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Frauengespräch: Warum hält Darbellays Frau noch zu ihm?

Alexandra Fitz und Sabine Kuster über Gedanken, die Frauen zu Seitensprüngen und daraus folgenden ausserehelichen Kindern so durch den Kopf gehen.

Sabine Kuster, Alexandra Fitz / aargauer zeitung



Bild

Christophe Darbellay wurde zum vierten Mal Vater – allerdings hat das Ganze einen Haken.

Christophe Darbellay ist fremdgegangen und die Frau ist schwanger geworden. Letzte Woche ist das Seitensprung-Kind zur Welt gekommen. Darbellay hat das einzig Richtige getan: die Flucht nach vorn. Er habe im vergangenen Dezember in einer Nacht einen schweren Fehler gemacht, sagt er. Und diesen erst kurz vor der Geburt des Kindes seiner Ehefrau gestanden.

Nun, Darbellay muss als CVP-Politiker kein Musterknabe sein, zumindest nicht mustergültiger als andere Männer. Das finden jedenfalls zwei unserer Redaktorinnen. Gut finden sie den Seitensprung eines Familienvaters nicht. Aber während alle von Darbellay reden, fragen sie sich: Was ist mit seiner Frau? Und ganz generell: Wie gehen betrogene Frauen damit um, dass beim Seitensprung auch noch ein Kind gezeugt wurde? Warum bleiben sie trotzdem beim Mann?

Kuster: Da dreht man doch durch als Frau.

Fitz: Ich glaube, in einer Beziehung betrogen zu werden, ist etwas vom Schlimmsten. Es ist entwürdigend und man vergisst es einfach nicht. Der Schmerz bleibt lange.

Kuster: Warum verlassen Frauen ihre Männer nach so einer Aktion nicht? Ich glaube, ich müsste weg. Im Fall von Darbellay wird der Mann jetzt fast für seine offene Kommunikation gelobt und sie ist bloss die Betrogene. In aller Öffentlichkeit.

Fitz: Vielleicht lieben Frauen, die bleiben, den Mann einfach so sehr, dass sie mit ihm zusammenbleiben wollen. Und der Mann versichert der Frau dann einfach auch glaubhaft, dass auch er unbedingt mit ihr zusammenbleiben will. Vielleicht sind es aber auch pragmatische Gründe.

«Das Kind wird die Frau ein Leben lang an den Seitensprung erinnern.»

Kuster: Du meinst die Finanzen? Dass eine Scheidung teuer wäre? Das kann's ja dann auch nicht sein. Vielleicht wegen der gemeinsamen Kinder. Für die wäre es besser, jedenfalls, wenn sie die Beziehung einigermassen hinkriegen. Aber ob das die Ehe dauerhaft kitten kann? Ich frage mich, wie es in solchen Beziehungen weitergeht.

Fitz: Na, vielleicht sind sie ja auch quitt. Frauen gehen auch fremd. In einer Ehe gibt es immer wieder Krisen zu meistern.

Kuster: Selbst wenn auch Frauen untreu sind: Wenn aus einem One-Night-Stand oder auch einer Affäre ein Kind hervorgeht, ist das noch mal ganz was anderes. Das Kind wird die Frau ein Leben lang an den Seitensprung erinnern. Gerade, wenn der Mann es nicht ignoriert, was ja gut ist fürs Kind.

Fitz: Das ist der Super-GAU. Und fürs Kind ist es ja trotzdem nicht schön, wenn es das später erfährt.

Kuster: Dass es ein Unfallkind ist. Ein Seitensprungkind.

Fitz: Die Beziehung zu diesem Kind wird immer da sein. Das ist krass für die Ehefrau. Denn sie muss das aushalten. Jedes Mal, wenn sie das Kind sieht, das der anderen Frau womöglich gleicht, muss sie an diese Nacht denken, wo sie glaubte, dass ihr Mann noch länger im Büro oder bei einem Kollegen war.

«Braucht es schon wieder eine Gummi-Plakatkampagne?»

Kuster: Ich glaube nicht, dass man das verdauen kann.

Fitz: Selbst wenn man es verdrängt, kommt es doch immer wieder hoch. Vertrauen wird schwer. Wenn der Mann das Kind nach einem gemeinsamen Wochenende zur Mutter zurückbringt, muss die Frau doch unwillkürlich denken: Tut er es jetzt wieder? Wenn's einmal passiert ist, könnte es wieder geschehen. Dieses Gefühl geht nicht weg.

