Schweiz
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ZUR ANALYSE DER KANTONALEN WAHELN 2011 BIS 2015, STELLEN WIR IHNEN AM DIENSTAG, DEM 21. APRIL 2015, FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG - Christophe Darbellay, Parteipraesident CVP, Philipp Mueller, Parteipraesident FDP und Toni Brunner, Parteipraesident SVP, von links, stellen ein Massnahmenpaket zur Staerkung des Standortes Schweiz vor. waehrend einer Medienkonferenz am Freitag, 27. Maerz 2015 in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Die drei Präsidenten: Christophe Darbellay (CVP), Philipp Müller (FDP) und Toni Brunner (SVP). Bild: KEYSTONE

Was sich unter den Präsidenten der drei grossen bürgerlichen Parteien abspielt, erinnert an eine schlechte Komödie

Lorenz Honegger / Aargauer Zeitung



Ein Artikel der

Da verkünden die Chefs von SVP, FDP und CVP Ende März unter grossem Getöse einen bürgerlichen Schulterschluss: 13 Massnahmen, um den Wirtschaftsstandort Schweiz zu stärken und die Folgen des starken Frankens abzufedern. Der Auftritt von Brunner, Müller und Darbellay verfehlt seine Wirkung nicht. SP-Präsident Christian Levrat sieht sich noch am selben Tag genötigt, eine Gegen-Pressekonferenz zu veranstalten. 

Was will man mehr?

Nur drei Monate später lässt SVP-Präsident Toni Brunner den Wirtschaftspakt publikumswirksam wieder platzen. Seine Botschaft: Auf CVP und FDP ist kein Verlass, das sind keine richtigen Bürgerlichen. Der Schlag in die Magengrube sitzt. Doch wie sich jetzt zeigt, nur vorübergehend.

Mit der einseitigen Aufkündigung des Schulterschlusses hat Brunner der CVP und der FDP einen Steilpass geliefert. 

Parteipraesident Christophe Darbellay, CVP, bereitet sich auf die Elefantenrunde vor am am Sonntag, 14. Juni 2015, in Bern. Die Politiker nehmen an der Elefantenrunde Stellung zu den Resultaten der Eidgenoessischen Abstimmungen vom 14. Juni 2015. Die Volksinitiative

Darbellay vor der Elefantenrunde. Bild: KEYSTONE

Mit der einseitigen Aufkündigung des Schulterschlusses hat Brunner der CVP und der FDP einen Steilpass geliefert: Christophe Darbellay und Philipp Müller verkünden gestern in der Sonntagspresse genüsslich, sie wollten am Schulterschluss festhalten. 

Ob links, Mitte oder rechts: Im Wahljahr machen alle immer Wahlkampf.

Anders als bei der SVP stehe bei ihnen das Wohlergehen des Landes im Vordergrund und nicht der Wahlkampf. Das ist natürlich schönfärberisch. Ob links, Mitte oder rechts: Im Wahljahr machen alle immer Wahlkampf.

Was indes alle drei Parteipräsidenten bedenken sollten: Wer sich zu viele Showeinlagen leistet, verliert irgendwann seine Glaubwürdigkeit bei den Wählern.

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