscheinlich nicht mehr so gravierend...
  • De-Saint-Ex 29.06.2020 14:50
    Highlight Highlight Und einmal mehr zeigt die KdK ihre eklatante Unzulänglichkeit... zu wenig Zeit? Schliifts Eu?
    Es war halt offenbar doch ein Fehler die „besondere Lage“ aufzuheben, oder wohl besser gesagt dumm und feige, die Frage des öffentlichen Verkehr‘s den Kantonen zuzuschieben.
    Hat unsere Regierung tatsächlich das Gefühl, dass sie glaubwürdig daherkommt, wenn sie alles mit Massnahmen belegt, ausser den öffentlichen Verkehr? Das nenne ich grobfahrlässig. Entweder man macht etwas konsequent richtig oder lässt es bleiben. Aber lieber über die „bockigen“ Bürger lamentieren. Note ungenügend. Nachsitzen!
  • SUP_2 29.06.2020 14:43
    Highlight Highlight Pflegende und Ärztinnen tragen schon immer eine Maske, wenn sie eine Tätigkeit mit Infektionsrisiko durchführen. Also schützt die Maske! Man muss dies nicht mehr beweisen sondern einfach den Aluhut ausziehen und es mal endlich glauben. Wenn wir keine zweite Welle wollen und keinen zweiten Lockdown, sollten wir doch einfach das machen was am wenigsten weh tut: eine Maske anziehen überall wo man keinen Abstand einhalten kann. Was ist denn da so schwierig?
    Da die Leute es nicht begreifen wollen muss man es obligatorisch erklären. Selbsverantwortung setzt Sozialkompetenz voraus
    • DerHans 29.06.2020 15:41
      Highlight Highlight Ihre einfache Denkweise möcht ich auch haben. Als hätten sich noch nie Ärzte, Pflegepersonal und Patienten trotz Maske angesteckt. Und wer nicht ihrer Meinung ist, ist automatisch ein Aluhutträger.
  • Phrosch 29.06.2020 14:34
    Highlight Highlight Seit Februar beschäftigt uns das Virus, aber die Kantone hatten keine Zeit, sich abzusprechen? 🤦‍♂️ Sie schaffen es bicht, am Freutag zu entscheiden, Termine für Dienstag abzusagen für so ein Treffen von hoher Dringlichkeit? 🤦‍♂️ Kann bitte der Bundesrat with übernehmen?
  • Wat Sohn 29.06.2020 14:30
    Highlight Highlight Zwei Gedanken dazu:

    1. Wenn die Kantone nun wieder die Kompetenz zur Bewältigung der Krise haben, dann sollen sie gefälligst auch krisenmässig Position beziehen können! Wenn sie das nicht können, dann soll der Bund wieder übernehmen.

    2. Sollte die Maskenpflicht in ÖV oder/und Geschäften kommen, dann muss der Bund aber auch sicherstellen können, dass genügend Masken auf dem Markt sind. Man kann sicher gehen, dass dann ein hamstermässiger Run auf die Masken entsteht; - wohl noch heftiger als beim WC-Papier!
    • Saraina 29.06.2020 16:35
      Highlight Highlight Die Schweiz schwimmt in Masken! An jeder Ecke bekommst du sie angeboten.
    • sowhat 29.06.2020 20:00
      Highlight Highlight Zu 1. 👍
    • Wat Sohn 29.06.2020 20:06
      Highlight Highlight Genauso wie WC Papier vor dem Lockdown?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Felix Meyer 29.06.2020 14:25
    Highlight Highlight Maskenpflicht, sobald man nicht mehr alleine im Abteil sitzt würde ich unterstützen.
    Aber bitte einfach keine Maskenpflicht in leeren Zügen.
  • sowhat 29.06.2020 14:00
    Highlight Highlight "Die Einladung von Bersets Departement sei erst am Freitag gekommen. «Es war zu kurzfristig, um jemanden zu schicken», sagt Mayer zu watson."

    Hat er es wirklich nicht begriffen, dass es um schnelle Reaktion geht -entsprechend der Entwicklung der Fallzahlen-? Nix hier mit Bürozeiten und langatmigen Entscheiduzngsfindungsprozessen.

    Danke für solche Kantonsvetreter. Mir wird schlecht!
    BR Berset übernehmen Sie bitte!
    • Donny Drumpf 29.06.2020 16:16
      Highlight Highlight Naja im Kontext, dass sie keine Zeit hatten um die Haltung intern zu besprechen kann ich es ja einigermassen nachvollziehen, aber es zeigt halt um so mehr, wie überfordert die Kantonsregierungen sind.
    • sowhat 29.06.2020 23:29
      Highlight Highlight Donny, ich fürchte, wenn sie bis jetzt nicht drüber gesprochen haben, werden Sie es jetzt auch nicht vordringlicher tun. Sie sind doch schlicht nicht Entscheidungsbereit. Sie brauchen eine prozessgerechte Entscheidungsmaschinerie und dafür ist jetzt eben keine Zeit. Wir kriegen sonst Entscheidungen im Spetember statt morgen.
    • Donny Drumpf 30.06.2020 08:13
      Highlight Highlight Naja wir kennen es doch alle, wenn du keine Ahnung hast, willst du wenigstens noch mit deinen Kollegen besprechen was du sagst, damit du nicht völlig dumm da stehst, oder wenigstens alle gleich dumm da stehen.
  • Tanuki 29.06.2020 13:51
    Highlight Highlight Maskenpflicht würde helfen. Nicht nur weil es tatsächlich schützt aber vor allem auch weil die Leute sich bewusst werden, dass wir eine Pandemie haben und ihr Verhalten generell anpassen. Im ÖV und allen Einkaufsläden, so schnell wie möglich.
  • Heini Hemmi 29.06.2020 13:50
    Highlight Highlight Wie wärs mit einer Videokonferenz? Wäre a) schneller organisierbar und b) irgendwie passender während einer Pandemie (machen schliesslich alle so, ausser das BAG?!)
    • sowhat 29.06.2020 23:32
      Highlight Highlight Heini, Bis die alle wissen wie's geht, sind sie dreimal nach Bern und zurück gefahren 😑
  • lilie 29.06.2020 13:42
    Highlight Highlight Ich bin ziemlich enttäuscht, dass Zürichs Regierung eine Maskenpflicht ablehnt. Wir haben den vermutlich dichtesten und am stärksten frequentierten ÖV der Schweiz.