Kuster: Da fragt man sich: Was geht in so einer Nacht bloss im Kopf der Männer vor?

Fitz: Wenn man schon betrügt, dann muss man doch verhüten!

Kuster: Sind wir denn wieder im Vor-Kondom-Zeitalter? Braucht es schon wieder eine Gummi-Plakatkampagne? Ich dachte, die seien endlich Standard bei Seitensprüngen. Ist wohl naiv.

Fitz: Es ist auf jeden Fall total verantwortungslos, nach Sex ohne Kondom zurück ins Bett der Ehefrau zu kriechen.

Kuster: Im letzten Moment, also dann, wenn man es schon nicht mehr schafft zu sagen «nein sorry, doch nicht, ich hab eine Familie», dann denkt man im allerletzten Moment doch wenigstens an ein Kondom. Würde man meinen.

Fitz: Anscheinend nicht.

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39Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Begg 16.09.2016 09:26
    Highlight Highlight Fortsetzung:
    - Würde mein Mann mit Folgen fremdgehen: Aber hoffentlich würde er dazu stehen, hoffentlich wäre dieses Kind auch regelmässig bei ihm oder bei uns! Könnte ich mich versöhnen mit ihm, dann wäre dieses Kind als ein Teil seines Lebens willkommen (und kein "Fehler" oder ewiges Mahnmal eines solchen).
  • Begg 16.09.2016 09:25
    Highlight Highlight Sind die Autorinnen vielleicht noch sehr jung? Gedanken einer Mittvierzigerin dazu:
    - Bricht ein Partner aus einer Beziehung aus, hat das meist auch mit dieser selbst zu tun. Das Täter-Opfer-Schema ist etwas gar einfach.
    - Es ist grad dieses Mitleid, das die Frau als "Betrogene" erniedrigt. Vielleicht hat sie sich ganz einfach entschieden, damit fertig zu werden.
  • Stephan Locher 16.09.2016 03:29
    Highlight Highlight Dieser Einblick in die Denkwelten von CIS Heteras finde ich äusserst interessant. Es erlaubt nur einen Einblick in eine verborgene Welt, welcher mir als offenem Mann mit größtenteils Schwulen Männern als Freunden verborgen bleibt.

    Bitte bringt diese Gespräch auch aus der Sicht von Männern, Lesben, Bisexuellen, Priestern, Outreach Workern und vielen anderen Menschengruppen.
  • Herbert Anneler 15.09.2016 20:03
    Highlight Highlight Nobody is perfect! Betrogene können auch zu BetrügerInnen werden. Wer Verzeihung gewährt, kann auch auf Verzeihung hoffen, wem Verzeihung gewährt wird, wird sie auch andern nicht verweigern. Verzeihen und um Verzeihung bitten heisst, Ballast abwerfen und bewahrt uns davor, ein Leben lang unnötige Steine im Rucksack mitzuschleppen. Verletzungen hinterlassen immer Wunden, die Frage ist, ob wir diese verheilen lassen oder ob sie immer offen bleiben und sich immer noch vergrössern. Kurz: Verzeihen ist Balsam, der heilt.
  • Sherlock H. 15.09.2016 13:10
    Highlight Highlight Ist das jetzt Banalverkehr?
  • dwight_schrute 15.09.2016 11:39
    Highlight Highlight Da hättet ihr auch ein Gespräch zwischen einem meiner Kollegen und mir im Ausgang publizieren können. Etwa mit gleich viel Inhalt und auch etwa gleich sinnvoll.
  • Corahund 15.09.2016 11:37
    Highlight Highlight Warum glauben jetzt alle, dass es sich beim dieser Affäre um einen einmaligen Seitensprung handelt?
    • Mathis 15.09.2016 12:13
      Highlight Highlight Weil nichts anderes bekannt geworden ist.
  • Nordurljos 15.09.2016 10:59
    Highlight Highlight Als Kuckukskind kann ich nur sagen, die "Flucht nach vorne" ist definitiv der bessere Weg, als wenn man es dem Kind später hintert vorgehaltener Hand mitteilt, und es dann auch nichts sagen darf und am Schluss noch herausfindet dass der Vater auch nichts von ihm wissen will, weil er die Hosen voll hat, dass es jemand herausfinden könnte. Hut ab vor Darbellay und seiner Frau. Ich denke sie machen das beste aus einer verschiessenen Situation
  • Hops 15.09.2016 10:12
    Highlight Highlight Schade, dass der "Artikel" oder so flach herausgekommen ist. Da wäre viel Platz für Paarpsychologie oder einfach äs bizzli Lebensweisheit. Sicher ist es schlimm und klar stellt sich die Frage, warum eine Frau in solch einem Fall bei Ihrem Mann bleibt. Aber eine Beziehung oder mehr noch, die Liebe hat viele Facetten und ist nicht einfach schwarz oder weiss. Mensch ist Mensch und macht Fehler. Wir kennen die Details der Geschichte nicht und solche Spekulationen sind kein Mehrwert für die Leserschaft. Tratschen können wir auch selber.
  • Firefly 15.09.2016 09:52
    Highlight Highlight Ich finds am schlimmsten für das Kind das irgend wann erfahren wird, dass es aus einem Fehler entstanden ist, und dass ein Mann wenn er dann schon fremd gehen muss nicht mal ein Kondom benutzen kann.
    • henkherrmann 15.09.2016 10:33
      Highlight Highlight ich bin verwirrt. kann man das auch so formulieren, dass dem Mann so ein Kinderleben schon einen Kondom wert gewesen sein sollte?

