DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Hanspeter Thür ist seit 2001 eidgenössischer Datenschützer.
Hanspeter Thür ist seit 2001 eidgenössischer Datenschützer.bild: keystone

Oberster Datenschützer tritt im November zurück

11.04.2015, 13:34

Hanspeter Thür, der 65-jährige Eidgenössische Datenschutzbeauftragte, tritt per Ende November von seinem Amt zurück. Die Bundeskanzlei wird die Stelle in Kürze ausschreiben. Gesucht ist ein Nachfolger oder eine Nachfolgerin mit neuem Profil.

Sonja Margelist, Sprecherin der Bundeskanzlei, bestätigte am Samstag auf Anfrage eine Meldung der Zeitungen «Tages-Anzeiger» und «Der Bund». «Der Bundesrat ist darüber informiert worden, dass Hanspeter Thür für eine weitere Amtsdauer nicht mehr zur Verfügung stehen wird», sagte sie.

Rücktritt aus Altersgründen

Thür tritt laut Angaben der zwei Zeitungen aus Altersgründen zurück. Zum Ende seiner Amtszeit im November wird der langjährige Datenschützer 66 Jahre alt sein.

Seit 2001 wacht Thür darüber, dass Firmen keine Daten ihrer Kunden missbrauchen oder Behörden keine brisanten Papiere unter Verschluss halten. Seit Mitte 2006 ist er auch Öffentlichkeitsbeauftragter, mit einem 60-Prozent-Pensum. (sda)

Neues Datenschutzgesetz soll 2016 kommen
Dem Thema Datenschutz möchte der Bundesrat künftig mehr Gewicht geben. Anfang April hatte er das Justizdepartement (EJPD) beauftragt, bis spätestens Ende August 2016 einen Vorentwurf für ein moderneres Datenschutzgesetz auszuarbeiten. Unter anderem will der Bundesrat die Datenkontrolle und -herrschaft sowie den Schutz der Minderjährigen verbessern. 
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Tabubruch: Ständerat gibt Wolf zum Abschuss frei
Wölfe präventiv abzuschiessen, ist in der Schweiz verboten. Geht es nach dem Ständerat, soll sich das ändern. Damit brechen die Ständeräte nicht nur ein Tabu, sondern ignorieren auch einen Volksentscheid.

Im Ständerat ging es am Donnerstag um nichts weniger als einen Paradigmenwechsel. Auf dem Tisch lag ein Gesetzesentwurf seiner vorberatenden Kommission – und dieser hatte es in sich. Bereits der Titel offenbarte die Stossrichtung: «Wachsende Wolfsbestände geraten ausser Kontrolle und gefährden ohne die Möglichkeit zur Regulierung die Landwirtschaft.»

Zur Story