    Gerade hier sollte die Sicherheit besonders gross geschrieben werden. Es kann ja nicht Sinn der Sache sein, dass einfach nur noch die Unvorsichtigen den ÖV nutzen. Das wird in Kürze zu Problemen führen.

    Zumindest scheint der "Superspreader"-Event Wirkung gezeigt zu haben: Heute trugen im Zug deutlich mehr Passagiere eine Maske als ich bisher gesehen habe.
    • SUP_2 29.06.2020 14:36
      Highlight Highlight Sehr einverstanden! Frau Rickli sollte den Empfehlungen ihrer Oberchefin Martullo folgen die ja schon immer für die Masken „gekämpft“ hat 😊
    • Fakten 29.06.2020 16:26
      Highlight Highlight Maskenpflicht sollte freiwillig bleiben! Und es sind nicht Unvorsichtige, sondern einfach Menschen die sich halt noch am Leben erfreuen 👌
    • lilie 30.06.2020 10:04
      Highlight Highlight @Fakten: Ja, aber es führt dazu, dass der ÖV nur halb ausgelastet ist. Wenn sich mehr Leute "des Lebens erfreuen" wollen, braucht es mehr Schutz.
    Weitere Antworten anzeigen
  • PettR 29.06.2020 13:26
    Highlight Highlight Man hätte auch die Home Office Empfehlung stehen lassen können. Die schadet niemandem da ja freiwillig und entlastet den ÖV.
    • Gnu76 29.06.2020 15:50
      Highlight Highlight Steht immer noch so.
      https://bag-coronavirus.ch/
    • Unicron 29.06.2020 17:50
      Highlight Highlight Anscheinend hat sich ja die SBB aktiv dafür eingesetzt dass diese Empfehlung aufgehoben wird.

      Absolut dämlich.
  • Terraner 29.06.2020 13:19
    Highlight Highlight Die Einladung von Bersets Departement sei erst am Freitag gekommen. «Es war zu kurzfristig, um jemanden zu schicken»

    Sorry, aber das Virus interessiert es nicht, ob Ihr Terminkalender voll ist.
    • Hillary Clinton 29.06.2020 13:33
      Highlight Highlight Was erwartest du von Staatsangestellten?

      Ist eine geschützte Werkstatt wie das Militär....
    • sowhat 29.06.2020 14:01
      Highlight Highlight mein Glaube an den Föderalismus schwindet von Tag zu Tag
    • sottosopra 29.06.2020 14:47
      Highlight Highlight Da geht es nicht umZeit/Terminkalender, sondern eher um Machtspiele. Die hast du in jedem Betrieb ;) Jeder der einmal in der öffentlichen Verwaltung gearbeitet hat weiss, wie betüpft die Regierungsräte amigs reagieren, wenn sich der Bund in die Kompetenzen der Kantone einmischt.
  • HARPHYIE 29.06.2020 13:16
    Highlight Highlight Es wird nur immer über Maskenpflicht diskutiert. Als wäre die Maske das Mittel um das Virus komplett auszurotten. Warum wird nicht darüber diskutiert, dass sich NIEMAND mehr an die Regeln hält, alles wieder "normal" läuft und alle tun und lassen wie es Ihnen beliebt? DAS ist da Problem und nicht die Masken. Länder mit Maskenpflicht sind keinen Deit besser dran, Sorry!
    • AfterEightZuHauseUmViertelVorAchtEsser____________ 29.06.2020 13:26
      Highlight Highlight HARPHYIE

      Wie wäre es mit das eine tun und das andere nicht lassen.

      Man könnte eine Maskenpflicht für ÖV einführen UND sämtliche Clubs schliessen. Dann hört auch die ewige Diskusion auf "Die anderen sind schlimmer."
    • DerHans 29.06.2020 13:42
      Highlight Highlight @HARPHYIE
      Weil man nicht auffällt wenn man sich an die Regeln hält. Mit einer Maske, am liebsten noch ein ganz hippes eigenes Model, fällt man auf. Dazu kann man sich, Leuten ohne Maske gegenüber, moralisch überlegen fühlen und sich dann trotzdem nicht an Regeln halten. Man hat ja eine Maske an. So wie die Masken getragen werden, kann man es einfach sein lassen. Meine Lieblinge sind ja die, welche nach dem ÖV die Maske zerknüllen um sie wegzuwerfen. Die Hände danach zu desinfizieren, fehlanzeige.
    • Skychef 29.06.2020 14:05
      Highlight Highlight Masken helfen bewiesenermassen wenn sie korrekt getragen werden. Die Stadt Jena hat sie 1 Monat eigenständig eingeführt und keinerlei Neuinfektionen verzeichnet. Tut auch nicht weh sie zu tragen und wenns die Zahlen nur etwas drückt dann sollten wir es umsetzen und kein Theater veranstalten weil die Grundrechte ernsthaft eingeschränkt sind!
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