      (ich glaube, dann sollte man sich die Aufklärung von Kindern auch nochmal überlegen - wenn das jetzt alle hinterfragen würden - überall verkrachte, (kondom-)wertlose Existenzen ...)
  • Jakal 15.09.2016 09:24
    Highlight Highlight Der einzige Satz mit Substanz in diesem Frauengespräch ist folgender:

    "Fitz: Na, vielleicht sind sie ja auch quitt. Frauen gehen auch fremd. In einer Ehe gibt es immer wieder Krisen zu meistern"

    Keiner weiss, wie viele Kuckucks-Kinder da draussen rumlaufen...
  • Denk-mal 15.09.2016 09:04
    Highlight Highlight Die Männer sind Schweine, heisst es. Ich bin auch ein Mann und fühle mich auch ein Schwein. (Entschuldigung liebe Schweine, gibt einfach keine andere Bezeichnung hierfür..). Machte zwar kein Kind, aber eine Scheidung und trieb meine Frau in unsäglichem Seelenschmerz. Tja, der Mann ist Schwanzgesteuert, effektiv. Ihm scheinen einfach die Sicherungen in wichtigen Momenten durchzubrennen. Er ist offensichtlich eine Fehlkonstruktion im Universum...
    • Nevermind 15.09.2016 11:55
      Highlight Highlight Hui da hat die Gleichberechtigung aber Spuren hinterlassen.
    • R&B 16.09.2016 11:14
      Highlight Highlight @Spielverderber: Es tut mir leid, was Sie und Ihre Frau durchleben. Der Mann und sein äusserst starker Trieb ist keine Fehlkonstruktion, denn die Fortpflanzung ist das wichtigste Element des Lebens.
      Viele von uns, auch ich, haben sich für die Monogamie entschieden. Ich denke, für Männer ist es härter, dies in gewissen Situationen durchzuziehen, weil unser Sexualtrieb manchmal wirklich unglaublich stark ist. So stark, wie wenn man dringendst Wasser lassen muss. Man kann nix anderes mehr denken. Dies ist keine Entschuldigung, sondern ist die Herausforderung, die Männer meistern müssen.
  • Regas 15.09.2016 08:57
    Highlight Highlight Toll, Polygamie jetzt nicht nur bei den Mormonen und den Moslems sondern auch noch bei den Katholiken. -Einige Päpste haben es im Mittelalter bereits vorgemacht.- Wann kommt ein neues Ehegesetz das neben Schwulen und Lesben Ehen auch noch die Polygamie erlaubt ?
  • Nevermind 15.09.2016 08:45
    Highlight Highlight Frauen sollten mal lernen andere Frauen so leben zu lassen wie sie wollen.

    Dann diskutieren wir noch darüber, was in Frauen vorgeht, die sich beim One Night Stand mit verheirateten Männern ein Kind "anhängen" lassen.

    Aber bitte erst nach Besuch des Seminars: "Christlicher als der Papst".

    😉
    • Jakal 15.09.2016 09:27
      Highlight Highlight der verheiratet Mann ist bekannt und prominent und verfügt über ein gutes Einkommen.
    • Firefly 15.09.2016 09:55
      Highlight Highlight Kein Mann kann sich ein Kind "anhängen" lassen wenn er die Verantwortung übernimmt und selbst verhütet
    • Fabio74 15.09.2016 10:53
      Highlight Highlight Von Verhütung nie was gehört auch nicht von Trioper, HIV, Syphillis etc?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Filzstift 15.09.2016 08:37
    Highlight Highlight "Dass es ein Unfallkind ist. Ein Seitensprungkind."

    Man stelle sich jetzt vor, das Kind wird auch mal grösser, will etwas über sich und seinen "Hintergrund" recherchieren und stösst auf genau diesen Watson-Artikel...

    Ich (m) jedenfalls las den Rest nicht mehr.
    • Stephan Locher 16.09.2016 03:16
      Highlight Highlight Es ist ein Artikel der Aargauer Zeitung welcher von Watson prominent platziert wurde.
  • bebby 15.09.2016 08:22
    Highlight Highlight Ist doch nur konsequent, dass er nicht verhütet hat, er ist ja römisch-katholisch.
    In 2-3 Wochen interessiert das zum Glück niemanden mehr.
    • Töfflifahrer 15.09.2016 11:12
      Highlight Highlight ... ausser dem Kind!
  • T. aus B. 15.09.2016 08:11
    Highlight Highlight Mit dem Gespräch verhält es sich wie mit Darbellay, da hätte ich jetzt etwas mehr erwartet. Mehr was? Etwas mehr Substanz, etwas weniger Allerwelts-Gewäsch, das in jedem Dialog über Untreue und Scheidungen so vorkommt. Da muss man definitiv kein Experte sein um zu diesen Schlüssen zu kommen und nehme auch nicht an, dass irgendeine Leserin oder ein Leser hier neue oder auch nur zumindest ein bisschen wertvolle Eindrücke davon mitnimmt. Von daher erschliesst sich mir der Sinn des Artikels an sich nicht. Ist doch eher ein Mama-Blog- als ein News-Beitrag.
  • kaiser 15.09.2016 08:03
    Highlight Highlight Zum Niveau der Debatte hätte doch auch die Frage nach der Frau diskutiert werden können, welche ja wusste das Darbellay verheiratet ist, aber trotzdem ohne Kondom und ohne Pille... ihr wisst schon :)
    • Fabio74 15.09.2016 10:56
      Highlight Highlight Wo ist denn Darbellays Verantwortung zu Kondom etc?
  • pun 15.09.2016 07:56
    Highlight Highlight Der Artikel stellt die Ehefrau noch viel mehr in die Opferrolle und die spekulativen Teile finde ich ihr gegenüber respektlos.
    • henkherrmann 15.09.2016 09:22
      Highlight Highlight sehr d'accord! und "respektlos" ist ja schon der Ansatz, nachdem dem Politiker äh Mann schon von allen in der Unterwäsche gekramt wurde, schauen wir bei der Frau gleich noch tiefer. Als journalistischen Anschein nehmen wir ein 'Frauengespräch' - die dürfen die Frau noch so richtig zum Objekt ihrer Weltvorstellung machen. Als dessen Ausgangspunkt nehmen wir wie immer den 'radikalen Monogamismus', dann haben wir wieder das Sex-Objekt Mann, die Opfer-Frau (die mit der Liebe), ein Kind-der-Schande und überhaupt die ganze Groschenheft-Partnerschaft mit Treue=Sex, Verdrängung&Schuld, Modern=Kondom
  • cannon1886 15.09.2016 07:33
    Highlight Highlight Woher wollt ihr denn wissen, dass nicht verhütet wurde? Wart ihr dabei?
  • pamayer 15.09.2016 06:23
    Highlight Highlight Toller Artikel über eine gar nicht tolle, aber sehr häufig vorkommende Geschichte.

    Danke.
    • dwight_schrute 15.09.2016 11:36
      Highlight Highlight Bei ihrem Kommentar ging wohl das *Ironie aus* am Ende vergessen, oder doch nicht?
    • pamayer 17.09.2016 09:06
      Highlight Highlight Zsalizäme:
      Warum?
      Wie hätte es den weitergehen sollen?
  • Ratert 15.09.2016 05:46
    Highlight Highlight Als erstes: Ich habe nicht das ganze "Gespräch" gelesen - aber wer seine Frau betrügt und meint, es seiner Frau erst vor der Geburt zu gestehen... und generell... und dann CVP...
    Und sowieso... und ach... also wirklich. Von sowas hört man nur in der Politik (#jolanda...)
    Einfach sprachlos...

    #standpunktmithandundfuss
  • sdv520 15.09.2016 05:24
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